Canyon Torque ES08

timson1000

ruhgebeatler
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Heyho,
ich habe hier im Forum schon öfter von einem neuen Torque Es von Canyon gehört, dass bald erscheinen soll, jedoch nirgends wirkliche Infos dazu erhalten?
Was wird der Unterschied zu den beiden jetzigen Torques sein?
Was vermutet oder wisst ihr schon? (Gabel, Dämpfer?, !Gewicht?!)
MfG, Tim
 
servus,

Also es wird ne fox 36 als gabel haben,welches ausführung genau weiß ich nich.der dämpfer is nen rock shox monarch und die kurbeln sind shimano xt´s,dann noch mavic laufräder und formula the one bremsen schaltung xt oder xtr,weiß ich au nich sooo genau und das gewicht wird so bei unter 15kg liegen

hier kannst du es auch mal selbst anschauen,zweite reihe,dritte von links:

http://www.canyon.com/eurobike2007/news.html

hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen

sers
 
Rahmen soll laut Canyon 300g durch anderen Rohrsatz zum Torque FR sparen.
Preise sollen gleich bis etwas geringer als die von 2007 sein.

Infos hab ich am Stand von Canyon an der Eurobike bekommen.

Gruss Wern
 
dann doch lieber n BM mit robust und schwer und funktioniert trotzdem prima auf härterem enduro geläuf (und kostet nix im sparbuch)
 
Scheiss auf Dellen. Ich hab mittlerweile auch ne ziemlich große Delle in der Mitte des Oberrohres. Sieht nicht gut aus, aber hat bislang keine Einbußen in der Stabilität gebracht. Hab auf der Eurobike auch mal probegeklopft. Rohre hörten sich dicker an als die meines ESX.

Gruss Wern
 
hi, danke für die antworten.
um nochmal auf das gewicht zurückzukommen...weiß es jem. vllt etwas genauer oder kann es genauer schätzen als unter 15kg? das ist nämlich für mich ziemlich wichtig, da ich damit auch zu 90 % touren fahren würde:P
mfg, tim
 
dann wäre doch ein ES/AM besser für dich, oder seh ich da was falsch ?
Es ist natürlich deine Sache, aber bei 90% Tour würde ich eher ein ES/AM nehmen.
Gruß TheRacer
 
@ timson: mein Torque (15,9kg) ist auf einer 2h Tour (selbst WAB Touren und steigungen >20% sind damit übrigens kein größeres Problem...) genau 4minuten langsamer als mein xc (12,5kg)
soviel zum Gewicht :rolleyes: das da immer son hype drum getrieben wird.
 
@ timson: mein Torque (15,9kg) ist auf einer 2h Tour (selbst WAB Touren und steigungen >20% sind damit übrigens kein größeres Problem...) genau 4minuten langsamer als mein xc (12,5kg)
soviel zum Gewicht :rolleyes: das da immer son hype drum getrieben wird.

Genau meine erfahrung. Die kg zählen nur in % bezogen auf das Gesamtgewicht und da ist 1kg sowas wie 1%. Ausserdem ist das Gewicht doch eh geschummelt, denn mein Torque z.B. kam mit Fatal bert Bereifung. Die war mir aber auf meinen strecken zu rutschig, bzw meine Fahrtechnik reicht nicht aus um mit so einer wurstpelle heil durchzukommen. Also ging es über BB zu Muddy Mary was das Rad locker ein kg schwerer macht. Dann hatten die Felgen bei Durchschlägen leicht Dellen -> da ist mittlerweile auch was stabileres eingebaut. Dann ist die schöne elagante und leichte K24 leider von inakzeptabler Standfestigkeit, d.h. hier muss auch noch was vernünftiges her -> kommt wieder 0,5kg dazu (für Gustav oder Code). Jetzt bietet Canyon für 2008 ein T ES an mit 300gramm leichterem Rohrsatz. Ist mir nicht so ganz klar für was das gut sein soll. Wenn ich das potente Fahrwerk ausnutze, muss ich ja wieder viele Komponenten gg stabilere tauschen, was einen Haufen Geld kostet und Gewicht bringt. Oder ich nutze das Fahrwerk nicht aus, dann kann ich mir aber auch gleich ein ES holen. Wenn ich schon diese NN 2.4 Bereifung sehe. Entweder ich fahre die mit sehr hohem Luftdruck, dann ist die Traktion unzureichend oder ich eiere von Durchschlag zu Snakebite und wieder zurück. Ich fahre ja selbst auf meinem Leichtville Big Betty, nachdem ich da auch schon Nobby Nic, Conti Diesel und Fatal bert drauf hatte. Im Endeffekt kommt man bei artgerechter Haltung eines Torques nicht unter ein bestimmtes Gewicht von sagen wir 15 -16kg - oder man macht kompromisse die Funktion und Haltbarkeit wesentleich beeinträchtigen. Die einzige sinnvolle Anwendung für ein Torque ES könnte evtl bei sehr leichten FahrerInnen sein?

Gruss
 
möchte ich auch nochmal mit einstimmen: der ganze gewichtshype spielt keine rolle wenn man viel fährt. klar kannste den unterschied zwischen nem extremen leichtbau LRS vs DH leicht fühlen, aber im endeffekt ist es kein grosser unterschied auf touren, ob da nun ein anstieg 15 oder 18 minuten dauert, wen kümmerts? dafür gehts bergab besser und schneller
 
Naja ich suche ein Bike das bergab richtig abgeht (wie das alte Torque) und trotzdem gut bergauf kommt (wie das Nerve ES)...Ich dachte vllt ist das Torque ES nen ganz guter Kompromiss). Ich fahre meist sehr technische, verblockte, rutschige Trails. Da wären 150-160 mm schon super...Jedoch schrecke ich immernoch vor vielen Kilos (ab15kg ist viel für mich;) ) zurück. Ich selbst wiege nur 65 kg bei 1.80...wachse jedoch noch den ein oder anderen cm und lege sicherlich noch an Gewicht zu. (werde bald erst 16).
Ich hatte mcih erst zum ESX 7.0 (13,9kg) orientiert,jedoch dachte ich, dass das neue Torque Es mehr berab bietet (außerdem gefällt es mir optisch sehr) und nicht viel mehr als das ESX wiegt...ich wusste nicht genau was das T ES wiegt, schätze aber so 14,5 kg und 600 Gramm sind ja nicht so die Welt.
Naja, jetz seid ihr wieder dran;)
MfG, Tim
 
Naja ich suche ein Bike das bergab richtig abgeht (wie das alte Torque) und trotzdem gut bergauf kommt (wie das Nerve ES)......

wie kommt Du denn darauf, daß man mit dem Torque nicht gut bergauf kommt? Wegen dem bisschen gewichtsunterschied? Wo Du ganz andere Kompromisse machen musst ist die Rahmengröße und der Vorbau. Um gescheit bergauf treten zu können brauchst Du ein langes Oberrohr und eine entsprechende Vorbaulänge. Für gutes Handling (egal ob bergab oder bergauf) ist ein kleinerer Rahmen und ein kurzer Vorbau besser. Beim Vorbau kannste einen VRO nehmen aber die Rahmengröße optimierst Du entweder auf Handling oder auf Vortrieb bzw "nicht aufsteigen". Der kleinere Rahmen bedingt einen längeren Auszug der Sattelstütze - damit landest Du beim Torque auch deutlich weiter hinten. Kurzum Du machst Kompromisse. Ein perfektes bergabradel wird niemals so gut steigen wie ein perfektes bergauf radel. Und eine auf Treten optimierte Geometrie wird immer Abstriche im Handling haben. Das Gewicht ist da nur ein Faktor von vielen.

Gruss
 
Hallo Tim,
Das Torque ES schließt die Lücke zwischen Nerve ES und Torque FR.
Sagen wir es mal ganz unkompliziert:

Ich fahre gerne Freeride-Touren mit vielen Höhenmetern.
Solange man normal bergauf fahren kann spielt das Gewicht nicht die entscheidende Rolle. Traktion (Reifen/ Federung) und Geometrie (Sitzposition) sind ausschlaggebender.
Auf normalen Forst und Almwegen, überall dort wo ein Jeep auch noch hochfahren kann, ist der Unterschied zwischen dem Torque FR und ES nicht so gewaltig
Um zu den spannenden Abfahrten zu gelange muss man aber mit längere Tragepassagen und Auffahrten auf schwer fahrbaren Trails rechnen. Da ich selber mit 67 kg nicht so der extrem stämmige Biker bin, spielten jede 500 Gramm Gewichtsersparnis eine große Rolle.
Zwischen 15,5kg und 13,5kg merkt man auf jeden Fall bei Tragen einen deutlichen Unterschied.
Das Nerve ES ist mir auf den Freeride Abfahrten deutlich zu schwach. Zumal wenn man häufig allein in den Bergen unterwegs ist, ist ein Bike mit entsprechenden Reserven wichtig um nach einer längeren Bergaufschinderei die Abfahrt mit möglichst wenig Bodenkontakt zu bewältigen. Die Zeitersparnis spielt nicht die große Rolle aber es kann einfach kein richtiger „Flow“ aufkommen wenn man alle paar Minuten wegen einer größeren Stufe absteigen müsste.
Ich probiere zur Zeit ein Torque mit 180mm Totem Solo-Air und RS Monach Dämpfer aus. Die fehlende Höhenverstellung der Gabel vermisse ich kaum bis gar nicht. Wichtiger ist es einen Dämpfer zu haben bei dem man bergauf eine Plattformdämpfung zuschalten kann. Ebenfalls gut für eine zentrale Bikeposition, ist ein nicht zu hoher Lenker. Am besten fahre ich mit einem 60mm Vorbau ohne jegliche Spacer und einem Lenker mit möglichst wenig Kröpfung.
Auf einem Trail und Bergab ist es für mich wichtig nicht nur gut sein Gewicht nach hinten verlagern zu können , sondern auch einen möglichst tiefen Schwerpunkt zu haben.
Insofern ist das Torque ES mit diesem Setup nicht nur gut auf Abfahrten sondern macht auch richtig Freude auf flachen Trails und „normalen“ Touren.
Anbauteile etc sind immer ein Kompromiss aus Funktion und Gewicht bzw. komplexen Anforderungen.
Die angesprochene Bremse (Formula) ist in erster Linie leicht. Sie lässt zwar in der Bremskraft bei Hitze nach aber der Druckpunkt bleibt absolut stabil.
Reifen sind generell immer ein Kompromiss. Ich persönlich komme mit den Fat Albert super zurecht.
Zumindest auf Kalkstein stimmt die Gummimischung optimal. Bei griffigeren und kompakten Felswegen (Granit etc) ist die Conti oder Maxxis Mischung etwas besser. Bei losen Untergründen Geröll/Schotter finde ich den Big Betty 2.4 wieder i.O.
Mein Traum in Zukunft geht aber nach noch mehr Federweg vor allem vorne.
Ein und derselbe Trail mit dem gleichen Bike gefahren mit der Lyric (160mm) und einmal mit der Totem (180mm) hat mir die Augen geöffnet.
Mit der Lyric war der Trail etwas verkrampft zu fahren , mit der Totem war der Trail der reinste Genuss. Die Schlüsselstellen waren streng genommen keine Schlüsselstellen mehr…
Gerade steile technische Trails werden größtenteils auf dem Vorderrad gefahren. Je steifer und je mehr Hub die Gabel hat um so besser. Nur viel Hub ohne genügende Steifigkeit bringt meiner Meinung nach nichts. An Spitzkehren mit Absturzgefahr muss die Gabel 100% präzise Arbeiten ohne bei eingeschlagenen Lenker seitlich nachzufedern.
Summa Summarum ist das Torque ES überall dort Zuhause wo es mit eigener Kraft hoch hinaus geht und anschließend anspruchsvoll Bergab.
In Puncto Beulfestigkeit liegt das Torque ES noch deutlich über dem Nerve ES:
Das Nerve ES hat teilweise im Rohrmittelbereich Wandstärken von 0.85mm während das Torque ES im beulgefährdeten Mittelbereich 1.5mm Wandstärke aufweist.
Es ist schwer etwas allgemeines zu Sagen , aber unter 1,3mm Wandstärke muss man zunehmend vorsichtiger mit seinem Bike umgehen. Bei 1,5mm muss man sehr derb auf einen Stein knallen bis eine Beule entsteht. Ab 2 Wandstärke (Torque ES =2.2mm) beginnt sich bei einer punktuellen Krafteinwirkung (schwerer Sturz samt Körpergewicht auf einen Stein) bereits die ganze Struktur (Rahmen) zu verbiegen ehe die Beule größere Dimensionen annimmt.
Das Torque ES ist auf jeden Fall eine sehr gute Basis um einen stiefen und stabilen Leicht –Freerider aufzubauen.
Beste Grüße,
Lutz
 
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