Trickstuff Dächle Upgrade Einstellung falsch?

Ja, ist eigentlich für die Funktion unwichtig. Aber der Hinweis dient doch bestimmt dazu, dass man vor lauter Freude über die gute Funktion und den tollen DP nicht vergisst, wieder zu zu machen, bevor es dann auf Tour geht ;)
 
Habs jetzt geschafft, ehrlich gesagt keine Ahnung wie :D Die Kolben fahren nach dem zurückdrücken immer wieder etwas auf, habe dann oben nochmal aufgemacht, gedrückt, geschlossen usw. Kolben waren jetzt nicht wirklich tiefer drin als auf meinem Foto, aber hat trotzdem geklappt. Habe den Sattel losgelöst vor dem einsetzen der Laufräder und danach so festgezogen, das links und Rechts (nach Möglichkeit) ein winziger, gleicher Abstand zu den Bremsbelägen bleibt. Sodass eben nicht schleift. Zum einbremsen war ich noch nicht unterwegs, bin aber mal gespannt.

Habe die gesamte Bremsanlage abschließen natürlich nochmal entlüftet.
 
Also nach dem entlüften mit aufgeschraubtem und Ölbefüllten Shimano Becher nochmal zurückdrücken? Wie geht das mit eingebauter Scheibe / Laufrad?
Das geht nicht.
Entlüften immer mit ausgebauten bremsbelägen und eingesetztem bleed-block. Kolben müssen dafür entsprechend zurückgedrückt werden. In diesem aufbau hat das system das korrekte öl-volumen.

Anderenfalls wäre zu viel öl im system, was sich bemerkbar macht, wenn man die kolben ganz reindrücken will.
 
Bei Bremsen deren Kolben nicht 100% von den Dichtungen zurückgestellt werden, habe ich zwischen Bleedblock und Kolben ein Stück Blech, ca. 0,5mm eingelegt und dann entlüftet. Manchmal half es und es war mehr Platz z.B. für eine stärkere Scheibe.
 
Wenn jetzt alles ok ist und läuft, pack es nicht mehr an ;)
Was gemeint war, wenn Du irgendwas ausprobiert hast, dann dabei die Kolben an die Scheibe gefahren hast oder die aus anderem Grund nicht in der Nullposition (also ganz drinnen) waren und Du dann vielleicht ein "schnell und schmutzig" Entlüften ohne Einsatz des Bleedblocks gemacht hast, die Bremse überfüllt wäre.

Merkt man eben daran, dass es fast unmöglich ist, eine neue Scheibe mit neuen Belägen zu fahren, eben weil dann die Kolben immer etwas zu weit draußen sind, wie es ja bei Dir der Fall war.
 
@BBL @daumschalter Wie prüft man denn ob das System überhaupt zu voll ist?
...bzw, wenn es nach Herstellervorgabe sein soll, muss der zur Bremse gehörende Bleedblock zwischen die Kolben passen. In dem Zustand soll das System (möglichst) luftfrei vollständig befüllt sein.
Damit stellt der Hersteller sicher, dass Originalbremsbeläge und -scheibe passen und bei Belag- und Scheibenabrieb innerhalb der Verschleißgrenzen genügend Bremsflüssigkeit im Ausgleichbehälter ist.
Es gibt etwas Spielraum, Gummidichtungen unterliegen Toleranzen usw., deshalb passen meist auch stärkere Scheiben oder man muss tricksen, weil z.B. die neuen Bremsbeläge noch etwas schleifen.
 
Habs jetzt geschafft, ehrlich gesagt keine Ahnung wie :D Die Kolben fahren nach dem zurückdrücken immer wieder etwas auf, habe dann oben nochmal aufgemacht, gedrückt, geschlossen usw. Kolben waren jetzt nicht wirklich tiefer drin als auf meinem Foto, aber hat trotzdem geklappt. Habe den Sattel losgelöst vor dem einsetzen der Laufräder und danach so festgezogen, das links und Rechts (nach Möglichkeit) ein winziger, gleicher Abstand zu den Bremsbelägen bleibt. Sodass eben nicht schleift. Zum einbremsen war ich noch nicht unterwegs, bin aber mal gespannt.

Habe die gesamte Bremsanlage abschließen natürlich nochmal entlüftet.

Klingt doch vollkommen plausibel.
Dein Problem war vermutlich, dass die K‑Ringe bzw. Dichtungsringe auf der Fläche zum Kolben trocken waren.
Das ist im Auslieferungszustand oft so, wenn Bremsen lange im Lager gelegen haben.

Drückt man den Kolben dann zurück, ist der K‑Ring in der Endstellung maximal verformt. Da er wieder in seine Ursprungsform zurück möchte, fährt der Kolben anschließend ein Stück weit wieder aus.

Das „Mobilisieren“ der Kolben hilft in solchen Fällen nur zufällig, nämlich dann, wenn etwas Mineralöl unter die Dichtung gelangt.
Wirklich sauber lässt sich das Problem nur lösen, indem man den Kolben ausbaut und die Dichtung schmiert. Dann gleitet der Kolben wieder sauber auf dem K‑Ring. In diesem Zustand fahren übrigens auch alle vier Kolben recht gleichmäßig aus.

Durch ausreichendes Hin‑ und Herbewegen hast du den Kolben am Ende offenbar doch etwas weiter auf der Dichtfläche nach hinten geschoben.



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Dichtungen abschmieren ist halt wieder so ein Thema für sich.
SRAM z.B. rät davon ab.

Ist auch irgendwo logisch, da wenn die Kolben zu leicht gleiten, keine Verformung der Quadraringe stattfindet und der Kolben einfach durch rutscht.
Der Effekt ist dann, dass man keinen Leerweg mehr hat, da die Kolben nicht mehr zurückgezogen werden.
Dann kannst du schön versuchen alles zu entfetten.

Deswegen ist hier das mehrfache Herausfahren und Zurückdrücken der Kolben schon die bessere Lösung.
Da kommt in der Regel von hinten ausreichend Mineralöl oder Dot auf den Kolben und damit an die Dichtungen, dass es wieder richtig läuft.

Klar in ganz schlimmen Fällen ist so ein schmieren der Dichtung sicherlich eine Option,
aber bei einer 0815 Shimano sollte das nun wirklich nicht notnwendig sein.
 
Ebend, bei der avidianischen Kolbenmassage ist neutrale Gummiplege aka lebensmittelechtes Silikon(spray) gerne dabei.
 
Klingt doch vollkommen plausibel.
Dein Problem war vermutlich, dass die K‑Ringe bzw. Dichtungsringe auf der Fläche zum Kolben trocken waren.
Das ist im Auslieferungszustand oft so, wenn Bremsen lange im Lager gelegen haben.

Drückt man den Kolben dann zurück, ist der K‑Ring in der Endstellung maximal verformt. Da er wieder in seine Ursprungsform zurück möchte, fährt der Kolben anschließend ein Stück weit wieder aus.

Das „Mobilisieren“ der Kolben hilft in solchen Fällen nur zufällig, nämlich dann, wenn etwas Mineralöl unter die Dichtung gelangt.
Wirklich sauber lässt sich das Problem nur lösen, indem man den Kolben ausbaut und die Dichtung schmiert. Dann gleitet der Kolben wieder sauber auf dem K‑Ring. In diesem Zustand fahren übrigens auch alle vier Kolben recht gleichmäßig aus.

Durch ausreichendes Hin‑ und Herbewegen hast du den Kolben am Ende offenbar doch etwas weiter auf der Dichtfläche nach hinten geschoben.



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Bin heute mal die erste Runde gefahren. Hatte wenig Bremsleistung und die Bremsscheiben haben hörbar am den Belägen gerieben. Ich vermute das sich egal welche Bremse ja erstmal einfahren muss. Ich denke das ich auch den Bremssattel nochmal nachjustieren muss. Die Scheibe hat sich mMn auch nicht verbogen oder sonstiges (wüsste auch nicht wie).

Habt ihr gleiche Probleme mit diesem Belag oder bei neuer Bremse?
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja Einbremsen sollte man eine neue Scheibe und / oder neue Beläge schon.

Das kann je nach Reibpaarung von Scheibe und Belag länger oder kürzer dauern.
Dabei geht es vor allem Scheibe und Belag aufeinander einzuschleifen und anzupassen.

Bei organischen Belägen geht das eigentlich relativ fix, man sollte aber eben nicht zu Anfang die maximale Bremskraft erwarten.
Wenn man neue Beläge und Scheiben einbaut und direkt loslegt können dir die Beläge verglasen.

Manche Beläge reagieren auch empfindlich darauf, wenn die Scheibe vorher mit einem anderen Belag gefahren wurde. Sprich vorher Sinter jetzt organisch oder umgekehrt.
Das ist aber eigentlich nur bei schon eingefahreren Scheiben ein Thema.

Die meisten Hersteller empfehlen ein Beschleunigen auf ca. 25-30km/h und dann 10x stark zu Bremsen. Dabei aber nicht voll am Hebel ziehen, wenn man merkt, dass die Bremskraft noch nicht da ist.
Dabei sollte die Bremskraft dann immer mehr zunehmen.
Wie gesagt, es gibt aber auch Kombinationen die deutlich länger brauchen .

Je nachdem wo man wohnt, kann man das sicherlich auch auf einer Abfahrt oder einer normalen Tour machen. Im Flachland bietet es sich aber sicherlich an vor dem Traileinstieg ein paar mal zu Bremsen und zu schauen wie sich die Leistung entwickelt.

Ich spreche da aus Erfahrung, Beläge rein, durch die Stadt gerollt bisschen gebremst, Berg rauf und rein in die Abfahrt.
Da habe ich dann eher doof aus der Wäsche geschaut weil bei mehr Zug am Hebel nicht mehr Bremksraft ankam.
Die Beläge konnte ich dann abschleifen und dann richtig einbremsen.
 
Naja Einbremsen sollte man eine neue Scheibe und / oder neue Beläge schon.

Das kann je nach Reibpaarung von Scheibe und Belag länger oder kürzer dauern.
Dabei geht es vor allem Scheibe und Belag aufeinander einzuschleifen und anzupassen.

Bei organischen Belägen geht das eigentlich relativ fix, man sollte aber eben nicht zu Anfang die maximale Bremskraft erwarten.
Wenn man neue Beläge und Scheiben einbaut und direkt loslegt können dir die Beläge verglasen.

Manche Beläge reagieren auch empfindlich darauf, wenn die Scheibe vorher mit einem anderen Belag gefahren wurde. Sprich vorher Sinter jetzt organisch oder umgekehrt.
Das ist aber eigentlich nur bei schon eingefahreren Scheiben ein Thema.

Die meisten Hersteller empfehlen ein Beschleunigen auf ca. 25-30km/h und dann 10x stark zu Bremsen. Dabei aber nicht voll am Hebel ziehen, wenn man merkt, dass die Bremskraft noch nicht da ist.
Dabei sollte die Bremskraft dann immer mehr zunehmen.
Wie gesagt, es gibt aber auch Kombinationen die deutlich länger brauchen .

Je nachdem wo man wohnt, kann man das sicherlich auch auf einer Abfahrt oder einer normalen Tour machen. Im Flachland bietet es sich aber sicherlich an vor dem Traileinstieg ein paar mal zu Bremsen und zu schauen wie sich die Leistung entwickelt.

Ich spreche da aus Erfahrung, Beläge rein, durch die Stadt gerollt bisschen gebremst, Berg rauf und rein in die Abfahrt.
Da habe ich dann eher doof aus der Wäsche geschaut weil bei mehr Zug am Hebel nicht mehr Bremksraft ankam.
Die Beläge konnte ich dann abschleifen und dann richtig einbremsen.
Kann man das optisch erkennen wenn die Beläge verglast sind? Einbremsen müsste ich auch nochmal. Die Sättel sind auch nicht ganz gerade.
 
Du siehst wahrscheinlich dann einen Teilbereich des Belags welcher sehr glatt ist, ggf. etwas dunkel / schwarz und der Rest wäre dann quasi unbenutzt.

Dennoch:
Wenn man nicht sofort den Hebel komplett durchzieht, sondern mit etwas Bedacht die ersten paar Bremsungen macht, passiert da in der Regel nicht so viel.
 
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