Alternativen zum neuen Nobby Nic?

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Alle Werte Conti-Prüfstand bzw. auf diesen umgerechnet:

MKII 2,4 Prot.: 49 W
MKIII 2,3 Prot.: 45 W
Diss. MT 2,4: 50 W
Rekon Dual 2,4: 44 W
Regolith SCT 2,4: 46 W
Wie? Der 2.4er MKII rollt doch erheblich schlechter als der MKIII, auch ein Rekon oder Regolith kommen an den MKIII nicht dran. Wie kommst du auf die Werte?
 

MarkMcGrain

Tretlagerzerstörer
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Ich stelle mir auch gerade die Frage eines neuen Allroundreifens.

Ich habe den Dissector 29x2.4 nun neu auf dem Bike....und bin nicht wirklich happy.
Gestern auf einer Matschtour dachte ich der klebt im Boden fest oder mich hält einer hinten.
Vielleicht funktioniert der wenns trocken ist.
Auf meiner XC Feile fahre ich Rocket Ron und Racing Ralph. Da geht die Post ab.
Nur mit der Haltbarkeit ists halt nicht so weit.
 
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oder Regolith kommen an den MKIII nicht dran. Wie kommst du auf die Werte?
Der Regolith hatte auch in der Bike einen sehr gut gemessenen RW. Allerdings in 2,2. Bzw. Welche Werte hast du oder woher? Ich weiß ja das einige hier selber viel mit PM unterwegs sind und testen. Dafür ein dickes Lob von mir. Aber wäre es nicht möglich da auch mal irgendwo Vergleichstabellen zu erstellen? Nur mal so ein Vorschlag...
 
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Bei "Prüfstandswerten" wäre ich sehr vorsichtig! Die meisten (z.B. bikrerollingresistance) sind mit Schlauch auf Stahltrommel gefahren und haben rein gar nichts mit der TL- Realität im Gelände zu tun.
Der Rollwiderstand wird nicht unerheblich auch von der Karkasse und geländeabhängig vom Luftdruck bestimmt. Das bilden die Prüfstände mit Stahltrommel meist unzureichend ab.
Ergo: nette Info - aber kein Ranking!

LG
LC
Edit: Regolith 46 W in 2,2 (ausgebessert)
Bin diese Reifen (und ein paar mehr) alle schon gefahren und kann die RW-Messungen durchaus nachvollziehen. Ein "Ranking" stellt meine Auflistung nicht dar, die Reifen sind bewusst nicht nach RW geordnet. Reifen mit mehr Grip rollen schlechter (und umgekehrt). Es gibt mMn nur sehr wenige Reifen, die für den gebotenen Grip zu schlecht rollen. Aber die muß man ja nicht kaufen ;-)
 
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Alle Werte Conti-Prüfstand bzw. auf diesen umgerechnet:

MKII 2,4 Prot.: 49 W
MKIII 2,3 Prot.: 45 W
Diss. MT 2,4: 50 W
Rekon Dual 2,4: 44 W
Regolith SCT 2,2: 46 W

Bei den Wolfpacks gibt es leider keine RW- Werte. Den Race 2,4 würde ich so bei 44 W schätzen, den Trail 2,4 so ca. 47-48 W.
Den Forekaster empfehle ich deshalb nicht, weil der nicht wirklich naß/Schlamm kann. Da ist der WP Trail haushoch überlegen!

Edit: Regolith 46 W in 2,2 (ausgebessert)
Bin diese Reifen (und ein paar mehr) alle schon gefahren und kann die RW-Messungen durchaus nachvollziehen. Ein "Ranking" stellt meine Auflistung nicht dar, die Reifen sind bewusst nicht nach RW geordnet. Reifen mit mehr Grip rollen schlechter (und umgekehrt). Es gibt mMn nur sehr wenige Reifen, die für den gebotenen Grip zu schlecht rollen. Aber die muß man ja nicht kaufen ;-)
Super, vielen Dank. Genau nach so etwas hatte ich gesucht. Ist das aus den Tests? Wie hast du das auf Conti Prüfstand umgerechnet?

Ob die Werte alle etwas zu hoch oder zu niedrig sind ist meiner Meinung nach völlig egal. Es geht darum zu sehen, welcher Reifen relativ zu den anderen gut rollt. Wenn alle zusammen in der REalität etwas langsamer rollen als im Test, habe ich trotzdem noch den besten Reifen gewählt.
 
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Ja, ist aus den diversen Tests der dt. Zeitschriften. Wenn Du den RW von zwei, drei Reifen vom Schwalbe- und vom Conti-Prüfstand kennst, kannst Du das relativ leicht und hinreichend genau umrechnen.
Ok, Du nimmst also die Messwerte von einem identischen Reifen, der auf beiden Prüfständen lief, und errechnest daraus einen Faktor, mit dem man die anderen Reifen umrechnet?

Hast du auch einen wert für den Conti CRoss King Protection 2,3? Und wo würden dann die Nobby Nic und Racing Ralph liegen - die beiden kenne ich seit Monaten gut.
 
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goldberg1888

Nothing else matters
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Gewicht hat nicht zwangsläufig mit hohem Rollwiderstand zu tun

Praxisnaher Rollwiderstands-Test von gili....​

hab heute einen semi-wissenschaftlichen Rollwiderstandstest einiger AM/Enduro-Reifen gemacht.

Was ich wissen wollte:
Zeit auf einer gewissen Strecke mit jeweils exakt gleich geleisteten Watt.
1x offroad (Traktorwegerl - Wiese/Wald) - 0,65km, 11% Steigung, 75 Höhenmeter
1x Straße - 1,38km, 5% Steigung, 75 Höhenmeter
das Ganze mit immer genau 280 Watt

Ich hatte heute 6 Reifen im Gepäck (also im Croozer
cool.gif
) und hab nach fahren beider Segmente den Hinterreifen gewechselt.


Mein Bike: Giant Trance 29 2 - also ein Trailbike. Dämpfer und Gabel immer gleich eingestellt und während den Fahrten nichts herumgedreht.
Reifendruck hab ich so gewählt, wie ich die Reifen auch selbst im Gelände fahren würde. Bei meinen 65kg sind das meist Drücke zwischen 1,4 und 1,6bar.
Montiert wurden die Reifen auf 25mm breiten Felgen (Maulweite). Vorderreifen war bei allen Fahrten ein Butcher 2,6.

Die Testkandidaten:

Specialized Butcher Grid 2,6 (baut eher wie ein 2,45er) - 1000g
Michelin Wild Enduro Front 2,4 - 1060g
Michelin Wild Enduro Rear 2,4 - 1150g
Specialized Eliminator Grid 2,3 (baut eher wie ein 2,4er) - 950g
Wolfpack Trail 2,25 - 790g
Specialized Purgatory Control (Modell 2020) 2,3 - 811g

[IMG alt="Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht
Name: DSC_0011.jpg
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Größe: 1,24 MB
ID: 211260"]https://bikeboard.at/Board/attachment.php?attachmentid=211260&d=1590346019&thumb=1[/IMG]


Ergebnis offroad:
1. Purgatory 4:17min
2. WP Trail 4:21min
3. Butcher 4:21min
4. Eliminator 4:23min
5. M Rear 4:27min
6. M Front 4:32min

Ergebnis Asphalt:
1. WP Trail 5:31min
2. Purgatory 5:34min
3. Butcher 5:39min
4. Eliminator 5:41min
5. M Rear 5:42min
6. M Front 6:05min

Die Zeit hab ich per Rundentaste aufm Radlcomputer gestoppt. Start- und Zielpunkt hab ich mir davor am Boden markiert bzw vorhandene markante Punkte verwendet.

Mein Fazit: der Purgatory ist und bleibt mein Lieblingshinterreifen für die warme Jahreszeit. Viel Traktion, trotzdem (sehr) schnell, leicht, für das Gewicht durchaus robust. Hab bei dem Reifen immer das Gefühl, dass er jeden Tritt in Vortrieb umwandelt (schwer zu beschreiben).

Dass der Butcher 2,6 gut rollt, denk ich mir schon lange. Dass er soweit vorne mitspielt, hätt ich aber nicht gedacht. Auf gröberem Untergrund wohl eine absolute Bank. Optisch extrem wuchtig und wohl einer der top-Allrounder - funktioniert immer und überall (auch im Winter, hallo Maxxis
wave.gif


Eliminator hat mich fast etwas enttäuscht. Gefühlt war der einer der schnellsten, aber die Uhr lügt nicht. Dennoch wie der Butcher ein super Allrounder und ein bissl gutmütiger in Kurven.

WP Trail: keine Überraschung, dass er auf Asphalt der schnellste war. Im Gelände bringt das allerdings wenig und in allen anderen Disziplinen (Traktion, Bremsgrip, Dämpfung) kann er mit den Specis nicht mit. Wirkt für mich vom Fahrgefühl wie ein "dünnes Häutl", obwohl er quasi gleich schwer ist wie der Purgatory.
 
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Hast du auch einen wert für den Conti CRoss King Protection 2,3? Und wo würden dann die Nobby Nic und Racing Ralph liegen - die beiden kenne ich seit Monaten gut.
CK rollt , wenn ich nicht irre, etwa gleich gut wie der MKIII- kann man gleich den nehmen ;-)
Und Schwalbe hab ich nicht auf dem Radar- die machen ja nur Mofa-Reifen. Damit will ich nix zu tun haben... (Achtung- Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten!)
 
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CK rollt , wenn ich nicht irre, etwa gleich gut wie der MKIII- kann man gleich den nehmen ;-)
Und Schwalbe hab ich nicht auf dem Radar- die machen ja nur Mofa-Reifen. Damit will ich nix zu tun haben... (Achtung- Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten!)
Ich lese hier im Forum immer wieder, dass der CK PT den gleichen RW hat wie der MKIII. Ich wollte für den Sommer eigentlich die Kombi v: MKIII h: CK PT (statt MKIII) fahren. Wenn wirklich so wenig Unterschied zwischen den beiden ist, dann brauche ich mir nicht extra den CK zu kaufen.
 
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Jepp, Rollwiderstand ist ähnlich.
Da der noch exakt genauso viel wiegt, wie der MKIII ist er wirklich keine Alternative. Bei 30mm MW Felgen werde ich hinten nicht die 2,2" Variante aufziehen.

Aktuell fahre ich v: Baron 2,4" h: MKIII 2,3" auf meinem OIZ TR und bin recht zufrieden mit der Kombi. Der Dauerregen der letzten Wochen in Verbindung mit der Befahrung durch Maschinen und Fahrzeugen die seit Monaten Rodungen/Baumfällarbeiten ausführen, hat selbst den gut ausgebauten Waldwegen bei uns kräftig zugesetzt. An einigen Stellen macht es aktuell keinen Spaß mehr zu fahren, so tief ist der Matsch. Trotzdem bin ich mit der Kombi gut durch gekommen.

Für den Sommer will ich in der Kombi den Grip, Gewicht und RW reduzieren. Den MKIII vom VR hab ich noch im Keller liegen. Dann kommt der halt wieder vorne drauf.
 
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Hallo,

ich bin die letzten 3 Jahre alles mögliche gefahren, und war am Ende top-zufrieden mit dem Nobby Nic in 2,3 und Evo.

Hauptgrund: leicht, geringer Rollwiderstand bei akzeptablem Grip und Pannenschutz.

Ich fahre Touren (50km+), ab und an eher leichte Trails und 1-2 Transalps pro Jahr auf einem Canyon Neuron CF. Wiege 90kg und fahre 30mm breite Carbon Felgen tubeless.

Der neue Nobby Nic ist für mich uninteressant, weil viel zu schwer.

Als Alternativen habe ich bislang gefunden:

Gerne auch Vorschläge für vorne/hinten Kombis. Im Moment fahre ich Nobby Nic vorne und Racing Ralph hinten, auf der Transalp dann Nobby Nic vorne und hinten.

Viele Grüße
Also den Forekaster kann ich nur begrenzt empfehlen.
Wenn es trocken ist, ist alles gut, aber sobald es feuchter wird.
Außerdem finde ich den Seitengrip suboptimal.
 
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Bleibt nur die Tubeless Problematik...
....ja, da braucht es Nerds, die richtige Dichtmilch und eine Waage.
Erwischt du einen Untergewichtigen, kann es Probleme mit den diffundierenden Flanken geben.
Ein paar Grämmer mehr und schon funzt es relativ problemlos.
Sommerliches Schwitzen an den Flanken aber trotzdem nicht ausgeschlossen, aber dicht bleibt er trotzdem.
 
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Bleibt nur die Tubeless Problematik...
Ich nenne es nach mehreren Jahren problemlosen Tubeless Fahrens eher die „linke Hände“- Problematik.
Aber klar, es gehr vermutlich einfacher. Mein letzter war 645g, für den Grip absolut konkurrenzlos.Schwitzt seltsamer Weise noch gar nicht, vielleicht ist die 50/50 Muc Off - Brühe gut passend oder einfach nur Dummenglück
 

LTB

Der Wolf im Faulpelz
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Ich werfe noch den Onza Porcupine in den Ring.
Könnte vom Einsatzbereich ein tuck drüber sein, aber wohl ein klassischer AM Allrounder

edit: wohl in der gleichen Gewichtskategorie wie der WP Trail in 29" 2.4"
1612859288495.png


1612859321753.png



1612859373619.png
 
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Also den Forekaster kann ich nur begrenzt empfehlen.
Wenn es trocken ist, ist alles gut, aber sobald es feuchter wird.
Außerdem finde ich den Seitengrip suboptimal.
Da hier ja schon einige negative Kommentare zu Maxxis Forekaster gekommen sind, möchte ich hier mal vom Gegenteil berichten. Für mich ist der Reifen seit Einführung der deutlich bessere Nobby Nic.

Ich fahre den nur in 29" - das könnte auch ein Grund für meine unterschiedlichen Erfahrungen sein. Im Sommer fahre ich ihn gerne am Trailbike vorne, in 2,35" auf 25mm Felge und in Kombination mit je nach Gusto etwas schnellerem (Rekon) oder stabilerem (Ardent) am Hinterrad. Ich bin den Reifen spaßeshalber selbst schon beim Stolperbiken an der felsigen Mosel gefahren und konnte nichts negatives feststellen. Will ich in den Bikepark oder in balleriges Endurogelände ziehe ich natürlich was anderes auf.

Schön an dem Reifen finde ich das offene, aber flache Profil. Das macht in zusammen mit der Dual Mischung zu einem idealen Allrounder für Touren und Training, auch bei Nässe (großer Profilabstand, setzt sich nicht zu) und vor allem auch bei Kälte (da Dual). Daher ist er auf meinem starren Race HT auch im Winter immer vorne im Einsatz, hier in 2,2 (auf 22,5mm) zusammen mit einem Ikon hinten. Das sieht dann auch mal so aus:
2542466-xsdtijp0g67f-20210207_154932-original.jpg
(nein das ist kein E-bike Motor, das ist Eis!)


Klar, wenn man sich das Profil jetzt mal anschaut ist klar, das man weder den halt der Seitenstollen eines groberen Enduroreifens erwarten kann, noch die Bremskraft, denn dafür sind die Seitenstollen zu klein und das mittelprofil zu flach. Dafür hat der Reifen aber sehr berechenbar grip ohne harte Übergänge und das Kombiniert mit leichtem Rollwiderstand und guter Haltbarkeit.

Für einen leichten, schnellen oder eher konservativen Alpencross wäre er für mich klar in der engeren Wahl, wahrscheinlich mit den schnelleren Rekon am Hinterrad.

Eine Kombi in der Art fährt übrigens auch unser Alpenzorro Stuntzi (Ich meine Forekaster oder Rekon vorne, Ardent hinten) und beweisst damit seit x-tausend KM was mit so ner leichten Kombi alles geht.
 
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Da hier ja schon einige negative Kommentare zu Maxxis Forekaster gekommen sind, möchte ich hier mal vom Gegenteil berichten. Für mich ist der Reifen seit Einführung der deutlich bessere Nobby Nic.

Ich fahre den nur in 29" - das könnte auch ein Grund für meine unterschiedlichen Erfahrungen sein. Im Sommer fahre ich ihn gerne am Trailbike vorne, in 2,35" auf 25mm Felge und in Kombination mit je nach Gusto etwas schnellerem (Rekon) oder stabilerem (Ardent) am Hinterrad. Ich bin den Reifen spaßeshalber selbst schon beim Stolperbiken an der felsigen Mosel gefahren und konnte nichts negatives feststellen. Will ich in den Bikepark oder in balleriges Endurogelände ziehe ich natürlich was anderes auf.

Schön an dem Reifen finde ich das offene, aber flache Profil. Das macht in zusammen mit der Dual Mischung zu einem idealen Allrounder für Touren und Training, auch bei Nässe (großer Profilabstand, setzt sich nicht zu) und vor allem auch bei Kälte (da Dual). Daher ist er auf meinem starren Race HT auch im Winter immer vorne im Einsatz, hier in 2,2 (auf 22,5mm) zusammen mit einem Ikon hinten. Das sieht dann auch mal so aus:
2542466-xsdtijp0g67f-20210207_154932-original.jpg
(nein das ist kein E-bike Motor, das ist Eis!)


Klar, wenn man sich das Profil jetzt mal anschaut ist klar, das man weder den halt der Seitenstollen eines groberen Enduroreifens erwarten kann, noch die Bremskraft, denn dafür sind die Seitenstollen zu klein und das mittelprofil zu flach. Dafür hat der Reifen aber sehr berechenbar grip ohne harte Übergänge und das Kombiniert mit leichtem Rollwiderstand und guter Haltbarkeit.

Für einen leichten, schnellen oder eher konservativen Alpencross wäre er für mich klar in der engeren Wahl, wahrscheinlich mit den schnelleren Rekon am Hinterrad.

Eine Kombi in der Art fährt übrigens auch unser Alpenzorro Stuntzi (Ich meine Forekaster oder Rekon vorne, Ardent hinten) und beweisst damit seit x-tausend KM was mit so ner leichten Kombi alles geht.
Sieht gut aus. Gut, wenn man einen Garten und Schlauch hat, und sowas nicht in die Wohnung hochtragen muss.

Ich habe den Forekaster sogar noch gebraucht da liegen, denn der war beim Canyon Neuron standardmäßig drauf. Mich hat abgeschreckt, dass viele von schwachem Grip bei Nässe berichten. Allerdings sind viele geschockt, wie rutschig nasser Fels ist, wenn man es nicht gewohnt ist, fast egal mit welchem Reifen.

Hattest du mit dem Rekon Probleme mit Pannen in den Alpen?
 
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Die Forekaster waren auf meinem Oiz TR von Werk aus drauf. Für solche Bikes bzw. Einsatzzwecke finde ich die Reifen gut geeignet: XC mit Trail Ambitionen oder DC wie es jetzt heisst. Ich sehe die auch oft mit dem Recon am HR. Meine Frau hatte an ihrem Liv Pique 29 XC Fully ab Werk v+h die Recon Race drauf. Sie hat sich über die FK gefreut und kommt gut damit zurecht. Ich werde ihr im Sommer (ausser der fällt ins Wasser 🌧️) hinten den Recon drauf machen.

Der Forecaster muss sich gefallen lassen, weder Fisch noch Fleisch zu sein. Er ist so etwas wie ein Ganzjahresreifen beim Auto. Für viele eine gute Wahl aber im Sommer schlechter als die Sommerreifen und im Winter schlechter als die Winterreifen.
 
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CK rollt , wenn ich nicht irre, etwa gleich gut wie der MKIII- kann man gleich den nehmen ;-)
Und Schwalbe hab ich nicht auf dem Radar- die machen ja nur Mofa-Reifen. Damit will ich nix zu tun haben... (Achtung- Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten!)
Eben gefunden: Der Cross King war zusammen mit dem Conti Race King der am leichtesten rollende Reinen im bike test, und das sogar in der leicht rollenden Marathon Kategorie. Leider konnte ich keinen direkten Vergleich zum Conti MK3 finden, denn der wurde immer nur in der Mountainbike getestet, und die beiden Rollwiderstandswerte sind schlecht vergleichbar.
977483D6-CFF8-49CF-A5A0-BD8174BB8A35.png
 
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Eben gefunden: Der Cross King war zusammen mit dem Conti Race King der am leichtesten rollende Reinen im bike test, und das sogar in der leicht rollenden Marathon Kategorie. Leider konnte ich keinen direkten Vergleich zum Conti MK3 finden, denn der wurde immer nur in der Mountainbike getestet, und die beiden Rollwiderstandswerte sind schlecht vergleichbar. Anhang anzeigen 1204663
Gerne auch noch einen Screenshot von der nebenstehenden Kenda-Kombi.
:daumen:
 
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