Umstieg Enduro (CF) auf Trail-Alleskönner (Alu)

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Guten Morgen zusammen,

nachdem ich bereits seit Jahren häufig auf das hier niedergeschriebene Wissen zurückgegriffen habe, benötige ich nun vermutlich doch etwas aktive Unterstützung.

Ich befinde mich derzeit in der Entscheidungsphase hinsichtlich eines neuen Bikes. "Glücklicherweise" sind die Verfügbarkeiten ja derart eingeschränkt, dass es keiner übereiligen Entscheidungen bedarf.
Kurz zur Historie, im Jahr 2015 bin ich von einem Cube Fully auf ein "YT Capra CF" umgestiegen und habe das gute Stück bis 2019 sehr gerne auf den heimischen Trails aber auch in der Alpenregion ausgeführt. Als Nachfolger durfte 2019 das "YT Capra CF Pro Race" einziehen und wurde in einigen Detailbereich nochmal angepasst.
Von diesem Traumbike habe ich mich zwischenzeitlich schweren Herzens getrennt, da es fast ausschließlich in der Garage stand. Ursächlich hierfür waren natürlich die vorherrschenden äußeren Einflüsse, aber auch persönliche Veränderungen.
Soll bedeuten, zukünftig wird es zeit- sowie vernunftbedingt nicht mehr ganz so hart zur Sache gehen und ein Thule Fahrradanhänger steht auch bereits im Keller bereit.
Letzteres erklärt den Umstieg auf ein Aluminiumrad.

Anwendungsgebiet:
Einfache Hometrails / Waldtouren / Fahrten mit Familie und Anhänger. Begleitet werde ich im Regelfall von einem YT Jeffsy AL (2017).
Bikeparks etc. sind zukünftig definitiv raus.
Für reine Asphaltangelegenheiten steht noch ein BMC Alpenchallenge bereit.

Grundsatzfrage:
Mittlerweile ziehe ich auch ein E-MTB in Erwägung. Gute Uphill Eigenschaften sind mir wichtig und bei Touren mit dem Anhänger wäre es vermutlich ebenfalls nicht verkehrt. Lediglich Gewicht, Haltbarkeit und Wartungsaufwand schrecken mich ab.

Rädergröße:
Ausschließlich 29 Zoll

Federung:
"Fully" 120mm - 150mm

Persönliche Angaben:
186cm - aktuell +/- 90kg - lange Beine / Alter: ich glaube irgendwas mit 3x

Budget:
+/- 4000€ (E-MTB +1000€)

Bisherige Kandidaten:
  • Orbea Occam H10
  • Santa Cruz Tallboy
  • YT Izzo Core 2 (hier besorgt mich der Hybrid-Rahmen)

- Canyon Neuron:On 9

Wichtig Ich bin nicht unbedingt ein Cube Fan, beziehungsweise suche ein Bike, dass nicht vor jeder Eisdiele herumsteht.

Möglicherweise stand hier ja bereits jemand vor einer ähnlichen Entscheidung bzw. einem ähnlich drastischen Umstieg und kann mich in meiner Entscheidungsfindung etwas unterstützen.

Vielen Dank!
 

dasK

Saftbefehl!
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Dem Occam bescheinige ich persönlich sehr gute Uphill Eigenschaften und auch sonst ist es ein tolles Trailbike mit Reserven. Zum lässig Rumtourem finde ich es aber schon zu drüber. Der Drang schnell und "flowig" zu fahren ist immer da und ich springe damit, wo es nur geht. Wenn du also jedes WE mit der Family easy tourst und eher leichte Hometrails hast, könnte es vielleicht zu viel sein. Dennoch, ein top Bike und immer eine Probefahrt wert.
 

sebhunter

Brennsuppnschwimma
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Wichtig Ich bin nicht unbedingt ein Cube Fan, beziehungsweise suche ein Bike, dass nicht vor jeder Eisdiele herumsteht.
Hier mal zwei Alutrailkandidaten, die def. nicht vor jeder Eisdiele stehen und ins Budget passen sollten:


 
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Da dir die Geometrie eines Enduro sehr zugesagt hat und du vor allem eine bessere Uphill Performance willst, würde ich zum Norco Optic oder Transition Spur raten.
Ja sind beide Carbon aber imho genau das was du suchst.
Finde das Orbea passt nicht wirklich zu dir. Nicht modern genug die Geo.
Grundsatzfrage:
Mittlerweile ziehe ich auch ein E-MTB in Erwägung. Gute Uphill Eigenschaften sind mir wichtig und bei Touren mit dem Anhänger wäre es vermutlich ebenfalls nicht verkehrt. Lediglich Gewicht, Haltbarkeit und Wartungsaufwand schrecken mich ab.
Die musst du selber treffen.
Wenn du mit einem Biobiker f"hrst ergibt das keinen Sinn.Sonst guck dir mal die Leichtemtb Sparte an.
Aber ich glaube das ein moderne DC bzw Trailfully schon so zügig den Berg hoch geht dass du kein E brauchst.
  • Orbea Occam H10
  • Santa Cruz Tallboy
Sind gute Bikes. Aber willst du nicht lieber noch mdhr Uphill Performance?
So riesig ist der Unterschied zu deinem jetzigen ja nicht.
Einfache Hometrails / Waldtouren / Fahrten mit Familie und Anhänger. Begleitet werde ich im Regelfall von einem YT Jeffsy AL (2017).
Ehm warum wird man dafür von einem Jeffsy begleitet?
Bin mir nicht ganz sicher was dein Anwendungsbereich ist.

Wenn du ein Spur oder auch das Optic mit einem Jeffsy vergleichst ,musst du natürlich bei Wurzelpassagen mehr leisten oder etwas Tempo rausnehmen. Dafür bist du dreimal so schnell oben.
 
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Bis hierher schonmal herzlichen Dank für aufgezeigten Alternativen.

Insbesondere das "Norco Optic" entspricht sowohl meinem Anforderungsprofil, sowie meinem (leider) sehr ausgeprägten ästhetischen Ansprüchen. Insgesamt erinnert es mich auch an meinen ursprünglichen Favoriten, das "YT Izzo". Leider bin ich bei beiden Bikes sehr unsicher hinsichtlich des Hybrid-Rahmens wenn es um die Nutzung des "Familienhängers" geht. Auch wenn ich liebend gerne weiterhin beim Carbon bleiben würde, möchte ich kein plötzliches Materialversagen riskieren. Wie es sich bei einem ausschließlichen Alu-Hinterbau verhält kann ich überhaupt nicht einschätzen.
Vielleicht gibt es hier Nutzer aus dem Bereich Materialtechnik oder eine Person mit ähnlicher Expertise.
Im direkten Vergleich schneidet das Norco dann aber ohnehin bei Preis/Leistung etwas schlechter ab.

Vom Gedanken des E-Bikes habe ich mich zwischenzeitlich weitestgehend entfernt, da ich den sportlichen Aspekt (noch) nicht derart zurückstellen möchte. Ebenso ist das Orbea Occam mittlerweile ausgeschieden.

Gemäß eigener Recherche sollte das "SC Tallboy" doch über ganz passable Uphill Fähigkeiten verfügen. Oder liege ich da falsch? Zumindest gegenüber meinem Capra CF Pro Race sollten es Welten sein. Bergab war es eine Waffe, bergauf so flott wie ein Reisebus auf der Nordschleife.

Ich suche wirklich ein Bike, mit dem ich guten Gewissens sowie ohne Angst vor etwaigen Schäden den Nachwuchs ziehen kann und das gleichzeitig auch für eine etwas ruppigere Gangart auf den heimischen Trails zu haben ist.
Der Faktor Uphill ist mir hierbei wichtiger, als das Gerät beispielsweise in Sölden gnadenlos den Berg herunter feuern zu können.

Nur falls es missverständlich formuliert war, dass Jeffsy wird von meiner besseren Hälfte pilotiert.
 

clowz

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hi wenns dir um weitere kandidaten geht:

das trek fuel ex ist find ich auch ein interessantes bike,
ich fahr seit sommer ein nukeproof reactor, das kann man sich auch anschauen, sind eher bergab potente bikes aber funktionieren auch bergauf noch ganz gut (je nach bereifung).

preislich sollte beides in alu möglich sein. sofern du sie bekommst.

aber ob die bikes mit anhänger harmonieren ? das passt imo gar nicht zusammen.

glaub da würd ein Hardtail auch passen. damit kann man die sachen die du da beschreibst, auch alle noch fahren. z.b ein radon cragger oder sowas in der art. leichte "waldtrails" bis s2 passen imo immer. nur muss man das halt auch wollen, dass es etwas mehr in die wadl geht beim runterfahren (ich mags seit heuer nicht mehr :p)

zum thema ebike, find den wartungsaufwand jetzt nicht viel höher als bei einem normalen fully, klar die kette verschleisst etwas früher und auch die bremsen. und das lagern bzw vorher laden der batterie damit sie nicht bei 100% rumliegt musst n bissl timen, aber das geht alles noch einigermassen klar.

bei den ebikes lachen mich halt eher die noch potenteren räder an wie z.b merida eone sixty oder das conway ewme wenns noch einigermassen günstig bleiben soll.
 
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Wieso besorgst du dir zum Anhänger ziehen nicht einfach ein beliebiges gebrauchtes XC Hardtail oder ähnliches? Oder ist das ein Trailanhänger a la Tout Terrain Singletrailer? Dazu dann ein Traifully aus beliebigen Material. Plötzliches Materialversagen durch Anhängerbetrieb ist denke ich unabhängig vom Rahmenmaterial eher unwahrscheinlich, aber Trail Fullys sind grundsätzlich nicht dafür gemacht.
 
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Wieso besorgst du dir zum Anhänger ziehen nicht einfach ein beliebiges gebrauchtes XC Hardtail oder ähnliches? Oder ist das ein Trailanhänger a la Tout Terrain Singletrailer? Dazu dann ein Traifully aus beliebigen Material. Plötzliches Materialversagen durch Anhängerbetrieb ist denke ich unabhängig vom Rahmenmaterial eher unwahrscheinlich, aber Trail Fullys sind grundsätzlich nicht dafür gemacht.
Insbesondere letzterer Ansatz hat mich wirklich zum nachdenken gebracht.

Wieso nicht eine "Alltagsmöhre" vor den Hänger spannen, die ggf. sowohl von mir, aber auch meiner Frau gefahren werden kann. Tatsächlich halte ich bereits die Augen nach einem gebrauchten Rad offen. Aber auch neu kann man sich ja im dreistelligen Bereich umschauen.

Damit wäre ich dann auch frei vom Materialzwang und könnte mir mein "Trail-Spielzeug" frei wählen.
Natürlich sind mir die Uphill Fähigkeiten weiter sehr wichtig.

Folgende Kandidaten sind damit wieder bzw. noch im Rennen.

YT-Izzo (Core 3)
Propain Hugene (Performance + MT7)
Santa Cruz Tallboy
Norco Optic

Betrachtet man nur das Verhältnis von Preis/Leistung, sind Santa Cruz und Norco eigentlich raus. Die gewünschte Performance finde ich am ehesten beim YT, aber insgesamt reizt mich das Propain am ehesten. Insbesondere die variablen Möglichkeiten sprechen mich an.
Leider liest man über das Hugene positives wie negatives. Besonders abgeschreckt hat mich der Bericht über die schnell abnutzende Lackierung.

Konnte möglicherweise jemand einige dieser Bikes im direkten Vergleich testen?
 

goldberg1888

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Dem Occam bescheinige ich persönlich sehr gute Uphill Eigenschaften und auch sonst ist es ein tolles Trailbike mit Reserven. Zum lässig Rumtourem finde ich es aber schon zu drüber. Der Drang schnell und "flowig" zu fahren ist immer da und ich springe damit, wo es nur geht. Wenn du also jedes WE mit der Family easy tourst und eher leichte Hometrails hast, könnte es vielleicht zu viel sein. Dennoch, ein top Bike und immer eine Probefahrt wert.
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Darf man fragen warum das Occam raus ist?
Das Ding geht genial Berg hoch meiner Ansicht nach und macht viel Laune im Trail. Das fuel ex schlägt in die gleiche Kerbe
Tatsächlich war das Occam für mich eher in die zweite Reihe gerückt, eine wirklich plausible Erklärung kann ich aber nicht liefern.
Ich habe mich aber nochmal mit diesem Bike beschäftigt und es hat in der finalen Auswahl den Platz des Norco eingenommen. Damit verbleiben nun je zwei Bikes in Aluminium und Carbon in der finalen Auswahl.

Aluminium (höchste Ausstattungsvariante)
Santa Cruc (Tallboy)
Orbea Occam

Carbon
YT Izzo Core 3
Propain Hugene


Da ich keines der Bikes bisher gefahren bin, jedes aber für geeignet halte, geht es nun viel um Qualität, Ausstattungsmerkmale, Gefühl und Optik.
Am ehesten spricht mich hier das Propain an, es schrecken mich allerdings einige Tests ab. Außerdem finde ich die Möglichkeiten des Konfigurators toll.
Das YT passt in allen Belangen, ich wäre aber auch mal bereit für etwas anderes.
Das Santa Cruz ist halt ein Santa Cruz. Optisch perfekt und die Garantie auf den Rahmen spricht für sich. Im direkten Vergleich bietet es aber am wenigsten Bike fürs Geld.
Das Orbea passt optisch ebenfalls und ist naürlich preislich wirklich top!

Ich möchte die Auswahl nun auch nicht mehr ändern, sonst wird das vermutlich nie was. Aktuell sind die Verfügbarkeiten ja ohnehin sehr überschaubar.
 
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Darf man fragen warum das Occam raus ist?
Das Ding geht genial Berg hoch meiner Ansicht nach und macht viel Laune im Trail.
Das kann ich so bestätigen. Ich bin vor 2 Wochen das Occam von einem Kumpel gefahren und hätte nicht gedacht, dass das so einen großen Unterschied im Vergleich zu meinem Stumpi Comp Alloy macht. Das geht wesentlich besser berghoch und auf dem Trail gibt es auch nichts zu meckern. Allerdings war das auch das 2021er M10 mit 36er Gabel und Factory-Fahrwerk. Weiß nicht, wie sich das im Vergleich zum Alu-Modell verhält.

Das Hugene finde ich auf dem Papier auch sehr spannend. Das bin ich aber noch nicht gefahren und habe auch bisher keine Tests gelesen.
 
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Kannst du da mal was verlinken? Höre ich jetzt schon zum zweiten Mal, dass es wohl nicht so gut ist. Im Nachbarfaden wird von einem recht lautem Bike gesprochen.
Ich müsste es nochmal raussuchen.
Die negativen Berichte hinsichtlich der Lautstärke beziehen sich aber primär auf den Vorgänger und weniger auf die aktuelle Variante.
Hinsichtlich der Lackierung habe ich sowohl ein Video bei Yout.... gesehen, sowie einen offiziellen Test gelesen.

Ich habe mir nochmal die Mühe gemacht und die Ausstattungsvarianten verglichen.
Hier ist das Santa Cruz einfach deutlich abgefallen und für mich raus. Ebenso sieht es auch mit dem Trek Fuel EX aus. Das habe ich ebenfalls nochmal angesehen.

Das YT Izzo Core 3 und das Propain Hugene "Performance" sind nahezu gleichwertig und liegen auch preislich auf einem Niveau.
Das Orbea Occam M30 fällt etwas ab, ist aber auch einen Tick günstiger.
Schlussendlich soll es aber auch nicht auf ein paar Euro hoch oder runter ankommen.

Wirklich scharf wäre ich beim Propain auf die Magura MT7 Option. Allerdings bin ich mir beim Fahrwerk sehr unsicher. Zuletzt war ich ausschließlich mit FOX Fahrwerken unterwegs.
Auch die Lieferzeit ist wirklich abschreckend. Kann jemand etwas zur Zuverlässigkeit der genannten Liefertermine sagen?

Das YT würde ich sofort bestellen, wenn die "grüne Variante" verfügbar wäre. Ist zufällig etwas über neue Farben für 2022 oder ein Update bekannt? Im Netz konnte ich leider nichts finden und der Support von YT gibt keine Auskunft.
In schwarz ist es mir schlicht und ergreifend zu langweilig.

Das Orbea hat sich in den letzten Tagen immer weiter nach oben gearbeitet und wenn ich mich noch länger plage, wird es vermutlich dieses Bike werden.
 
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Ich möchte noch einwerfen, dass man nicht zu viel „Angst“ bei Carbon haben sollte.
Die heutigen Alu Rahmen sind mittlerweile so dünnwandig, da würde ich nicht unterschreiben, dass Carbon grundsätzlich der anfälligere Werkstoff ist.

Wenn ich mir anschaue, wie meine Kids mit ihren Carbonrahmen umgehen, hab ich da keine Sorge. Sind heute auf einem Top Fertigungsniveau….
 

goldberg1888

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Das Orbea hat sich in den letzten Tagen immer weiter nach oben gearbeitet und wenn ich mich noch länger plage, wird es vermutlich dieses Bike werden.
Nimmst das orbea in Alu.... mit seinen verschliefenen Schweißnähten erst bei genauer Betrachtung von Carbon zu unterscheiden.
Top Geometrie
Sehr gut verarbeitet.
Ausstattung durchschnittlich
10Jahre Garantie
 
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Darauf das Lieferzeiten nicht unbedingt eingehalten werden musst die dich vermutlich zur Zeit einfach einstellen, da ist denke ich kein Hersteller vor gefeit.

Ansonsten sind Occam und Hugene sicher noch ein bisschen Abfahrtsorientierter als das Izzo (mehr Federweg, etwas mehr Reach in L im Falle des Hugene). Ich bin ziemlich genauso groß wie du und die 480mm Reach die das Hugene hat sind für mich genau der Sweetspot. Wobei die paar mm jetzt keinen großen Unterschied machen sollten.

Ob Fox oder Rockshox ist meiner Meinung nach komplett egal. Die beiden Gabeln geben sich da eigentich nichts, das sind dann nur noch individuelle Vorlieben. Ich komme mit ner Fox 36 genauso zurecht wie mit ner Lyrik. Zusätzlich ändert sich das Verhalten auch bei einem Hersteller von Modeljahr zu Modeljahr. Aktuelle Rockshoxgabeln stehen zum Beispiel deutlich höher im Federweg als noch vor 3 Jahren. Aber wenn dir eher Fox vorschwebt kannst du das Hugene ja auch komplett frei konfigurieren.

Gegen das Occam spricht der wilde mix Komponentenmix an der Schaltung, XT Schaltwerk, Deore Kette, SLX Hebel und Kasette, macht für mich keinen Sinn, andererseits sind das ja größtenteils Verschleißteile. Die etwas simpleren Einstellmöglichkeiten der Federelemente wären mir dagegen nicht so wichtig.

Ich würde zum Propain greifen, auch weil ich den Konfigurator sehr schön finde. Sonst kauft man immer ein Bike an dem man gleich irgendwas tauschen muss. Ich würde zum Beispiel sowohl am Occam als auch am Izzo bei 90kg gleich auf abfahrtsorientierte Vierkolbenbremsen upgraden.
 

sebhunter

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Nimmst das orbea in Alu.... mit seinen verschliefenen Schweißnähten erst bei genauer Betrachtung von Carbon zu unterscheiden.
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Fox Performance Fahrwerk und sonnst komplett XT Austattung für 3.400,-€ beim H10 finde ich jetzt bezüglich PLV eher überdurchschnittlich gut.
 
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Habe auch vor nem Jahr zwischen dem Occam (Alu) und dem Banshee Prime V3 geschwankt....letzteres ist es geworden:)
... und bin noch immer sehr zufrieden damit (und das Prime steht garantiert auch nicht vor jeder Eisdiele) :bier:
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