Bester Marathon Reifen

  • Ersteller Ersteller oxoxo
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Den XC Profis reicht zu 95% ein (breiter, großvolumiger) Semislick wie Peyote und ein gemäßigter Stollen Reifen wie der Mezcal. Für die ein oder zwei echten Schlammrennen kommt dann was schmales mit mehr Stollen rauf. Da brauchts bei den meisten Firmen keine Neuentwicklung (MAXXIS mit dem severe war da eine Ausnahme in den letzten jahren)

MAXXIS:
Aspen ST, Aspen, Severe

Schwalbe:
TB oder Rick, Ray/Ralph, Rocket Ron

Conti:
RK, CK, Ruban

Vittoria:
Peyote, Mezcal, Barzo

So in etwa....
Wobei manche Fahrer den einen oder anderen Reifen gar nie oder selten aufziehen.
Pros: Aspen Testpilots (nicht zu kaufen), gerade der Severe ist für ottonormalheini viel zu schwer
Schwalbe: gerne die First Rides oder die weißen SuRa (nicht zu kaufen), Ray und Rick Tanwall soft
Conti: RK Protauteip wie auch immer und habdgeschnitzte Ruban
Speiseeis Captain 2,5 usw

Vittoria keine Ahnung ob von der Stange
 

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Re: Bester Marathon Reifen
Pros: Aspen Testpilots (nicht zu kaufen), gerade der Severe ist für ottonormalheini viel zu schwer
Schwalbe: gerne die First Rides oder die weißen SuRa (nicht zu kaufen), Ray und Rick Tanwall soft
Conti: RK Protauteip wie auch immer und habdgeschnitzte Ruban
Speiseeis Captain 2,5 usw

Vittoria keine Ahnung ob von der Stange
Richtig richtig.
Auf was ich hinaus wollte:
Durch die breiten, großvolumigen Reifen, 29er Felgen und alles andere an Neuerungen sehen Reifen wie fast trak, Cross King, oder Barzo nur mehr sehr selten eine Weltcup Piste wenn's nicht vorher in Massen geregnet hat.
Deshalb auch die Neuentwicklungen wie Aspen ST, Peyote XC, Hutchinson Python Race, Rick oder der noch Prototyp Captain von Spezi
 
Der Barzo ist eher ein reiner Matschteifen. Der kommt dann übers Profil und 2,25 ist da manchmal vorteilhafter als 2,4.

Zudem ein spezieller Reifen, der nicht häufig Anwendung findet.

Hinzu kommt, das die Pros meist deutlich bessere Skills haben und dort wo du dir einen Barzo wünscht, fahren die noch mit dem Peyote.

Schätze die Chancen eher gering ein, dass die da in naher Zukunft einen neuen Barzo bringen
Ja das mag gut sein, diesen Frühling hatten wir dauernd matschige Abschnitte, aber immer punktuell. Da war er für mich vorne ganz praktisch insgesamt. Aber kann gut sein, dass er breiter dann im Matsch nicht mehr so gut wäre...
Ich hab jetzt für die gelegentlichen Winterfahrten eh wieder Wicked Will v/h. Für nächstes Jahr den Aspen 170 sobalds recht trocken wird.
Würd eigentlich gerne auch den Rick noch ausprobieren, aber realistischerweise fahr ich viel zu wenig um 4 verschiedene Reifenpaare zu rechtfertigen :D aber spannend ists halt ;)
 
Richtig richtig.
Auf was ich hinaus wollte:
Durch die breiten, großvolumigen Reifen, 29er Felgen und alles andere an Neuerungen sehen Reifen wie fast trak, Cross King, oder Barzo nur mehr sehr selten eine Weltcup Piste wenn's nicht vorher in Massen geregnet hat.
Deshalb auch die Neuentwicklungen wie Aspen ST, Peyote XC, Hutchinson Python Race, Rick oder der noch Prototyp Captain von Spezi
Jupp, mein Punkt war: der Normalokram in der heute passenden Breite ist den Pros vermutlich zu schwer. Und gibt uns die Chance, 2400 Seiten über die Quadratur des Kreises zu diskutieren, also den Schwaxxelizeti Ronny RaceBert ST 2,4 in Soft grip für 620g. Natürlich schwarz oder tan je nach Geschmack, bei BRR sprengt der die Rolle usw.
 
Jupp, mein Punkt war: der Normalokram in der heute passenden Breite ist den Pros vermutlich zu schwer. Und gibt uns die Chance, 2400 Seiten über die Quadratur des Kreises zu diskutieren, also den Schwaxxelizeti Ronny RaceBert ST 2,4 in Soft grip für 620g. Natürlich schwarz oder tan je nach Geschmack, bei BRR sprengt der die Rolle usw.
Du hast e-25/50 vergessen😂
 
Was soll das "wet grip" in dem Theoretikertest bedeuten? Hat ja sicher nix mit dem englischen Begriff "nass" zu tun. Da waren Mezcal / Peyote zwischen schwach und grässlich (78kg, 1-1,3 Bar getestet) im Vergleich zu den üblichen verdächtigen. Grip kam eigentlich nur über (zu) niedrigen Luftdruck
Sie testen auf nasser Keramik (Fliesen). Solltest Du Mal ein Rennen im Schwimmbad fahren, wäre der Test relevant.
Der Test ist auch relevant für Stammtischdiskussionen. Genau wie der Rollwiderstand.

Grip hängt halt von vielen ab: Untergrund, Temperatur, Feuchtigkeit, Gummi, Profil, Druck, Fahrstil. Muss man nehmen, was einem passt. Und selber ausprobieren, statt Internet konsultieren.
 
Sie testen auf nasser Keramik (Fliesen). Solltest Du Mal ein Rennen im Schwimmbad fahren, wäre der Test relevant.
Der Test ist auch relevant für Stammtischdiskussionen. Genau wie der Rollwiderstand.

Grip hängt halt von vielen ab: Untergrund, Temperatur, Feuchtigkeit, Gummi, Profil, Druck, Fahrstil. Muss man nehmen, was einem passt. Und selber ausprobieren, statt Internet konsultieren.
Der Test biete die Möglichkeit, unter einer gleichbleibenden Bedingung das Losbrechmoment der einzelnen Gummimischungen zu vergleichen.

Und bei diesem Test ist der Peyote einer der Reifen, die am besten abgeschnitten haben.

Nicht mehr, und nicht weniger.
 
Jupp, mein Punkt war: der Normalokram in der heute passenden Breite ist den Pros vermutlich zu schwer. Und gibt uns die Chance, 2400 Seiten über die Quadratur des Kreises zu diskutieren, also den Schwaxxelizeti Ronny RaceBert ST 2,4 in Soft grip für 620g. Natürlich schwarz oder tan je nach Geschmack, bei BRR sprengt der die Rolle usw.
Mein Punkt ist eher das kein Reifenhersteller der aktuell im Weltcup vertreten ist schlechte Reifen macht. Die haben sich quasi alle "konsolidiert". Und was der eine mehr grip im nassen hat, hat der andere halt besseren RW auf der Ebene....🤷
 
Mein Punkt ist eher das kein Reifenhersteller der aktuell im Weltcup vertreten ist schlechte Reifen macht. Die haben sich quasi alle "konsolidiert". Und was der eine mehr grip im nassen hat, hat der andere halt besseren RW auf der Ebene....🤷
Auch das ist eh klar. Bist du evtl Unternehmensberater? (Scherz, wer den Witz mit dem Schäfer kennt).
Aber die Reifen aus dem Weltcup, zumindest die von den Herren vorne, brauchen wir hier nicht diskutieren. Die gibt's mehrheitlich nicht.
Dass Ray Ralle 2,25 SuRa für eigentlich fast alles im Marathon taugen ist auch kein Geheimnis und wer damit nicht gewinnen kann, ist entweder zu lahm hoch oder zu dappisch runter 🤣 Voll langweilig. Cheers
 
Auch das ist eh klar. Bist du evtl Unternehmensberater? (Scherz, wer den Witz mit dem Schäfer kennt).
Aber die Reifen aus dem Weltcup, zumindest die von den Herren vorne, brauchen wir hier nicht diskutieren. Die gibt's mehrheitlich nicht.
Dass Ray Ralle 2,25 SuRa für eigentlich fast alles im Marathon taugen ist auch kein Geheimnis und wer damit nicht gewinnen kann, ist entweder zu lahm hoch oder zu dappisch runter 🤣 Voll langweilig. Cheers
Schäfer Heinrich?

Und zum Thema Schwalbe, wie im Fußball:
"Nein danke"
 
So, ich durfte auch mal den Rick XC testen - der Dank dafür geht an dino 🙏🏻

Vorweg - die letzten Schwalben bin ich vor 12-15 Jahren gefahren - hab also keinerlei Erfahrung oder Vergleich mit modernen Schwalbe-Modellen, kenne weder Ralph, noch Ray, noch Burt.

Der Test ist derzeit natürlich völlig antizyklisch - für den momentanen Siff sind die Teile nicht gemacht, das ist klar.
Und - wie immer bei mir: alles rein Popometer und Trump-like gefühlsduselig, ohne mich von Fakten durch Powermeter oder Stoppuhr verwirren zu lassen 😁

Breite ordentlich mit 2 bar geknallt 😎 auf 30er Maulweite knapp über 59 mm, also nur minimal mehr als Aspen 2.25 - ein direkter Vergleich scheint also fair. Tubeless problemlos, konnte ohne Milch fahren.

Betriebsdruck wie üblich vorne 1,0 bar, hinten 1,15 bar bei 69 kg.

Ich habe offen gestanden vergessen zu wiegen - Schnitzel hat glaube ich mit um 750 Gramm gewogen. Leicht ist anders, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Erwartet mittlerweile bei Schwalbe aber auch niemand mehr denke ich.

Zum Wesentlichen - draußen: Überwiegend Regen, nass, nasses Laub. Also wie schon erwähnt ideal für eine Sommer- Racepelle 😎

Die Teile fühlen sich viel leichter an als sie sind. 👍🏻 Fahren merklich agiler als die Aspen 2.4 in ähnlicher Gewichtsklasse. Schnell und geschmeidig. Lenkt schneller und agiler ein als die etwas behäbigen Aspen, war zuerst ungewohnt, aber nach 1h vergessen. Erinnert dabei an - welch Wunder - Renegade. Schnitzels Einordnung vom Renegade auf Testo trifft es ganz gut. Ist vergleichbar, kann aber mM alles etwas besser.

Die Karkasse fand ich schlicht Bombe. Ich würde behaupten - die beste Karkasse die ich bisher gefahren bin. Noch besser als die auch schon guten Maxxis. Dämpft prima, und ist dabei aber immer stabil und gibt Rückmeldung, auch mit meinem geringen Druck (also der Reifendruck, aber aufm Pedal ist auch nicht viel 🫣).

Außerdem top - Kurvenhalt. Richtig schön „rund“ und berechenbar, schöner Übergang auf die Seitenstollen.

Offcamber - auch problemlos. Die nennenswerten Seitenstollen machen ihren Job.

Insgesamt ein angenehm „sattes“ und sicheres Fahrgefühl. Wenn es keine nassen Wurzeln gab - dazu gleich mehr.

Traktion - etwas schwächer als Aspen, aber völlig in Ordnung gemessen an der Reifenklasse. Gerade bei den derzeitigen Bedingungen. Das Gleiche gilt für die Bremse. Völlig ausreichend. Ich bin ziemlich sicher dass man im trockenen Geläuf - wofür die Dinger eigentlich gemacht sind - sehr gut unterwegs ist.

Selbstreinigung war unauffällig - gab kaum dicke Pampe, weil es meistens geregnet hat; Harvester und Elektiker mit 3“ DH-Schaufelrädern waren hier bislang noch wenig unterwegs. Das Profil blieb sauber.

Einziger deutlicher Minuspunkt in meinen Augen war der Nassgrip. Hier war ich unangenehm überrascht. ⛸️ Nasse Felsen und Wurzeln fand ich nicht dolle. Das können andere besser. Aber - auch das ist eigentlich nicht die Domäne des Reifens, von daher - passt schon.

Die hier schon beschriebenen Allrounder-Qualitäten würde ich grundsätzlich auch bestätigen - mit Ausnahme vom Nassgrip. Der Aspen ist mM noch „allroundiger“, dafür ist der Rick schneller und hat die noch bessere Karkasse.

Kurzum - es ist genau das drin was draufsteht. Ein sehr guter XCO-Reifen, nach meiner Erfahrung eben mit Abstrichen bei Nässe. Bemerkenswert ist die Karkasse, ich denke dass der damit vor allem für Piloten mit „richtigem Herrengewicht“ und/oder rauher Gangart prima taugt.

Im Marathon sind Rick’s bestimmt meistens überdimensioniert; aber - wegen Schnell auch hier wohl trotzdem brauchbar, wenn man mit dem Gewicht leben kann. Doch dafür gibt es bekanntlich auch andere Spezialisten.
 
Funfact 1: dieser blaue Strich auf der Lauffläche gaukelt einen schlechten Rundlauf vor, den es gar nicht gibt 😎

Funfact 2: diese seit dem Rebranding aufgedruckten „halben Sterne“: beim Gang in den Keller denkt man: F*CK - Seitenwand aufgerissen und jetzt quatscht Milch raus… dann - ah ne, das ist ja das neue Logo und muss jetzt so 🫣🙈
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Einziger deutlicher Minuspunkt in meinen Augen war der Nassgrip. Hier war ich unangenehm überrascht. ⛸️ Nasse Felsen und Wurzeln fand ich nicht dolle. Das können andere besser. Aber - auch das ist eigentlich nicht die Domäne des Reifens, von daher - passt schon.
Welche Reifen können das besser? Fand den chemischen Grip der blauen Schwalbemischung bisher mehr als brauchbar.
 
Welche Reifen können das besser? Fand den chemischen Grip der blauen Schwalbemischung bisher mehr als brauchbar.
Ich komme da mit Speci T7 und Aspen Dual besser klar 🤷🏻‍♂️

Hat mich selbst gewundert; dachte auch erst an doofe Tagesform 🙈 Aber ne, der Eindruck hat sich manifestiert. Irgendwie - wenn weg, dann weg…. Andere bekomme ich da besser wieder eingefangen. Fühlte sich in dem Moment an wie wenn der Luftdruck zu hoch wäre - was aber nicht so war.

Wie geschrieben - trotzdem ein Top Reifen. Mir fiel die gewisse Unsicherheit bei nassen Wurzeln und Steinen aber doch so deutlich auf, dass ich es erwähnen wollte.
 
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Mein OIZ wurde diese Woche von Maxxis Werksbereifung (Forekastet/Rekon Race) auf Schwalbe Ray und Ralph in Superrace umgebaut…da die Reifen nicht ploppen wollten, musste ich Aerothan Schläuche montieren… zusammen immer noch 100g leichter als Maxxen mit sehr wenig Milch 😉

Bin mit etwas viel Druck gefahren (1,8-2.0bar bei 82kg Naggisch)… Grip nicht schlechter als Maxxis, Rollwiderstand gefühlt aber besser. Mit Milch und passendem Druck definitiv noch besser!!!

Freue mich, das Bike auch optisch aufgewertet zu haben 🤩😎
 
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Mein OIZ wurde diese Woche von Maxxis Werksbereifung (Forekastet/Rekon Race) auf Schwalbe Ray und Ralph in Superrace umgebaut…da die Reifen nicht ploppen wollten, musste ich Aerothan Schläuche montieren… zusammen immer noch 100g leichter als Maxxen mit sehr wenig Milch 😉

Bin mit etwas viel Druck gefahren (1,8-2.0bar bei 82kg Naggisch)… Grip nicht schlechter als Maxxis, Rollwiderstand gefühlt aber besser. Mit Milch und passendem Druck definitiv noch besser!!!

Freue mich, das Bike auch optisch aufgewertet zu haben 🤩😎
Sehr schicker Hobel 👌🏻

Ist das eine Serienlackierung, oder aus diesem Orbea-Myo- Programm?
 
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