So, nun ist es soweit, das Coal hat mittlerweile schon etliche alpine Höhenmeter hinter sich und ich kann somit ein Fazit ziehen:
Der Start war ja eher etwas zwiespältig und ich maulte öfters über das höhere Gewicht und den Tragekomfort. Damit habe ich mich mittlerweile arrangiert und eine mir zuträgliche Trageposition gefunden. Dafür ist es abwärts einfach eine Wucht

und dies wurde mir eigentlich erst letzte Woche im Engadin so richtig bewusst.
Nachdem ich bisher die ganze Saison auf dem Coal unterwegs war, setzte ich mich mal wieder auf mein 301 und musste sofort Gas rausnehmen, damit ich nicht gleich einen Abflug fabrizierte. Im Vergleich zum Coal fühlt sich das 301 schon «alt» an, fast etwas hölzern. Am meisten macht da wohl das grössere 29’’ Vorderrad und der flachere Lenkwinkel aus, aber nicht nur, das Coal ist einfach das modernere und potentere Rad.
Nachdem die neue Liebe etwas Zeit brauchte, fühle ich mich nun darauf pudelwohl und möchte es nicht mehr hergeben

... mittlerweile hat es auch schon etwas Patina angesetzt und die ersten Kratzer, so muss das sein
Dafür schwingt sich das 301 wie eine Feder auf die Schultern und trägt sich leichter. Darum bleibt es auch weiterhin in meinem Fuhrpark, aber nicht nur darum, denn mit meinem grünen Grashüpfer habe ich einfach so viele schöne Abenteuer erlebt.
… und auch in der Sonne auf den Fotos macht er sich gut, mein funkelnder Diamant:
