Achillessehnenruptur, Achillessehnenriss

Komme aus dem Norden Berlins, aus Reinickendorf. Ich denke hier kriegt man Tipps genug, wenn man die Seiten durchforstet, aber für Tipps und Tricks bin ich immer offen. Ich hab mir gestern den kleinen Zeh den guten Fußes an der Krücke gestoßen und das ist einfach grausam.

Dein Riss ist jetzt wie lange genau her?
und ab wann hast du die krücken weggelassen? ich hasse die Dinger mittlerweile.





Hey sorry, habs direkt verkackt!
Ich habe mich gewundert, dass es keine Bilder zu den offenen, gerissenen AS gibt. Jetzt weiß ich warum 😅

Viele Menschen wissen gar nicht, wie schlimm das aussieht, bzw dass die Sehne so dick ist und dass es nicht nur eine einzelne ist, sondern ein ganzer Strang.

Ich kann die Bilder ja immernoch rausnehmen

Naja heute ist aufjedenfall Post-OP Tag 19. Ich habe die Narbe noch nicht selber behandelteingecremt. Mein Arzt hat gesagt, ich solle warten bis der Schorf von alleine abgegangen ist und dann mit Ringelblumen Creme bearbeiten.
Habt ihr da auch gewartet, oder schon mit Schorf vorsichtig eingecremt?

Physio habe ich noch keine. Lasse ich mir wahrscheinlich aber am Donnerstag verschreiben. Habe da einen Termin bei nem Orthopäden, um mir eine Zweitmeinung einzuholen. Hab das Gefühl, mein behandelnder Arzt macht das so Lari Fari nebenbei und ist mir nicht wirklich eine Unterstützung. Und eine Zweitmeinung hole ich mir Immer.

Ich hole mir aktuell selber das Gefühl im Fuß zurück und bin erstaunt, wie schnell ich Fortschritte mache. Wenn ich meinen rechten Fuß (der betroffene) eine fußlänge vor den Gesunden platziere, kann ich die Fußsohle komplett auf den Boden setzen. Das Gefühl im Fuß war zuerst Fremd/Taub. Mittlerweile fühlt es sich aber ganz normal an.
Allerdings muss ich da auch aufpassen, nicht übermutig zu werden oder es zu überstürzen. Sonst wäre auch mein Arbeitgeber ziemlich sauer auf mich.
Hi,
Also die Erfahrung hab ich auch gemacht mit dem Arzt. Deren Aufgabe ist ehrlich gesagt auch getan und jetzt ist eher der Physio dran. Ich hab schon nach 2 Wochen Physio verschrieben bekommen der dann langsam meinen Fuß massiert und leicht meinen Knöchel bewegt hat. Hatte extreme Angst dass es reißt aber dementsprechend ist er das ganze auch leicht angegangen.
Also Physio würde ich dir jetzt schon empfehlen dann kannst du auch meiner Meinung nach frühzeitig Erfolge erzielen. Ansonsten Vacoped denke ca 6 Wochen getragen auch nachts aber ab der 5. Woche auch nachts nicht mehr. Ich hatte halt Angst dass ich nachts komische Bewegungen mache und damit hinten was beanspruche. Ansonsten traue dich langsam ran genug Zeit hast und je früher du Vertrauen in deinen Fuß hast desto schneller kannst du auch langsam gehen auch wenn du eine Spannung hinten spürst. Ich hätte z.b auch nach 6-7 Wochen den Mut ohne Krücken rauszugehen auch wenn ich gehumpelt habe und das hat extrem geholfen weil es halt die Achillessehne trainiert hat. Kann dir Kinesio am Halemweg empfehlen war bei Gaspar. Der wird dir bestimmt sagen dass er erst vor kurzem jemanden behandelt hat wenn du dahin gehst…
Ich bin jetzt Post op 3 Monate 3 Woche und könnte eigentlich langsam mal 100-200m leicht probieren zu joggen aber trau mich noch nicht. Gehen etc geht ohne Probleme.
 
auch nachts aber ab der 5. Woche auch nachts nicht mehr. Ich hatte halt Angst dass ich nachts komische Bewegungen mache und damit hinten was beanspruche.
Die Sorge hatte ich nie. Ich habe mir aber auch schon viel gerissen und ein Gefühl dafür welch gewaltige Kräfte es braucht, damit etwas reisst.
Und wenn man sich anschaut, wie schnell Gewebe wieder zusammenwächst kann ich mir nicht so recht eine Bewegung vorstellen, die für die Narbe gefährlich wird. Selbst wenn man ohne Schutz aufstehe würde, ist diese Last, bis man es merkt, statisch und weit weg von den Kräften einer dynamischen Last.
 
Genau. Das ist vernäht und geklebt ggf., da passiert so schnell erstmal nix. Gehen im Wasser und Übungen nach 10-12 Wochen ging bei mir super, kann man gut selber machen ohne Physio
 
An mir ist heute einer mit nem Vacoped im zügigen Tempo vorbei gelaufen. Man war ich wieder neidisch und hab ich den bewundert. Der hatte aber die Flachsohle drauf, wahrscheinlich auch schon auf 0° gestellt.
Ich habe meine Flachsohle leider verloren. Das ist schon sehr beunruhigend.... aber man kann sich ja bei Valife ne neue holen.
Ich soll ja ab nächster Woche (in 9 Tagen) auf 0° runter gehen... ich denke das werde ich aber wieder in 5 Grad schritten machen.

Zum Thema BMI:
Ja, ich bin ein Schwergewicht. Aber ich bin auch super trainiert (Viel Kraftsport und Ausdauersport, also wirklich muskulös) bis vor der Ruptur hatte ich nen schönen, durchtrainierten Körper. Würde ja auch nen Foto hier hochladen, dann müssten wir den Thread aber auf +21 Hochschrauben 😅
Ich war auch gestern und heute mal wieder (nach 4 Wochen) im Fitnessstudio und hab ein bisschen was für den Oberkörper gemacht. Es funktioniert ja auch tatsächlich, weil der Fuß immer mehr mitmacht.

Also die hier herrschende Meinung ist:

Trau dich mit dem Vacoped zu belasten, das ist ne Kopfsache?
Ich denke auch, dass mein Kopf sofort einschreitet, sobald ich den Zug oberhalb der Verse spüre!


Und Nachts lasse ich das Ding mal heute weg. Inlay auch weglassen, also komplett nackter Fuß? Ich dachte ja eher, dass der Vacoped für die richtige Streckung/Dehnung sorgen soll. Der nervt aber vorallem Nachts tierisch, weil er mir auf den Spann drückt und das brennt dann ordentlich.
Denke auch nicht, dass ich aufeinmal meine Frau und das Baby wegkicken werde. Ohne Stiefel tut es denen dann wenigstens weniger weh 😁
 
Würde ja auch nen Foto hier hochladen, dann müssten wir den Thread aber auf +21 Hochschrauben 😅
Super, ich war gerade fertig mit der Anpassung ☝️
Trau dich mit dem Vacoped zu belasten, das ist ne Kopfsache?
Ich denke auch, dass mein Kopf sofort einschreitet, sobald ich den Zug oberhalb der Verse spüre!
Da ist kein Problem: erst alle Last auf gesunde Bein und dann langsam rüber; 10%, 20%, usw
Dabei am Stuhl festhalten für Gleichgewicht und Kopf
Und Nachts lasse ich das Ding mal heute weg.
Das ist auch schon gut für den Kopf
 
Vacoped langsam runterdrehen/Belastung eher in kleinen Stufen erhöhen ist in jedem Fall sinnvoll. Die Empfehlungen dafür von Arzt/Physio sind eine grobe Richtlinie, von der man je nach eigenem Fall in jede Richtung sicher ETWAS abweichen kann. Bei nur Teilriss vielleicht schneller, bei so ziemlich ganz durch wie bei Dir und mir wohl eher weniger/lieber langsamer machen als schneller...
An irgendwelchen Posts hier oder anderswo wo wer angeblich schon nach drei Tagen mit oder ohne Vacoped einen Marathon unter 3h gelaufen ist würde ich mich nicht orientieren...

In der Regel will man als aktiver/sportlicher Mensch ja möglichst schnell wieder aktiv werden und belastet eher zu früh als zu spät und Du wirkst nicht unbedingt wie ein "Weichei". Aber unsere Frauen würden vermutlich sagen, das sind doch alle Männer... ;-)
Wenn Du gar zu deutlich unterm "Plan" bleibst&/Dich unwohl fühlst oder zu große Schmerzen hast, ggfl. nochmal Physio oder Arzt fragen/nochmal genau anschauen lassen, dass alles auf dem richtigen Weg ist.

Inlay brauchst Du auch nachts nicht, außer Du schläfst eh immer mit Socken... Dann müssen wir die Altersgrenze hier aber vermutlich auf Ü70 hochdrehen... ;-)
 
Hey Leute

Ich muss mich hier mal ein bisschen über die Ärzte auskotzen!

Bin seit heute in Woche 4 (22 Tage Post-Op). Vacoped auf 15° und noch keine Physio.

Ich war heute bei nem Orthopäden für eine Zweitmeinung. Der hat sich den Fuß angeschaut. Er hat die AS abgetastet, den Thomson Test durchgeführt und sogar ein Ultraschall gemacht. Seine Worte waren : "Das sieht super aus! Von außen und von Innen".

Habe ihm dann gezeigt, was ich für Bewegungen schon alles mit dem Fuß vollziehen kann, ohne auch nur nen Zug zu spüren. Der Hat beinahe nen Herzinfarkt bekommen und hätte reanimiert werden müssen.

Ich solle das "auf keinen Fall!!" tun, sonst krieg ich ne Reruptur. Ich solle auch bitte den Plan nachgehen, der mir alle zwei Wochen den Vacoped um 10° reduziert. Also den Stiefel am Ende 8 Wochen insgesamt tragen. Physio möchte er mir auch nicht verschreiben, "viiieeel zu früüüühhh". Ich habe ihn angebettelt wenigstens Lymphdrainage oder ne andere Massage zu verschreiben. Da meinte er nur "da ist ja nichts geschwollen. wozu?" 😅

Der Operatuer (Professor) sagt 8 Wochen Vacoped.
Der Nahtentferner (Oberarzt der Klinik) sagt 6 Wochen
Mein behandelnder Orthopäde sagt das, was die Klinik sagt, also 6 Wochen.
Der Zweitmeinungsorthopäde sagt 8 Wochen.

haha ich krieg ne Krise. Warum sind Ärzte so? Haben sie Sorge, ich könnte mir was antun und deshalb sind sie lieber vorsichtig, weil ich sonst ihnen die Schuld geben könnte?
Bin ich einfach zu ungeduldig? zu Forsch?vielleicht auch wirklich dumm?

Ich führe ja schon richtig Übungen durch wie Fersenheben, Fußzug zum Körper, Fußdrücken mit mit Last (Kabel/Seile noch aus der Corona-Zeit ). Hätte ich ihm das erzählt, hätte er mich wahrscheinlich noch verklagt.

Brauche hier mal echt Erfahrungswerte von euch, weil ich weiß, dass einige die selben Hummeln im Hintern hatten.
Er hat mir für in 2 Wochen allerdings ne Stoßwellentherapie versprochen. Immerhin ein kleiner Erfolg 😅

Wann habt ihr denn mit richtigen Übungen begonnen. Und habt ihr auch trotz Zug auf der AS die Übungen gemacht? oder immer nur bis kurz vorher?
 
Hey Leute

Ich muss mich hier mal ein bisschen über die Ärzte auskotzen!

Bin seit heute in Woche 4 (22 Tage Post-Op). Vacoped auf 15° und noch keine Physio.

Ich war heute bei nem Orthopäden für eine Zweitmeinung. Der hat sich den Fuß angeschaut. Er hat die AS abgetastet, den Thomson Test durchgeführt und sogar ein Ultraschall gemacht. Seine Worte waren : "Das sieht super aus! Von außen und von Innen".

Habe ihm dann gezeigt, was ich für Bewegungen schon alles mit dem Fuß vollziehen kann, ohne auch nur nen Zug zu spüren. Der Hat beinahe nen Herzinfarkt bekommen und hätte reanimiert werden müssen.

Ich solle das "auf keinen Fall!!" tun, sonst krieg ich ne Reruptur. Ich solle auch bitte den Plan nachgehen, der mir alle zwei Wochen den Vacoped um 10° reduziert. Also den Stiefel am Ende 8 Wochen insgesamt tragen. Physio möchte er mir auch nicht verschreiben, "viiieeel zu früüüühhh". Ich habe ihn angebettelt wenigstens Lymphdrainage oder ne andere Massage zu verschreiben. Da meinte er nur "da ist ja nichts geschwollen. wozu?" 😅

Der Operatuer (Professor) sagt 8 Wochen Vacoped.
Der Nahtentferner (Oberarzt der Klinik) sagt 6 Wochen
Mein behandelnder Orthopäde sagt das, was die Klinik sagt, also 6 Wochen.
Der Zweitmeinungsorthopäde sagt 8 Wochen.

haha ich krieg ne Krise. Warum sind Ärzte so? Haben sie Sorge, ich könnte mir was antun und deshalb sind sie lieber vorsichtig, weil ich sonst ihnen die Schuld geben könnte?
Bin ich einfach zu ungeduldig? zu Forsch?vielleicht auch wirklich dumm?

Ich führe ja schon richtig Übungen durch wie Fersenheben, Fußzug zum Körper, Fußdrücken mit mit Last (Kabel/Seile noch aus der Corona-Zeit ). Hätte ich ihm das erzählt, hätte er mich wahrscheinlich noch verklagt.

Brauche hier mal echt Erfahrungswerte von euch, weil ich weiß, dass einige die selben Hummeln im Hintern hatten.
Er hat mir für in 2 Wochen allerdings ne Stoßwellentherapie versprochen. Immerhin ein kleiner Erfolg 😅

Wann habt ihr denn mit richtigen Übungen begonnen. Und habt ihr auch trotz Zug auf der AS die Übungen gemacht? oder immer nur bis kurz vorher?
Also Ärzte gehen am liebsten wie Anwälte nach Schema F vor:
Verletzung->Standardkatalog->OP->Standardkatalog->Ruhigstellung mit Winkelreduktion 6W mit Sicherheitszuschlag 8W

Grundsätzlich hat sich das bewährt, ist aber nur die halbe Miete, denn deckt den langsamsten Heilungsverlauf ab.

Zu dem was du machst, gerade mit Teilgewicht-Übungen, Bänder ist nach meiner Meinung ganz hart an der Grenze.

Als ich meine Physio hatte, berichtete sie, das sie jetzt einen Patienten hätte, dessen Arzt einen eher progressiven Ansatz verfolgt und recht früh mit Physio und Übungen angefangen hat. Auch ich bin der Meinung, das frühe Bewegung ohne Druck/Zug und mehrfach an Tag besser ist aber wenn ich richtig gelesen habe, bist du gerade mal Anfang der 4ten Woche p/o.
Ich persönlich finde es knapp.

Jetzt ist ja jeder individuell zu betrachten und jeder übernimmt für sich selbst die Verantwortung, so wie du mit den Übungen. Wenn alles gut geht, ist alles wunderbar, wenn sich doch was zum negativen wendet, sieht es anders aus.

Ich würde als einzige Empfehlung diese geben: viel mit den Krücken gehen, das fördert den normalen Blutfluss (Muskelpumpe), stärkt die Muskeln drum herum und nicht zuletzt auch den Oberkörper.

In eigener Sache:
Ich werde mich dann spätestens im November hier wieder melden, dann ist der linke Fuß mit OP dran (Entfernung Haglund-Exostose). Da werde ich ganz konservativ erst nach 6W mit Bewegung anfangen, da die AS vom Fersenbein abgelöst und nach Entfernung der Exostose wieder fixiert wird. Aber vll. wird sie auch nur zum Teil abgelöst, ich bin gespannt.
Bis dahin wird die Wade schon lang gedehnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Ärzte gegen am liebsten wie Anwälte nach Schema F vor:
Verletzung->Standardkatalog->OP->Standardkatalog->Ruhigstellung mit Winkelreduktion 6W mit Sicherheitszuschlag 8W

Grundsätzlich hat sich das bewährt, ist aber nur die halbe Miete, denn deckt den langsamsten Heilungsverlauf ab.

Zu dem was du machst, gerade mit Teilgewicht-Übungen, Bänder ist nach meiner Meinung ganz hart an der Grenze.

Als ich meine Physio hatte, berichtete sie, das sie jetzt einen Patienten hätte, dessen Arzt einen eher progressiven Ansatz verfolgt und recht früh mit Physio und Übungen angefangen hat. Auch ich bin der Meinung, das frühe Bewegung ohne Druck/Zug und mehrfach an Tag besser ist aber wenn ich richtig gelesen habe, bist du gerade mal Anfang der 4ten Woche p/o.
Ich persönlich finde es knapp.

Jetzt ist ja jeder individuell zu betrachten und jeder übernimmt für sich selbst die Verantwortung, so wie du mit den Übungen. Wenn alles gut geht, ist alles wunderbar, wenn sich doch was zum negativen wendet, sieht es anders aus.

Ich würde als einzige Empfehlung diese geben: viel mit den Krücken gehen, das fördert den normalen Blutfluss (Muskelpumpe), stärkt die Muskeln drum herum und nicht zuletzt auch den Oberkörper.

In eigener Sache:
Ich werde mich dann spätestens im November hier wieder melden, dann ist der linke Fuß mit OP dran (Entfernung Haglund-Exostose). Da werde ich ganz konservativ erst nach 6W mit Bewegung anfangen, da die AS vom Fersenbein abgelöst und nach Entfernung der Exostose wieder fixiert wird. Aber vll. wird sie auch nur zum Teil abgelöst, ich bin gespannt.
Bis dahin wird die Wade schon lang gedehnt.

Wünsche dir schonmal alles Gute!

Ich werd dann das "Gewicht" erstmal weglassen und nur Bewegungen ohne Last ausführen. Auf Krücken bin ich ja sowieso die ganze Zeit unterwegs. Nur hab ich den Fuß öfter oben, als tippelnd auf dem Boden.

Wird schon irgendwie 😁
 
Hey Leute

Ich muss mich hier mal ein bisschen über die Ärzte auskotzen!

Bin seit heute in Woche 4 (22 Tage Post-Op). Vacoped auf 15° und noch keine Physio.

Ich war heute bei nem Orthopäden für eine Zweitmeinung. Der hat sich den Fuß angeschaut. Er hat die AS abgetastet, den Thomson Test durchgeführt und sogar ein Ultraschall gemacht. Seine Worte waren : "Das sieht super aus! Von außen und von Innen".

Habe ihm dann gezeigt, was ich für Bewegungen schon alles mit dem Fuß vollziehen kann, ohne auch nur nen Zug zu spüren. Der Hat beinahe nen Herzinfarkt bekommen und hätte reanimiert werden müssen.

Ich solle das "auf keinen Fall!!" tun, sonst krieg ich ne Reruptur. Ich solle auch bitte den Plan nachgehen, der mir alle zwei Wochen den Vacoped um 10° reduziert. Also den Stiefel am Ende 8 Wochen insgesamt tragen. Physio möchte er mir auch nicht verschreiben, "viiieeel zu früüüühhh". Ich habe ihn angebettelt wenigstens Lymphdrainage oder ne andere Massage zu verschreiben. Da meinte er nur "da ist ja nichts geschwollen. wozu?" 😅

Der Operatuer (Professor) sagt 8 Wochen Vacoped.
Der Nahtentferner (Oberarzt der Klinik) sagt 6 Wochen
Mein behandelnder Orthopäde sagt das, was die Klinik sagt, also 6 Wochen.
Der Zweitmeinungsorthopäde sagt 8 Wochen.

haha ich krieg ne Krise. Warum sind Ärzte so? Haben sie Sorge, ich könnte mir was antun und deshalb sind sie lieber vorsichtig, weil ich sonst ihnen die Schuld geben könnte?
Bin ich einfach zu ungeduldig? zu Forsch?vielleicht auch wirklich dumm?

Ich führe ja schon richtig Übungen durch wie Fersenheben, Fußzug zum Körper, Fußdrücken mit mit Last (Kabel/Seile noch aus der Corona-Zeit ). Hätte ich ihm das erzählt, hätte er mich wahrscheinlich noch verklagt.

Brauche hier mal echt Erfahrungswerte von euch, weil ich weiß, dass einige die selben Hummeln im Hintern hatten.
Er hat mir für in 2 Wochen allerdings ne Stoßwellentherapie versprochen. Immerhin ein kleiner Erfolg 😅

Wann habt ihr denn mit richtigen Übungen begonnen. Und habt ihr auch trotz Zug auf der AS die Übungen gemacht? oder immer nur bis kurz vorher?
Wir leben im Land der Rechtsschutzversicherungen. Für Ärzte ist es fast alltäglich, verklagt zu werden.

Also gehen die Ärzte nach der allgemeinen Richtlinie vor und dokumentieren alles sauber. So ist eine mögliches Gerichtsverfahren schnell beendet. Wer nichts macht/riskiert, macht nichts verkehrt.

Das ist bei dir auch nur die gut verständliche Panik. In einem Jahr lachst Du drüber, dass Du wegen 2 Wochen hin oder her ein Fass aufgemacht hast. Du änderst ja kaum was am Heilungsverlauf mit dem früheren Start. Du kommst nur früher aus den beschissenen Gefühlen raus: Unbeweglich, unselbständig, ungewiss.

Lerne zu meditieren. Das ist ein Gewinn fürs ganze Leben. Und verarbeitet die aufgestauten Gefühle.

Gute Besserung! Wird wieder! :)
 
Wünsche dir schonmal alles Gute!

Ich werd dann das "Gewicht" erstmal weglassen und nur Bewegungen ohne Last ausführen. Auf Krücken bin ich ja sowieso die ganze Zeit unterwegs. Nur hab ich den Fuß öfter oben, als tippelnd auf dem Boden.

Wird schon irgendwie 😁
Danke,

Sehr den Fuß richtig auf und nutze ihn teilaktiv mit. Wenn der Schuh richtig zu ist, solltest du theoretisch komplett darauf stehen können (nicht machen).

Jeder Phase hat so seine Tücken, warte mal ab, wenn du dich in 3 Monaten erwischst, das du deine Übungen würdet nicht gemacht hast...
 
Ich werd dann das "Gewicht" erstmal weglassen und nur Bewegungen ohne Last ausführen. Auf Krücken bin ich ja sowieso die ganze Zeit unterwegs. Nur hab ich den Fuß öfter oben, als tippelnd auf dem Boden.
Da ich viel im Haushalt aktiv war (meine Frau hatte mich und meinen Unfall schon genug gehasst), habe ich relativ früh angefangen, im Schuh mehr Last draufzugeben. Nur im Stehen und keine 50%, sondern her so um die 10-20%. Irgendwann tut der gesunde nämlich weh wenn er immer 100% Last hat (weil man die Hände nicht für die Krücke frei hat).
Ich sehe da überhaupt kein Problem. Immer alles kontrolliert und durch den Schuh geschützt.
Ich habe ja schon mal geschrieben, dass ich die Wadenmuskulatur schon nach 2 Wochen nach dem Unfall nicht mehr ansteuern konnte. Und das war sehr lange so. Wenn ich im Schuh mit Gewicht stand, hat die Wade nix stabiliert.
Das ging dann langsam wieder als die 15° eingestellt wurden. Da hatte ich ja dann 15° Spielraum und mit denen habe ich dann auch angefangen zu spielen. Frei war das unmöglich. Auf dem Rücken liegend mit Druck gegen die Sofalehne konnte ich dann die Wade dazu überreden, mal wieder zu arbeiten. Da habe ich dann mit 1-2kg simulierter Last zwischen 15 und 30° mobilisiert.
Am Ende hat der Arzt immer das Problem, dass er schwer einschätzen wie exakt du dich an seine Angaben hälst, im Guten wie im Schlechten. Ich bin x% über das Erlaubte gegangen und würde es bei mehr Freigabe vermutlich auch wieder weiter ausreizen.
Mit 7 Bandverletzungen im Leben habe ich halt auch viel Erfahrung.
 
Da ich viel im Haushalt aktiv war (meine Frau hatte mich und meinen Unfall schon genug gehasst), habe ich relativ früh angefangen, im Schuh mehr Last draufzugeben. Nur im Stehen und keine 50%, sondern her so um die 10-20%. Irgendwann tut der gesunde nämlich weh wenn er immer 100% Last hat (weil man die Hände nicht für die Krücke frei hat).
Ich sehe da überhaupt kein Problem. Immer alles kontrolliert und durch den Schuh geschützt.
Ich habe ja schon mal geschrieben, dass ich die Wadenmuskulatur schon nach 2 Wochen nach dem Unfall nicht mehr ansteuern konnte. Und das war sehr lange so. Wenn ich im Schuh mit Gewicht stand, hat die Wade nix stabiliert.
Das ging dann langsam wieder als die 15° eingestellt wurden. Da hatte ich ja dann 15° Spielraum und mit denen habe ich dann auch angefangen zu spielen. Frei war das unmöglich. Auf dem Rücken liegend mit Druck gegen die Sofalehne konnte ich dann die Wade dazu überreden, mal wieder zu arbeiten. Da habe ich dann mit 1-2kg simulierter Last zwischen 15 und 30° mobilisiert.
Am Ende hat der Arzt immer das Problem, dass er schwer einschätzen wie exakt du dich an seine Angaben hälst, im Guten wie im Schlechten. Ich bin x% über das Erlaubte gegangen und würde es bei mehr Freigabe vermutlich auch wieder weiter ausreizen.
Mit 7 Bandverletzungen im Leben habe ich halt auch viel Erfahrung.


Genau das gleich bei mir auch. Meine Frau hasst mich. Aber auch verständlicherweise :

Sie hat 5 Tage vor der Ruptur unser drittes Kind per Notfallkaiserschnitt auf die Welt gebracht. Ich hatte mir einen Monat Elternzeit genommen, damit sie ihr Wochenbett genießen kann. Leider hat sie dann mit mir ein 4. Kind dazu bekommen! Scheiße gelaufen. Deswegen versuche ich auch zu machen was geht, bevor sie mich im Schlaf überfällt.

Sagmal, deine Übung mit der Couch. Hab ich das jetzt richtig verstanden und du machst sie mit dem Vacoped angezogen?

Wir leben im Land der Rechtsschutzversicherungen. Für Ärzte ist es fast alltäglich, verklagt zu werden.

Also gehen die Ärzte nach der allgemeinen Richtlinie vor und dokumentieren alles sauber. So ist eine mögliches Gerichtsverfahren schnell beendet. Wer nichts macht/riskiert, macht nichts verkehrt.

Das ist bei dir auch nur die gut verständliche Panik. In einem Jahr lachst Du drüber, dass Du wegen 2 Wochen hin oder her ein Fass aufgemacht hast. Du änderst ja kaum was am Heilungsverlauf mit dem früheren Start. Du kommst nur früher aus den beschissenen Gefühlen raus: Unbeweglich, unselbständig, ungewiss.

Lerne zu meditieren. Das ist ein Gewinn fürs ganze Leben. Und verarbeitet die aufgestauten Gefühle.

Gute Besserung! Wird wieder! :)

Danke dir. Hab ne Nacht drüber geschlafen ohne Vacoped. Mir gehts wieder gut 😁

Mache mir ne eigene Lymphdrainage. drücke leicht mit daume und Zeigefinger um die achillessehne rum und streiche dann immer Richtung Knie. Ich merke selber, wie sich die ROM gleich vergrößert und der Zug nachlässt.
 
Hey Leute

Ich bin ab übermorgen in der 5. Woche Post-Op ( Heute Tag 27).
Ich habe den Vacoped seit 3 Tagen auf 10 Grad gestellt, das läuft erstaunlich gut. Das Belasten des Fußes ist auch viel besser geworden und die Abrollbewegung mit der Keilsohle funktioniert auch super. Das ist sehr erleichternd beim Gang mit Krücken, wenn man nicht mehr das ganze Gewicht stemmen muss, sondern nur noch ca 70 Prozent.

Aufjedenfall bin ich vorhin beim Einkaufen mit der Krücke weggerutscht (Regen ist scheiße für Krückenmenschen) und bin mit fast vollem Gewicht auf dem Stiefel gelandet, um mich auf dem Bein abzustützen. Das hat erstaunlicher Weise nicht an der Naht wehgetan, sondern nur etwas an der Fussohle gezwiebelt.
Hatte das mal jemand?

Bin morgen aufjedenfall beim Orthopäden und soll dann nach Plan die Orthese auf 0 Grad stellen (ab Woche 5). Bin da echt gespannt, ob er mir auch Physio verschreibt.

Ich hatte auch an TB500 und BPC157 gedacht. Diese zwei Peptide sollen die Wundheilung extrem beschleunigen, erst recht im Bereich Sehnen und Muskeln. Hat hier jemand damit Erfahrung sammeln können?

Liebe Grüße

Achi
 
Soooo,

Heute ist die OP exakt 5 Wochen her. Morgen bin ich endlich in Woche 6 und ich habe morgen auch meine erste Stoßwellentherapie.

Den Vacoped habe ich aktuell auf 5 Grad und die Flachsohle im Einsatz. Vor exakt 7 Tagen hat mir mein Arzt gesagt, dass er mich zum Abschluss der 6. Woche (also in 7 Tagen) in der Praxis gehen lassen möchte. Ich soll also meinen 2. Schuh mitnehmen. Er meinte auch, wo ich völlig überrascht war, dass ich den Vacoped nach Gefühl einstellen sollen.

Ich habe jetzt schon 2x Physiotherapie gehabt mit Lymphdrainage und leichter Fuß-Krankengymnastik. Seit 2 Tagen kann ich mit Vacoped "gehen", sprich vollbelasten. Ist das ein geiles Gefühl, wenn man beide Hände beim Gehen frei hat?

Ich habe auch "Wassertherapie" verordnet bekommen, dass ich im Schwimmbad das Therapiebecken für Laufübungen und Wassergymnastik nutzen darf. Traue mich das aber erst, wenn ich ohne Krücken gehen kann. Hab da keine Lust drauf auszurutschen/ mit den Krücken wegzurutschen und mich auf den Hallenboden zu legen.

Es geht voran. Gott sei Dank.

An Alle betroffenen einer Achillessehnenruptur:
Die ersten Tage sind der Horror. Nach dem Fädenziehen gehts bergauf. der Zug auf der Wunde wird weniger. und man kann wieder Duschen bzw. Wasser an die Wunde lassen.

ich würde wirklich Raten, zwar auf den Arzt zu hören, allerdings kennt jeder seinen eigenen Körper am besten! Also lass auch dein Gefühl da reinspielen. Arbeite nicht gegen den Schmerz und kleine, gefühlte "Rückschritte" werden 1-2 Tage später wieder eine Weiterentwicklung hervorbringen. Also nicht verzagen.

Versuche schon ab dem Tag der OP wenigestens deine Zehen zu bewegen.
Es fängt mit minimalen Bewegungen an und steigert sich immer weiter, bis du den Fuß bewegen kannst. Anfangs ist die Bewegungsfreiheit des Fußes wirklich minimal. Ich rede hier von milimetern, maximal nem Zentimeter. Aber auch das wird sich im Laufe der nächsten Wochen steigern.

Achte auf deine Ernährung. Sorge für einen hohen Proteingehalt mit etwa 1 bis 1,5 gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht täglich. Wundheilung braucht Proteine. Es heißt, eine Wunde, die heilt, verbraucht ca. 50 gramm Eiweiß am Tag.
Ich habe zusätzlich noch Glutamin und L-Arginin hochdosiert dazu genommen. Natürlich sind das alles persönliche Erfahrungswerte, aber ich denke trotzdem, dass sie jedem helfen können.

Bis in einer Woche, beim nächsten Statusbericht!

Schöne Restwoche
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,
irgendwie deprimierend, dass ich hier immer noch was zu schreiben habe :(.
Ich bringe es gleich zum Punkt.
Meine OP war vor fast 9 Monate. Danach wie alle hier langsames Angehen - Orthese mit Krücken, Orthese ohne Krücken, Gehen mit Hinken und am Ende Gehen ohne Hinken, Fahrradfahren, Schwimmen, Wandern.
Immer bei allem sehr viel aufgepasst.
Allerdings durfte ich (laut Entlassungsbrief) 3 Monate lang keine Dehnungsübungen machen, daran habe ich mich auch brav gehalten, ich weiß nicht, ob das Mitschuld für die jetzige Lage hat.

Jedenfalls habe ich eine deutliche Verdickung an der Achillessehne und in dem Bereich um die Naht.
Diese Verdickung äußert sich in Form einer Beule und schränkt die Beweglichkeit ein + führt zu einem starken Spannungsgefühl. Ich habe das Gefühl, als ob jemand mit enge Gurte um die Sehne und um den Knöchel zieht.
Das MRT zeigt, dass die Sehne ganz ist, aber ich habe die Diagnose Tendinose bekommen.
Es folgten 3 Sitzungen Stoßwellentherapie a. 2000 Impulse = 2 min (unfaßbar wenig, als das es was bewirken kann). Wie lange wurde bei Euch mit der Stoßwelle behandelt?

Wenn das nicht hilft kann man mit Eigenbluttherapie probieren und wenn das auch nicht hilft, dann wird mit einer OP, endoskopisch eine Schicht abgetragen um die Heilung zu fördern.

Na ja, ich dachte nach 9 Monaten bin ich aus dem Gröbsten raus.... nun vergeht nach wie vor keinen einzigen Tag an dem ich nicht an die Achillesssehne denke.

Hatte eigentlich vor in dem Winter langsam und vorsichtig mich an das Schifahren zu trauen, jetzt traue ich mich doch nicht so richtig bei dem Gedanken.

So sieht's aus ....

Würde mich über insights freuen, wenn jemand ähnliches durchgemacht hat.

Und so sieht das Ganze aus:
 

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Das sieht nach 9 Monaten tatsächlich noch (gemessen an meinen eigenen Erfahrungen) ungewöhlich start geschwollen/dick aus.

Ich bin zwar kein Arzt und vielleicht auch zu skeptisch, aber ich frage mich, was da eine Eigenbluttherapie bringen soll. Das sieht mir als Laie eher nach "zu viel Gewebe" aus (oder aber eben einer ordentlichen Schwellung, die aber nach 9 Monaten eher ungewöhnlich sein dürfte?!).

Mein Arzt wollte mir diese Eigenblutsachen auch dauernd "andrehen" für einen exorbitanten Preis (Selbstzahlung versteht sich). Habe ich abgelehnt, da ich im Internet hierzu durchwachsene Meinungen gefunden habe und auch mein Physio gesagt hat, dass es (wenn überhaupt) voraussichtlich nur eine verschwindend kleine Wirkung hat.

Stoßwelle, ja vielleicht. Durch die mechanische Belastung wird wahrscheinlich die Durchblutung stark angeregt und Verwachsungen lösen sich vielleicht etwas und durch die Durchblutung sollte die Schwellung dann auch zurückgehen.

Auch bei der Stoßwelle wollte der Arzt bei mi übrigens ordentlich zulangen. Mein Orthopäde ruft hingegen für die Stoßwelle einen Bruchteil des Preises ab. Hatte bei ihm die Stoßwelle dann auch einmal probiert (4,5 Monate PostOP). Das hat an den Stellen mit Naht/Narbe echt ordentlich wehgetan. Hatte aber das Gefühl, dass danach die Schwellung weniger wurd und Verwachsungen tatsächlich zurück gingen (Hubbel an einer Naht war sehr dick, nach dem einen Mal Stoßwelle und 2 Mal Schröpfen war es wesentlich besser).

Aktuell (5,5 Monate PostOP) ist meine Sehne nur noch ca. 2-2,5 x so groß wie die Gesunde und ich habe an der unteren Naht einen (nur noch) kleinen Knubbel, der nicht (mehr) stört und an der oberen Naht einen recht großen Knubbel, der sich beim Anspannen des Unterschenkels zwar "mitbewegt" aber ebenfalls nicht sonderlich stört. Ich schätze, es wird dort die Naht etwas dicker "verknotet" worden sein bei der OP und das in Kombination mir einer Narbenwucherung ergibt den stylischen Knubbel...

Mein aktuelles Problem ist eher, dass die Sehne gefühlt noch sehr stark auf Spannung ist (gerade 1-2 Tage nach dem Trainieren bzw größerer Beanspruchung). Gerade das Treppe Heruntergehen ist da dann unangenehm. Ich habe mir übrigens kürzlich bei Lidl eine Massagepistole geholt (aktuell für ca. 30 Eur zu haben). Die hat auch einen Aufsatz für die Achillessehne. Wenn ich damit etwas "massiere" bessert sich das Spannungsgefühl immer etwas (hab ich jedenfalls das Gefühl).
 
Vielen Dank fürs Feedback und die Tipps.
Ja, bei mir ist es glaube ich Verdickung durch Narbenbildung, keine Schwellung oder Entzündung.
In meinem Zustand, würde ich ehrlich gesagt nichts unversucht lassen auch wenn die Erfolgsaussichten gering sind. Auf eine weitere OP habe ich gar keine Lust.
Ich frage mich, ob das ganze dadurch kommen kann, dass ich zu wenig gedehnt habe, weil mir das für 3 Monate verboten war.
Die Idee mit der Massagepistole ist gar nicht schlecht. Da werde ich mich jetzt auch umschauen.
War es bei dir dann auch so, dass die Behandlung mit der Stoßwelle nur 2-3 Minuten gedauert hat?

Weiterhin gute Besserung!
 
Massage Pistole auf jeden Fall machen!
Ansonsten manuell die Narbe bearbeiten. Kneten, Walken, Ziehen, alles was die Haut verträgt!
Der Narbenpflege wird leider von den Ärzten wenig Beachtung geschenkt und ist immens wichtig. Habe ich schon mal geschrieben und wiederhole ich halt alle paar Monate mal ;-)
Die Hautnarbe und die AS dürfen nicht mehr zusammen bewegbar sein. Wenn das schon so ist, dann das verdickte Gewebe trotzdem massieren was geht.
Warum das Dehnen verboten war, wurde das erklärt? Das hatte selbst ich nicht (AS-Rekonstruktion).
 
Also diese Verdickung hab ich auch. Ist ja logisch die Stelle, an der die AS zusammengeknotet wurde. Das stört mich jetzt schon, aber ist ja anscheinend normal. Aber nach 9 Monaten möchte ich das schon losgewordensein.

Zum Thema Dehnen: Das Dehnen findet ja schon im Vacoped statt, oder nicht?
Ich habe den Vacoped auf 0° und die Flachsohle drauf.
Seit gestern (5 Wochen und 2 Tage PostOp) kann ich ohne Vacoped und Krücken "gehen". Es ist eher ein Hinkebein, aber es klappt. Laufe auch schon in der Wohnung ohne Stiefel rum und kann es kaum glauben. Duschen funktioniert mittlerweile auch im Stehen.
Mein Arzt will/mich ja in 5 Tagen gehen sehen, ein Traum.

Ich habe exakt zum Start der 6. Woche PostOp auch eine Sitzung Stoßwellentherapie erhalten(vor 3 Tagen). Die dauert halt tatsächlich nur ein paar Minuten. Der Arzt hatte mich vorgewarnt, dass es wehtun könnte. Hat es aber nicht. Kein bisschen. Und das, meinte er, sei ein sehr gutes Zeichen. Anschließend ist er noch mit nem Laser rübergefahren. Er hat mir meinen Heilungsverlauf auch als "zu den besten 10%" bescheinigt. Ich kann das alles nicht glauben und darf auf keinenFall unvorsichtig werden.

Auch mein Physio hat gestern Augen gemacht, als ich in der Praxis (DAS ERSTE MAL!) meine Schritte gemacht haben. Sitzendes Wadenheben hat er mich dann auch machen lassen.

Ich hatte vor einiger Zeit die beiden Peptide "TB500 und BPC157" angesprochen. Ich nehme diese beiden Peptide auch zur Heilungsunterstützung und schiebe diese Erfolge auch darauf.

Ich überlge jetzt den Vacoped von 0° auf minus 5° zu stellen, um eine erneute Dehnung zu forcieren. Hat das mal jemand gemacht?
 
(...) Ich hatte vor einiger Zeit die beiden Peptide "TB500 und BPC157" angesprochen. Ich nehme diese beiden Peptide auch zur Heilungsunterstützung und schiebe diese Erfolge auch darauf.

Ich überlge jetzt den Vacoped von 0° auf minus 5° zu stellen, um eine erneute Dehnung zu forcieren. Hat das mal jemand gemacht?
Ich nehme an, du willst du bewusst keine Produkte nennen, was löblich ist.

Die Umstellung auf -5° habe ich auch mal gemacht, war sehr unangenehm aber mit kurzen Pausen ging das auch und sobald man geht, wird das schnell besser.
 
Ich nehme an, du willst du bewusst keine Produkte nennen, was löblich ist.

Die Umstellung auf -5° habe ich auch mal gemacht, war sehr unangenehm aber mit kurzen Pausen ging das auch und sobald man geht, wird das schnell besser.


Ja sorry, soll ich das Bearbeiten? Die sind in Deutschland sowieso nicht zulässig.

Und zu der Umstellung. Jede Umstellung des Vacopeds war bei mir 1-2 Tage unangenehm, bis es dann völlig normal wurde
 
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