Trailbau-Werkzeug spezial

Gibt es dazu eine Zeichnung oder DXF? Das schaut super kompakt aus, würde ich so gerne auch mal bauen, gerne auch ein paar mehr... 👍🏽
Bin drüber, Du hast ne PM..

Ansonsten gerne Rudelanmerkungen zur Form, hier mal ein erster Entwurf.
Idee:
Mittelbreite Hacke zum Graben (links)
Schmale Hacke für harte Böden (rechts)
Rechen, ähnlich Trailkeeper, leicht angewinkelt (unten)
Breite "gezahnte" Hacke ähnlich Maga, leicht angewinkelt (oben)


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Keine Anmerkungen, außer dass das ähnlich wie das Omnisfera MAGA inkl. der Anwinklung sicherlich ein sehr, sehr gutes Pflege-Tool ist! :) :daumen:
Breite "gezahnte" Hacke ähnlich Maga, leicht angewinkelt (oben)
  • Gezahnte Seite (oben): Trails in Längs-Richtung nivellieren/hobeln/schnitzen und festgefahrenen Blätter-Mulch vom Trail kratzen. Man kann damit auch wirklich sehr gezielt Material vom Boden "schälen". Je nachdem wie man den Druck verteilt, auch an den Kanten mit nur einem Zahn und nicht nur über die komplette Breite. Mit dieser Seite des Tools arbeite ich tatsächlich am meisten, um lockere oder aufgelockerte (s.u.) Böden glatt zu ziehen. Auch bei der Anlage neuer Trails hilfreich, weil es durch das feine Wurzel-Geflecht durchschneidet und nicht festhakt.
    Als Hacke nutze ich diese Seite eigentlich nicht.

  • Breite Hacke (links): Bench Cuts in Quer-Richtung vor dem Nivellieren (s.o.) und der der letzte Feinschliff des Shapes nach dem Nivellieren (s.o.) sowie: kleinere Wurzeln durchtrennen, harte Böden oder seitliche Wülste Schuppen-artig auflockern bzw. gezieltes Hobeln bei harten Böden

  • Harke (unten): zur Not mal Laub harken oder sehr lockeren Boden nivellieren. Tatsächlich oft nur, um Laub vom Trail zu rechen oder - nach der Trailpflege - wieder vom Rand ein Stück weit auf den Trail zu rechen, damit der Trail nicht ganz so frisch gebaut und nicht ganz so breit aussieht.
    => kürzere, stabilere Zinken wie bei Dir @Ralf_T erscheint mir total sinnvoll!

  • Spitze Hacke (rechts): Auch die nutze ich eher selten. Wenn, dann um festere Böden aufzubrechen, tief sitzenden Steine rauszulösen oder dickere Wurzeln zu durchtrennen (weil stabiler als die breite Hacke, die bei ungünstigem Winkel und stumpfer Klinge auch mal an einer Wurzel abgleitet und im schlimmsten Fall verbiegt)
    => kürzere Ausführung wie bei Dir @Ralf_T erscheint mir total sinnvoll!


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Haha, ich habe gerade bei uns angefangen, einen „Trail“ zu bauen. Es sieht eher so aus, als wäre das eine durchaus trailtaugliche Harvesterspur, und ich mache mir Gedanken darüber, was passiert, wenn ich erwischt werde.

Wenn ich dann so manche Einsätze von euch hier sehe, komme ich schon ins Staunen, was bei euch teilweise möglich ist.

Den Vorteil, den ich habe: Ich kann mit meinem Lastenrad in den Wald, um an die Stellen zu kommen. Dadurch kann ich auch längeres Werkzeug mitnehmen.
 
mit dem Werkzeug auf dem Lasti fällst du natürlich auf. Wenn das Werkzeug im Rucksack verschwindet, gehört das zum nicht erwischt werden dazu.

Tarnen, täuschen und verpissen. :)
ja, ich habe das Glück, dass hier kaum einer im Wald ist. Ich lebe in einem 6000 Einwohnerkaff mitten im Solling. Bisher hatte ich auch nur eine Harke von Gardena drin, da kann ich mich immer noch rausreden, dass ich von Dorf zu Dorf pendel 😂🙈
 
Ist doch kein Problem. Du bist von der Initiative „Unser Wald soll schöner werden“ und räumst einfach nur auf. Wunder wirken auch Warnwesten und Klemmbretter, ggf. Schutzhelme. Hide in plain sight
:awesome:

Bei uns dürfen wir das was wir tun halt auch, von daher muss man sich nicht so wirklich verstecken… aber am Anfang des Projekts kamen schon diverse dumme Fragen von allerlei Passanten, und wir hatten auch einen Schrieb der Landesforsten dabei, wo drin steht, dass wir das dürfen, was wir hier tun. Ist jetzt, zwei Jahre nach Projektstart, zum Glück nicht mehr nötig.
 
Bei Wanderern und Gassi Gehern hier bei uns kommt es i.d.R. ganz gut an, wenn man erklärt, daß man nur repariert und die alten Trails in Schuss hält. Und zwar, damit diese attraktiv bleiben, und keiner weitere Neue anlegt. Sogar ein Jäger, der eigentlich zusammen mit dem Forst die Sache eher anders sieht, fand unser Treiben in der Form o.k.

Zuletzt hab ich nen kaputten Kicker hier wieder aufgemotzt.
Die Lip war demoliert, ich hab sie dann noch mehr weggehackt, um frischer Erde Halt zu geben.
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anschließend aufgefüllt und nachgeshapet.
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Was mir wichtig ist, ist keine Aushublöcher neben den Trails zu hinterlassen. Also trage ich Erde immer nur 'oberflächlich' ab, vorher schiebe ich Blätter und Humus zur Seite. Und damit wird das dann auch gleich wieder abgedeckt.

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Ach ja, die Tools:
Blätter und Humus zur Seite Schieben, Erde am Kicker grob in Form bringen, dabei untere Schichten schon mal verdichten, mit dem Eigenbau Multitool. Erde bewegen logischerweise mit ner Schaufel. Beim Shapen hat diesmal ein Rechen von Wolf geholfen, und zum Verdichten am Schluss wurde viel mit der großen McLeod Platte von Trailkeeper gestampft.
 
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Erde am Baum ist nicht gut und erst recht nicht vom Förster geduldet.
Wenn mit ein 26Zoll Hardtail über den Hubbel willst kann das Ding sogar funktionieren.
Mit ein Fully wird es schwierig.
Das Ding sieht sehr BMX lastig aus.

Wie wärs wenn du die nähstoffreiche Erde aushebst, zur Seite legst und die darunter befindliche Erde nimmst, danach wieder die nährstoffreiche Schicht rein und dann wieder Laub drüber.
Die Hubbels halten dann auch länger.

Ich schipp seit 16 jahren rum, mit Behördlicher Genehmigung, nur soviel zu mir
 
Erde am Baum ist nicht gut
Ok, das wusste ich nicht, was genau passiert dem Baum dabei?
Wenn mit ein 26Zoll Hardtail über den Hubbel willst kann das Ding sogar funktionieren.
Mit ein Fully wird es schwierig.
Das Ding sieht sehr BMX lastig aus
nee, das täuscht, der Shape passt schon, wir fahren das mit 29er Fullys.
Hebt schön raus ohne zu kicken. Die Landung ist schön steil und lang, da ist man schon gut lang in der Luft.
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Wie wärs wenn du die nähstoffreiche Erde aushebst, zur Seite legst und die darunter befindliche Erde nimmst, danach wieder die nährstoffreiche Schicht rein und dann wieder Laub drüber.
Genau so mach ich es eigentlich. Humus zur Seite, und mit der Sandig lehmigen Erde darunter wird gebaut. Das hält dann schon sehr gut. Anschließend decke ich die Aushubstelle mit Humus und Laub wieder ab, so dass es wieder aussieht wie zuvor.
 
Du bist aber arg pingelig mit mir.
Ich sag mal so, da kann durchaus mal etwas dunklere Erde dabei sein. In dem Fall hat sichs halt ein wenig vermischt.
Wie gesagt will ich aber eben keine Krater neben der Jumpline hinterlassen. Wollte ich ausschließlich mit Premium Erde bauen müsste ich halt deutlich tiefer buddeln. Dann stehen die Wanderer das nächste mal da und schimpfen, daß die Biker ja den ganzen Wald umgraben. Das muss nicht sein. Und bisher hält alles was ich gebaut hab recht gut. Das Thema Wasserablaufplanung ist da nicht wenig dran beteiligt..

Erde Sand Lehm Gemisch😉 :
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Du bist aber arg pingelig mit mir.
Ja, ich mag ´s nur nicht wenn jemand was sagt, schreibt was nicht den Tatsachen entspricht und das, dein Bild widerspricht sich. Normaler Boden ist eher grau, Lehm gelb und die Kombination von beidem lässt sich in dein Bild nicht erkennen.

Aber ja, so wie du es machst haben wir uns auch schon Sand beschafft, es sind nur zarte Mulden sichtbar geblieben nachdem alles andere wieder zurück geschippt wurde. Dort kippen wir auch den Laub immer rein der von den Trails kommt. 3, 4 Jahre später sind die gar nicht mehr sichtbar.
 
Heut nochmal an anderer Stelle ne alte Landung restauriert, gleiches Vorgehen, und diesmal mit Premium Sand, fast Humusfrei, extra mit für @Crew2010 😜
Das Material brauchte ich, um wieder ein brauchbares Crash Pad am Landehügel zu formen, und um Rinnen und Löcher weiter unten in der Landung einzuebnen.

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Werkzeuge heute:
Das große Trailkeeper Multitool zur 'Materialgewinnung' und zum Stampfen, Schaufel, und Rechen um die Erde gleichmäßig zu verteilen.

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