Verletzungs-Update von Lou Ferguson: Multiple Knochenbrüche, aber stabiler Zustand

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Re: Verletzungs-Update von Lou Ferguson: Multiple Knochenbrüche, aber stabiler Zustand
Lass uns lieber nach dem Gesetzgeber rufen damit er uns noch mehr an die Hand nimmt. :rolleyes:
In dem Falle hätte der Teufel seine Wette gewonnen.

Der eine sucht Zerstreuung, der andere Erholung, der andere Risiko, der andere Herausforderung, etc.
Aus meiner Sicht sollte es jedem selbst überlassen bleiben, was er persönlich aus der Sache macht.
Ja, jeder soll seine Verantwortung kennen und wahrnehmen und alle zusammen
müßten das hin bekommen, zumindest nach einfacher Logik.
Aber warum bekommen wir es nicht hin?
 
Ich halte extreme Sprünge bei DH-Rennen für weitgehend verzichtbar: Dafür gibt es eigene Events. Vollkommen unnötig, dass sich dort 2 Fahrer nachhaltig zerstören. Lieber ein übellauniges Steinfeld oder eine grießgrämige Off-Camber-Kurve mehr.
Gerade weil es bei dh rennen ja für die Fahrer um mehr geht als der Nervenkitzel. Da geht es um Platzierung, Ergebnisse und, daraus resultierend, Geld für die Fahrer.
Bei solchen rennen sollte jeder Fahrer eigentlich darauf vertrauen können, das alles soweit gut gebaut wurde, ohne in eine "try and Error" Situation zu landen.
Ein Sprung mit Gap kann ja auch sicher gebaut werden, ohne Holzbrett dazwischen.

Beim Darkfest, oder der rampage kann ich das ja irgendwie noch verstehen, obwohl ich bei der rampage auch so langsam finde, dass es unverhältnismäßig wird.
Da spielen Platzierungen ja auch eine Rolle.
Hatte das auch mal anders gesehen. aber irgendwo wird man ja auch Einsichtiger (mehr oder weniger).
 
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Oder statt double einfach Table. Aber das ist wohl sowohl im DH WC als auch sonst zu uncool. Ein Sprung an der Stelle sollte halt den doch recht eintönigen Teil dort oben eben aufwerten.
Könnte man.
Aber hier wird ja schon rumgejammert wenn se im im Bikepark einen Drop-In durch ein Brett entschärfen. Gatekeeping at its best.

In fast jeder Sportart wird alles getan um das Verletzungsrisiko zu mindern. Nur beim Mountainbike muss es der Nervenkitzel sein. Ich schau mir das auch immer seltener an, hat was von Brot und Spiele.
 
Könnte man.
Aber hier wird ja schon rumgejammert wenn se im im Bikepark einen Drop-In durch ein Brett entschärfen. Gatekeeping at its best.
Ragebait at its best.
Eigentlich habe ich schon einen Text geschrieben, aber ganz ehrlich, ich finde das ist einfach echt richtig unpassend hier, selbst für meine Verhältnisse.
Nur soviel: Du vermischst hier zwei unterschiedliche Dinge.
Ich denke das weißt du auch.
 
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In dem Falle hätte der Teufel seine Wette gewonnen.


Ja, jeder soll seine Verantwortung kennen und wahrnehmen und alle zusammen
müßten das hin bekommen, zumindest nach einfacher Logik.
Aber warum bekommen wir es nicht hin?
Ich würde sagen, wir bekommen es doch ganz gut hin. Luft nach oben gibt es natürlich immer.
 
Bruni ist den anscheinend in seinen 3Runs nicht gesprungen bzw. hats gar nicht erst probiert. Da hätte man tatsächlich im Vorfeld sagen können/müssen, dass der einfach nicht geht. 😞
Sie ist allerdings die harte Linie gefahren; und hat auch noch gewonnen. Bruni ist erst gar nicht angetreten.
Sie weiß/wußte wohl, was geht und was nicht. Meistens funktioniert es (eben, ohne Sturz).
 
Bei solchen rennen sollte jeder Fahrer eigentlich darauf vertrauen können, das alles soweit gut gebaut wurde, ohne in eine "try and Error" Situation zu landen.

Naja - es ist Weltcup, da fahren nur die Besten des Sports mit, die sich dafür qualifiziert haben. Meiner unbeliebten Meinung nach, sollten die dort antretenden Fahrerinnen und Fahrer bei der Besichtigung/Anfahrt des Sprungs selbst erkennen ob sich der mit ihren Möglichkeiten ausgeht. Insbesondere bei den Damen war es ja die letzten Jahre nicht unüblich, dass ein Großteil vom Fahrerinnenfeld einzelne Obstacles ggf umfahren haben. Bei konkret diesen Double wäre das wahrscheinlich auch der Fall im Rennlauf gewesen, was die Chancengleichheit eher nicht beeinflusst hätte...
 
Könnte man.
Aber hier wird ja schon rumgejammert wenn se im im Bikepark einen Drop-In durch ein Brett entschärfen. Gatekeeping at its best.

In fast jeder Sportart wird alles getan um das Verletzungsrisiko zu mindern. Nur beim Mountainbike muss es der Nervenkitzel sein. Ich schau mir das auch immer seltener an, hat was von Brot und Spiele.
Naja, hatte es auch einmal auf einem Trail das ein Roadgap mit einem Brett entschärft wurde obwohl man auch rechts daneben vorbei fahren konnte. Fand ich dann auch echt komisch das mit dem Brett zu springen. Im WC sollte da aber schon so gebaut werden, dass es auch funktioniert und nicht die Profis reihenweise mit dem Hinterrad einschlagen.
 
Ihr geht es gut????
Wer von euch würde mit solchen Verletzungen von einem guten Allgemeinzustand sprechen????
Auf Profiniveau mit Wegsehen, Verharmlosen und Schönreden, leider ein Normalzustand. Das denke ich jedes mal, wenn man von einer Verletzung und der vermuteten Heilungszeit liest; und jetzt egal, war für eine Sportart.

Und ja, es sind grundsätzlich fitte Menschen mit einer effizienten (nicht zu verwechseln mit optimaler) Betreuung, um baldmöglichst wieder am Geschehen teilnehmen zu können. Sei es aus Eigenantrieb, sei es dem Interesse des Geldgebers geschuldet. Trotzdem, der Körper ist nicht unendlich belastbar; die Folgeschäden und Einschränkungen nach Karriereende bekommt man nicht mehr mit, wenn das Rampenlicht erlischt...
 
Sie ist allerdings die harte Linie gefahren; und hat auch noch gewonnen. Bruni ist erst gar nicht angetreten.
Sie weiß/wußte wohl, was geht und was nicht. Meistens funktioniert es (eben, ohne Sturz).
Bruni und die meisten anderen die im WC was zu sagen haben, meiden halt so harte Linien. Kolb war auch mal dort und ist nicht gestartet weils das Risiko für ihn nicht wert. Ich glaube Sie, und auch andere sind bei so Dingen oftmals leider zu motiviert und probieren einfach. Meistens gehts halt gut aus…
 
ich finde es allgemein eh krass das die Damen die selben Sprünge serviert bekommen wie die Herren. Wenn dann der Speed bei den Männern schon kaum in die Landung reicht (was in dem fall ja so war), kann es bei den Frauen ja fast nur schiefgehen. Hat mich schon bei einigen Strecken gewundert.
 
Um welchen Sprung geht es denn genau?
Schon Diverse Videos und Fotos gesehen aber konnt nicht nachvollziehen welcher der Übeltäter ist.

Mögen die Verletzten schnell wieder auf die Beine kommen.
 
ich finde es allgemein eh krass das die Damen die selben Sprünge serviert bekommen wie die Herren. Wenn dann der Speed bei den Männern schon kaum in die Landung reicht (was in dem fall ja so war), kann es bei den Frauen ja fast nur schiefgehen. Hat mich schon bei einigen Strecken gewundert.

Bei solchen Sachen gibt es dann immer eine B-Line, die dann von vielen Damen/Junioren genutzt wird. Wie gesagt, es ist Weltcup, den Fahrern sollte man zutrauen, dass sie selbst einschätzen können ob der Speed reicht.
 
Bei solchen Sachen gibt es dann immer eine B-Line, die dann von vielen Damen/Junioren genutzt wird. Wie gesagt, es ist Weltcup, den Fahrern sollte man zutrauen, dass sie selbst einschätzen können ob der Speed reicht.
Soll am Ende ein Sprung über Sieg oder Niederlage entscheiden? Sobald eine Fahrerin gesprungen ist, muss der Rest nachziehen weil es einfach ein herber Zeitverlust wäre
 
Soll am Ende ein Sprung über Sieg oder Niederlage entscheiden? Sobald eine Fahrerin gesprungen ist, muss der Rest nachziehen weil es einfach ein herber Zeitverlust wäre

Muss nicht sein, kann sein, da geb ich dir schon recht! Jedoch sollte mMn in der höchsten Klasse des Sports die Strecken auch dementsprechend ausgestaltet sein, dass sich FahrerInnen über deren Technik eine schnellere Zeit herausfahren können.
Übrigens gibt es bei fast jedem Rennen (egal ob MTB, Ski, etc) "Schlüsselstellen", die den Unterschied ausmachen und eben über "Sieg oder Niederlage entscheiden". Ob das, wie in diesem Fall, ein großer Double sein muss, sei dahingestellt. Ein Steinfeld oder ne enge Kurve würde es auch machen.
 
Muss nicht sein, kann sein, da geb ich dir schon recht! Jedoch sollte mMn in der höchsten Klasse des Sports die Strecken auch dementsprechend ausgestaltet sein, dass sich FahrerInnen über deren Technik eine schnellere Zeit herausfahren können.
Übrigens gibt es bei fast jedem Rennen (egal ob MTB, Ski, etc) "Schlüsselstellen", die den Unterschied ausmachen und eben über "Sieg oder Niederlage entscheiden". Ob das, wie in diesem Fall, ein großer Double sein muss, sei dahingestellt. Ein Steinfeld oder ne enge Kurve würde es auch machen.
Eben, du sagst es ja selber. Beim Downhill Worldcup sollten es zb Wurzelpassagen sein, da wo zb Sam Hill immer früher einfach durch Technik Zeit rausgefahren hat...um zb in Fort William auf dem Teststück das Rennen zu verlieren. Sicher gebaute Sprünge sind ja Teil des Sports, aber bisschen Sinn und Verstand muss eben dabei sein, selbst wenn nach den top ten keiner mehr springt. Aber gerade bei den Frauen ist das Thema sicher nochmal wichtiger
 
Soll am Ende ein Sprung über Sieg oder Niederlage entscheiden?
Irgendetwas muss ja am Ende entscheiden, oder? Manchmal dürft's ja auch so sein, dass der Sprung nur sauber klappt, wenn im Vorhinein schon sauber gefahren wurde.

Apropos "unverantwortlicher" MTB Sport, hat schon jemand die Aufnahmen vom Red Bull Kurs in Puerto Vallarta, Mexiko, gesehen? Das scheint auf jeden Fall eine andere Dimension. Würde ich's fahren? Nö. Ist's geil? Klaro.
 
Das tut ja schon beim zuschauen weh.
Absprung bissel höher, klein wenig Kick rein oder einen Meter weniger Luft zwischen und es wär tutti.
Ich könnte mir vorstellen, dass man dem jungen Publikum in Korea den allgegenwärtigen "Airtime/Jumplines" Trend in Natura präsentieren wollte. Die dort Interessierten sehen sich auch YT-Videos an und der Anlass war eine willkommene Gelegenheit dazu.

Es hört sich etwas verwegen an zu behaupten, ich hätte den Unfall vorausgesehen. Sprünge gehören dazu; sei es jetzt gebaut oder dem natürlichen Gelände angepasst. Nur diese Schanze war mir von Beginn an unsympathisch. Es machte auf mich den Eindruck, wichtig, es geht mal in ordentlich die Luft, den Rest sehen wir dann...
 
In dem Falle hätte der Teufel seine Wette gewonnen.


Ja, jeder soll seine Verantwortung kennen und wahrnehmen und alle zusammen
müßten das hin bekommen, zumindest nach einfacher Logik.
Aber warum bekommen wir es nicht hin?
Es ist eben ein Rennen und da gelten bekanntlich eigene Gesetze( nicht immer die Guten). Nicht nur bei diesem Sport!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendetwas muss ja am Ende entscheiden, oder? Manchmal dürft's ja auch so sein, dass der Sprung nur sauber klappt, wenn im Vorhinein schon sauber gefahren wurde.
Da fordert aber auch heraus das man springt obwohl man evtl nicht perfekt gefahren ist und es wegen der Zeit trotzdem versucht. Klar, Downhill...irgendwie auch geil des Spiels aber wir sind eben auch nicht bei der Hardline oder Fest series. An gut gebauten Sprüngen stört sich ja keiner.
Das man halt irgendwie kontrollieren im Gegensatz zu nassen Wurzeln.

Hoffentlich lernt man für die Zukunft, Weltcup muss das eben passen wenn die Elite anreist.

Wichtig ist erstmal die vollständige Genesung

Hast du Video von dem Kurs ?
 
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