Ich sehe das auch positiv. Der BDF hätte sich garnicht äußern müssen und erst recht nicht so vergleichsweise "offen".
Wie man es macht, man macht es falsch.
Nimmt er eine zurückgezogene Position ein, lässt die MTB Gemeinschaft sich selbst zerfleischen, schüttet vielleicht hie und da noch Öl ins Feuer.
Oder, nach den neuersten Kommunikationsregeln (-erkenntnissen), deeskaliert man, geht auf die andere Seite zu, bietet Dialogbereitschaft an, (neudeutsche) "pro aktiv", man zeigt sich Kompromissbereit. Aktionen, mit denen man nicht/nie gerechnet hätte.
Prinzipiell ist ja gegen einen gemeinsam organisierten tatsächlichen Waldschutz nichts einzuwenden.
Vielleicht ist es eh ein ehrliches miteinander, ein gemeinsames...
Oder es ist nur taktischer Natur und Kreide fressen. Denn,
Dafür müssen eben alle an einen Tisch und hier wird dafür die Bereitschaft signalisiert.
spätestens abseits der Öffentlichkeit und beim Benennen harter wirtschaftlicher (Einkommen, Steuern, Arbeitsplätze, Wertschöpfung, Natur-, Umwelt-, Klimaschutz) und realpolitischer Fakten (gut organisiert, Interessensgruppen stehen hinter einem, gut in der Politik vernetzt) wird sich das entgegenkommen zeigen.
Wie wir ja wissen, ist die Grundprämisse, alle raus (halten) aus dem Wald/Forst. Der Wald/Forst ist in erster Linie ein Wirtschaftsraum. Danach kommt lange nichts. Erst nach den wirtschaftlichen relevanten Gruppen (Forst, Landwirtschaft, Jagd, Grundstückseigentümer) kommt das Thema Natur-, Umwelt-, Klima. Auch danach kommt lange nichts. Dann kommen die Wanderer, die Ausflügler, die Spaziergeher, die Läufer, die nordischen Geher usw.
Und erst dann kommen die MTB. Und auch nur dann, wenn sie sich benehmen, niemanden etwas wegnehmen und am besten auch nur dann, wenn sie dafür auch noch zahlen müssen (oder durch irgend eine Pauschalabgabe an die Eigner; sei es durch Steuern oder sei es, dass die Gemeinden, Tourismusverbände etc den Eignern abgelten, siehe Österreich und diverse Modelle).
Auch wenn wir auf Brotkrümeln angewiesen sind, hat die Politik erkannt, dass es Bedarf an MTB gibt. In abgegrenzten, am besten kostenpflichtigen Gebieten, a la Bikepark und Trailcenter. Das Stichwort lautet fast immer: Geregelt. In geregelten Bahnen. Es darf nicht ein Wildwuchs, ein Eingreifen in Eigentumsrechte etc.