Servus zusammen,
…manchmal muss man sich den Frust einfach von der Seele tippen. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei der nächsten Kaufentscheidung.
Mein Erlebnis mit ENDURA
Ich fahre seit über drei Jahrzehnten Mountainbike, bei Wind + Wetter – und war mit meinen Klamotten von Endura bisher immer recht zufrieden. Umso größer die Ernüchterung:
Meine schöne, top passende Endura Singletrack II Jacke (UVP derzeit stolze 190 EUR!) hat nach nicht einmal 1,5 Jahren plötzlich ein neues Feature bekommen: sich selbst auflösende (verschweißte) Nähte. Leider kein innovatives Belüftungssystem, sondern vielmehr in Richtung „biologisch abbaubare“.
Getragen wurde sie tatsächlich beisher doch recht selten und wenn gewaschen ausschließlich mit hochwertigen Produkten für den Outdoor-Bereich (Nikwax) bei maximal 30 °C – also wirklich pfleglich behandelt.
ABER ACHTUNG: Laut ENDURA liegt hier KEIN Material- oder Herstellungsfehler vor. Vielmehr ist es laut Endura völlig normal, dass eine Premium-Radjacke nach kurzer Zeit selbstständig auseinanderfällt und sich zusehends auflöst.
Der Kontakt mit dem Support war durchaus interessant:
Die Kolleg:innen waren jeder Zeit freundlich und es gab viel Bedauern und viel Mitgefühl... Am Ende aber nichts, was mir tatsächlich weitergeholfen hätte. Kein Angebot – weder Reparatur noch Austausch, nicht einmal gegen Bezahlung. Sinngemäß blieb nur: „Schade, dass Sie so viel Pech hatten … aber da können wir leider nichts für Sie machen. “
Weiterhin freundlich bleibend habe ich den Sachstand aus meiner Sicht noch einmal zusammengefasst und um kurze Bestätigung gebeten, ob ich es richtig verstanden habe – dass es also Enduras Qualitätsstandards entspricht, dass eine 190-Euro-Jacke nach 1,5 Jahren praktisch unbrauchbar wird und sich auflöst ...
Das führte dann dazu, dass mein Fall noch einmal begutachtet werden sollte - genau genommen sogar vom hauseigenen Customer Relation Executive . WOW – da keimte kurz Hoffnung auf.
Die Antwort kam tatsächlich schnell. Sie enthielt … noch mehr Bedauern - immerhin etwas professioneller formuliert... dennoch: ein ganz klarer Fall von "Job verfehlt ..." und somit am Ende aber weiterhin: keine Lösung. Nicht einmal ein Ansatz --> null Lösungsorientiert.
Die Jacke ist faktisch reif für die Tonne.
Reparatur? Nicht angeboten.
Nachhaltigkeit? Fehlanzeige.
Kundenbindung? Ebenso.
Ganz ehrlich: Das finde ich einfach traurig. Auf Basis dieser Erfahrung kann ich ENDURA leider nicht mehr empfehlen.
Vielleicht hatte ich einfach Pech – aber die Art und weise, wie damit umgegangen wurde war wirklich unterirdisch.
(Wer wissen will, was Qualität heißt bzw, wie Kundenbindung funktioniert, dem empfehle ich Produkte der Firma Mammut. Meine 25 Jahre alten „Twin Jacket“ wurde jüngst binnen 10 Tagen völlig kostenlos (inkl. kostenlosem Versand) wieder instandgesetzt)
So, das war mein Wort zum Montag.
Happy Trails & viele Grüße!
…manchmal muss man sich den Frust einfach von der Seele tippen. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei der nächsten Kaufentscheidung.
Mein Erlebnis mit ENDURA
Ich fahre seit über drei Jahrzehnten Mountainbike, bei Wind + Wetter – und war mit meinen Klamotten von Endura bisher immer recht zufrieden. Umso größer die Ernüchterung:
Meine schöne, top passende Endura Singletrack II Jacke (UVP derzeit stolze 190 EUR!) hat nach nicht einmal 1,5 Jahren plötzlich ein neues Feature bekommen: sich selbst auflösende (verschweißte) Nähte. Leider kein innovatives Belüftungssystem, sondern vielmehr in Richtung „biologisch abbaubare“.
Getragen wurde sie tatsächlich beisher doch recht selten und wenn gewaschen ausschließlich mit hochwertigen Produkten für den Outdoor-Bereich (Nikwax) bei maximal 30 °C – also wirklich pfleglich behandelt.
ABER ACHTUNG: Laut ENDURA liegt hier KEIN Material- oder Herstellungsfehler vor. Vielmehr ist es laut Endura völlig normal, dass eine Premium-Radjacke nach kurzer Zeit selbstständig auseinanderfällt und sich zusehends auflöst.
Der Kontakt mit dem Support war durchaus interessant:
Die Kolleg:innen waren jeder Zeit freundlich und es gab viel Bedauern und viel Mitgefühl... Am Ende aber nichts, was mir tatsächlich weitergeholfen hätte. Kein Angebot – weder Reparatur noch Austausch, nicht einmal gegen Bezahlung. Sinngemäß blieb nur: „Schade, dass Sie so viel Pech hatten … aber da können wir leider nichts für Sie machen. “
Weiterhin freundlich bleibend habe ich den Sachstand aus meiner Sicht noch einmal zusammengefasst und um kurze Bestätigung gebeten, ob ich es richtig verstanden habe – dass es also Enduras Qualitätsstandards entspricht, dass eine 190-Euro-Jacke nach 1,5 Jahren praktisch unbrauchbar wird und sich auflöst ...
Das führte dann dazu, dass mein Fall noch einmal begutachtet werden sollte - genau genommen sogar vom hauseigenen Customer Relation Executive . WOW – da keimte kurz Hoffnung auf.
Die Antwort kam tatsächlich schnell. Sie enthielt … noch mehr Bedauern - immerhin etwas professioneller formuliert... dennoch: ein ganz klarer Fall von "Job verfehlt ..." und somit am Ende aber weiterhin: keine Lösung. Nicht einmal ein Ansatz --> null Lösungsorientiert.
Die Jacke ist faktisch reif für die Tonne.
Reparatur? Nicht angeboten.
Nachhaltigkeit? Fehlanzeige.
Kundenbindung? Ebenso.
Ganz ehrlich: Das finde ich einfach traurig. Auf Basis dieser Erfahrung kann ich ENDURA leider nicht mehr empfehlen.
Vielleicht hatte ich einfach Pech – aber die Art und weise, wie damit umgegangen wurde war wirklich unterirdisch.
(Wer wissen will, was Qualität heißt bzw, wie Kundenbindung funktioniert, dem empfehle ich Produkte der Firma Mammut. Meine 25 Jahre alten „Twin Jacket“ wurde jüngst binnen 10 Tagen völlig kostenlos (inkl. kostenlosem Versand) wieder instandgesetzt)
So, das war mein Wort zum Montag.
Happy Trails & viele Grüße!
