XCO Pro Talk

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Na das ist immer die romantisierte Vorstellung vom Profi-Dasein :p

Um diese Jahreszeit haben die es auch zweifelsfrei besser als die durchschnittliche Hobette;

aber nachher wenn es in die heiße Phase geht und die Wettkämpfe losgehen - da möchte ich Stress, Druck und Qualen nicht mehr eintauschen:eek:
 
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Na das ist immer die romantisierte Vorstellung vom Profi-Dasein :p

Um diese Jahreszeit haben die es auch zweifelsfrei besser als die durchschnittliche Hobette;

aber nachher wenn es in die heiße Phase geht und die Wettkämpfe losgehen - da möchte ich Stress, Druck und Qualen nicht mehr eintauschen:eek:
Diese romantische Vorstellung gibt es auch vom freien Leben des Clochards... Bezahlung und berufliche Perspektive sind bei den meisten Profis auch miserabel.
 
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Das ist sicher richtig.

Etwas neidisch sein darf man bei den aktuellen Insta-Stories von Mallorca, Girona, den Kanaren, Südafrika etc. aber dennoch;)
 
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´türlich nicht - keinesfalls.

Aus ganz verschiedenen Gründen nicht.

Der „Neid“ beschränkt sich auf Armlinge + gegen 20 Grad bei Sonnenschein momentan :D;)
 
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Jaaaaa,... und dann frag mal einen Profi wie es mit Zukunftsicherheit aussieht... ICH wollte kein Profi sein ;)
Du hast also jede freie Minute nur zur Gaudi trainiert, um dann bei der Möglichkeit (Angebot) als Profi einzusteigen, Nein zu sagen?
Zukunftssicherheit gibt es übrigens auch nicht im Berufsleben...
 
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Ich denke, dass man bis zu einem gewissen Alter den Schritt ins Profitum wagen kann. Schwierig wird es wenn man sich eingestehen muss das es nicht reicht um davon ordentlich zu leben...
 
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Glaube schon das man es bis 25 versuchen kann. Wenn man nebenher studiert hat stellt es keinerlei Problem dar. Ein Personaler oder Arbeitgeber wird in einem Gespräch wenn er drauf anspielt und du ihm klar machst. "Hey ich hatte die Chance und war ... top150 der Welt. Mehr war nicht drin. Nun betreibe ich es als Hobby und fokusiere mich auf die Berufslaufbahn"

Dir sowas glaub ich eher zum Positivien auslegen.
 
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Ja so sieht wohl die Realität aus wenn man vernünftig ist.

Wobei da ggf. schon ein Knackpunkt drin ist - ernsthaft versuchen den Sprung zu den Profis zu schaffen und dabei noch zielorientiert studieren stelle ich mir als einen Spagat vor, der regelmäßig kaum machbar ist.

Zumindest bei einem Sport der so viel Trainings- und Reiseaufwand erfordert wie XCO.
 

EDA

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Warum fährt Sascha Weber eigentlich so gut im Marathon und im Cross aber selten und nicht auf dem gleichen Niveau CC-Rennen?
 

rd_nly

sober
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Warum fährt Sascha Weber eigentlich so gut im Marathon und im Cross aber selten und nicht auf dem gleichen Niveau CC-Rennen?
XCO ist eben doch eine ganz Ecke technischer geworden als CX. Schon zu Zeiten als Sven Nys noch XCO gefahren ist, gehörte er, obwohl exzellenter Crosser, technisch eher nicht zu den sehr guten XCO-Fahrern. Und das war vor mehr als zehn Jahren, als CX und XCO noch wesentlich näher beieinander lagen.
 
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Ist halt auch einfach so ne Startreihen-Geschichte... wenn du keine/wenig XCO-UCI-Punkte hast, stehste halt an Position 120 und selbst wenn du dann auf 70 vorfährst, gibt es keine Punkte und du stehst beim nächsten Mal wieder hinten. Dazu verdient Sascha vermutlich mit XCM mehr Geld als er mit XCO verdienen könnte... würde mir das dann auch schenken.
 
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Ist ggf. auch eine Frage des Aufwandes und der Team-Unterstützung - denke der Aufwand für ein XCO-WE ist nicht unerheblich (Reise, Support, Materialabstimmung etc.)

- denke das macht man nicht mal „einfach so“ nebenbei ohne wirkliche Erfolgsaussichten und entsprechende Kader-/Teamzugehörigkeit.
 
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Mit XCM kann man als Fahrer noch Geld verdienen?
Aufjedenfall mehr und mit weniger Aufwand verbunden als wenn du versuchst XCO Weltcup zu fahren.
Bei den meisten größeren Rennen gibts für die Topfahrer n Startobolus und n paar Mark Preisgeld.
Ist mit Sicherheit nicht die Welt, aber immerhin zahlste nix drauf.
 

EDA

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Ob er primär auf Xco setzt, ist für mich nochmal eine andere Frage. Aber von der Leistung her würde ich ihm schon zutrauen, dass er top 3 in Deutschland ist. Und klar technisch sind die XCO Kurse anspruchsvoll, aber auch nicht alle. Und mehr Höhenmeter als bei cx müsste ihm ja auch liegen.
 
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Soweit ich mich richtig erinnere stand er 2018 bei der DM am Start, konnte das Podest aber nicht erreichen.
Erfolgreich XCM und CX zu fahren reichen aber auch aus um ein ganzes Jahr beschäftigt zu sein.
Ich hätte erwartet, dass er 2020 für ein größeres Team, z.B. Bulls fahren würde...
 
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Wie oben schon gesagt wurde ist beim xco das Problem. Startplatz Startplatz Startplatz.
Letzes Jahr hat sich jemand hier dagegen entschieden u23 WC in NVM zu fahren und ist dafür den Rothaus Bike Giro gefahren. Wenn du da Top10 Platziert bist bringt es dir mehr als im WC u23 auf 50 ins Ziel zu kommen.
Ich war nun bei ein paar Weltcups und muss sagen das ich das u23 Feld schon teilweise recht brutal ansehe. Behaupte sogar das dort härter gefightet wird als im Elite WC. Also bei den Positionen 20+

Wenn du im WC halt von Position 100 startest ist es mMn eine Zeitverschwendung. Weil es kaum noch möglich ist auf den Technischen Kursen soviel Plätze gut zu machen. Sieht man ja auch im Stream ganz gut . Am ersten Nadelöhr verlierst du einfach Sekunden für nichts...
 
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Ben Zwiehoff wohl "notgedrungen" weg von Bergamont, da Bergamont seine Leistungsradsportgruppe auflöst/aufgelöst hat.
Selbst solche Bergamont-Gesichter wie Dano (Stefan Danowski) fahren zukünftig nicht mehr für Bergamont.

Schade eigentlich, weil damit ein weiterer Hersteller kein Geld mehr in den "normalen" MTB-Sport investiert, sondern vermutlich alles in den E-Bike-Bereich steckt....
 

gewichtheber

außer Form
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Das ist halt Geschäft, da geht's um Zahlen und nicht um Gefühle. Den Bereich Sport deckt Scott ja in voller Bandbreite ab, Bergamont bedient nun den Markt für Touren und E-Bikes. Für Ben Zwiehoff ist das neue Team sicher nicht die schlechteste Lösung. Wie die ausschaut, kann man bei Markus Bauer oder Markus S.-L. sehen.
 
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So darf man Sport und Sponsoring aber auch nicht sehen. Nach dem Argument müsste die WTCC/DTM weit größer sein als die Formel 1. Radsport hat es halt nicht in die Mainstream medien geschafft. Rennradsport läuft auch nur so "gut" weil es mittags stattfindet. Unter der Woche. Und dort keine wirkliche Konkurrenz stattfindet ( Medial - Tennis evtl .
Schaut man sich an warum die Tour de France größer wichtiger und toller ist als der Giro oder die Vuelta, muss man sich auch das Timing anschauen. Giro findet zum Anfang der Saison ( nach den Klassikern statt) und somit am Ende der Fussball Saison. Die Vuelta am Anfang der Fussball Saison. Die TDF hat halt das "Glück" wieder dann zu sein wenn eigentlich nichts ist!

Man muss ja sogar zugeben das die TDF wesentlich einfacher ist als Fahrer als eine Vuelta. Natürlich gibt sich das Fremdenferkehrsbüro von Frankreich aller größte Mühe die 4-8h Sendezeit täglich romantisch zu inszenieren.

Punkt. Dieses Jahr ist Weltmeisterschaft in Albstadt. Bekommt die breite Masse davon was mit? Wird es ordentlich im TV übertragen?
Eher Szenenews und RedbullTV. Und eigentlich muss man dafür schon dankbar sein!

Leider wahr. Und darin wird der Wert eines Sponsorings gemessen.
 
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Man muss ja sogar zugeben das die TDF wesentlich einfacher ist als Fahrer als eine Vuelta.
Die Aussage mag vielleicht auf dem Papier (Strecke und Topographie) zunächst richtig sein, leider sieht es in der Praxis deutlich anders aus. Gerade aufgrund des großen medialen Interesses wird die Tour für jeden Fahrer schwerer, da sich viele Fahrer/Teams im TV zeigen wollen. D.h. für die Fahrer nervöse, harte und schnell gefahrene Etappen, egal ob flach oder bergig. Auch wenn viele Etappen evtl. als langweilig (für den Zuschauer) erscheinen, ist das Grundtempo schnell und die Anspannung (Konzentration) bei den Etappen hoch. Da kann die Vuelta nicht mithalten.
 
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