Was mich immer etwas daran wundert ist, dass scheinbar die wirtschaftlichen Auswirkungen bei solchen Anpassungen von Waldgesetzen kaum eine Rolle spielen oder bedacht werden.
Weil es kaum wirtschaftliche Auswirkungen geben wird. Wieviel E-MTBs von den verkauften werden denn tatsächlich im Wald und dann auch noch auf Trails bewegt? Lass es mal 10% sein. Das ist eine lächerliche Menge. Wird nichtmal die schwächelne Bikebranche kümmern.
Keiner will nämlich die politische Schlappe erfahren, dass ein solches Gesetz durch die Rechtsprechung gekippt wird, was dann wieder Futter für die Opposition und Öffentlichkeit darstellt!
So sollte man meinen. Die Politik der letzten Jahrzehne zeigt ein deutlich anderes Bild. Da werden Gesetze offensichtlich und offenkundig so verabschiedet, dass die Gerichte es hinterher "zurechtstutzen" dürfen, in der Hoffnung und mit dem praktischen Ergebniss, dass man hinterher noch mehr von "seinen Forderungen" übrig hat, als wenn man es von Anfang an "legal" geplant hätte. Und vielleicht klagt ja auch garkeiner, dann hat man das Maximale rausgeholt. Was funktioniert wird halt gemacht.
Menschen, Hunde, MTB schlecht
...für den Wald. Was ja grundsätzlich auch nichtmal falsch ist. Der Mensch ist ein Virus, ein Parasit, der die Natur unweigerlich zerstört. Ohne
uns in jeglicher Form würde es der Natur und daher auch dem Wald halt deutlich besser gehen.
Mal eine konsturktive Frage: Gesetz dem Fall ich würde meine politischen Vertreter ans Telefon bekommen oder Ihnen eine Mail schreiben wollen. Welche konkreten, belastbaren Gründe gäbe es denn
für das Mountainbiken im Wald? Ich bin ja grundsätzlich Pessimist ("danke Merkel") und mir fällt da eine schlüssige Argumentation, die über "ich will es halt weiterhin machen, weil macht bock" schon schwer...
MTB ist ein Luxushobby und Randsportart,
brauchen tut das keiner. Klar andere Sportarten
braucht man auch nicht, ist aber halt kein Grund für MTB im Wald.
Da haben es Eingentümer/innen die gegen die "Einschränkung", das jeder x-beliebige den "Besitz" betreten und nutzen darf schon deutlich leichter. So eine gesetzmäßige Auferlegung der Duldung des eigenen "Hoheitsrechts" ist ja schon eher etwas Unübliches.
EDIT:
Das sind nun aber genau die Wege, auf denen zukünftig ausschließlich noch gefahren werden darf. Da sind dann auch die, die jetzt auf schmalen Wegen unterwegs sind mit dabei. Es wird also genau was besser?
Das geht doch schonmal in eine gute Richtung für eine Argumentation. Das habe ich mir auch schonmal so ausgemalt, wenn das Gesetz so kommt einfach alle Forstautobahnen stilllegen und mit MTBlern fluten, das garnichts mehr im Wald geht...