[Video] Biken im Winter – Tipps und Tricks im Sammelthread

Das Mountainbike und der Winter sind tendenziell Feinde. Zum Einen, weil für die meisten Biker ihre heiß geliebten Sommertrails unter einer Schnee- oder zumindest Matschdecke verschwinden. Zum Anderen, weil auch die Stadt zum abweisenden und zerfr


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Zum Thema Bike kalt vs. warm unterstellen:
Alle chemischen Prozesse laufen bei Wärme schneller ab - also auch oxidieren! Also Auto, Rad, egalwas immer schön kalt lagern (auch Batterien, Akkus (hier aber Achtung).
Zum Schmierstoff: Fett ohne Wasseranteile verwenden. Und mit tendenziell niedriger Viskosität.
 
Alle chemischen Prozesse laufen bei Wärme schneller ab - also auch oxidieren! Also Auto, Rad, egalwas immer schön kalt lagern (auch Batterien, Akkus (hier aber Achtung).

Ich mache es genau andersherum und stelle mein vollgesifftes Rad in einen warmen Keller. Dort wird es nicht nur wärmer, sondern es trocknet auch schnell. Wenn alles trocken ist, wird der Kram grob abgefegt. An der Schaltung weggebürstet, kurz etwas Öl drauf, die Standrohre abgewischt und schon gehts auf die nächste Tour...

Mit dieser Methode habe WESENTLICH weniger Probleme, als mit den Waschorgien, die ich zwischenzeitlich mal gemacht habe. Die führten nach kurzer Zeit zu diversen quitschenden Lagern/Bowdenzügen.
 
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bin seit Jahren begeisterter Winterbiker, gebe mir das bis zu 11 mal pro Woche



habe nach und nach die Ausrüstung, das Bike und die Kleidung optimiert.



Für mich ist der Winter seit dem die schönste Jaheszeit zum Biken. Kein Heuschnupfen, keine Brennesseln und ein freier Blich in den Himmel, auch mitten im Wald.



setze voll auf X-Bionic Underwear, Extra Bike für den Winter und Spikesreifen. Dazu Skitourenhose und Jacke und schön helles Licht von MyTinysun.

Spannede Trails, unverspurte Tiefschneeabfahrten und Kampf mit den Elementen. Jeden Tag wieder schön. Nur Tauwetter ist übel.

hier einige Überlegungen zum Thema Winterbiken...
 
äh noch ein Beitrag zum Thema:

1. selbe Reifen wie Sommer

2. groben Schneeschlammdreckzeug mit dem Handfeger abarbeiten (Überlegung: mit viel Wasser vor der Garage spielen ist doof bei Minusgraden)

3. Kette abwischen und anschließend mit Öl ertränken

4. Kleidung: am besten lang.
wie im Herbst / Frühjahr, nur alles auf einmal, also paar mehr Schichten

Tipp: ein Buff (Schlauchtuch) zur Mütze umgebaut passt gut untern Helm.
 
dass ihr euch alle einpackt als wärt ihr am nordpol
ich fahr in kurzen hosen, skisocken mit knieschonern dazwischen und am oberkörper tshirt, windshirt und flanellhemd... wenn ich mal schneller unterwegs sein sollte halt die protiweste irgendwo dazwischen
ne mütze untern helm hab ich mir abgewöhnt seit ich gemerkt hab dass ich selbst im winter unterm ff schwitz wie nix
aber hier sind ja alle frostbeulen :D
 
Ich mache es genau andersherum und stelle mein vollgesifftes Rad in einen warmen Keller. Dort wird es nicht nur wärmer, sondern es trocknet auch schnell. Wenn alles trocken ist, wird der Kram grob abgefegt. An der Schaltung weggebürstet, kurz etwas Öl drauf, die Standrohre abgewischt und schon gehts auf die nächste Tour...

Mit dieser Methode habe WESENTLICH weniger Probleme, als mit den Waschorgien, die ich zwischenzeitlich mal gemacht habe. Die führten nach kurzer Zeit zu diversen quitschenden Lagern/Bowdenzügen.

Ich sag ja nur kühl stellen - die "Trocknen und dann Abbürsten"-Methode ist mir auch sympathisch, Feuchtigkeit fördert nur das Rosten/Korrodieren. Trocknen geht auch bei Kälte. Eskimos (upps - Inuit) machen das mit Fisch und auch der Iglo-Kapitän...
 
Ganz vergessen: Winterzeit ist Hardtailzeit :)

Wegen der Pflege? Oder warum? Fühle mich auf dem Fully bei Winterverhältnissen weit sicherer - das verzeiht einem viel mehr Fahrfehler :)

Ganz vergessen: Fahrt bei starker Kälte bloß keine Kind Shock - meine wollte nach ner 3-stündigen Tour bei -18° nicht mehr unten bleiben...
Die Gravitydropper macht keine Probleme bei der Witterung.
 
Mein Lieblingsfreund in der kalten Jahrezeit ist und bleibt der buff !! Ob unterm Helm oder bis zur nasenspitze hochgezogen, ich liebe ihn !
Am rad wurde bis jetzt nichts verändert...der schnee und matsch darf immer schön im keller abtropfen. Aber schlammreifen will ich auf jedenfall mal ausprobieren...
 
Nehm im Winter meist mein Stadtrad, das eignet sich da gut,
Ein simpler Radon ZR hardtailrahmen mit Gepäckträger und fetten Schutzblechen, als Reifen Schwalbe Ice Spiker ( non pro ) drauf auf superbreiten Alutect Wildsau MX36 Felgen, da kann man auch schön wenig druck fahren (bin ne zeitlang mit 1.2 bar rumgefahren, gibt zwar einen höllischen rollwiderstand und das rad fängt auch schon ein wenig an zu schwimmen, aber probleme mit verspurungen gibts nicht mehr :D) . Antrieb is ne Alfinenabe, bremsen stinknormale Julie HP.
Als Pedale sind Flatpedals dran, im Winter will ich schnell mal nen Fuß wohin stellen können.
Hat bis jetzt auch bei extremaktionen keinerlei Probleme gemacht.

Was aber stimmt: Meinen Fahrradkeller könnte man als Sauna nehmen ( mies isoliertes Fernheizungsrohr geht durch) und die Kette sieht aus, au weia... und die is grad mal 2 Monate alt. Das mit oxidation und hoher reaktionstemperatur stimmt schon.

Auf meinem normalen MTB sind derzeit extra für den Winter Maxxis Swamp Thing in der schmalen variante drauf, aber die taugen mir irgendwie garnicht.

Klamotten hat sich über die Jahre die kombi aus enganliegenden Trägerhosen mit ner legeren Outdoorhose (engelbert strauss oder Scott oder so) drüber bewährt. Hat den vorteil das sich eine isolationsschicht zwischen den hosen bildet und das trotzdem noch "normal" aussieht :lol:. Schuhe einfach Wanderschuhe ( Lowa Zephyr) , die sind superwarm, greifen gut auf Flatpedals und sind absolut(!) wasserdicht.
Und falls es doch mal die clickies sein müssen die Winterschuhe von Rose.

Mit ordentlicher ausrüstung machts aber schon auch im winter spass. Vor allem in der stadt neben anderen geplagten radlern im schnee erst mal nen stoppie an der Ampel hinlegen ;) Nur das oben immer so früh das licht ausgeknipst wird nervt.
 
ich bin letzten winter die 4km zum diplombetreuenden betrieb mit den RR gefahren. und ich bin nur einmal abends in der city gestüzt weil ich vor lauter neuschnee die flache bordsteinkante beim seitenwechsel nicht gesehen habe. generell waren die super schmalen slicks allerdings genial da sie sich förmlich durch den schnee gefräst haben. :D
und dank single speed antrieb gab es auch nie probleme mit der schaltung ;) im wald würde ich aber mit dieser kombination nie fahren^^
 
1. Tipp: die gleichen Klamotten wie im Sommer tragen (siehe Titelbild).
Dann kann man sich nämlich vielleicht für die nächsten 2 Wochen alle weiteren Tipps sparen - mit 39°C im Bett.
 
freddies!!!! bei schnee sind die reifen egal solange sie ordentliches profil haben, sobald da aber eis dazukommt gibts nichts besseres...habne hier 6 monate winter.
 
Ganz vergessen: Winterzeit ist Hardtailzeit :)

Muss ich zustimmen. Mein Fully bleibt im Winter schön in meiner Bude an der Wand hängen. Hardtail hat im Schnee den Vorteil, dass man ein besseres Gefühl für den Untergrund hat.
Fahre am Hardtail ganzjährig Schwalbe Mountaineer II, der Reifen ist hier im Forum eher weniger verbreitet, macht aber seinen Job sehr gut. Auf Straße noch recht leichtgängig, bei Nässe wirklich gut und auf Schnee auch gut zu gebrauchen. Ist halt mit 1,9" recht Schmal, aber dank ausgeprägtem Profil auch für gröberes einsetzbar.
Ansonsten: Scheibenbremsen sind Pflicht. Bei nächtlichen Fahrten ist meine 35W IRC dabei, da kann man sich auch mal die Finger dran aufwärmen ;)

Muss aber sagen, dass ich nicht fahre, wenn zu viel Eis da ist. War diesen Winter ziemlich krass, da ist der Schnee angeschmolzen und über nacht wieder gefroren -> 20 cm Eisschicht über der halben Stadt, da muss man zu Fuß schon aufpassen, sich nicht hinzulegen . . .
 
Mit Continental Spike Claw ( http://www.conti-online.com/generat...mtb/spezialisten/spike_claw/spikeclaw_de.html ). Die sind viel besser als Schwalbe oder Nokidingens UND IM ARTIKEL NICHT ERWÄHNT. ;o>

Da hab ich in hier im Forum aber schon ganz andere Meinungen gelesen.
Wie Conti ja auch angibt, verbauen die Spikes aus gehärtetem Stahl, der
natürlich in verb. mit Streusalz schnell die Grätsche macht. Im Schwalbe stecken Spikes, deren Spitze aus Wolframcarbit besteht, also wesentlich
unempfindlicher gegen Oxidation.
 
Also ich hab mir aus Schnee eine Rampe gebaut und ein Brett drauf gelegt, dann einfach den Weg frei gemacht und dann gings ab.....war relativ lustig :daumen: ja aber mit nem hardtail und das eins aus dem Jahr 2004 oder 2005......naja bald gibts das Kona Stinky aus dem Jahr 2010!:);):D
 
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