!!! 7-GB Verbot/gesperrt !!!

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Das 7GB ist doch nur was für Leute aus einem Umkreis von 50 km plus Holland.
In dem genannten Umkreis wohnen ca. 2 Millionen Menschen und das 7GB ist gerade mal 10 km lang und breit. Das ist schon recht eng, das ganze.


Ich möchte nicht wissen, wie es an Hotspots wie Karwendelhaus, Schachen, etc. aussieht
Wenn Du wissen willst, wie es da aussieht, nutze Webcams.
Wenn Du es nicht wissen willst, nutze keine Webcams.

Zum 7GB. Hier der Löwenburger Hof. Die haben aber ein Problem mit dem Temperatursensor. Laut Zeitstempel ist dort ein nicht aktuelles Bild gezeigt.
1595577783216.png
 
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So ein "Runder Tisch" dient eigentlich zu nichts anderem als über die gesetzlichen Regelungen hinausgehende Einschränkungen für Erholungssuchende zu vereinbaren. Manchmal gibt's noch den "Flowtrail" als Möhre vor die Nase :ka:
Geltendes Recht kann man nicht am runden Tisch verändern. Das geht nur wenn es sich um ein Naturschutzgebiet handelt.
 

mw.dd

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Siebengebirge unter der Woche ist zwar auch voller geworden, aber es ist kein Vergleich zum Wochenende. Hotspot ist auch dann der Drachenfels und dann schon mit Abstand die Wege in Parkplatznähe, hier vor allem Umgebung Margarethenhöhe. Die meisten Jogger und Spaziergänger trifft man auf den Achsen von dort in Richtung Petersberg / Milchhäuschen - Drachenfels / Löwenburger Hof.

Am Wochenende bin ich selten im Siebengebirge, das war vor Corona schon zu voll.
 
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Immerhin mal Töne, dass es so keine befriedigende Lösung ist...aber dann zeigt sich Bonn ja ungefähr so kreativ wie man es bei seinem verschnarchten Ruf auch erwarten kann...Statt zu überlegen wie man das Problem für alle Beteiligten lösen könnte, beschäftigt sich die Verwaltung damit wie man mehr Kontrollen umgestzt bekommt.
Auch schön, dass eigentlich schon vor Prüfung eines legalen Trail-Projekts schon klar ist, dass das nur Probleme macht. Diese hellseherischen Fähigkeiten hätte man sich bei der Bäderplanung oder der Beethovenhalle oder oder oder gewünscht!
Abgesehen davon wüsste ich von keinen dem Venusberg vergleichbaren Bauten am Ennert! "Illegale" wege ja aber auf denen sind mal mindestens ebenso viele Fußgänger unterwegs. Und richtige Boden- und Baumschäden sind jetzt vor allem durch den Harvestereinsatz entstanden...da könnte man noch jahrelang mtb fahren um das zu erreichen...selbst mit "Coronadichte ".
 
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Kleine Ergänzung: am Ennert ist jetzt die Lösung Traileingänge massiv mit Holzschnitt zu verlegen...ob das so naturnah ist wage ich ja zu bezweifeln...hat mal sicher niemand mit der Hand dahin geräumt.
 

Edged

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Immerhin mal Töne, dass es so keine befriedigende Lösung ist...aber dann zeigt sich Bonn ja ungefähr so kreativ wie man es bei seinem verschnarchten Ruf auch erwarten kann...Statt zu überlegen wie man das Problem für alle Beteiligten lösen könnte, beschäftigt sich die Verwaltung damit wie man mehr Kontrollen umgestzt bekommt.
Auch schön, dass eigentlich schon vor Prüfung eines legalen Trail-Projekts schon klar ist, dass das nur Probleme macht. Diese hellseherischen Fähigkeiten hätte man sich bei der Bäderplanung oder der Beethovenhalle oder oder oder gewünscht!
Abgesehen davon wüsste ich von keinen dem Venusberg vergleichbaren Bauten am Ennert! "Illegale" wege ja aber auf denen sind mal mindestens ebenso viele Fußgänger unterwegs. Und richtige Boden- und Baumschäden sind jetzt vor allem durch den Harvestereinsatz entstanden...da könnte man noch jahrelang mtb fahren um das zu erreichen...selbst mit "Coronadichte ".
* ersetze 'Harvestereinsatz' durch 'Borkenkäfer'.
 
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Ich war gestern im 7GB und was ich da gesehen habe, ärgert mich maßlos:

Am Stenzelberg tummeln sich inzwischen die meisten Wanderer nicht auf, sondern abseits der Wege.

Des Weiteren lassen Eltern ihre Kinder überall im 7GB an Böschungen entlang kraxeln und Äste und Büsche abrupfen.

Ich habe den Eindruck, dass neue Trails nicht durch Mountainbiker, sondern durch Wanderer abseits der Wege und Trails entstehen. Erst in einer zweiten Phase befahren Mountainbiker die Trails, die durch Wanderer entstanden sind. Deshalb müssten die Kontrollen in erster Linie bei den Wanderern ansetzen.

Am Venusberg gehe ich davon aus, dass die meisten gebauten Trails durch Kinder in der Nachbarschaft entstanden sind. Die Trails werden dann von nicht-ansässigen erwachsenen Fahrern gelegentlich genutzt. Ich glaube nicht, dass Erwachsene einen Großteil der Nutzer ausmachen. Gegen Kinder wird es schwierig, vorzugehen... Und ich finde, ihnen sollte man den Spaß lassen!
 
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Ich war gestern im 7GB und was ich da gesehen habe, ärgert mich maßlos:

Am Stenzelberg tummeln sich inzwischen die meisten Wanderer nicht auf, sondern abseits der Wege.

Des Weiteren lassen Eltern ihre Kinder überall im 7GB an Böschungen entlang kraxeln und Äste und Büsche abrupfen.

Ich habe den Eindruck, dass neue Trails nicht durch Mountainbiker, sondern durch Wanderer abseits der Wege und Trails entstehen. Erst in einer zweiten Phase befahren Mountainbiker die Trails, die durch Wanderer entstanden sind. Deshalb müssten die Kontrollen in erster Linie bei den Wanderern ansetzen.

Am Venusberg gehe ich davon aus, dass die meisten gebauten Trails durch Kinder in der Nachbarschaft entstanden sind. Die Trails werden dann von nicht-ansässigen erwachsenen Fahrern gelegentlich genutzt. Ich glaube nicht, dass Erwachsene einen Großteil der Nutzer ausmachen. Gegen Kinder wird es schwierig, vorzugehen... Und ich finde, ihnen sollte man den Spaß lassen!
Am Freitag fuhr ich an der Hirschburg vorbei und sah einen Vater mit seinem Sohn quer durch den Wald laufen. Als ich ihn ansprach, sagte er, es sei ihm egal, ob das ein Naturschutzgebiet sei. Ich sehe bei fast jeder Fahrt Spaziergänger abseits der Wege und Hunde, die in die Böschungen rein laufen.
Die MTBler sind zur Lieblingszielscheibe geworden und für die Journalisten ist es einfach, damit Klicks zu produzieren.
Solange man im Naturschutzgebiet Siebengebirge mit Harvestern großflächig den Wald rodet, sind für mich die Aussagen von Forst und der Verwaltung nicht Ernst zu nehmen. Die Zerstörungen durch die Harvester geht weiter darüber hinaus, was MTBler in der Region jemals anrichten könnten.
 
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Ist eh unnötiger Aufwand, in Kürze wird dort wieder alles neu gebaut werden.
Als ob die Fahrer jetzt alle ihre bikes verkaufen weil die Stadt die trails zurückbaut :lol:
 
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Ist eh unnötiger Aufwand, in Kürze wird dort wieder alles neu gebaut werden.
Als ob die Fahrer jetzt alle ihre bikes verkaufen weil die Stadt die trails zurückbaut :lol:
Was die Situation dann weiter eskalieren lässt... Irgendwann sperrt Mann und dann ganz aus dem Wald aus ... Und wenn man doch fährt haben se.dann so viele Ranger eingestellt das du bei 10 Fahrten mindestens ein Mal löhnst...
 
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* ersetze 'Harvestereinsatz' durch 'Borkenkäfer'.

Nein die Wald und Bodenschäden sind durch den Harvestereinsatz entstanden.
Die drei Bäume dort hätte man auch ohne Harvester fällen können.
Waldzerstörung am Rand vom Ennert gab es vor ein paar Jahren, als ein angrenzender Bauer einen Zufahrtsweg einfach mal 5m weiter in den Wald gelegt hat um seine Weide zu vergrößern und den ganzen Waldrand dafür gerodet hat. Davon hat der GA nicht berichtet.
Die Weidenbegrenzung musste er nach Beschwerden wieder zurückbauen der Zuweg ist aber geblieben und der Waldrand welcher vorher aus ökologisch wertvollen Wildkirschen bestand, besteht jetzt aus Brombeeren.
 
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Des Weiteren lassen Eltern ihre Kinder überall im 7GB an Böschungen entlang kraxeln und Äste und Büsche abrupfen.
Da kann ich auch noch gut dran erinnern: Unterhalb des Ölbergs durften wir von der Stuttgarter Hütte zur Margarethenhöhe den "Kinderweg" nehmen und am Löwenburger Hof konnte man nebenan direkt im Wald spielen. Am Stenzelberg durfte man hoch und den Kletteren von oben zuschauen.

Inzwischen ist der Borkenkäfer im dritten Sommer unterwegs: Das letzte Grün der Fichten, dass vor zwei Wochen noch oben auf den Bäumen war, liegt jetzt auf dem Waldboden. Ein Fahrgefühl wie sonst im Herbst auf Lärchennadeln. Die Nadeln wird der Harvester beim Roden der Bestände dann "unterpflügen". Aber das Ende ist zumindest im Süden des Siebengebirge in Sicht: Der größere Teil ist gefällt. Ein paar kleinere Parzellen (Wildnisgebiet oder Privatwald?) bleiben vielleicht ja als Mahnmal stehen.
 
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Hallo zusammen, ich möchte von einer sehr skurilen Begegnung am gestrigen Sonntag berichten.
Ich fuhr an einem Trail vorbei und bin unweit dessen eingekehrt. Traileingang war frei. Nach der Einkehr stand der Trail auf dem Programm, dieser war dann durch dicke Äste blockert. Mein Kumpel räumte frei. Auf dem weiteren Weg auch weitere Äste auf dem Weg. Wir fuhren ihn dann, bereits nach einem Drittel trafen wir auf einen Mann, der uns sofort hysterisch anbrüllte, wir würden querfeldein durch den Wald fahren, er widersprach sich mehrmals, mal meinte er der Weg ist gesperrt, mal dass es garkein Weg ist. Hat sich nicht zu erkennen gegeben, ob er nun ein Förster ist oder ähnliches. Wir fuhren letztlich an ihm vorbei, er zog sein Funkgerät (?) heraus und meinte er ruft nun die Polizei.

Einige Meter weiter stand die Polizei bereits mit einem weiteren Mann, den er scheinbar angefunkt hatte. Im Gespräch sagten diese uns, dass sie von Mountainbikern gerufen wurden, weil ein Mann hier Mountainbiker belästigt. Wir meinten, wir waren dies nicht, wurden aber wenige Meter weiter oberhalb auch von einem Mann unschön angesprochen. Wir hatten uns schon auf eine Knolle gefasst gemacht. Zitat des Polizisten: "Wir gehen jetzt den Mann suchen, scheint ja nicht weit zu sein. Solange ihr euch ordentlich benehmt, könnt ihr fahren wo ihr wollt. Gute Fahrt und passt auf, da vorne liegt ein Baum quer." Ich konnte meinen Ohren nicht trauen, setzte aber die Fahrt dann fort.

Ich selbst fahre seit Jahren im Siebengebirge, mir sind Kontrollen bekannt, kam aber bisher immer drumrum. Mit Wanderern: Nie Probleme. Stoßzeiten meiden, freundlich grüßen, Platz machen, nicht mit 30kmh an ihnen vorbeischießen, fertig. Gab nie Stress. Viele sogar eher aufgeschlossen und interessiert was man so fahren kann.

Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob wir es gestern mit einem Spinner in Bürgerwehr-Manier zu tun hatten oder mit einem Förster. Wenn er letzteres war hätte er sich mal zu erkennen geben sollen, dann wäre die Diskussion ganz anders gelaufen. Sozialkompetenz hatte er zudem null, weshalb wir uns auch auf keine Diskussion mit ihm eingelassen haben. Zeigt vielleicht auch den Kurs, auf den man MTBern gegenüber aus ist.

Wenn Wege tatsächlich nicht gewünscht sind, sollte man allerdings keine "Trailfallen" bauen, sondern lieber mit Absperrband und Hinweistafeln arbeiten und dann langfristig dafür sorgen, dass diese nicht mehr begehbar sind und zuwachsen.

Unterm Strich: Schade, dass ein sehr schönes Revier zum Biken leider immer unattraktiver wird, da ich meinem Hobby ungern mit der Gefahr von Strafzetteln und Ärger nachgehe. Und solange solche Menschen wie der, den wir gestern gesehen haben, existieren, muss man ja Angst haben, dass Drähte gespannt und Nägeln in Wurzeln geschlagen werden, wie anderswo bereits passiert.

Ich kann Gründe des Naturschutzes verstehen, aber das scheint mir im Siebengebirge mehr vorgeschoben zu sein und man stilisiert halt die Biker als Feindbild...
 
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Meines Erachtens ist der Bunker-Trail aufgrund von Kampfmittelresten für beide Parteien gesperrt.

Die Aussage des Polizisten hätte ich gerne schriftlich gehabt ;-)

Weiß jemand zufällig, wie die Parteien im Kommunalwahlkmapf 2020 hinsichtlich Mountainbiken ticken?
 
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Weiß jemand zufällig, wie die Parteien im Kommunalwahlkmapf 2020 hinsichtlich Mountainbiken ticken?
Wenn ich mir in Königswinter an der Rheinpromenade die Radverkehrs-Irreführung >:( anschaue, will ich gar nicht mehr wissen, wie da die Parteien ticken.

Woanders ist es auch nicht besser. Unvollständige Fragmente von einigen der im Stadtrat vertretenen Parteien, sortiert nach der Länge ihrer Einträge im Programm.
Partei A:
Ausgewiesene Routen zum Radfahren und Wandern verbunden mit ausreichenden Stellplätzen steigern die Urlaubsqualität wie auch die Lebensqualität der Menschen in unserer Stadt.
Die gesellschaftliche Sicht auf den Verkehr hat sich gewandelt.
Die autogerechte Stadt ist überholt, umweltschonende Verkehrskonzepte sind gefordert.
Der Wald fängt direkt hintern den letzten Häusern der Stadt an,
aber da muss man ja mit dem Auto hin, oder wozu braucht es sonst Stellplätze?

Partei B hat kein Wahlprogramm, aber 2014 schrieben sie:
Keinesfalls sind die Streichung auch nur einen Meter Weges oder die
Einschränkung von Zugang und Nutzung des Waldes zur Erholung geplant.
(das war nach der Aufstellung des Wegeplans ...)

Partei C:
Sport findet wohl nur auf Sportplätzen und in Turnhallen statt.
Das innerstädtische Radverkehrskonzept soll in Einzelmaßnahmen
umgesetzt werden (einem Antrag einer anderen Partei für ein
Umsetzungskonzept hat man im Stadtrat kürzlich abgeschmettert).

Partei D:
-

Partei E:
-

Partei F:
Eine Webseite von Partei F findet Google nicht ...
 
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Wenn ich mir in Königswinter an der Rheinpromenade die Radverkehrs-Irreführung :( anschaue, will ich gar nicht mehr wissen, wie da die Parteien ticken.

Oh ja, das empfinde ich auch so. In Bonn am Brassertufer ist es auch nicht anders: Die Beschilderung weißt darauf hin, dass man sich einen Bürgersteig mit Fußgängern und entgegenkommenden Radfahrern auf 1,5m Breite teilen soll :confused:
 
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Wenn ich mir in Königswinter an der Rheinpromenade die Radverkehrs-Irreführung >:( anschaue, will ich gar nicht mehr wissen, wie da die Parteien ticken.

Mal sehen, was dort passiert. Dass die Idee, Radfahrer auf 1.5km dazu zu verdonnern, Schritt zu fahren, nicht funktionieren wird, muss jedem vorher klar gewesen sein. Insbesondere von den älteren Herrschaften auf Ebike fährt dort niemand langsam. Die Kontrollen am Eselsbrunnen sind laecherlich, wenn manche Leute weiter rheinabwärts mit über 30 durchbrettern. Da sich die Stadt nicht aufraffen konnte, das Ufer komplett fuer Fahrräder zu sperren (wohl wegen der unsicheren Lage der Umleitung), werden die wohl jetzt hoffentlich das tun, was sie vor Jahren schon hätten machen sollen, nämlich einen vernuenftigen Radweg dort zu realisieren. Es gibt genug andere Ecken, wo es ähnlich eng zugeht und Radwege existieren.
 
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* ersetze 'Harvestereinsatz' durch 'Borkenkäfer'.
Der tut sicher auch das seine, aber die Harvester erledigen dann noch den Rest...
Da kann ich auch noch gut dran erinnern: Unterhalb des Ölbergs durften wir von der Stuttgarter Hütte zur Margarethenhöhe den "Kinderweg" nehmen und am Löwenburger Hof konnte man nebenan direkt im Wald spielen. Am Stenzelberg durfte man hoch und den Kletteren von oben zuschauen.

Inzwischen ist der Borkenkäfer im dritten Sommer unterwegs: Das letzte Grün der Fichten, dass vor zwei Wochen noch oben auf den Bäumen war, liegt jetzt auf dem Waldboden. Ein Fahrgefühl wie sonst im Herbst auf Lärchennadeln. Die Nadeln wird der Harvester beim Roden der Bestände dann "unterpflügen". Aber das Ende ist zumindest im Süden des Siebengebirge in Sicht: Der größere Teil ist gefällt. Ein paar kleinere Parzellen (Wildnisgebiet oder Privatwald?) bleiben vielleicht ja als Mahnmal stehen.
....ehrlich gesagt fürchte ich das Ende ist noch nicht in Sicht...neulich erst gehört dass der borkenkäfer jetzt in höheren Lagen vorkommt und sich jetzt auch Douglasie und Eiche vorknöpft..
 
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