Brakeforce One

gibts bei irgendwem neuigkeiten bzgl der 2014er aluhebelversion?

es gibt die bremssattelabdeckungen auch aus alu zum nachrüsten, preise und wieviel das bringt wurde mir aber nicht genannt, und ich will da nicht weiter nachbohren beim hersteller sondern mich auf erfahrungswerte hier berufen.

habe mal was gelesen dass die feder im bremssattel gegen eine "weichere" ausgetauscht wurde, von irgendwann auf irgendwann - hat da jemand infos dazu?

Meine kritik an der bremse ist:

-Druckpunkt zu weich, wurde schon genannt. Problem der unterschiedlichen bremsreaktion je nach reibkoeffizient(ist ja nicht immer konstant)

- beim Brems"pumpen" - kann man ja fast schon sagen - bei dem weichen Druckpunkt, habe ich das gefühl, dass ich mehr Arbeit bzw Energie aufwenden muss, die rein fürs Drücken des hebels draufgeht, nicht aber in Bremskraft umgesetzt wird.
Problem hierbei natürlich die flexenden Materialen(Kunststoffhebel, Kunststoff abdeckkappe aber auch die Feder im inneren des Stufenkolbens und die des Geberkolbens, welche bei jedem Bremsvorgang zusätzlich weiter komprimiert werden muss(wäre nicht so wenn der Druckpunkt stabil wäre). Hier wird meiner Meinung nach Kraft verschwendet. Würde durch einen festeren Druckpunkt nicht so sein.
 
Die Aludeckel für Kolben und Leitungsanschluß liegen bei 26€ Stück.
(Ich hatte ja eine Mail verfasst, wegen meinem 'Problem' mit den Kunststoffdeckeln.)

:winken: Kuka

Die Hebel sind mit 109g fast doppelt so schwer die die BFO :(

Kolbendurchmesser der HS33 (laut Magura) 14mm.

Die Alten HS11 hatten 12mm, bei den Aktuellen steht auch wieder 14mm dabei.

Den BFO Kolben müsste man doch 'leicht' von außen messen können.
Meine ist ja schon bei einem Kumpel am Rad, da kann ich jetzt schlecht weiter helfen.

edit:
Müssten -laut Skizze- 16mm sein.
2013-Brake-Force-One-pad-positions02.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls jemand einen defekten oder sonst irgendwie verbrauchten bfo bremssattel übrig hat, kann er sich gerne an mich wenden!

würde der sache gerne auf den grund gehe nund etwas rumprobieren!
 
gut, wäre zumindest eine backuplösung, dass man nicht 200 bzw 270 euro für bfo alu hebel ausgeben muss.


was ich nicht ganz verstehe, eigentlich müsste doch alles am hebel mit dem 2014er alugehäuse übereinstimmen, also hebel, kolben, leitunganschluss bekommt man icher irgendwie hin.
dann müsste man lediglich die alu hauptgehäuse auswechseln.
 
jop. ging jetz auch raus, war ganz schön stramm.

dann ewrd ich mich hernach mal an die drehbank stellen und schaun ob ich mir da einen drehen kann.

mein erster Umbau der Bremse ist erledigt.

Habe noc heine 2. Bremse gebraucht gekauft. Diesmal war es witzigerweise ein Sondermodell, altes Design, aber Gebergehäuse aus Alu. Gabes so wohl nie in Serie.

Diese sind anscheinend dicht, jedoch ist miraufgefallen, dass der Bremshebel knackt und knarzt beim Drücken und sehr störrisch ging. Der Grund: anstatt Aluschraue auf Kunststoffgehäuse zu reiben, reibt bei gleiche Konstruktionaber Alugehäuse natürlich Alu auf Alu. Warum sowas überhaupt gebaut wird, wenn auch ein Prototyp, erschließt sich mir nicht ganz.




Wie auch immer, da dacht ich mir, jetz machst mal was, was du schon lange machen wolltest, und zwar Kugellager in den Hebel.

ausgemessen, 4x8x3 Kugellager passen.

etwas getüftelt, wie man die am Besten reinbekomm, ohne den Hebel verändern zu müssen.

Selbsterklärend:


Das Mehr gewicht ist quasi nicht existent, Die Reibung aber um einiges verringert.

Bei SKF steht beieinem Lager mit 4x9x4mm eine statische tragzahl von 180 N für das Lager.
Wenn ich bei mir mit dem Finger grob gemessene 40 N aufbringe, kurz die Hebelgeometrie überschlage, sollten an diesem Drehpunkt um die 300 N wirken, bei 2 Lagern sind das 150 N. ganz grob abgeschätzt

da ich aber eine geringe Bewegung im Lager habe, und die dynamische tragzahl bei 540 N liegt, sollte das in etwas schon eine Weile halten.

Bin gespannt, was es bringt!

 
Seh ich das richtig, dass die kleinen m4 Aluschräublis die Lagerkräfte übertragen müssen? Daher Scherung auf einen stark gekerbten 4mm Alustift?
Also sich über Alu-Alu Reibpaarung beschwerden und dann sowas fällt schon unter abenteuerlich ;)

Alternativer Vorschlag: Bei Igus mal schauen ob es passende Gleitlager gibt. Die Reibung wird da auch schon deutlich verringert und du solltest genügend Platz für ne gesunde Auslegung des Lagerbolzens haben.
 
Ein ganz langweilige Lösung wäre noch Gleitlack [mit MoS2, Graphit, PTFE, …] [wärmehärtend oder bei Raumtemperatur].
 
ja das siehst du richtig.

aber es sind ja 2 ;)

es wird ja auch axial verspannt, denke nicht dass dies so schnell durchbricht.
bombproof ist es aber sicherlich auch nicht

zur not sind da ja schnell mal 2 titanschrauben eingeschraubt.

von Igus bin ich in letzter Zeit etwas abgekommen. Der Reibkoeffiient liegt bei den Kunststofflagern bei rund 0,1-0,15. dageht schon ganz schön viel drauf, sowohl an dosierbarkeit als auch bremskraft - denk ich mir zumindest
 
@Dr.Stone: Gleitlack ohne aufwendige Vorbehandlung der Oberfläche ist meist nur wenig haltbar. Kann kein Ziel sein (mM)

@BommelMaster: Bitte bitte bitte lass das mit den Aluschräublies! Das Ganze ist einfach extrem grenzwertig!

Ich verweise mal auf den Velotech Testbericht der BFO:
http://www.brakeforceone.de/files/hinweise-kurzprotokoll_brake_force_one_180.pdf

Daraus geht hervor, dass die BFO um 90N Handkraft benötigt um 6m/s² Verzögerung zu erreichen, wobei diese Verzögerung real durchaus zu erreichen ist. Daher die Handkraft ist mehr als doppelt so hoch wie deine Annahme! Mit den typischen Hebelverhältnissen von Bremsen landest du da im Bereich 600-700N am Lager bzw der Hälfte je winziger M4 Schraube. Selbst wenn bisserl axiale Vorspannung der Schrauben da für etwas Entlastung durch Reibschluss führt ist abzusehen, dass die die Schrauben übern Jordan gehen wenn du es am wenigsten brauchst (Notbremsung)!

Ich kann nur abraten!

Was Gleitlager angeht, die erhöhen die nötigen Handkräfte kaum. Auch wenn da ein bisschen Reibung abfällt, dadurch dies der Durchmesser des Lagers klein ist, der Hebel dafür recht lang wirkt sich die Reibung kaum aus. Die anfallende Reibung wirkt mit ner Hebellänge von geschätzt 4mm und der Hebel ist 100m lang. Da kommt am Finger wirklich kaum was an, solang die Lagerung gescheit ausgeführt ist. Sprich Kunststoffgleitlager und als Reibpartner ne harte Oberfläche (polierter Stahl, eloxiertes Alu (möglichst gut versiegelt)). Dafür kannste mit Gleitlagern gesund ausgelegte Bolzen nutzen!


Edit: Noch ein Vorschlag, bau die Shimano Lösung nach! Daher nutze einen ungekerbten Bolzen, der über eine Madenschraube axial gesichert wird. Dadurch hast du dann einen ungekerbten Bolzen (!), kannst diesen aus Titan/Stahl fertigen und es fallen die (unschönen) Schraubenköpfe weg. Mit einem ungekerbten 4mm Bolzen könntest du auch die Kugellager weiter verwenden!
 
Zuletzt bearbeitet:
also die aluschrauben hab ich bisher nur genommen, weil ich die übrig hatte und sie von den dimensionengepasst haben.

wenn ichmit 100N handkraft rechne:

hebellänge 85mm, drehpunkt abstand 10mm. ergibt im geberkolben 850N.

gleichgewicht in kraftrichtung(einfach mal in eine richtung idealisiert) ergibt 850N-100N = 750 N

Deine abschätzung mit 6-700 N stimm also.

geteilt durch 2 sind 350 N pro schraube, das sind 35 KG. jop das ist schon ne ganze menge :)

-> Wird durch Titanschrauben ersetzt, bzw mit einem bolzen wie von dir bescrieben! muss ic h schaun was ich an material da hab

Bei den Lagern bin ich gespannt wie lange das hält
 
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