Gravelbike „Eierlegende Wollmilchsau“

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Hallo zusammen,

ich suche ein Gravelbike, das sowohl für tägliches Pendeln (10–40 km) als auch für anspruchsvolle Tagestouren (bis ~300 km) geeignet ist.

Ich fahre gerne zügig (ca. 30 km/h Schnitt) und möchte eine elektrische Schaltung - überwiegend flach, deswegen nicht zwingend x2 (Shimano/SRAM etc.).

Mein aktueller Favorit ist das Cervélo Áspero 5 (ca. 3500 € im Angebot).

Welche Alternativen im gleichen oder niedrigeren Preisbereich könnt ihr empfehlen?


Und welche Beleuchtungssysteme (Front/Rücklicht) bieten bei guter Leuchtkraft und langer Akkulaufzeit ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis?

Das Backroad FF würde noch in Frage kommen, mir gefällt das Marken-Image aber nicht besonders, da könnte ich aber auch noch bekehrt werden :)

Habe momentan ein Rennrad und bin lange CX gefahren.

Besten Dank!
 
Macht 2x nicht gerade dann Sinn wenn es flacher ist und man immer die angenehmste Kadenz fahren kann?
Ich kann doch auch 1x mit einer fein abgestuften Kassette fahren, wenn man keine große Bandbreite benötigt.
Da sollten 12 Gänge mehr als ausreichend sein.

Wenn 40mm Reifenbreite ausreichend sind, könnte auch das Trek Domane was sein.
 
Wenn es unbedingt elektrisch schalten soll, würde ich das

Parapera ANEMOS² Masterpiece - Ultegra Di2​

nehmen. Kostet zwar noch etwas mehr als deine Wunschvorstellung. Wenn es am Preis liegt, gibt's von Parapera auch andere Modelle grad günstig im Angebot.

Wenn es das Parapera etwas früher im Angebot gegeben hätte, hätte ich sofort zugeschlagen. So bin ich gerade dabei selbst ein anderes Gravel Bike aufzubauen.
 
Wenn es strassenlastig ist dann wäre das Specialized Roubaix eine Option und Selbstaufbau vom Open. Da sind aktuell Schnäppchen drin. Sportlich ist natürlich auch das Grail.
Maximal flexibel wäre man mit einem 8bar Mitte.
Aber um ehrlich zu sein ist das Cervélo Áspero schon ein schönes Rad!
 
Verstehe die Frage nicht, wofür ist das relevant?

Ich fahre seit 2013 intensiver Renn-/CX Räder, auch mit ersterem deutlich über einen 30er/100km.
Dann verstehe ich Deine Frage hier nicht, speziell bezüglich der Schaltung. Wenn Du rennradmäßig fahren möchtest, dann 2fach-Schaltung. Wenn viel Gelände und steil, dann mag 1fach besser sein. Mit Gravelreifen wird ein 30er Schnitt schlechter möglich sein. Auf Gravel wird ein 30er Schnitt nochmal schlechter möglich sein. Solltest Du eigentlich wissen mit Deiner Erfahrung.
 
Die Frage habe ich mir grundlegend nie gestellt, da ich bislang nur zweifach gefahren bin - das Angebot aber breit ist und viele Gravelräder mit entsprechend abgestimmten Kassetten kommen.
 
Dann verstehe ich Deine Frage hier nicht, speziell bezüglich der Schaltung. Wenn Du rennradmäßig fahren möchtest, dann 2fach-Schaltung. Wenn viel Gelände und steil, dann mag 1fach besser sein. Mit Gravelreifen wird ein 30er Schnitt schlechter möglich sein. Auf Gravel wird ein 30er Schnitt nochmal schlechter möglich sein. Solltest Du eigentlich wissen mit Deiner Erfahrung.
Du kannst auch problemlos 1fach als RR fahren, hängt am Ende an der gewählten Kassette und Kettenblatt
 
Du kannst auch problemlos 1fach als RR fahren, hängt am Ende an der gewählten Kassette und Kettenblatt
...und vom Streckenprofil, den eigenen Vorlieben und und und...aber egal wie rum, 2fach bietet feinere Gangsprünge, weswegen das beim RR eher was spezielles bleiben wird bis es mal 14fach Kassetten gibt.
 
Man muss das jetzt nicht do dogmatisch diskutieren, sind ja alle alt genug das selbst zu entscheiden. Zudem will der TE noch beraten werden. ;)

Ich persönlich würde 2-fach wegen der Kadenz bevorzugen und wenn nach 100km in den Beinen mal doch eine längere Steigung kommt wäre ich jedenfalls über 31/48 vorne dankbar. Wenn alle anderen prallere Schenkel haben und das nicht brauchen, freut mich das für sie. :love:
 
Aber nicht die Kurbel, sondern die Kassette.

Wofür benötigt man in der Ebene ein 36er oder 39er Blatt vorne?
Und beim Gravel sind es ja 31 oder 33.
Wer nur flach fährt, dem mag 1fach auch am RR reichen. 2fach hat man für kleine Sprünge der Kassette plus noch ausreichend Bandbreite. Bei 1fach muss man sich entscheiden. Entweder feine Sprünge ODER Bandbreite. Wenn man sich entscheiden muss, ist es keine "eierlegende Wollmilchsau" (EWMS) mehr.

Mal abgesehen davon ist das Konzept einer EWMS imo fehlgeleitet. Wenn der Anwendungsbereich nicht sehr eng gesetzt ist, bekommt man ein Gerät, das zwar alles kann, aber halt nix richtig. Man vereint immer auch die Nachteile. Und da könnte man das ganze Konzept Gravel (mal wieder) hinterfragen. Deswegen Anwendungsbereich bitte eng genug setzen, dass sich das sinnvoll technisch unter einen Hut bringen lässt!
Mein aktueller Favorit ist das Cervélo Áspero 5 (ca. 3500 € im Angebot).
Nimm was Dir gefällt! Die ganze Beraterei hier ist sowieso eher sinnfrei. Erst recht, wenn die Entscheidung eigentlich schon steht.
mir gefällt das Marken-Image aber nicht besonders,
Such gezielt nach Marken, die Dir gefallen!

Die ganze Art Deiner Suche/Fragestellung hier ist nicht zielführend. Such nach Gravelbikes mit der gewünschten Schaltung und Filter nach Preis! Dann nimmst das, was Dir am besten gefällt. Die technischen Unterschiede sind imo marginal genug, dass man sich auch gleich auf den Paintjob und das Markenimage konzentrieren kann.
 
Bei dem Einsatzbereich würde ich bewusst mechanisch schalten wollen. Immer einsatzbereit und zuverlässig.

Bei Pendeln und Tagestouren würde ich bewusst elektronisch schalten, da Akkus immer problemlos geladen werden können und der Vorteil des elektronischen Schaltens einfach nicht von der Hand zu weisen ist, vor allem, wenn man solch ein Rad täglich einsetzt. Einfach zwei zusätzliche Akkus kaufen und fertig.

Selbst auf Mehrtagestouren finde ich elektronisches Schalten eigentlich unkompliziert. Mehrere Akkus einpacken plus Powerbank.

Beim Pendeln hingegen würde ich mir vor allem Gedanken darum machen, wie das Rad gesichert wird. Ansonsten hilft nur der Abschluss einer Versicherung und regelmäßig Räder neu kaufen. 🙃
 
Kein Verschleiss an Zügen und Hülsen. Elektronisch ist immer 1 oder 0. Akku voll oder leer. Die Schaltqualität ist immer konstant.
Aber das ist bei meiner GRX 1x11 nach knapp 12.000 km auch so. Nicht einmal nachstellen müssen. Und ich muss keinen Akku beachten. Daher sehe ich da eben nicht wirklich Vorteile.
 
Aber das ist bei meiner GRX 1x11 nach knapp 12.000 km auch so. Nicht einmal nachstellen müssen. Und ich muss keinen Akku beachten. Daher sehe ich da eben nicht wirklich Vorteile.
1x sehe ich das genauso. Hab ja derzeit Di2 und baue nun wieder mechanisch auf. Bei 2x finde ich Di2 aber richtig genial wegen Synchro Shift, da hier der Umwerfer automatisch mit aktiviert wird.

Für die Zwecke des TE fände ich das Grizl mit Eclips ja ganz passend, aber das ist etwas zu teuer und mechanisch geschaltet.
 
Wir sprechen nun nicht vom Einzelfall. Neben objektivem Wartungsentfall kommt natürlich noch die Integration in die digitalen Ökosysteme von Rad Computer und co.
Das mit dem digitalen Ökosystem leuchtet mir ein, wenn man das nutzt oder nutzen möchte. Das mit dem Wegfall von Wartung nicht, siehe Pinprobleme bei SRAM und die Ladelogistik zum Beispiel. Mich persönlicht nervt so etwas mehr, als alle zwri Jahre einen Schaltzug zu tauschen. Ich denke, es gibt für beides gute Gründe und es ist höchst individuell, was einem mehr liegt.
 
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