Änderung des Betretungsrechts in Baden-Württemberg

Das-Licht

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Die Frage ist, ob das Projekt in "unserem Sinne" ist.
...inwiefern nicht in "unserem Sinne" ? Die Jungs versuchen seit ca. 2018 den DH Downhill durchzubringen. Dass Singletrails bestimmten Leuten gar nicht passen, hat man ja - auch zu Dossenheim - bereits in der RNZ gelesen.
Immerhin hat die RNZ diseses gute Statement abgedruckt; wenn auch sehr "relativ" mit "könne, solle, hätte " während die Anti-MTB Texte sehr bestimmt und "amtlich" formuliert sind.
 

JensDey

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...inwiefern nicht in "unserem Sinne" ? Die Jungs versuchen seit ca. 2018 den DH Downhill durchzubringen.
Dann möchte ich mal hoffen, dass der Erfolg keine Konsequenzen für die Naturtrail-DH Richtung Strahlenburg und Schauenburg hat. Alles Shared Naturtrail und da habe ich echt Sorge.
Während der Dossene DH im Nirvana endet lässt sich Schauenburg und Strahlenburg hervorragend in Touren integrieren.
 

Das-Licht

Talentfrei in der Odenwaldhölle
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Dann möchte ich mal hoffen, dass der Erfolg keine Konsequenzen für die Naturtrail-DH Richtung Strahlenburg und Schauenburg hat. Alles Shared Naturtrail und da habe ich echt Sorge.
Während der Dossene DH im Nirvana endet lässt sich Schauenburg und Strahlenburg hervorragend in Touren integrieren.
...glaube ich nicht, dass sich das NOCH negativer auswirken könnte, als jetzt schon. Dossenheim ist eine andere Gemeinde. Schriesheim und Hirschberg sind ja schon "sehr speziell" wenn es um MTB geht. Auf den von Dir benannten Trails können sie sich ohne Mühe auf die 2 Meter Regel berufen... ...und das tun sie ja schon seit Langem, wie man immer wieder über genau diese Trails liest. Siehe auch, der Ärger um die uralten Trails an der Mannheimer Hütte, im letzten Jahr, oder die Trails nahe des Waldkindergartens in Leutershausen, die platt gemacht wurden, und wo die Fahrenden "in den Senkel" gestellt wurden.

Der ganze Bergsträßer Bereich, angefangen von der (inzwischen gesperrten) "Rinne" bei Leimen, bis hoch zur "Rinne" nach Darmstadt, steht sehr im Fokus. In BaWü beruft man sich auf die 2 Meter Regel und in Hessen auf das wachsweiche "feste Wege". Ein Einzugsgebiet ohne Berge (Ried) mit mehreren Millionen Menschen, überlastet natürlich recht schnell die erste Bergkette an der Bergstraße. Da kommt das "freie Betretungsrecht" schnell an seine Grenzen. Deshalb ist es gut, wenn sich Leute (InteressenvertreterInnen) in den kritischen Bereichen um eine "Kanalisierung" bemühen. Besser als bisher, was ja in BaWü Trails kategorisch ausschließt, und in Hessen die Deutungshoheit darüber, interessengebundenen Behördernvertretern überlässt.
 
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Eine interessante Kampagne für BaWü, ausgehend vom Landkreis Göppingen:


1622533634895.png


Wird mittlerweile von weiteren Landkreisen um GP in der Region Neckar-Alb ausgeweitet und von verschiedenen Verbänden und Institutionen unterstützt:
1622533823564.png

Auch direkt über die Startseite von https://www.schwaebischealb.de/ zu erreichen.

Ein doch schon sehr toleranter Ansatz im 2m-Land!

Ich habe sogar schon Plakate zu dieser Kampagne in Life gesehen! :daumen:
Artikel aus der Südwestpresse, leider hinter paywall:
 
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pseudosportler

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Wenn da jetzt relativ zügig eine legale Strecke bei rum kommt eine tolle Aktion, glaube aber das wird Dank der Bürokratie nichts.
Zumindest der Förster scheint da ja recht gescheit zu sein, eventuell könnte man sich mit ihn auch auf eine geduldete alternativ Strecke einigen, in geeigneten Gebiet, bis es was offizielles gibt.

MfG pseudosportler
 
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Die Angler in BaWü haben ein ähnliches Problem wie die Biker in BaWü:
Das Nachtangelverbot, das als Gesetzt nur in BaWü gibt, sonst nicht in Deutschland.
Die Angler haben es nun geschafft, vor dem Verwaltungsgericht gegen das Nachtangelverbot zu klagen, mit guten Aussichten auf Erfolg.
Kann das Vorgehen der Angler eine Vorlage für die Biker in BaWü sein, ein in Deutschland einmaliges Landesgesetzt zu kipppen?

 

Stopelhopser

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Schönes Beispiel für Kausalität. Der Biker war es! Immer und überall.

"....Das Reh weist eindeutige Bisspuren eines Hundes auf und musste dadurch qualvoll sterben. Solche Funde kommen immer wieder einmal vor. Nicht alle werden auch entdeckt.

Laut Aussage des hinzugezogenen Försters Paul Bihlmann halten sich rund um diese Hütte normalerweise keine Rehe auf. Es liegt daher die Vermutung nahe, dass das Reh zuvor aufgescheucht wurde. Ganz in der Nähe befinden sich illegale Mountainbike Trails. Vermutlich wurde durch die Benutzung dieser Trails das Reh aufgescheucht....."

https://www.wzo.de/home/beitrag-detail?tx_news_pi1[action]=detail&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[news]=986&cHash=626c62f2e45b5cbbb176fb270b049aa5

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Vorsicht ist für Hundehalter jedoch in Baden-Württembergs Jagdrevieren geboten. Denn dort veranschlagt die Landesregierung ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro für einen freilaufenden Hund.
 
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Schönes Beispiel für Kausalität.
Abgesehen davon, dass das wildern durch Hunde eine verantwortungslose Sauerei ist, spielt ein lebendes Reh mehr oder weniger für die Natur keine große Rolle. Wenn man mal abseits des Bambi-Syndroms die Kausalität zu Ende denkt, hätte man durch das tote Reh auch einen wichtigen Effekt für die Biodiversität entdecken können:

Eine weitere Sauerei findet sich in dem Artikel, indem Erholungsuchende zu Tätern erklärt werden.
 
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Stopelhopser

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JensDey

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Das wäre doch mal eine erfreuliche Änderung. Ist es üblich Verhaltensempfehlungen in Gesetze zu packen? Denn einklagber ist bezüglich Vorrang, Fahrweise und Geschwindigkeit gar nix, weil Beweisführung annähernd unmöglich.
Im Falle eines Schadens durch Unfall wird sowieso anders "abgerechnet". Oder?
 
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