Änderung des Betretungsrechts in Baden-Württemberg

Ich darf anmerken, daß wir in Sachen Wild (als erste Vortragende) genau darauf hingewiesen haben, daß Wildschutz nicht von der Wegebreite, sondern von der Qualität des Waldmanagements abhängt. Das Argument, daß sich die Regel nicht bewährt haben könne, wenn sie größtenteils ignoriert werde, habe ich deshalb nicht angeführt, weil man ein Regel und ignorieren kann, wenn man sie kennt. Es kennt aber kaum jemand die regel, so daß man sie auch nicht ignorieren kann. Letzteres haben wir im Landtag (v.a. in der Langfassung) angesprochen.

Ich persönlich hätte mir eine stärker an den Vorurteilen und falschen Behauptungen der anderen Verbänden orientierte, darauf quasi antwortende Rede gewünscht.
Das wäre nicht "anhörungsgemäß" gewesen, ein wenig haben Hans und ich ja in unsere Antworten auch mal etwas Contra eingearbeitet. Mehr ging nicht.
 
Aktuelle Meldung aus der Grande Nation, Schilder an der Straße, den Mindestabstand von 1,5 m Bein Passieren von Velos einzuhalten. Man könnte fast mal wieder vom VTT auf das Rennrad wechseln
 
Keine Ahnung ob die gerade so "grand" sind, aber fahrrad-freundlich sind sie nicht nur auf Schildern, sondern auch im Wald - oder wo sonst wird man von den Fußgängern im Wald bergab wie bergauf angefeuert?!
 
@Tilman

Ich schätze, dass die Wirtschaftskraft der MTBler größer ist, als die der Jäger. Und ich werde in BW keinen Urlaub mehr machen, solange die 2-Meter-Regel gilt.
Ich auch nicht!
Und viele Freunde von mir auch nicht.
Und ich gehe noch weiter, ich kaufe auch keine Kraftfahrzeuge von Herstellern die in dem betreffenden Bundesland ansässig sind, solange die sich nicht klar für die Abschaffung der 2m Regel einsetzen.
 
Der Landkreistag in der Anhörung zur 2 Meter Regel

Am 4. Juni hat die mit Spannung erwartete Anhörung vor dem Petitionsausschuss des Baden-Württembergischen Landtags zur 2m-Regel stattgefunden. Spannung deshalb, weil wir endlich auf stichhaltige Argumente der Befürworter der 2m-Regel gewartet haben. Ob diese Erwartungen erfüllt wurden, wollen wir im folgenden in mehreren Beiträgen zu den einzelnen Rednern betrachten.

Weiter unter: https://www.facebook.com/DIMB.OpenTrails

.
 
Hatte gestern erst wieder ein schönes Erlebnis im Wald bei Freiburg. War auf nem netten Singletrail unterwegs als ich auf einen Wanderer mit Hund traf. Er wusste gliech zu berichten: "Also Sie junger Mann Sie wissen doch genau das Sie hier nicht fahren dürfen, dass sind keine 2m!" Hab mich dann für den Hinweis bedankt und bin weiter. :mad:

Keine 30min später stand ich an einer Kreuzung und ein anderer Wanderer kam vorbei. Da ich nicht so richtig wusste wo es weitergeht hat er mir spontan geholfen. Am besten dabei war der Satz: "Aber nehmen Sie doch den kleinen Weg hier der ist viel schöner" :cool:

Geht doch. Es ist wie immer. Die meisten sind Tolerant und bereit den Wald zu teilen. Ein paar sind immer am Stänkern. Leider haben sie momentan auch noch das Recht auf ihrer Seite. Aber das könnte sich ja hoffentlich bald ändern.

Greetz,
der Sani
 

Interessant? Naja, das gleiche wie immer, wenn es um das Thema geht. Argumente der MTB-Gegner Fehlanzeige.
Viel interessanter, das "upmove" neuerdings als Verein für die Rechte der MTBiker auftritt. Bisher erscheint mir ein Unternehmen, das Dienstleistungen und Produkte rund um das Thema "GPS für Radfahrer" vertreibt, denkbar ungeeignet, glaubwürdig als Interessenvertreter auftreten zu können.
 
Gestern eine Wegsperrung gesehen, die höchstwahrscheinlich nicht ordnungsgemäß ist aber nachvollziehbar durch den Hinweis:
Achtung! Mäusebussard-Angriffe! Waldweg nicht benutzen!

Hatte leider keinen Foto dabei.
 
Interessant? Naja, das gleiche wie immer, wenn es um das Thema geht. Argumente der MTB-Gegner Fehlanzeige.
Viel interessanter, das "upmove" neuerdings als Verein für die Rechte der MTBiker auftritt. Bisher erscheint mir ein Unternehmen, das Dienstleistungen und Produkte rund um das Thema "GPS für Radfahrer" vertreibt, denkbar ungeeignet, glaubwürdig als Interessenvertreter auftreten zu können.

Man könnte sich aber auch die Frage stellen, warum sich nicht auch andere Unternehmen so vehement für die Interessen ihrer Kunden einsetzen ;) Vielleicht sollten wir als Mountainbiker viel öfter bei Herstellern, Händlern und Dienstleistern die Frage stellen, ob und wie diese sich für uns, ihre Kunden, engagieren.
 
Man könnte sich aber auch die Frage stellen, warum sich nicht auch andere Unternehmen so vehement für die Interessen ihrer Kunden einsetzen ;) Vielleicht sollten wir als Mountainbiker viel öfter bei Herstellern, Händlern und Dienstleistern die Frage stellen, ob und wie diese sich für uns, ihre Kunden, engagieren.

Wenn alle ernsthaft an der Sache Interessierten auf der EUROBIKE an einschlägien Stellen vorstellig würden, würde in einem solchen Fall tatsächlich Masse auch Klasse erzeugen.

Es wäre sicher auch hilfreich, wenn inzwischen uralte Ideen wie
GIANT-width-231-height-308.JPG
(Stichwort "Geschichtsbewußtsein") wieder aufgegriffen würden.
 
Das das Konfliktpotential zwischen Radfahrern und Fußgängern nichts mit der Wegbreite zu tun hat, kann man wunderbar in einem Artikel aus dem Frankfurt-Teil der FAZ nachlesen. Hier geht es um Konflikte auf kombinierten Rad- und Fußwegen, die deutlich breiter als 2m sind. Die Fußgänger beschweren sich über rücksichtslose Radfahrer und fehlendes Klingeln. Die Radfahrer über unaufmerksame Fußgänger (gucken aufs Smartphone, hören Musik über Kopfhörer) und Fußgänger mit Hunden und Flex-Leinen.

Lösung in allen Fällen: Gegenseitige Rücksichtnahme, womit wir wieder beim Thema sind.
 
Biker retten Rentner:
http://www.tagblatt.de/Home/nachric...-Jaehrigen-beinahe-toedlich-_arid,263666.html

Wir fahren auf Wegen, die kaum einer begeht, die nur durch unser Befahren noch zu erkennen sind und wir finden dabei auch mal ver(w)irrte Autofahrer oder E-Bike-Fahrer*. Tja, wir Biker kommen halt rum. :)

*Hierzu die Anekdote von dem älteren E-Bike Fahrer der mit Platten, aber ohne Flick- oder gar Werkzeug weit ab vom nächsten Parkplatz/Straße im Wald stand und ausgesprochen dankbar war, dass wir Flickzeug dabei hatten und auch ohne Spezialwerkzeug den Schlauch "am Rad" flicken konnten. Er war komplett ratlos, wie er zu Fuß den weiten Weg zurück in die Zivilisation hätte schaffen sollen. Und zu der Entscheidung, ob er "den schweren Bock" ohne Schloß zurück hätte lassen wollen oder schieben, hatte er sich auch noch nicht durchgerungen. Ds Ganze ohne Handy-Empfang. Und selbst wenn: seine Frau wollte er auch nicht in den Wald lotsen und im Wald bringt selbst die ADAC Karte in Gold nicht viel. :D

Pannenhilfe für E-Biker... Ich glaube mir kommt da gerade eine Geschäftsidee... 8-)
 
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