• MTB-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Raaw Madonna V3 Komplettbike im Wert von 9.000 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei Bike im Wert von 9.000 €!
    Jetzt abstimmen!

Zeitmanagement

Guten Morgen zusammen,
mal ne Frage - wenn ich hier so lese, dann habe ich immer wieder den Eindruck, dass ich mit meinen >1500km im Jahr hier so ne Art Weichei bin ;)
Deswegen die Frage - wie macht ihr das zeitlich? Ich habe Haus und paar Verpflichtungen (Feuerwehr oder Vereine) und natürlich ne Freundin :) ...da hat man doch nicht immer Zeit zum biken. Für meine Laufleistung "brauche" ich dann aber auch fahren zur Arbeit (23km ein Weg)...Gerade jetzt wo es dunkel/nass/kalt ist, geht ja weniger...
Gruss
Patrick


Freiberufler 40 bis 80 km an fast jeden Tag MTB oder RR :)
 
Finde ja die Frage etwas merkwürdig. Verstehe auch nicht so ganz, was du damit bezwecken willst da die Antwort offensichtlich ist: wenn du mehr fahren möchtest, dann fahr mehr. Wenn Du hören willst Ui, bei so viel Programm geht nicht mehr dann auch gut. Es hängt ja davon ab, wieviel du an Haus, Feuerwehr oder Dame rumschraubst. Ich kenne Leute mit 50h Woche arbeiten und die 750h im Jahr fahren und trotzdem keine Sozialautisten sind. 1500km ist also weder wenig oder viel sondern scheinbar das, was bei dir passt
 
Klar ist das Zeitmanagement schwierig.
Ordentlicher Job mit Bereitschaft und Verantwortung ect
Wohnung, Kind mit 2 Jahren, 2. soll in 4 Wochen folgen, Frau... von alleine geht das nicht.
Stehe bei knapp 4000km - werden sollens 5200km

ist jetzt meine 3. Bikesaison - bin also noch Anfänger.

1. Saison waren 1500km 2. 4500km.

Unter der Woche Arbeit, am Abend kochen (auch ein hobby) und etwas family time. Wochende ist im Moment auch für die Familie ggf Arbeit geblockt.

Zwischendurch fahr ich mit dem Rad zur Arbeit (33km hinweg), wenns die Zeit zulässt word auf dem Rückweg ein Umweg eingebaut. Ansonsten wenm ich mit Auto zur Arbeit fahre, kommt dad Bike mit und auf dem Heimweg wird eine Runde gefahren. Je nachdem 2-3x die Woche. Im Winter versuch ich die Fahrten in der Mittagspause zu schaffen.
Wenn ich Nach der Arbeit nach Hause komme wirds extrem schwierig nochmal zu starten. Besonders wenn der Kleine da ist.

Wenn ich meine 2,3h auf dem Bike war bin ich entspannter und ruhiger, es hilft mir beim Abschalten.

Ich hab das Glück Duschen in der Arbeit zu haben, und mir meine Arbeitszeit ziemlich frei einteilen zu können.


Ein Umfeld das dich unterstützt ist auch wichtig.
Oft kann man Dinge kombinieren. Mit Frau und Kind (Anhänger) im Sommer eine gütliche Runde einbauen, picknicken und das ganze je nach Höhenprofil Regeneration oder Grubdlage nennen.
Oder kleine Besorgungen mit dem Rad erledigen...
Ein verständnisvoller Partner der mal zurücksteckt (wofür man sich aber gefälligst revanchieren soll) hilft da auch ungemein.


Gut man muss halt auch noch prios setzten
- Zocken am PC so gut wie eingestellt
- TV - selten bis gar nichts
- Motorrad fahren aufgegeben (sitz lieber auf dem Bike wenn das Wetter passt )

Ach ja wohne mitten in den Alpen.
 
Ich bin gerade irgendwie verdammt glücklich, dass meine Freundin nicht nur Rad fährt sondern das auch mit Freude im Bikepark macht :D
 
1500km mitm Radl durch geiles Gelände bolzen ist doch super! Mindestens 1500x besser, wie wenn mans gar nicht macht! Weiter so! :i2:
 
Das bedeutet also, dass Menschen die in Kiel leben, folglich keine Berge haben, den Sport nicht ernsthaft betreiben also keine echten MTB sind???

Das hast du gesagt. Aber wenn man halt nur im Urlaub berge hat, kommen möglicherweise viele km aber eben nicht viel Höhenmeter zusammen im Jahr. Und MTB hat die Berge ja schon im Namen...

Genauso wie jemand in den Alpen nicht so viele Stunden auf dem Kiteboard verbringen wird, wie jemand aus Kiel. Is halt so.

Aussage an sich war: 1500km sind nicht 1500km
 
Interessanter ist deine Nettojahreszeit in Stunden auf dem Rad.
1500km entspricht ca der Fahrleistung meiner Freundin, die eine reine Schönwetter Hobbyfahrerin ist. Wenn man ein wenig sportliche Ambitionen hat, sind 1500km wenig, ja.
 
Zuletzt bearbeitet:
sicher, die Jahresstunden geben besseren Einblick als die stumpfen km. Grundlage/Ausdauer auf dem RR schraubt die km zahl schnell nach oben. Ein Technikkurs oder einfach nur üben kostet auch Zeit bringt aber keine km.
pi mal daumen sollten mindestens 200h im Jahr absolviert werden wenn man sich steigern möchte.
 
Ich empfehle feste Termin. Das hilft mehr, als zwischendurch mal ein paar Kilometer einzustreuen. Bei mir sieht das so aus:
45 Jahre, Haus, Frau, 2 Kinder, Förderverein Schule, etc.

  • Montagabend: Sport im Sportverein, 1h -> klappt aber nur, wenn ich nicht irgendwo auf der Autobahn im Stau stecke
  • Mittwochabend: MTB mit Kumpel, 2-3h, ganzjährig -> Kumpel ist selbstständig und kann nicht immer, ich schaffe es auch nicht immer, wenn´s klappt ist gut, wenn nicht klappt´s beim nächsten Mal
  • Sonntagmorgen: MTB oder RR -> Start meist gegen 7:00, Familie schläft noch, gegen 9:30/10:00 bin ich mit Brötchen wieder da, klappt aber auch nicht immer.
  • Ansonsten: Wenn sich irgendwo noch ein freies Zeitfenster findet (Kinder auf Geburtstagen oder beim Sport, Frau unterwegs, etc.) dann wird das noch genutzt.

Das sind die mehr oder weniger festen Termine. Zusätzlich so oft es geht mit dem Rad an die Arbeit (8km einfach). Klappt aber auch nicht immer, da ich beruflich auch unterwegs bin. Wenn ich mehr als einen Tag beruflich unterwegs bin, pack ich das Rad ins Auto und schaue bei GPSies, ob es dort wo ich gerade bin, eine schöne Tour zum fahren gibt. Tour aufs Handy laden (Maps 3D) und abends noch ne Runde drehen statt an der Hotelbar zu sitzen.

Was ebenfalls hilft: Ordentliche Beleuchtung. Gerade ein der dunklen Jahreszeit erweitert das die Möglichkeiten ungemein.

Mehr bekomme ich terminlich nicht unter. Alles was darüber hinausgeht, artet dann in nicht gewollten Organisationsstress aus, der einem den Spaß am Hobby nimmt.

Gruß
tebis
 
wow, bekomm ich ein autogramm von dir?
im ernst...wo ist der bezug zu einer frage, die ich gestellt hab?


siehe oben, wenn dich was nicht interessiert oder nervt, dann lies es einfach nicht...
Was geht mit dir? :D:wut:
Ganz ehrlich? Schon bei deiner Thema-Eröffnung dachte ich nur: "Ernsthaft? Zeitmanagement?! Prios anpassen?" :ka:
Klar, Frau kicken war nun ein bischen überspitzt, aber andere bekommen es doch auch hin!

...da hat man doch nicht immer Zeit zum biken.
Wenn man biken will, dann findet man auch die Zeit, sei es nur eine Stunde und einen Berg. Aber das klingt für mich nach "Ich hab doch eeeeigentlich gar keine Lust, außerdem ist es ist kalt, nass, ich hab Hunger und muss Pippi. Und müde bin ich auch noch! :heul:"

Und @Vaultier hat Recht mit seiner Aussage, dass hier hauptsächlich Viel-Fahrer statt Durschnittsbiker unterwegs sind... daher musst auch mit entsprechenden Antworten rechnen.

Und wenn hier einer mal einen Spruch (gegen dich) drückt, sei doch nicht gleich angepisst :rolleyes:
My 2 Cents...


So, jetzt erst mal Popcorn holen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal Danke an alle, die hier Tipps oder Einblick in ihre Planung geben!
Vielleicht kann ich das ein oder andere in Zukunft auch so machen.

@Rest ich wollte doch keine Bewertung ob toll oder scheisse, sondern, wie
andere es machen, bei denen es zeitlich ähnlich geht wie mir.

Dass es in einem MTB-Forum Leute gibt, die meine Jahresleistung in einem Monat
pulverisieren ist mir klar. Darf man deswegen als scheinbar Unterer-Durchschnittsbiker
dann nicht die Frage stellen, wie man es schafft, das Hobby auszudehnen?
Ich dachte einfach, dass es einige gibt, die sich das auch schon gefragt haben und
es geschafft haben.

Und dabei hab ich jetzt nicht das Gefühl, dass ich dünnheutig reagiere oder ich angepisst bin.

Viele Grüße
Patrick
 
Weiß immer noch nicht was du hören willst, es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: du kürzt das Zeitbudget für deine anderen Aktivitäten oder du versuchst mit weniger Schlaf aus zu kommen.
 
Erstmal Danke an alle, die hier Tipps oder Einblick in ihre Planung geben!
Vielleicht kann ich das ein oder andere in Zukunft auch so machen.

@Rest ich wollte doch keine Bewertung ob toll oder scheisse, sondern, wie
andere es machen, bei denen es zeitlich ähnlich geht wie mir.

Dass es in einem MTB-Forum Leute gibt, die meine Jahresleistung in einem Monat
pulverisieren ist mir klar. Darf man deswegen als scheinbar Unterer-Durchschnittsbiker
dann nicht die Frage stellen, wie man es schafft, das Hobby auszudehnen?
Ich dachte einfach, dass es einige gibt, die sich das auch schon gefragt haben und
es geschafft haben.

Und dabei hab ich jetzt nicht das Gefühl, dass ich dünnheutig reagiere oder ich angepisst bin.

Viele Grüße
Patrick

Ich denke so ziemlich alle, die ein x-faches deiner Leistung fahren, haben (inkl mir) ihre Freizeit radikal für den Radsport ausgelegt. Dann bleibt halt nicht mehr soviel Zeit für anderes.

Muss aber auch zugeben, dass mein Umfeld hauptsächlich aus Radfahrern besteht, weshalb Freunde treffen meistens eine Radtour impliziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Rest ich wollte doch keine Bewertung ob toll oder scheisse, sondern, wie
andere es machen, bei denen es zeitlich ähnlich geht wie mir.

ahhh jetzt kommen wir der sache näher.
also bei mir ist das auch knapper mit familie und co daher habe ich einige alltagsfahrten wie job, einkaufen, kinder zum spielplatz und co das auto oftmals gestrichen und nehme das rad. klar ist das nicht so cool wie früher jeden tag singletrails schrubben aber besser als gar nicht zu fahren m.e.
zeitfenster die sich ergeben wie schon genannt werde dann aufm bike verbracht wo ich früher auffer couch gelegen habe. das mopped steht mehr als es fährt, dafür lieber das rad durchn schlamm geschickt.
kneipenabende mit kumpels werden "gewandelt". erst geradelt gemeinsam (ja der freundeskreis ändert sich dadurch etwas) und im anschluss ein bierchen gemeinsam da mir sozialkontakte nicht unwichtig sind nur wegen hobby.
kinder werden auch älter und wandern vom fahrradkindersitz aufs laufrad/kinderrad etc. und freuen sich tierisch wenn sie mit papa mal auf "grosse tour" gehen dürften oder mal eine kleine runde zum bäcker, eisdiele, .... fahren können.

alles geht, sei ehrlich zu dir und guck was dir wichtig ist (meine güte klint das jetzt übertrieben tiefgründig)
ich glaube man sollte andersrum denken. fahre so oft wie geht, du spass hast etc. und guck wieviel km am tagesende auf der uhr stehen. von mir aus auch in zeit gerechnet, oder höhenmeter oder oder.
 
Verkauf das Haus und such dir 'ne kleine Wohnung. Oder noch besser: Zieh in einen Camper.
Schieß die Freundin in den Wind (machen früher oder später eh nur Ärger die Weiber - weißt ja: Alles mit Rädern & Titten...).
Kündige die Vereinsmitgliedschaften und hör auf mit dem ehrenamtlichen Engagement (ohne Geld Arbeiten, wo gibt's denn sowas?)

Dann hast du genug Zeit für Biken, Laufen, Fitnesstudio, etc.
Da fehlt aber noch eins: Die Uhr auf 18 zurückstellen ...
 
Und wenn du dann erst mal Kinder hast...

ist Bumsfallara 345015_800.gif
 

Anhänge

  • 345015_800.gif
    345015_800.gif
    872,7 KB · Aufrufe: 37
Was mir hilft:

  • 2 - 4x die Woche mit dem Bike zur Arbeit (ca. 20km einfach). Auch im Herbst/Winter. Die Arbeitsfahrten lassen sich am leichtesten in den Tagesablauf mit Familie einplanen (wenn es möglich ist, dass der Partner die Kids in den KiGa/die Schule bringt oder sie selber schon fahren können (Bike/Öffentliche)
  • anmelden im Winterpokal hier im Forum (führt dazu, dass ich im Winter auch bei wenig Motivation aufstehe und fahre). Was man im Winter fährt, braucht man im Sommer nicht reintrainieren.
  • 1x die Woche Training im Verein (Sommer montags ab 18:30 Uhr, Winter Sonntag 09:30 bis 12:00 Uhr).
  • In der Familie ein bisserl Zeit für sich einplanen und andere Trainingsausfahrten im Verein mitmachen (Saison April bis Ende September Ein- bis Zweitagestouren an den Wochenenden, Mehrtagestouren in den Bergen)
  • sich Anreize schaffen (gute Bikeklamotten für den Winter gönnen, andere kleine "Belohnungen", wenn man wieder viel gefahren ist)
  • die Kids motivieren und einbinden. Macht Spaß, wenn man mit der Family fahren kann
Ach ja. Verh., zwei Kinder, Vollzeittätigkeit, Haus, bisher 3700km in 2017.

lg speedy
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Tage Homeoffice unter der Woche wo ich flexibel zur besten Tageszeit biken kann. Notfalls auch zwei Stunden in der Mittagspause. Oder abends nen nightride mit anderen. Das dann aber direkt von der Haustüre weg also kurbellastige Runden mit HT oder Rennrad.
Dazu mindestens ein Tag am Wochenende, oft auch zwei, raus in den Wald mit Freunden. Richtig Mountainbiken. Wenn zwei Tage dann meist ein Tag flowige Sachen und einer härtere, technischere Sachen.

JahresKM: Interessiert mich nicht.
Zeit: Mindestens 8 Stunden pro Woche, auch im Winter. Im Sommer deutlich mehr.
Status: Lebensgefährtin, Eigenheim, keine Kinder

Für Dinge neben dem bike und die Freundin bleibt mehr als genug Zeit. Mit Kindern sähe das natürlich anders aus.
 
...Gerade jetzt wo es dunkel/nass/kalt ist, geht ja weniger...
Ich würde an Deiner Stelle (bzw. habe ich für mich schon vor ner Weile ) genau DA ansetzen. "dunkel/nass/kalt" ist kein Grund.
Wenn Du nur konsequent 1x (EINMAL!!) pro Woche 46km ausm Geschäft nach Hause bringst, sind das ja schon über 2000km.
Nur jede 2. Woche 2x ruckzuck bei >3000.
Und dazu musst Du nicht weniger schlafen und auch nicht (viele) andere Aktivitäten einschränken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Just do it. Bei jedem Wetter.
Ist ja Spaß, keine Pflicht.
Ich habe auch keine Zeit, da selbst und ständig (nein, ich kann mir meine Zeit nicht frei einteilen), aber am Wochenende früh morgens oder in der Woche regelmäßig 1x addiert sich dann, wenn man kontinuierlich dran bleibt, zu einigen tausend km (6.500km/a).
Und es gibt nichts Geileres, als am 1. Weihnachtstag völlig durchnässt und völlig dreckig zu Hause anzukommen, wenn die anderen deprimiert aus der Kirche tapern. Also, nicht schwätzen, radeln...
 
@Rest ich wollte doch keine Bewertung ob toll oder scheisse, sondern, wie
andere es machen, bei denen es zeitlich ähnlich geht wie mir.

Ich habe mich damit abgefunden dass ich dank wenig Zeit weniger Jahreskilometer zusammenbekomme als andere Leute. Ich versuche deshalb den Spass zu optimieren, d.h. keine dumme Kilometerbolzerei nur um angeben zu können wieviel ich gefahren bin sondern lieber z.B. auf den Pumptrack. Fahr Sachen bei denen Du Spass hast in der Zeit die Dir zur Verfügung steht dann hast Du auch mit weniger Jahreskilometern ein erfülltes Radlerleben.
 
Tritt aus diesem sauf und kniffel Verein -> Feuerwehr, aus und mach Sport! 1500 ist nicht viel, ich hab Freunde die fahren 3000+ mit Haus, Frau, Kindern und ner 50 std Arbeitswoche.
 
Zurück