Der Gravelreifen-Thread

Heute den Tufo Thundero 44 HD final montiert. Exakt 44 mm nach der Montage auf der Elitewheels Gravel Edge 2.0 mit 25 mm IMW. Hoffe die werden noch etwas breiter, auch wenn der Vergleich zum 40er deutlich erkennbar ist. :)

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Nach fünf Wochen immer mal wieder auf 2,5 Bar aufgepumpt und noch nicht gefahren, bin ich jetzt bei 44,8 mm. Denke die werden im Einsatz noch ein wenig breiter. Bin gespannt, denke ich komme an Ostern vielleicht zum Wechseln. :)
 
An sich bin ich von dem Pirelli Gravel S sehr angetan aber auf einer breiten 29mm Felge macht er sich ganz schön fett.
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Vor dem WiPo Abschlußwochenende im Teuto nochmal gecheckt und nen Schluck Dichtmilch sicherheitshalber nachgekippt.
Mit viel zu hohen 2,5bar bringt er es auf 55mm. Mit fahrbaren 1,4/1,8 ists etwas weniger. Passt geradeso in das Goldrush. Der nächste Reifen darf sich gern an die 50mm Vorgabe halten, zumal der S für meine Gravelei etwas zu viel des Guten ist. Trotzdem rollt er auch abseits der Schotterpisten sehr gut, ist pannenresistent und hält lange die Luft.
 
Nachdem ich den Caracal Race hinten mit einer 2. Lage Dichtband und ca. 300 km Fahrt endlich tubeless dicht bekommen habe, hatte ich nun meinen ersten nicht direkt abdichtenden Durchstich in 6 Jahren Tubeless (mit sicher 5 verschiedenen Reifen, darunter auch einen Rennrad-Reifen). Mit viel Schwein, grad so ausreichend Luft in der Akkupumpe und Pausen zum Milch ins Loch laufen lassen kam ich um meine erste Anwendung einer Dichtwurst noch mal herum. Das Loch war auch winzig und ist nun scheinbar dicht. Ist der nach vielleicht 500 km schon so weit runtergefahren, dass der Pannenschutz rapide abnimmt? Liest man ja in Rezensionen überall.

Ein Terra Speed (vorne dran) verschleißt hingegen hinten viel zu schell (Noppen schon sichtbar abgefahren nach nur 200 km). Wird wohl an meinem Asphaltanteil von 80% liegen.

Daher die Frage in die Runde: Kann jemand entweder einen Semi-Slick (ähnlich Caracal) mit Durchstichschutz ähnlich eines Schwalbe Pro One Rennrad-Reifens oder aber einen mit Noppen ähnlich eines Conti Race Kings empfehlen? Also keine Punktierungen bei lediglich Schotterwegen aber dennoch schnell auf Asphalt?
Das scheint bei Gravelreifen ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Meine 55er Race Kings laufen am MTB seit Jahren ohne Pannen und sowohl auf Asphalt als auch offroad schnell und sicher. Und die 32er Schwalbe Pro One haben auch 6000 km ohne Platten hinter sich gebracht. Wieso kriegen die Hersteller das bei 45er Reifen nicht hin?
 
Nein, der Pannenschutz war von Anfang an nicht vorhanden. Quelle: Hutchinson Produktmanager
Du musst eine gute Dichtmilch fahren und/oder Glück haben und deswegen rollt der auch wie blöd.
Orange Endurance ist drin, hat wie gesagt erst mal schön gesprüht, mit Loch nach unten aber Gott sei Dank abgedichtet. Hatte ich einfach noch nie. Zwar oft zig feuchte Stellen am Reifen sichtbar im Keller, aber immer noch voller Luftdruck drin. Der hier war der erste wo ich plötzlich wie auf Eiern fuhr und nur noch 0,8 bar drin hatte. Gut wenns hinten und nicht bei einer Bergabfahrt passiert. Das Vertrauen in den Reifen ist damit aber weg.
Und das Vertrauen in die Angabe zum Durchstichschutz bei bicyclerollingresistance.com dann auch. ^^
 
Der Speci Pathfinder soll anscheinend ganz gut rollen. Laut diversen Beiträgen besser als der Thundero HD, auch wenn es laut BRR andersrum sein soll. Diesen "Labortestes" schenke ich persönlich allerdings nicht allzu viel Glauben.
 
Bei uns war der Caracal Race 40 Tanwall leider recht zickig. Super schnell aber viele Platten…

Wie breit sollen die Reifen denn sein? Ich fühle mich mittlerweile im Rennrad oder direkt MTB-Bereich auch wohler.
40-45 mm für hinten. Vorne bin ich mit 45er Terra Speed ja zufrieden bisher. Aber 55er Race Kings werde ich hinten nicht reinkriegen und 600 g sind dann auch etwas zu viel für ein offroad-taugliches Rennrad. Vielleicht echt einfach 40er Rennrad-Reifen probieren? Frage mich da wie die mit den 20% Schotter/Splitt klarkommen, habe im Winter ja schon keinen Bock damit auf dem Streusplitt zu fahren. Und bergauf auf Waldautobahnen wirds dann auch interessant. :D
 
40-45 mm für hinten. Vorne bin ich mit 45er Terra Speed ja zufrieden bisher. Aber 55er Race Kings werde ich hinten nicht reinkriegen und 600 g sind dann auch etwas zu viel für ein offroad-taugliches Rennrad. Vielleicht echt einfach 40er Rennrad-Reifen probieren? Frage mich da wie die mit den 20% Schotter/Splitt klarkommen, habe im Winter ja schon keinen Bock damit auf dem Streusplitt zu fahren. Und bergauf auf Waldautobahnen wirds dann auch interessant. :D
Ich fahre regelmäßig mit Conti 5000 AS TR in 35mm Waldautobahnen mit Schotter. Persönlich taugt mir der Reifen für sowas sehr gut. Auch null Probleme mit Platten.

Ein 40er mit wenig Profil wird das entsprechend genauso gut packen.
 
Danke für die Inspirationen! Ich denke ich versuche es mal mit dem Pathfinder in 45, weil will es schon gedämpft haben offroad und der hat mit seinem Profil doch auch mehr Reserven offroad und man liest von "kaum Verschleiß". Der hat halt eine 3,4 mm dicke Lauffläche. Wobei sich da dann die 45 mm womöglich so hart fahren wie 35 mm. Da käme dann auch schon der 40er Michelin Pro 5 in Betracht, aber komplett slick auf Schotter probiere ich glaube ich erst nach dem Speci mal... ;)
 
Danke für die Inspirationen! Ich denke ich versuche es mal mit dem Pathfinder in 45, weil will es schon gedämpft haben offroad und der hat mit seinem Profil doch auch mehr Reserven offroad und man liest von "kaum Verschleiß". Der hat halt eine 3,4 mm dicke Lauffläche. Wobei sich da dann die 45 mm womöglich so hart fahren wie 35 mm. Da käme dann auch schon der 40er Michelin Pro 5 in Betracht, aber komplett slick auf Schotter probiere ich glaube ich erst nach dem Speci mal... ;)

Thundero wäre sicher auch eine Option, wenn doch profilierter. Vielleicht gibt's hier auch jemanden, der beide Reifen gefahren ist.

Mit meinem Montags-Thundero HD 48 - misst auf 25IW nur 45mm - bin ich auf der Straße ziemlich zufrieden. Im Gelände packt er zudem bis auf Matsch auch alles ziemlich gut.
 
Bei uns war der Caracal Race 40 Tanwall leider recht zickig. Super schnell aber viele Platten…

Wie breit sollen die Reifen denn sein? Ich fühle mich mittlerweile im Rennrad oder direkt MTB-Bereich auch wohler.
Ich meine gehört zu haben, der Caracal Race in Tanwall ist empfindlicher als der schwarze. Keine Ahnung ob das stimmt. Mein Caracal Race in schwarz ist bisher unauffällig.

Pathfinder Pro (2Bliss Ready 700x42) war 3000km komplett unauffällig, bis er in der Stadt einen nicht flickbaren Schnitt bekam. Kaum sichtbarer Verschleiß.
 
27.5“ und 2.25“ Rocket Ron ist ne nischige Kombi. Zu langsam für Marathon und nicht agressiv genug für Trailgeballer.
weiss nicht, ist doch race guard:
https://road.cc/offroad/content/rev...-235-super-race-addix-speed-tyre-review-14515
"the Super Race carcass only has a small strip of Raceguard puncture protection fabric around the circumference under the centre tread line, not along the sidewall sections. For further protection, the Super Ground has a Snakeskin protection covering all tread and sidewall areas."
Im Bezug auf speed schreiben die genau das Gegenteil:
"If speed is a top priority, the Schwalbe Rocket Ron Super Race version with Addix Speed compound will meet your expectations."
Der Test auf https://www.bikeperfect.com/reviews...efinitely-my-favorite-all-condition-race-tire
geht in dieselbe Richtung.
Kann das selber nicht beurteilen, auf die Schnelle habe ich auch nichts entsprechendes deutschsprachiges gefunden. Nachvollziehbar ist für mich aber die Abwägung Pannenschutz vs. Komfort/Speed wie auch der grip bedingt durch das Profil in Kombination mit flexibler Seitenwand.
 
Ich habe heute die Specialized Tracer TLR in 50mm auf den neuen Laufradsatz von „Hexenwerk Laufräder“ tubeless montiert.

Die Duke Lucky Star HD28 hat 27,5mm Innenmaulweite und die 50mm Tracer waren ohne Einsatz eines Reifenhebers einfach händisch auf die Felge zu bringen. Nach dem Herausschrauben des Ventilkerns ließ sich der Reifen auch völlig unkompliziert mit einer Standpumpe setzen und blieb auch ohne Milch instant dicht.

Erste gemessene Reifenbreite frisch nach dem Montieren bei ca. 2,8 Bar sind exakt 50mm.

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Der Praxiseinsatz wird sich noch etwas ziehen, für den Aufbau fehlt nämlich das wichtigste Teil: Der Rahmen. Ist bestellt, dauert aber wohl noch knapp 3 Monate.
 
Daher die Frage in die Runde: Kann jemand entweder einen Semi-Slick (ähnlich Caracal) mit Durchstichschutz ähnlich eines Schwalbe Pro One Rennrad-Reifens oder aber einen mit Noppen ähnlich eines Conti Race Kings empfehlen? Also keine Punktierungen bei lediglich Schotterwegen aber dennoch schnell auf Asphalt?
Das scheint bei Gravelreifen ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Meine 55er Race Kings laufen am MTB seit Jahren ohne Pannen und sowohl auf Asphalt als auch offroad schnell und sicher. Und die 32er Schwalbe Pro One haben auch 6000 km ohne Platten hinter sich gebracht. Wieso kriegen die Hersteller das bei 45er Reifen nicht hin?
Thundero wäre sicher auch eine Option, wenn doch profilierter. Vielleicht gibt's hier auch jemanden, der beide Reifen gefahren ist.

Bin Thundero und Terra Speed gefahren.
Laufen für mein empfinden beide in etwa gleich wobei der Thundero in Sachen Verschleiss deutlich überlegen ist. Beim Conti hatte ich auch immer das die Seitenwand durchgesifft war, Luft hält der Thundero auch besser. Teste derzeit den Thundero HD da mir der Thundero letztes jahr ein bisschen zu zickig war. Thundero und Terra Speed sind aber jetzt keine Reifen gewesen die Permanent nur kaputt waren und die kriegen bei mir schon ordentlich Lack.

Was da noch in etwa im gleichen Segment haust wäre noch von Schwalbe der g-one Allround, der läuft auch sehr gut. Ich hatte die Super Ground Version, die war auch ziemlich Pannenresitent. Montage tubeless und Luft halten top.

Pirelli Cinturato in M Wollwiederstand gefühlt ne Ecke schlechter, Pannenresistenz besser, ist aber auch ne etwas gröbere Keule auch vom gewicht her schwerer als die anderen drei ( die in etwa alle gleich auf liegen in 40mm )
 
Ich habe heute die Specialized Tracer TLR in 50mm auf den neuen Laufradsatz von „Hexenwerk Laufräder“ tubeless montiert.

Die Duke Lucky Star HD28 hat 27,5mm Innenmaulweite und die 50mm Tracer waren ohne Einsatz eines Reifenhebers einfach händisch auf die Felge zu bringen. Nach dem Herausschrauben des Ventilkerns ließ sich der Reifen auch völlig unkompliziert mit einer Standpumpe setzen und blieb auch ohne Milch instant dicht.

Erste gemessene Reifenbreite frisch nach dem Montieren bei ca. 2,8 Bar sind exakt 50mm.

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Der Praxiseinsatz wird sich noch etwas ziehen, für den Aufbau fehlt nämlich das wichtigste Teil: Der Rahmen. Ist bestellt, dauert aber wohl noch knapp 3 Monate.
Schade, dass sich das noch zieht. Auf die Reifen bin ich wirklich gespannt.
 
Bin Thundero und Terra Speed gefahren.
Laufen für mein empfinden beide in etwa gleich wobei der Thundero in Sachen Verschleiss deutlich überlegen ist. Beim Conti hatte ich auch immer das die Seitenwand durchgesifft war, Luft hält der Thundero auch besser. Teste derzeit den Thundero HD da mir der Thundero letztes jahr ein bisschen zu zickig war. Thundero und Terra Speed sind aber jetzt keine Reifen gewesen die Permanent nur kaputt waren und die kriegen bei mir schon ordentlich Lack.

Was da noch in etwa im gleichen Segment haust wäre noch von Schwalbe der g-one Allround, der läuft auch sehr gut. Ich hatte die Super Ground Version, die war auch ziemlich Pannenresitent. Montage tubeless und Luft halten top.

Pirelli Cinturato in M Wollwiederstand gefühlt ne Ecke schlechter, Pannenresistenz besser, ist aber auch ne etwas gröbere Keule auch vom gewicht her schwerer als die anderen drei ( die in etwa alle gleich auf liegen in 40mm )

Der Speed ist einen Ticken schneller, würde aber wegen Verschleiß, Komfort und Profil eher den Thundero nehmen. Ich Schwalbe Lager sehe ich da aber klar die Pro Serie, etwas auf Höhe von Speed, also etwas schneller als der Thundero.
 
Thundero wäre sicher auch eine Option, wenn doch profilierter. Vielleicht gibt's hier auch jemanden, der beide Reifen gefahren ist.

Mit meinem Montags-Thundero HD 48 - misst auf 25IW nur 45mm - bin ich auf der Straße ziemlich zufrieden. Im Gelände packt er zudem bis auf Matsch auch alles ziemlich gut.
Ich bin den 40er Thundero direkt vor dem 42er Pathfinder (S-Works) gefahren. (Hinten) Sind beides super Reifen. Der 40er Thundero war dann endlich runtergefahren. Wollte mal aus Neugier was anderes fahren.
Der Pfadfinder ist gefühlt etwas träger/langsamer; der fühlt sich etwas "klebriger" an. Aber weit qeg von lahm. Hat daher auch nen super Kurvengripp. Ich fahr ihn trotzdem unglaublich gerne. Bisher noch keine Panne auf über 2000km.
Vorne hab ich seit ewigkeiten den 44er Thundero drauf. Der verschleisst einfach zu langsam, will mal endlich was neues ausprobieren.
 
Ich habe heute die Specialized Tracer TLR in 50mm auf den neuen Laufradsatz von „Hexenwerk Laufräder“ tubeless montiert.

Die Duke Lucky Star HD28 hat 27,5mm Innenmaulweite und die 50mm Tracer waren ohne Einsatz eines Reifenhebers einfach händisch auf die Felge zu bringen. Nach dem Herausschrauben des Ventilkerns ließ sich der Reifen auch völlig unkompliziert mit einer Standpumpe setzen und blieb auch ohne Milch instant dicht.

Erste gemessene Reifenbreite frisch nach dem Montieren bei ca. 2,8 Bar sind exakt 50mm.

Anhang anzeigen 2340930Anhang anzeigen 2340931Anhang anzeigen 2340932

Der Praxiseinsatz wird sich noch etwas ziehen, für den Aufbau fehlt nämlich das wichtigste Teil: Der Rahmen. Ist bestellt, dauert aber wohl noch knapp 3 Monate.
Kann sie gerne für Dich einfahren. 😉
 
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