NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Die meisten Pfas nimmt er wahrscheinlich durch seine Bratpfanne mit der täglichen Portion Bratwurst und Steak auf, den Rest dann durch die Outdoorkleidung.
Bei der Bratpfanne kommt es darauf an, wie du damit umgehst. Bei der Outdoor-Kleidung ist zumindest die Membran unproblematisch, die Imprägnierung ist eher für die Umwelt ein Problem, wenn du im Regen unterwegs bist - es sei denn, du wäscht deine Shell-Klamotten falsch. Das Problem bei den Membranen ist vor allem die Herstellung, weil in Fernost meist keine hohen Standards gelten. Eventuell noch die Entsorgung. Gedanken machen würde ich mir eher bei Zahnseide. Damit macht auch Gore erheblichen Umsatz.
 
Mein Eindruck ist, dass wir egal in welchem Lebensbereich zunehmend reglementiert werden, weil in der Mehrheit der Bevölkerung der Wunsch nach Freiheit und Selbstverantwortung in den Hintergrund getreten ist. Siehe die hier kürzlich diskutierte Klage einer verunfallten Radlerin. Insofern eigentlich aus Sicht der „Verantwortlichen“ (Land, Stadt, Waldbesitzer,…) verständlich, dass sie sich absichern wollen. Leider…
Sehe ich auch so.
Selbstverantwortung und Umsicht gewöhnen wir uns ab. Dabei wäre damit alles in Ordnung.
 
Ich finde eher die Ausnahmeregelung "motorisiertes Fahrzeug ist Fahrrad, wenn Motor nur ... und eine Tretkurbel montiert ist" Unsinn, aber was weiß ich schon.
Wenn du das für alle Fahrräder so siehst, sei dir deine Einstellung unbenommen. Ich denke, dass gerade viele ältere Menschen durch E-Bikes auf unkomplizierte Weise mobiler werden, was ich ihnen nur ungern nehmen würde. Dass es dazu keinen DJI Motor braucht, ist klar, und für viele wäre eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h wohl auch besser. Bin ich voll dabei, das entsprechend anzupassen. Dann sinkt wahrscheinlich auch das Interesse von E-Rowdys. Aber in einem Land, wo auf Autobahnen kein Tempolimit gilt, geht das wahrscheinlich aus wirtschaftlichen Interessen nicht. Dass man dann mit seinem Super-E-Bike nirgendwo legal fahren darf, wo es Sinn macht, tut da nichts zur Sache.
 
Könnte doch die Motorsteuerung übernehmen ....offroad nicht mehr als 15 , auf Radwegen beiter als 3,5m dann 25kmh unterstützung. (Karten und Erschütterungssensor)
 
Ja, natürlich gibt es Gründe FÜR eine Verschärfung.
Aber dies alleine rechtfertigt keine Verschärfung.
Jetzt mal ein ganz anderes Beispiel.
Du bist jung, fit und hast ein Biobike.
Fährst auf hometrails deine Abfahrten.
Dann wirst du immer und immer älter. Irgendwann sagst du dir "Boa ich kann das nicht mehr".
Dann kaufst dir ein E-Bike, um annähernd soviele Abfahrten zu schaffen, wie es andere, jüngere und fittere schaffen würden.
Versetz dich mal in diese Lage und frage dich dann, warum dir dies auf einmal verboten werden soll.

Reicht dir nicht?
Dann: du bist mit einem Bio-bike unterwegs, aber möchtest gerne deinen Vater zu den Touren mitnehmen, mit ein paar Trails.
Das würde nur gehen, wenn er sich ein E-Bike nimmt.

Es gibt noch sooo viele andere Beispiele, wenn man einfach mal ÜBER den Tellerrand schauen würde.
Warum wird denn uns Älteren ständig mangelnde Fitness unterstellt? Ich bin schon seit 9 Jahren Großvater. Meine Enkeltochter ist auch schon ein XC Rennen gefahren. Ich kenne einige ü60 Fahrer, die mit den 40jährigen nicht nur mithalten, sondern auch die pace vorlegen können. Alter ist sicherlich nicht der Hauptgrund zum EBike zu greifen, da gibt's viele andere berechtigte und unberechtigte Gründe. Wenn ich sowas schon höre: "ich bin 53, da brauch ich halt Unterstützung..." . E-bikes sind eine super Sache, in vielen Situationen die beste Lösung. In Sachen sportlicher Wettkampf sehe ich sie aber ganz sicher nicht.
Bei uns gibt's seit Jahrzehnten illegale Trails. Die Frequenz hat mit den EBikes schon zugenommen, im ganzen bleibt es gefühlt gleich, denn das MTB an sich ist ja rückläufig. Hoffe es bleibt alles so wie es ist. Reservate und Ghettos finde ich furchtbar.
 
Warum wird denn uns Älteren ständig mangelnde Fitness unterstellt? Ich bin schon seit 9 Jahren Großvater. Meine Enkeltochter ist auch schon ein XC Rennen gefahren. Ich kenne einige ü60 Fahrer, die mit den 40jährigen nicht nur mithalten, sondern auch die pace vorlegen können. Alter ist sicherlich nicht der Hauptgrund zum EBike zu greifen, da gibt's viele andere berechtigte und unberechtigte Gründe. Wenn ich sowas schon höre: "ich bin 53, da brauch ich halt Unterstützung..." . E-bikes sind eine super Sache, in vielen Situationen die beste Lösung. In Sachen sportlicher Wettkampf sehe ich sie aber ganz sicher nicht.
Bei uns gibt's seit Jahrzehnten illegale Trails. Die Frequenz hat mit den EBikes schon zugenommen, im ganzen bleibt es gefühlt gleich, denn das MTB an sich ist ja rückläufig. Hoffe es bleibt alles so wie es ist. Reservate und Ghettos finde ich furchtbar.
Ich glaube du hast da was von meinem Beitrag falsch verstanden.
Ich unterstelle hier doch offensichtlich niemanden etwas... bei aller Liebe, aber wie kommt man auf so einer Schlussfolgerungen?
Es sind Beispiele, die auf meinen Erfahrungen beruhen.
Nicht mehr, nicht weniger.
Es gibt halt solche und solche.
Und das wollte ich klar mache.
Ich denke, die Essenz von meinem Beitrag sollte klar sein.

Nur liebe
 
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Letztes WE war ich im Sauerland unterwegs, da haben sie schon viel für die Mountainbiker getan. Die früheren Singetrails sind jetzt 10 m breite Forstautobahnen auf denen der Schwerverkehr die Bauteile für die neuen Windkraftwerke durch den Wald transportiert.
 
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geil find ich vor allem die doppelmoral, wie dann aber nach wie vor motorräder mit absolut INSANER LAUTSTÄRKE zugelassen werden dürfen und (auch) an sonn und feiertagen mit 12000rpm durch orte und natürlich waldstücke ballern dürfen, und vorschriften bzgl. noise da, im vergleich mit PKW, absolut lächerlich sind, und das natürlich auch keine sau kontrolliert... was aber auch nix bringen würde da die schallemissionsgrenzwerte ja ohnehin schon aberwitzig hoch sind.

sowas und das mtb wegeverbot kommen halt davon wenn man dinosaurier regieren lässt.

PS: das mit dem verlagern vom trail auf die strasse zur rush hour würd ich mir ab 2027 eher noch mal überlegen wenn die neue führerscheinreform mit laienausbildung in kraft getreten ist: theorieunterricht (also verhaltenslehre, das absolut einzige das wirklich was bringt...) wird abgeschafft und durch lernapp ersetzt, 6x45min (also effektiv 3h fahren) verpflichtender praktischer fahrunterricht, und nach 1000km "fahren" (also 2 tage a 500km autobahn) mit dem laien-"ausbilder"-brudi auf dem beifahrersitz in einem normalen FZG ohne doppelpedalerie oder zus. spiegel (was kann da schon schief gehen!!) noch mal läppische 3h fahren mit FL darf man dann schon zur prüfung antreten... das wird demnächst also noch geiler als radfahrer in der stadt und auf der landstrasse...☠️☠️☠️

wünsche süsse träume! 👍
 
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Ich habs euch gesagt, mindestens seit 2022, Will ja keiner hören, vor allem nicht die DIMB und ihr Sponsor Bosch. Wir haben der DIMB viel zu verdanken, aber nun verspielt sie alles.
Da motorisierte MTBs als größter Wachstumstreiber der Elefant im Raum sind, sollte man sich auch differenziert damit auseinandersetzen, insbesondere, wenn ein Kritikpunkt mehr Nutzungsdruck ist.

Dann noch der ganze Peakpower-Irrsinn, Stichwort Avinox. Dann kann es US/EU-weit dazu kommen, was schon länderspezifisch abgewogen wird, aus gutem Grund.
Auch große Verbände wie ZIV und ADFC rufen nach Regulierung:
EPAC Parameter
Die derzeitigen Festlegungen in der Verordnung (EU) 168/2013 in Bezug auf die Nenndauerleistung und die maximale Unterstützungsgeschwindigkeit sind sinnvoll und beizubehalten.

Aus Sicht des ZIV kennzeichnen folgende zusätzliche Parameter ein EPAC:
  • Unterstützungsverhältnis 1:4, und
  • Unterstützungsverhältnis 1:6 bis max. 15 km/h möglich und
  • maximale Unterstützungsleistung am Antriebsrad 750 W und
  • max. 250 kg Gesamtgewicht für einspurige EPAC oder
  • max. 300 kg Gesamtgewicht für mehrspurige EPAC
15-20 km/h Limit ist eh überfällig. Avinox befeuert das ganze nun.

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Das Problem ist jedenfalls nicht neu, und wird auch aus den gleichen Gründen in anderen Ländern konkret benannt. Die IMBA beschreibt genau das Problem:
eMTBs may increase ridership and stewardship of trails. No management, poor management and misinformation, however, have the potential to jeopardize the current and future access that mountain bikers, local organizations and IMBA have pursued for decades.
IMBA believes managing eMTBs as a separate use category, even when trail access is shared, will maintain the integrity of the non-motorized classification where traditional mountain bike access has resided, and will prevent access threats for traditional mountain bikes while allowing for eMTB access where appropriate.
In Norwegen zeichnet sich auch gerade was ab. In DE köchelt es auch seit Jahren.

Wenn man die Kritikpunkte ernst nimmt statt als böse Konspiration von Spassbremsen, kann man eher etwas erreichen.

Die Dosis macht das Gift, und es hat lange durch viel Engagement funktioniert.
Diese Ergebnisse möchte ich persönlich nicht verspielen, und mit E-Bikes in Sippenhaft genommen werden, indem aus Nutzungsdruck und anderem Nutzungsverhalten generelle MTB-Verbote entstehen.

Belgien differenziert stärker, die Niederlande diskutieren Sicherheit, Norwegen schränkt Trails ein, Frankreich setzt auf harte Tuning-Kontrollen.

Die Lösung: Motorlose- und motorisierte Räder differenzieren (siehe IMBA-Empfehlung) und spezifisch managen. Pedelecs sind super, wenn sie Autokilometer reduzieren, aber der resultierende Nutzungsdruck in der Natur muss spezifisch reguliert werden.

3. Wachsende Nutzung und E-Bike-Boom

Das Radfahren im Wald hat in den letzten Jahren infolge der technischen Entwicklung und Elektrifizierung von Fahrrädern stark zugenommen.

Im Klartext: Der Gesetzgeber sieht im E-MTB-Boom die Ursache dafür, dass deutlich mehr Menschen heute deutlich tiefer und schneller in den Wald hineinfahren als früher. Diese Begründung taucht auch im allgemeinen Teil wieder auf, in dem die Landesregierung betont, dass die Neuregelung „auch unter Berücksichtigung der technischen Entwicklung und Elektrifizierung von Fahrrädern“ erfolge.
 
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Ich kann faktisch keine MTB Touren mehr fahren. Ein verzweigtes Wegenetz in 3,5 Meter Breite existiert hier (zum Glück) nicht.

Stellt euch vor: Hunderte Radfahrer (gesetzestreu), Jogger, Fußgänger, Hundebesitzer, Kinderwagen, Rollstühle treffen an der nächsten Talsperre mit Forstautobahn aufeinander 😵‍💫
 
Ein Tempolimit ist sowas von überfällig und ein Tempomat einzustellen dürfte nicht schwierig sein,was heutzutage fast jede Blechdose hat 😉.
Wozu braucht es (wiedermal) eine Regulation mit Sanktionen.
Wo liegt der Vorteil einer dümlichen starren Maschineneinstellung und einer schon sehr häufig praktizierten Fahrweise von, sagen wir mal 120-135km. Dazu sind bereits sehr sehr viele Autobahnabschnitte Geschwindigkeits reglementiert.
Ich sehe keinen, jedoch ohne Festlegung den Hauptvorteil, dass nicht wieder (wie häufig in unserem Lande) etwas behördlich festgelegt werden muss. Und natürlich nicht zwanghaft überwacht werden muss.
Deutschland, das Land der Behörden und Ämter mit tausenden Verordnungen und Regelungen.
Brauchen wir Deutschen das wirklich??
 
Naja, ganz praktisch läuft der Autoverkehr in unseren Nachbarländern mit Limit auf den Autobahnen superentspannt.
Kommst du über die Grenze nach D, geht es umgehend wieder mit Vollgas/Bremse/Drängelei los.
Schneller am Ziel ist, trotz fehlendem Tempolimit niemand, dafür Stress pur.o_O
Für fahren ohne Tempolimit ist mMn die Verkehrsdichte in D viel zu hoch.
Das erkennt man ja auch ganz gut an den Stauzahlen/Staukilometern.
Naja, schweift vom Thema ab.
Gruß,
Oppa
 
Letztes WE war ich im Sauerland unterwegs, da haben sie schon viel für die Mountainbiker getan. Die früheren Singetrails sind jetzt 10 m breite Forstautobahnen auf denen der Schwerverkehr die Bauteile für die neuen Windkraftwerke durch den Wald transportiert.
Bei uns sind die Wege im Naturschutzgebiet auf 7m breite geschottert damit man mit dem Holzlaster direkt in den Wald kommt.
 
Weshalb reden alle am Thema vorbei?
Klar könnt ihr trotzig sein und weiter Trails befahren. Aber bedenkt bitte daran, das die Trails nicht einfach da waren. Die wurden durch kleine Gruppen durchdacht, gebaut und gepflegt. Dieses Gesetz hindert diese Gruppe daran und somit sind eure Trails ganz schnell weg wenn der Förster einmal aufs Gaspedal beim Harvester tritt. Das Risiko wird keiner eingehen und neue Trails anlegen. Also bitte über den Tellerrand schauen und nicht nur in der eigenen Blase bleiben. Dieses Gesetz würde den Mountainbike Sport in der jetzigen, freien Form massiv beeinträchtigen.
 
Ich habs euch gesagt, mindestens seit 2022, Will ja keiner hören, vor allem nicht die DIMB und ihr Sponsor Bosch. Wir haben der DIMB viel zu verdanken, aber nun verspielt sie alles.
Da motorisierte MTBs als größter Wachstumstreiber der Elefant im Raum sind, sollte man sich auch differenziert damit auseinandersetzen, insbesondere, wenn ein Kritikpunkt mehr Nutzungsdruck ist.

Dann noch der ganze Peakpower-Irrsinn, Stichwort Avinox. Dann kann es US/EU-weit dazu kommen, was schon länderspezifisch abgewogen wird, aus gutem Grund.
Auch große Verbände wie ZIV und ADFC rufen nach Regulierung:

15-20 km/h Limit ist eh überfällig. Avinox befeuert das ganze nun.

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Das Problem ist jedenfalls nicht neu, und wird auch aus den gleichen Gründen in anderen Ländern konkret benannt. Die IMBA beschreibt genau das Problem:


In Norwegen zeichnet sich auch gerade was ab. In DE köchelt es auch seit Jahren.

Wenn man die Kritikpunkte ernst nimmt statt als böse Konspiration von Spassbremsen, kann man eher etwas erreichen.

Die Dosis macht das Gift, und es hat lange durch viel Engagement funktioniert.
Diese Ergebnisse möchte ich persönlich nicht verspielen, und mit E-Bikes in Sippenhaft genommen werden, indem aus Nutzungsdruck und anderem Nutzungsverhalten generelle MTB-Verbote entstehen.

Belgien differenziert stärker, die Niederlande diskutieren Sicherheit, Norwegen schränkt Trails ein, Frankreich setzt auf harte Tuning-Kontrollen.

Die Lösung: Motorlose- und motorisierte Räder differenzieren (siehe IMBA-Empfehlung) und spezifisch managen. Pedelecs sind super, wenn sie Autokilometer reduzieren, aber der resultierende Nutzungsdruck in der Natur muss spezifisch reguliert werden.
Was die Leistungsregulierung entsprechender Auswüchse bei den zulassungsfreien E-Bikes betrifft, bin ich absolut bei dir, das ist notwendig und sinnvoll, ebenso die Reduzierung der Geschwindigkeit (wobei das mit MTB eher wenig zu tun hat). Damit dürften einige eventuelle Peak-Probleme auch durchaus beseitigt oder zumindest gedämpft werden.

Trotzdem: Diese Argumentation mit dem Nutzungsdruck kann ich nicht nachvollziehen und ich bin immerhin im Großraum München daheim. Mag sein, dass das in NRW eine andere Situation ist, dort ist die Bevölkerungsdichte flächendeckend nochmal anders, aber hier gibt es bis auf wenige punktuelle Probleme (und das zeitlich kombiniert mit räumlich, sprich einige wenige Hotspots am WE) einfach nichts, was eine Regulierung allgemeiner Art rechtfertigen würde. Es gibt weder eine Überlastung in dem Sinne, dass es zwischen Radfahrern und Wanderern eine relevante Zahl an Unfällen (oder sonstigen Vorfällen über das Verbale hinaus) gäbe, noch werden Wege durch jedwede Fahrräder in gravierender Weise zerstört (dass Wege mehr zerstört werden als früher, liegt vor allem an der zunehmenden Frequenz an Starkregenereignissen).

Dort, wo es Probleme gibt, wäre eine lokale Regelung, die insbesondere auf die Beseitigung der Probleme abzielt, deutlich sinnvoller und zielführender. Das gilt übrigens für das zweite, gern angeführte Argument des illegalen Wegebaus in ähnlicher Weise, wobei das Thema Nutzungsdruck und das Thema Buddeln kaum was miteinander zu tun haben.

Warum ist das wichtig? Weil das Thema Nutzungsdruck hier von Interessengruppen ins Spiel gebracht wird, die grundsätzlich andere Leute aus dem Wald haben wollen. Wenn dieses Argument aber für E-Bikes zieht, dann zieht es genauso für normale MTB, denn eine faktische Evidenz von flächendeckenden Störungen durch jedwede Nutzergruppen etwa im Verhätlnis zu anderen Nutzergruppen, zum Zustand der Wege oder auch zur Natur/zum Wald im Gesamten braucht es offenbar nicht, als dass der „Nutzerdruck“ von allen Seiten (!) als etwas akzeptiert wird, dem man offenbar Rechnung tragen müsse. Sollen doch mal die Verfechter einer Betretungs- bzw. Nutzungseinschränkung für welche Räder auch immer mit seriösen Studien und Zahlen kommen, die eben die propagierte Einschränkung rechtfertigen. Richtig, die gibt es nicht! Solange es das aber nicht braucht, weil sich manche Gegner der die Einschränkung propagierenden Interessengruppen bereitwillig auf deren Seite schlagen und andere ausschließen möchten, um ihre eigene Haut vermeintlich zu retten, wird das Spiel so weiter gehen. Es ist ja ein proven Konzept. Das nächste Mal trifft es dann die restlichen Radfahrer, und die Fußgänger werden sie vielleicht auch noch los.

Also, bevor man auf diese Argumentation anspringt, sollte man lieber die tatsächlichen Probleme adressieren. Das ist insofern einfach, weil es davon nicht so viele gibt.

Dass man unbenommen davon dennoch die Leistung und auch die Geschwindigkeit von zulassungsfreien E-Bikes adressieren sollte, stimme ich absolut zu, das hat aber weniger mit dem MTB im Wald zu tun als mit dem Auftreten im Straßenverkehr.
 
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