Andix - von Kolumbien nach Feuerland

stuntzi

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Wie gesagt... jedem das seine. Klar kann man dreitausend Euro auf den Tisch legen, am Flughafen in den bereitstehenden Jeep steigen und zwei Wochen lang mit zwanzig Leuten dem Guide hinterballern, ohne sich um sonst irgendwas zu kümmern. Ist nix dagegen einzuwenden, aber das muss ja nicht jeder mögen. Meine Vorlieben sind halt anders, auch wenn ich unterwegs gern die selben Wege fahre.


Oder auch so...
 

stuntzi

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12.09. 17:00 Camp bei Vilcamarca, 4400m


Hätte nicht gedacht, dass mich Peru noch überraschen kann. Aber der heutige Tag ist so ganz anders wie die Wochen zuvor: Riesige, beinahe unendlich weite Hochebenen um die viertausend Meter, nur geringe Höhenunterschiede, keine tiefen steilen Inkacanyons, einfach nur endlose grasige Pampa eingerahmt von ein paar felsigen Fünfeinghalbtausendern am Horizont. Drum hier jetzt einfach mal ein paar "Endloseweitenbilder":














Irgendwo am Abend wird dann gezeltet... inmitten der endlosen Weite und knappe vierhundert Höhenmeter unter dem allerletzen Pass von Peru. Morgen gehts da drüber und dann nur noch hundertfünfzig Kilometer geradeaus zum Lago Titicaca und zur bolivianischen Grenze.
 

stuntzi

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Naja... neunhundert Hömes warens dann auch bei der "Flachetappe". Kleinvieh macht auch Mist :)

Klar sind die Wolken näher, wenn man auf viertausend Metern rumgurkt.
 
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also ich finde, diese "endlose Weiten" sind mehr als ein optischer Tapetenwechsel zu Eisriesen und Canyons. Gut, dass Du auch diese Landschaftsformen zeigst. Ein guter Mix. Richtig abwechslungsreich. Das ist ja schon fast Mongolei-Atmosphäre...
 

stuntzi

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13.09. 09:00 Namenloser Pass zwischen Vilcamarca und Vilavila, 4800m


Auf dem letzten Pass von Peru ein typisches Bild: Indiofrauen warten mit ihren Produkten am Straßenrand auf ein Colectivo, um in den nächsten Ort zum Markt gebracht zu werden.


Auf 4800 Metern bei schlechtem Wetter und eiskaltem Wind eine ziemlich frostige Angelegenheit, das scheint der Dame aber nix auszumachen.


Während wir uns in alle vorhandenen Hightech-Daunen und Goretex-Schichten hüllen, trägt sie noch nicht mal Socken. Manchmal sitzt sie so mehrere Stunden im Wind und wartet. Wenn kein Wagen kommt, schafft sie die Säcke wieder zurück in ihre Hütte hinterm nächsten Hügel und probierts am nächsten Tag nochmal.


Fleischtransport auf peruanisch. Wenigstens müssen die Passagiere nicht verhungern, wenn der klapprige Van mal liegenbleibt.
 

stuntzi

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13.09. 17:00 Hochebene bei Lampa, 3950m


Abfahrt vom Pass... wir müssen zum Glück nicht stundenlang auf ein Colectivo warten. Lieber schnell runter in wärmere Gegenden.


Ein endlos langes Flusstal führt zurück in die Zivilisation.


Plaza Mayor von "Lampa", mit den typischen Dreirad-Business-Fahrzeugen.


Weiter im Text: die nächste Hochebene hinter Lampa. Peru ist echt ganz schön flach hier.
 
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Die Ewigenweiten errinnern mich ein wenig an meinen Wandertripp durch die schottischen Highlands, nur das es deutlich grüner war.
Gefällt mir so aber auch sehr gut! :daumen:
 

stuntzi

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14.09. 20:00 Puno am Lago Titicaca, 3800m


Pisten und Nebenstraßen bringen uns nach Puno am Lago Titicaca. Letzte Stadt in Peru und ziemlich touristenrummlig, aber zur Grenze nach Bolivien ists doch noch ein ganzes Stück.


Schattenspiel auf Algensuppe.


Für Dreiradfreunde: Die junge Dame hat ein bisserl mehr Ladekapazität wie Zorrocarry. Aber der Sattel wär mir unbequem.
 
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Na und wir wollen natürlich ein Bildchen von dir auf den Schilfschiffchen sehen! Uros/Urus.
Die Insel Taquille besteht nur aus Treppchen und Pfädchen. Ich vermute mal, das es da noch keine Bike gab.
Ca. 4 km Pfadnetz, aber sicher lustig, und ne schöne Schiffsfahrt bei schönem Wetter.
Ride on!
 

stuntzi

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Nee lass mal... die Touristensachen überlass ich lieber den Touris. "Ride On" triffts besser, will jetzt nach Bolivien.
 
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[...]Nee lass mal... die Touristensachen überlass ich lieber den Touris.[...]

Brian:
Hört zu. Ihr versteht das alles falsch. Es ist wirklich nicht nötig, daß ihr mir folgt. Es ist
völlig unnötig, einem Menschen zu folgen, den ihr nicht mal kennt. Ihr müßt nur an euch
selbst denken. Ihr seid doch alle Individuen.
Menge:
Ja! Wir sind alle Individuen!
Brian:
Und ihr seid alle völlig verschieden!
Menge:
Ja! Wir sind alle völlig verschieden!
Dennis:
Ich nicht!
Menge:
Pscht!!! https://www.youtube.com/watch?v=4v_zB1IZvsE
 
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