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Kanarix 2026: La Gomera und La Palma

@scylla, gibt's auf La Palma irgendwelche neuen Verbote oder wird irgendwas mittlerweile sanktioniert, was man wissen sollte? Und seid ihr vielleicht noch da?

Die Roque Ostkante sollte man bleiben lassen und wird unter keinen Umständen toleriert, das wurde uns in einem (netten) Gespräch mit einem NP Ranger schon vor einigen Jahren so vermittelt, und seither hab ich auch keine Neuigkeiten dazu.
Die Westkante ist eigentlich auch per Schild verboten, aber wenn man es als Privatperson zu Randzeiten macht, sich dabei benimmt (und das winzige Stück im NP sowieso schiebt/trägt weil es halt eh bergauf geht), wird nicht so genau hingeschaut. War damals Info von demselben Ranger. Was natürlich keine Garantie oder Freifahrtschein ist, weil Schild halt, eh klar. Aber es sind genug Spuren drin und alle Begegnungen waren überaus nett.
Ansonsten ist als einzige Neuigkeit am Mirador Time - Puerto Tazacorte Trail ein flammneues Verbotsschild aufgestellt. Natürlich erst unten am Trailhead, nachdem man schon 200hm steile Betonstraße runtergerollt ist. Und das ist halt ein Spazierweg auf dem sich alle rumtrollen, inklusive verspannten Touristen mit Langeweile und Aggressionspotential. Also mach's halt ganz früh oder ganz spät oder wenn's regnet. Oder nimm die Straßenscheidung weiter hinten, die ist nicht "beschildert" und eh ohne Verkehr.

Sonst ist alles sehr entspannt und fein. Jede Menge Radler unterwegs, neuerdings auch per Straßenzweirad.

Rund um den neuen Vulkan ist alles wieder offen, auf alten Pfaden, außer zwei kurzen Trails die halt definitiv begraben sind. Auch wenn sie alt sind, du wirst sie nicht (wieder)erkennen, haben sich komplett verändert ;)
Die neuen Straßen übers neue Lavafeld sind mittlerweile auch per Rad erlaubt.

Alle Abfahren ab Heli sind in eher fragwürdigem Zustand. Waldbrand und Winterstürme und seither keine wirkliche Pflege. In der Mitte zusätzlich noch umgepflügt von Motos. Den besten Zustand hat noch der SL 70. Vor allem der originale 12er ist momentan mehr Krampf als Flow, geht schon irgendwie aber so richtig empfehlen kann man's nicht.

9/8/3 sind perfekt. 4er ist vor allem im Bereich der Lehmrinne zugeschissen mit abgerissenen Pflanzenteilen von den Stürmen der letzten Zeit, man hat alle Nase lang was im Schaltwerk stecken. Wird wohl auch nicht mehr genutzt. Gibt ne alternative Bikeline, die ist zwar langweiliger als der Wanderweg, aber dafür benutzt und frei, findet man auch ohne Probleme/Karte. 5er ist obenrum in eher erodiertem und etwas traurigen Zustand, ab dem Kiefernwald wird's dann deutlich besser, wenn auch mit gefühlt 10cm Kanarenheu bedeckt.

Alles ab El Pilar ist super. Benutzt und frei.

Leider sind wir seit gestern wieder daheim 🤮
 
03.01. 15:30 Playa Caleta bei Hermigua, 3m

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Nachmittags wieder ein Stückerl rauf und wieder ein Stückerl runter zum abgeschieden gelegenen Playa Caleta. Wetter spielt mit.

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Mit dem Platzerl kann man leben, ...

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... auch wenn die sanitären Einrichtungen schon bessere Zeiten gesehen haben. Generell scheint ziemlich viel kaputt und abgesperrt und aufgegeben auf La Gomera, keine Ahnung ob sie das für den Sommer wieder herrichten.

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Strandkatze am Start? Passt.

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Schlafplatz? Passt auch. Wenigstens bis zum nächsten Regenschauer... insgesamt wird die Nacht ohne Zelt etwas schwierig. Wir ziehen mehrfach um zwischen Sternenhimmel und ner vergammelnden Strandbar, die aber immerhin ein Dach überm Kopf bietet. So oder so, Bikepacking is back.
 
04.01. 13:35 Nördlicher GR132 Trail über San Sebastian, 800m

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Der Straßenuphill im Tal von Hermigua ist heute auch eher von der feuchten Sorte.

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Feucht aber hübsch... manche Perspektiven gibt's halt nur bei fragwürdigen Wetter.

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Regen ist trotzdem Müll, auch wenn die Gomeros anderer Meinung sind.

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Ein paar Meter weiter knallt die Sonne wieder runter. Jacke an, Jacke aus, nass, trocken, wechselt hier alle paar Minuten. Die Gegend wechselt auch, und zwar zwischen hübsch und ausgesprochen hübsch.

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Den GR132-Inselrundwanderweg nördlich von San Sebastian finde ich bisher noch nicht in meinen gesammelten Gomera-Touren. Dann wird's höchste Zeit, auch wenn man ab und and ein paar Meter isohypselnd schieben muss.

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GR132-Nord bei San Sebastian.

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GR132-Nord bei San Sebastian.

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GR132-Nord bei San Sebastian.

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GR132-Nord bei San Sebastian: Ein Esszweierlein ist der schon, und korrekt auf OpenStreetMap eingetragen. Bei den derzeitigen Feuchtverhältnissen ist alles auch gerne ne Nummer schwieriger. Flutscht trotzdem gut... und sieht auch gut aus!

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Später ist Citylife in der "Großstadt" San Sebastian. Auch eher gemütlich, wie alles auf La Gomera.
 
Ein Esszweierlein geht von hier nicht besonders oberspannend für gomerische Verhältnisse aber immerhin auch bei Nässe gut machbar runter zum Ozean bei Agulo.
Dann hat's nicht genug geregnet :)
Derselben irrigen Annahme erlagen wir auch mal. Was dann damit geendet hat, dass wir erst erfolglos versuchten, mit Ästen die Räder frei genug zu bekommen, dass sie sich wieder drehen, und schliesslich die mindestens 10kg schwereren Fahrräder auf dem Rücken runtergetragen haben, während es uns beinahe die Schuhe ausgezogen hat. Der rote Lehm da oben ist des Teufels.
 
Dann hat's nicht genug geregnet :)
Derselben irrigen Annahme erlagen wir auch mal. Was dann damit geendet hat, dass wir erst erfolglos versuchten, mit Ästen die Räder frei genug zu bekommen, dass sie sich wieder drehen, und schliesslich die mindestens 10kg schwereren Fahrräder auf dem Rücken runtergetragen haben, während es uns beinahe die Schuhe ausgezogen hat. Der rote Lehm da oben ist des Teufels.
Immerhin erinnert man sich an sowas noch ewig, während man den siebenhundertachtundzwanzigsten Trail schon lange wieder vergessen hat.
 
Oh, ich wusste gar nicht, dass sie Räder mitnehmen?!? Ist das verlässlich oder von der Laune des Busfahrers abhängig?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit mitgenommen wird man nur in den großen Bussen im VGR und San Sebastian, und ab den großen Busterminals dort. In anderen Ortschaften fahren teils nur kleinere Busse ohne Gepäckfach, da gibt's keine Chance. So oder so ist es immer noch Laune des Busfahrers. Wir sind teils vollkommen problemlos eingestiegen, teils nach skeptischen Blicken und erst nachdem alle anderen Passagiere drin waren und er sah, dass genügend Platz im Gepäckfach war, aber auch schon abgeblitzt obwohl wir die einzigen Fahrgäste gewesen wären.
Also stellt man sich einfach morgens ans Busterminal und probiert's mal, mit einem Plan B in der Hinterhand falls es nicht klappt.
Generell erhöht es die Chancen enorm, wenn man sich große Mülltüten besorgt und mit fertig zerlegtem (Vorderrad raus) und in Mülltüten eingepacktem Fahrrad da steht. Manche Busfahrer haben Angst, dass die Räder das übrige Gepäck beschmutzen könnten. Außerdem muss einem das eigene Fahrrad sowas von egal sein. Es fliegt halt da unten im Gepäckfach lose zwischen allem anderem rum, und kommt trotz Mülltüten IMMER mit 5 Schrammen mehr wieder raus.

Ein Fahrer hatte auch mal Angst, dass wir ihm den Fahrplan versauen. Nachdem wir dann extraschnell gesprintet sind unsere Räder aus dem Gepäckfach zu ziehen, hat er uns bei seinen nächsten Fahrten immer grinsend in den Bus gewunken. Also flott be- und entladen hilft auch, zumindest wenn man demselben Menschen öfter begegnet.
 
Immerhin erinnert man sich an sowas noch ewig, während man den siebenhundertachtundzwanzigsten Trail schon lange wieder vergessen hat.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit mitgenommen wird man nur in den großen Bussen im VGR und San Sebastian, und ab den großen Busterminals dort. In anderen Ortschaften fahren teils nur kleinere Busse ohne Gepäckfach, da gibt's keine Chance. So oder so ist es immer noch Laune des Busfahrers. Wir sind teils vollkommen problemlos eingestiegen, teils nach skeptischen Blicken und erst nachdem alle anderen Passagiere drin waren und er sah, dass genügend Platz im Gepäckfach war, aber auch schon abgeblitzt obwohl wir die einzigen Fahrgäste gewesen wären.
Also stellt man sich einfach morgens ans Busterminal und probiert's mal, mit einem Plan B in der Hinterhand falls es nicht klappt.
Generell erhöht es die Chancen enorm, wenn man sich große Mülltüten besorgt und mit zerlegtem und in Mülltüten eingepacktem Fahrrad da steht. Manche Busfahrer haben Angst, dass die Räder das übrige Gepäck beschmutzen könnten. Außerdem muss einem das eigene Fahrrad sowas von egal sein. Es fliegt halt da unten im Gepäckfach zwischen allem anderem rum, und kommt trotz Mülltüten IMMER mit 5 Schrammen mehr wieder raus.
Diese Erfahrungen kann ich 2026 exakt bestätigen. Wobei auf der Gomera-Bus-Webseite steht, das Fahrräder transportiert werden, wenn sie eingewickelt sind und genügend Platz ist. Also immer zwei große Müllsäcke im Rucksack und bevor der Bus kommt schon verkleinern und verpacken, das hilft enorm. Pro Person kostet's zwei bis drei Euro von irgendwo unten irgendwo ganz rauf, dh 800-1400 Höhenmeter. Rad ist umsonst.

Aber schlussendlich ist man trotzdem von der Laune des Fahrers abhängig. Ein Plan B ist immer nötig. Taxis sind aber auch nicht so extrem teuer auf Gomera, zwei Leute kriegt man da schon rein.
 
05.01. 11:10 Cristo-Trail bei San Sebastian, 200m

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Über dem morgendlichen San Sebastian...

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... steht 250 Meter über dem Meer eine neue Cristo-Statue, komplett mit riesigem Parkplatz und unfertigem Aussichtscafé.

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Straße und Fußweg dorthin sind allerdings bereits fertig, also steht einem kleinen Gutenmorgenflowtrail nix im Weg.

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Cristo-Trail mit Flow.

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Cristo-Trail mit Aida Bella.

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Cristo-Trail ohne Flow, ...

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... denn das untere Drittel auf dem GR132 ist und bleibt S3, daran ändert auch die neue Statue nix.

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Im Hafen ist schon einiges los. Das kleine Olsen-Schifferl pendelt zweimal täglich zwischen San Sebastian, Playa Santiago und Valle Gran Rey. Bikes werden angeblich ein paar transportiert. Online buchen kann man sie allerdings nur als round trip, nicht für eine einzelne Fahrt. Was das für einen tieferen Sinn hat, wissen wohl nur die cleveren Business-Strategen von Fred Olsen. Wir haben's jedenfalls nicht probiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
05.01. 12:50 Las Layas Trail bei San Sebastian, 800m

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Der zweiter Trail des Tages geht mit dem Bus. Ist ab San Sebastian fast egal welche Linie man nimmt, die fahren alle erst mal auf den Berg. Mit zwei Müllsäcken und zwei Euro ist man oben.

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Blick vom Mirador Perazza in den Las Layas Trail. Auch eins der eher leichteren Wegerl der Insel, mit S2 ist man größtenteils dabei. Reicht aber auch bei der feuchtrutschigen Witterung.

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Mirador Perazza - Las Layas: Zu viel Sauwetter in den letzten Tagen.

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Mirador Perazza - Las Layas: Ich fahr nur bei Sonne.

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Mirador Perazza - Las Layas: Na gut, den Regenbogen nehm ich gerne mit.

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Mirador Perazza - Las Layas: Glaub der Wasserfall gehört da normalerweise gar nicht hin. Aber was ist schon normal, in diesem feuchten Kanarenwinter.

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Mirador Perazza - Las Layas: Der Trail taugt trotzdem, auch wenn ich ihn wegen der bösen rutschigen Felsen nicht komplett fahren kann.

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Mirador Perazza - Las Layas: Finish im Weiler nach Las Layas im engen Talschluss über San Sebastian.

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So muss ein Trail auf Gomera enden.

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Und später auch so. Wir machen uns nach kaum einer Woche schon wieder vom Acker. Waren etwas schwierige Wetterverhältnisse in den letzten Tagen, so feucht kannte ich Gomera bisher gar nicht. Naja, eineinhalb neue Sachen gingen trotzdem... war halt nur ein kurzer Inselquickie, verglichen mit dem mehrmonatigen Fluchtix-Anti-Lockdown-Aufenthalt im Winter 2021. Wer Gomera und andere Kanaren mehr oder weniger erschöpfend behandelt lesen möchte, dem wird hier geholfen: https://www.mtb-news.de/forum/t/fluchtix-einfach-nur-weg.935066/

Oder auch hier, in bewegten Bildern:
https://youtube.com/playlist?list=PLLhfOxEuovBUnkIQET3svku_Z_SAbWhBo
 
Auf Gomera hat man's schwer bei zu viel Feuchtigkeit, und meistens nur die Wahl zwischen glitschig, rutschig und f***ing glatt.
La Palma ist zumindest vom Untergrund her deutlich freundlicher. Fast alles südlich von El Pilar geht nass genauso gut wie trocken... oder wird sogar je nässer desto griffiger. Frisches Vulkangestein regelt, zumindest bei den heurigen Bedingungen.
 
Ja, ihr Zwei!
Ihr solltet mal mit einer alten Frau über deren Garten, den Wassertankern vom Festland und den Tourismus reden.
Und dann schreibst uns die Eindrücke die Ihr gewonnen habt.
Die alte Frau freut sich über jeden Tropfen der vom Himmel fällt.
Und wenn bei mir sich die Regenwolken in den Pyrenäen ballen, freut sich jeder der nenn Garten hat.
300 Sonnentage is auch manchmal nich so angenehm.
"Schatz der Wasserhahn tropft!"
Grüße und eine Schöne nachdenkliche Zeit, Andi
 
06.01. 12:00 Santa Cruz de La Palma, 5m

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Nächtliche Ankunft in Santa Cruz de La Palma, mit Nikoläusen. Die zweistündige Abend-Überfahrt von La Gomera war allerdings der absolute Horror, der Seegang war nicht von dieser Welt. Kaum Passagiere dabei, aber fast alle verlieren unterwegs ihr Abendessen. Lebensmittel und Einrichtung der Bars kugeln durch die Gegend... Deckenpaneele krachen auf den Boden... das volle Programm. Wir fahren wegen dem E-Bike ja ziemlich viel Schifferl in den letzten Jahren, aber sowas hab ich glaub ich noch gar nicht erlebt. Crazy.

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Santa Cruz am Morgen...

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... kommt mit Walfisch...

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... und später mit Liegestühlen...

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... und Baustellen auf dem kurzen Weg...

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... an der Küste entlang in Richtung Flughafen. Haben dort kurzfristig ein Date mit einem Mietwagen, man muss eben anpassungsfähig bleiben. Das Wetter wird sich auch auf der neuen Insel erst mal nicht großartig ändern, Sturm und viele Regenschauer werden uns erhalten bleiben. Draussen am Strand ohne alles unterm Sternenhimmel pennen fällt da erst mal aus, aber vielleicht wird das Auto ja geräumig genug.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stell hier mal eine Aufgabe um die Wellen und wie die hier entstehen.
Es liegt an der speziellen Geologie der gesamten Inseln ich häng da mal ne Karte an. Mal sehen wer drauf kommt warum die hier so hoch werden.
 

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06.08. 18:20 Playa der Malpique beim Faro Fuencaliente, 10m

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Erster Trail auf La Palma: Natürlich die fluffige Vulkansandsurforgie hinab zum Leuchtturm an der Südspitze. Zwar verspaßeln sich auch hier Regenschauer mit bestem Sonnenschein im minütlichen Wechsel, aber bei dem Untergrund ist das ziemlich egal.

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Fuencaliente Trails: Endlich wieder Floworgien, nach dem ganzen gomerianischen Geholper.

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Fuencaliente Trails: Da freut sich einer.

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Fuencaliente Trails.

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Fuencaliente Trails.

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Fuencaliente Trails.

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Fuencaliente Finish.

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So muss ein Trail auf La Palma aufhören.

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Unweit des Leuchtturms gibt's einen kleinen, schwarzen Privatstrand, genannt Playa de Malpique. Da muss er durch, der Caddy.

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Carpacking... der Sturm kann kommen. Tut er dann auch, geschätzte sieben Windstärken und alle zwanzig Minuten ein heftiger Regenschauer. Macht alles nix, mit einem Blechdach überm Kopf. Schaukelt halt ein bisserl.

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Carpacking im Caddy, ...

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... nur echt mit Lichterkette. Und wenn man sie dann mal ausschaltet, gibt's exorbitanten Sternenhimmel... allerdings nur in den wolkenfreien Sturmpausen. Seltsames Wetter derzeit, aber das sagte ich bereits.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Playa de Malpique ist auch ein Tauchspot, ob es allerdings die Tauschule in Fuencaliente noch gibt, weiß ich nicht, ist schon ewig her. Ich kann mich nur noch dran erinnern, dass ich trotz 7mm Anzug gefroren hab wie ein nackter Schneider.
Die Trails sehen ja total neu aus! Aber das Gebiet sollte ja vom Vulkanausbruch nicht betroffen sein, oder?
 
Der Playa de Malpique ist auch ein Tauchspot, ob es allerdings die Tauschule in Fuencaliente noch gibt, weiß ich nicht, ist schon ewig her. Ich kann mich nur noch dran erinnern, dass ich trotz 7mm Anzug gefroren hab wie ein nackter Schneider.
Die Trails sehen ja total neu aus! Aber das Gebiet sollte ja vom Vulkanausbruch nicht betroffen sein, oder?
Nö, der neue, böse Tajogaite ist weit weg von Fuencaliente. Bin dort im Süden auch irgendwo vom Trail abgezweigt und ein paar anderen Bikern gefolgt, mehr oder weniger zufällig. Sollte man vermutlich offiziell nicht machen, aber offensichtlich surft man dort jetzt einfach überall den Sand runter. Bei der derzeiten Sturmregenwetterlage hat's die Spuren allerdings auch in spätetens zwei Stunden wieder verweht, nix bleibt sichtbar.
 
Die zweistündige Abend-Überfahrt von La Gomera war allerdings der absolute Horror, der Seegang war nicht von dieser Welt. Kaum Passagiere dabei, aber fast alle verlieren unterwegs ihr Abendessen. Lebensmittel und Einrichtung der Bars kugeln durch die Gegend... Deckenpaneele krachen auf den Boden... das volle Programm. Wir fahren wegen dem E-Bike ja ziemlich viel Schifferl in den letzten Jahren, aber sowas hab ich glaub ich noch gar nicht erlebt. Crazy.

Oh je, ich fühle mit euch. Eine ähnlich tolle Überfahrt hatten wir letzten Winter nach El Hierro. Im Orotavatal gab es Sturmböen mit annähernd 200km/h und eigentlich glaubten wir schon, dass die Fähre garnicht fahren würde. Tat sie aber doch, da kennen sie nix, die Canarios. Statt der normalen 2,5-3h hat der Kahn satte 6h gebraucht, mit auf Vollschub dröhnenden Motoren. Um 2 Uhr Nachts durften wir dann endlich aussteigen... auswanken... auskullern? Ich weiß es nicht mehr so genau wie und in welcher Position ich von dem Kahn runter kam, nur dass mir so schlecht noch selten war, trotz Überdosis Reisetabletten 🤮
Immerhin konntet ihr danach anscheinend noch auf dem Rad halbwegs geradeaus fahren. Das hätte ich nicht geschafft.
 
Ich fühle mit euch. Eine ähnlich tolle Überfahrt hatten wir letzten Winter nach El Hierro. Im Orotavatal gab es Sturmböen mit annähernd 200km/h und eigentlich glaubten wir schon, dass die Fähre garnicht fahren würde. Tat sie aber doch, da kennen sie nix die Canarios. Statt der normalen 2,5-3h hat der Kahn satte 6h gebraucht, mit auf Vollschub dröhnenden Motoren. Um 2 Uhr Nachts durften wir dann endlich aussteigen... auswanken... auskullern? Ich weiß es nicht mehr so genau wie und in welcher Position ich von dem Kahn runter kam, nur dass mir so schlecht noch selten war, trotz Überdosis Reisetabletten 🤮
Immerhin konntet ihr danach anscheinend noch auf dem Rad halbwegs geradeaus fahren. Das hätte ich nicht geschafft.
Kettle wird eh nicht seekrank... über mich breiten wir lieber den Mantel des Schweigens. Hatte danach nachts in Santa Cruz aber keinerlei Energie mehr, irgendwas am Strand zum pennen zu suchen. Statt dessen im Kapsel-Hostel eingecheckt, den Kilometer bis dorthin hab ich noch geschafft.
 
Es fliegt halt da unten im Gepäckfach lose zwischen allem anderem rum, und kommt trotz Mülltüten IMMER mit 5 Schrammen mehr wieder raus.
Hab dafür immer einen kurzen Spanngurt in der Hand, den ich dem Busfahrer beim Anhalten klar zeige. Den nutze ich dann, um das Bike im Gepäckfach an ein der senkrechten Streben zu spannern.
 
06.01. 12:00 Santa Cruz de La Palma, 5m

Nächtliche Ankunft in Santa Cruz de La Palma, mit Nikoläusen. Die zweistündige Abend-Überfahrt von La Gomera war allerdings der absolute Horror, der Seegang war nicht von dieser Welt. Kaum Passagiere dabei, aber fast alle verlieren unterwegs ihr Abendessen. Lebensmittel und Einrichtung der Bars kugeln durch die Gegend... Deckenpaneele krachen auf den Boden... das volle Programm. Wir fahren wegen dem E-Bike ja ziemlich viel Schifferl in den letzten Jahren, aber sowas hab ich glaub ich noch gar nicht erlebt. Crazy.

Das stelle ich mir dann ungefähr so vor:



;-)

Gruß LUTZ
 
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