1. Hast du die 40% SAG im Ebenen gemessen - im Sitzen od. im Stehen?
2. Mit Propedal hab auch aber nur knapp über 20% SAG, geht also dann wesentlich besser bergauf von der Geo. Grip ist natürlich nicht so optimal mit Propedal.
3. Zu deinem Alpinist[/U]:
Hast du die Schwierigkeiten beim Uphill trotz Absenkung auf 100mm mit der Talas und Propedal????
4. Was fährst du für eine Vorbaulänge?
5. könntest du das etwas ausführen? Was für einen Nachteil hat das Tork gegenüber einen Speci Enduro bzw Meta?
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danke erstmal fuer deine ausfuerhliche antwort!
1. 40% sitzend in der ebene. mittlerweile fahr ich generell ein bisschen mehr druck, etwa 35% sag mit platform auf maximum wenns bargauf geht. das langt fuer die trails die ich damit fahre. in letzter zeit sind auch 40% sag zu wenig druck wenn ich drops fahre.
2./3. mit propedel gehts dann schon bergauf. wenns wurzeliger ist muss man mit den pedalen halt ein bisschen mehr aufpassen. aber ganz ehrlich, das bike ist nicht fuer schwierige bergauf trails, deshalb schiebe ich auch einmal mehr als mit meiner alten AM Rakete. Lange Aspahlt anstiege die nicht so steil sind (wie die meisten alpenpaesse) sind kein Problem, im gegenteil, sie sind ziemlich gemuetlich in der entspannten sitzposition. man muss nur zeit mitbringen und nicht so viel im wiegetritt fahren
ich benutz die 100mm variante fast nie weil dann die talas eine ganz komische federkennlinien aufweisst (aus ziemlich wenig sag vorne (im sitzen) wird ploetzlich sehr viel. d.h. wenn ich auf 100mm absenke, fahre ich automatisch mit 60-70mm und dann hat das rad eine sehr starke imbalance. mit der neuen talas ist das schon gut. weniger als 130mm brauchst du nicht.
in weiterer punkt den ich noch nicht ausgefuehrt habe (bitte mach nicht den selben fehler): ich habe mir eine KindShox sattelstuetze gekauft. ohne nachzudenken eine gekroepfte obwohl normalerweise keine gekroepfte dran ist. das bringt noch mehr gewicht nach hinten.
4. ich fahre einen 60mm vorbau und einen M rahmen mit 185cm koerpergroesse. haette eigentlich L kaufen sollen (laut canyon), wollte aber ein kuerzeres wendigeres rad bergab haben. das funktioniert super, hindert aber weiter das bergauf fahren.
5. ich wollte mich nicht uebers torque beschweren, das ding ist echt klasse fuer leute die, wie gesagt, bergauf kommen wollen (dennoch nicht super-technisch) und bergab unbegrenzt spass haben wollen. dafuer hab ichs mir auch letztes jahr gekauft.
jetzt fahr ich allerdings viel mehr im park und DH als geplant und hab deshalb gerade ein DH bike gekauft. in der kombination wuerde ich mir halt wuenschen ein etwas leichteres, weniger freeridiges enduro zu haben (weil ich ja bergab perfekt ausgeruestet bin). und dafuer finde ich das meta 55 carbon sehr geil und das enduro auch (freund hat eins selbst gebaut, mit sehr AM tauglicher ausstattung.)
ich wollte nur meine erfahrungen schildern. wer ein bikes fuer touren und dh strecken sucht, dem rate ich aus meiner erfahrung die haende von "faulen kompromissen" zu lassen. dann ist ein DH und ein AM/Enduro besser.