Wieviel Km zur Arbeit?

Wir haben gerade unser Auto verkauft! Kein Scheiß! Bei uns in Lingen ( Emsland ) fahren kaum Busse und wir haben zwei Kids ( 5 und 7 )! Ich wollte das immer schon einmal ausprobieren ohne " Hintertür " alles mit dem Radl erledigen! Der Familienrat hat endlich zugestimmt und jetzt kommt die Karre weg! In meinem Umfeld finden das fast
alle ziemlich bescheuert. Ein Grund mehr es zu versuchen! Es gibt nichts gutes, außer man tut es!

Respekt! :daumen: Wollte, ich könnte auch so konsequent sein, aber da schiebt doch so ein gewissen Quantum Bequemlichkeit den Riegel vor.

Fahre aber so oft es geht (und wenn ich morgens zeitig genug aus dem Bett komme ;)) mit dem Bike zur Arbeit (ca. 2 - 3 Mal pro Woche, ganzjährig), einfache Strecke knapp 14 km.
 
Fahre so ca 80 km am Tag (40 ein Weg) 5 mal die Woche un brauch so ca 1 1/2 Stunden für eine Strecke (dämlichen Ampeln :o).
Fahr bei Wind und Wetter.

Hält sehr sehr Fit :daumen:
Da merkt man richtig wie die Mukkies Woche für Woche härter werden :lol:
 
Fahre so ca 80 km am Tag (40 ein Weg) 5 mal die Woche un brauch so ca 1 1/2 Stunden für eine Strecke (dämlichen Ampeln :o).
Fahr bei Wind und Wetter.

Hält sehr sehr Fit :daumen:
Da merkt man richtig wie die Mukkies Woche für Woche härter werden :lol:
So eine Granate hätte ich gerne in meiner Nachbarschaft. Dann könntest du mir immer in den Arsch treten, wenn ich mal am schwächeln bin! Du machst bestimmt über 20.000 Km im Jahr!:daumen:
 
So eine Granate hätte ich gerne in meiner Nachbarschaft. Dann könntest du mir immer in den Arsch treten, wenn ich mal am schwächeln bin! Du machst bestimmt über 20.000 Km im Jahr!:daumen:

Danke :p

Keine Ahnung obs 20.000 sind im Jahr :confused: kommt aber glaubs fast hin. Man fährt ja nicht nur zur arbeit Bike :D:D

Am Wochenende werden im Bikepark Km gesammelt die aber nicht gezählt werden, da kein Tacho vorhanden :lol:
 
ich fahre 6 tage die woche mit mein rad ob renner oder mtb habe ca. 200 km die woche ja nach tour lange drauf und das mit ca. 30kg zeitungen inne packtaschen

zur zeit aber nicht da ich dies scheißwetter nicht vertrage
 
Fahre so ca 80 km am Tag (40 ein Weg) 5 mal die Woche un brauch so ca 1 1/2 Stunden für eine Strecke (dämlichen Ampeln :o).
Fahr bei Wind und Wetter.

Hält sehr sehr Fit :daumen:
Da merkt man richtig wie die Mukkies Woche für Woche härter werden :lol:

Alter Schwede, Respekt.
Woher nimmst du die Zeit???

40km in 1,5h ist auch ein ordentlicher Schnitt.

Ich hab "nur" 14km einfach und bin leider nur ca. 3mal die Woche im Schnitt konsequent. Besonders in der Frühschicht schwächel ich oft wenn ich am Autoschlüssel vorbei gehe.:(
 
Hallo Leute,

ab September bin ich auch täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit unterwegs. Einfache Strecke ist ca. 21 KM über Aspahlt und Brechsand im Wald.

Eigentlich fahre ich schon jetzt regelmäßig zur Arbeit mit dem Rad, jedoch empfand ich 3,5 KM einfache Strecke nicht als nennenswert.

Habt ihr Tipps für mich? Möchte mir für ca. 1700 Euro das YT Industries ROD: http://www.yt-industries.com/shop/i...o=161&x5cfa6=l5sfgf780c3tchvtphubkoie5aolhujq anschaffen. Es ist leicht, gut aufgebaut, und ich kann es auch mal für eine Tour mit meiner Freundin benutzen.

Gibt es irgendwelche "Schutzbleche", die euch gut vor Wasser und Dreck von unten schützen? Bei Bekleidung halte ich auch im Moment Ausschau.

Bin für jeden Rat dankbar :daumen:
 
Gibt es irgendwelche "Schutzbleche", die euch gut vor Wasser und Dreck von unten schützen? Bei Bekleidung halte ich auch im Moment Ausschau.

Bin für jeden Rat dankbar :daumen:

An meiner Stadt- u. Arbeitsschlampe hab ich das Beavertail von SKS dran geschraubt. Ich find ja sonst Schutzbleche von der Optik immer daneben, aber praktisch sind se. Fahre mit den Dingern schon so lange ich die Schlampe habe (über 5 Jahre). Dadurch, dass das Beavertail weit heruntergezogen ist, wirst Du kaum mit Dreck vollgesudelt. Wo ich letztens aber im strömenden Regen gefahren bin, habe ich festgestellt, dass ein Regenschutz für die Schuhe nicht verkehrt ist. Mir ist förmlich das Wasser an den Beinen in die Schuhe gelaufen, die dann von Wasser nur so vollgesogen waren. Vielleicht helfen da Neopren-Überschuhe. Habe ich zwar da, hatte die nur nicht dabei.
 
Danke schonmal dafür!

Schutzbleche finde ich auch doof, aber lieber die Dinger dran, als nass und dreckig. Hast du Regenschutz immer im Rucksack dabei, oder nur wenn die Wetterprognose Regen ankündigt? Was empfiehlt sich denn, immer im Rucksack zu haben. Regenjacke, Überschuhe und ein T-Shirt? Ich werde wohlmöglich mit Funktions-T-Shirts zur Arbeit fahren und dann dort im WC ein T-Shirt anziehen. Dresscode haben wir in der Firma nicht, ganz wie ein Schluri möchte ich aber dann auch nicht aussehen. Habe bei BMO so ein Regenanzug von IXS gesehen: http://www.bike-mailorder.de/shop/B...nd/iXS-Allwetter-Pro-Overall-2011::26806.html

Den kann man bestimmt gut verstaut im Rucksack mit sich tragen und zur Not anziehen wenns mal anfängt zu schütten.
 
Danke schonmal dafür!

Schutzbleche finde ich auch doof, aber lieber die Dinger dran, als nass und dreckig. Hast du Regenschutz immer im Rucksack dabei, oder nur wenn die Wetterprognose Regen ankündigt? Was empfiehlt sich denn, immer im Rucksack zu haben. Regenjacke, Überschuhe und ein T-Shirt?

Bei angekündigtem Regen: Regenjacke, Regenhose, Regenschutzhülle für Rucksack (ist sowieso immer drin). Überschuhe hatte ich bisher noch nicht dabei, würde ich vielleicht mal ausprobieren beim nächsten Regen, habe auch nur solche Neoprenteile.

Immer dabei: Werkzeug, Licht, Ersatzschlauch, Pumpe. Ich fahre aber quasi 30 km durch die Pampa, wenn man die Möglichkeit hat bei Pannen in die Bahn einzusteigen ist es wohl nicht so wichtig für Pannen gerüstet zu sein.

Ich ziehe mich auf der Arbeit komplett um, duschen ist nicht nötig (gute Funktionskleidung lohnt sich), Schuhe und Deo sind am Arbeitsplatz verstaut.

Viel Essen und Trinken ist bei 20-30 km auch wichtig, habe jetzt trotzdem innerhalb von 3 Wochen 2 kg abgenommen.

Und ein ganz heisser Tipp: Lasst es bei 20-30°C langsamer angehen. Ich hatte vor 3 Wochen eine "Hitzeüberanstrengung" und lag 5 Tage flach mit 38-39 °C. :heul:
 
Hast du Regenschutz immer im Rucksack dabei, oder nur wenn die Wetterprognose Regen ankündigt? Was empfiehlt sich denn, immer im Rucksack zu haben. Regenjacke, Überschuhe und ein T-Shirt?

Also Regensachen habe ich eigentlich so gut wie immer dabei, selbstredend bei angekündigtem Regen.

- Regenhose (zumindest wenn das Wetter und der Regen kühl ist, GoreTex Paclite)
- Regenjacke (hab hier sogar 2, 1x GoreTex Paclite, 1x 0815-Regenjacke)
- Helmüberzieher von Vaude (gibt's sicher auch von anderen Herstellern)
- Rucksackschutz (im Rucksack integriert)

Auch immer dabei: Werkzeug, Licht, Ersatzschlauch, Pumpe - also 1:1 wie bei bobons

Auf Arbeit habe ich ne Dusch- u. Umziehmöglichkeit. Verschwitzer Körper + Klamotten sind also kein größes Problem. Die Umziehklamotten hab ich in einem Schrank auf Arbeit.
 
Welches Volumen sollte der Rucksack haben, um das ganze Zeug sinnvoll zu verstauen? Hat sich da irgendeine Marke bewährt?
 
Autofahren NERVT !

Man wird es nicht glauben, aber ich habe mal am Autofahren Spass gehabt. Das ist aber ca. 15 Jahre her. Da gabs noch ein paar Millionen Autos weniger und nicht bei jedem Führerscheinneuling stand ein fabrikneuer Golf sponsored by Omi & Opi vor der Tür.

Autofahren heute? Ein lästiges Übel, das so weit es geht vermieden wird. Und als Kfz-Mechaniker sehe ich die Kärren sowieso den ganzen Tag lang. Auf dem Arbeitsweg ja sowieso. 25km einfach, davon die Hälfte im Stadtdschungel. Ich plane eine grosse Fotosession "Ärgernis Radweg". Material in Form von Fotodokumentationen hätte ich in 2-3 Wochen genug zusammen.
 
Welches Volumen sollte der Rucksack haben, um das ganze Zeug sinnvoll zu verstauen? Hat sich da irgendeine Marke bewährt?

Ich habe den Deuter Trans Alpine 30 l, trotz jetzt ca. 600 Tagen Benutzung nur wenig Abrieb am Boden. Da bekomme ich auch Klamotten für 5 Tage rein und noch den Laptop, eventuell Navi, Schloss und Schuhe aussen dran (schon ausprobiert). Er hat auch ein Nasswäschefach, damit man z.B. die dreckigen verschwitzten Klamotten von den sauberen trennen kann. Und dort wo diese Sitzmatte ursprünglich drin war könnte man immer noch die Trinkblase reinpacken...geht dann aber Richtung "Wanderradeln" mit ~20 kg Gepäck auf dem Rücken. :D

Für den täglichen Weg zur Arbeit würde aber auch eine 20-25 l-Version reichen, die fühlt sich dann nicht so leer an.

...Ich plane eine grosse Fotosession "Ärgernis Radweg". Material in Form von Fotodokumentationen hätte ich in 2-3 Wochen genug zusammen.

Ich bin heute mal einem Radwegschild gefolgt, obwohl ich sonst anders fahre, das Ergebnis waren 600 m Umweg. den weiteren Teil des Radweges habe ich mir gespart und bin wieder auf den Feldweg gefahren. Ist es der Sinn von Radwegen, dass man möglichst viel von "Kuhkaff xy" sieht?
 
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Autofahren heute? Ein lästiges Übel, das so weit es geht vermieden wird.
Dem kann ich mich nur anschließen.

...Ich plane eine grosse Fotosession "Ärgernis Radweg". Material in Form von Fotodokumentationen hätte ich in 2-3 Wochen genug zusammen.

Da könnte ich jeden Tag Material liefern :D . Angefangen von zugeparkten Radwegen u.ä. Aber was soll das letztlich bringen? Ich kann mich nur mit den Unzulänglichkeiten irgendwie arrangieren. Leider haben wir als Radfahrer keine große Lobby, die da politisch was großartig bewegen könnte :(. Ich hoffe ja insgeheim, dass sich das mit weiter steigendem Radverkehr mal ändert.
Hier in Berlin hat die BVG (Öffi's) z.B. ins Gespräch gebracht, dass das Radfahren auf den Busspuren unterbunden werden sollte, weil die Busse oftmals den Radlern hinterherfahren. Der Senat hat diese Forderung aber Gott sei Dank zurückgewiesen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Busse (kumulativ betrachtet) liegt übrigends bei knapp 20Km/h ;).
 
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Man wird es nicht glauben, aber ich habe mal am Autofahren Spass gehabt. Das ist aber ca. 15 Jahre her. Da gabs noch ein paar Millionen Autos weniger und nicht bei jedem Führerscheinneuling stand ein fabrikneuer Golf sponsored by Omi & Opi vor der Tür.

Autofahren heute? Ein lästiges Übel, das so weit es geht vermieden wird. Und als Kfz-Mechaniker sehe ich die Kärren sowieso den ganzen Tag lang. Auf dem Arbeitsweg ja sowieso. 25km einfach, davon die Hälfte im Stadtdschungel. Ich plane eine grosse Fotosession "Ärgernis Radweg". Material in Form von Fotodokumentationen hätte ich in 2-3 Wochen genug zusammen.
Einen KFZ-Mechaniker, der 25 km zur Arbeit radelt weil er autofahren doof findet, den finde ich richtig gut!!! Bemerkenswert! :daumen:
 
Einen KFZ-Mechaniker, der 25 km zur Arbeit radelt weil er autofahren doof findet, den finde ich richtig gut!!! Bemerkenswert! :daumen:

Danke! An sich ist das Auto an und für sich schon mein Interessengebiet in Sachen Technik etc....habe also den Beruf zum Glück nicht verfehlt. Das Problem an den Dingern ist halt nur meist das was vorne links drinsitzt sowie die schiere Masse von Gigatonnen Blech, die sich jeden Morgen z.B. die B10 entlang Richtung Stuttgart Mitte (DAIMLER-City) schiebt. Dazu liebe ich das gewisse Gegen-den-Strom-schwimmen und die Tatsache, dass die Ölscheichs an mir nicht reich werden zusammen mit einem Hauch Öko-Denken Stichwort CO2 usw.
Und jeden Morgen mein Auto in Form von 100PS und 1,2 Tonnen in Bewegung setzen nur für den 82kg-1-Mann-Transport jeden Morgen die gleiche Pendelstrecke??? Nein!
 
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Danke schonmal dafür!

Schutzbleche finde ich auch doof, aber lieber die Dinger dran, als nass und dreckig. Hast du Regenschutz immer im Rucksack dabei, oder nur wenn die Wetterprognose Regen ankündigt? Was empfiehlt sich denn, immer im Rucksack zu haben. Regenjacke, Überschuhe und ein T-Shirt?

Ich hatte früher 22 km einfache Wegstrecke, davon 15 km durch die Stadt. Da ich unter anderem ein richtiges Reiserad habe, bin ich immer mit dieser Schüssel gefahren. Für die Stadt, besonders bei schlechtem Wetter und dazu noch im Dunkeln, die beste Alternative. Ich glaube viele wären mit einer richtigen Stadtschlampe besser beraten, als mit einem, wie auch immer aufgerüsteten, MTB.
Das Reiserad ist da sicherlich schon die Luxusvariante. Vorteile z.B.:
Schutzbleche, Beleuchtung mit Nabendynamo und Standlichtfunktion ( eine richtige Beleuchtung, die auch ihren Namen verdient ), Gepäckträger mit variablen Taschen und gelben Überzügen, seitliche Refletionsstreifen an den Reifen. Zusätzlich morgens noch eine gelbe Windweste und nicht zu weit rechts auf der Straße fahren. So bin ich jahrelang gut und sicher hin und her gefahren.
Der große Nachteil: es fehlt nur noch ein Fähnchen vom ADFC.:D
 
Tach zusammen, ich bin neu in diesem Thema und hab mal eine Frage. Ich wohne an der Niederländischen Grenze, und den Niederlanden bekommt man alle drei Jahre einen staatlichen Zuschuß von 750€ Brutto zu einem neuen Bike. Man muß nur nachweisen das man mit dem Rad regelmäßig zur Arbeit fährt (macht in der Regel der Arbeitgeber). Gibt es sowas auch in Deutschland? Ich habe noch nie von solch einer Förderung gehört.
Gruß Frank
 
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Österreicher beim Radfahren Schlusslicht
 
Tach zusammen, ich bin neu in diesem Thema und hab mal eine Frage. Ich wohne an der Niederländischen Grenze, und den Niederlanden bekommt man alle drei Jahre einen staatlichen Zuschuß von 750€ Brutto zu einem neuen Bike. Man muß nur nachweisen das man mit dem Rad regelmäßig zur Arbeit fährt (macht in der Regel der Arbeitgeber). Gibt es sowas auch in Deutschland? Ich habe noch nie von solch einer Förderung gehört.
Gruß Frank

:eek: wow, ein dicker Pluspunkt für die Oranjes :daumen:. Ne, da kannste in Deutschland nur von träumen, leider. Kein Wunder, weshalb das Fahrrad in den Niederlanden so weit verbreitet ist. Aber ich schätze, wenn sowas hier in Deutschland eingeführt wird, würde zumindest der Absatz von Fahrrädern sprunghaft ansteigen. Die Nutzung würde aber eher nur leicht ansteigen. Knapp 90% der deutschen Haushalte haben ja ein Fahrrad. Leider nutzen es nur 14% regelmäßig :rolleyes:.

Edit: mit der Förderung wäre das Thema Baumarkt-Rad fast vom Tisch.
 
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