Der Gravelreifen-Thread

Hier mal meine Kombi für grobe Schotter(Lago di Garda) Geschichten: Specialized Rhombus/Tracer Pro in 42c. Auf 25mm Maulweite ca 44mm breit.
18AE0013-0113-4584-AB21-159687A75CD7.jpeg

E3C19637-50AA-4106-B87D-5237BE2D19A5.jpeg

9B49E08A-FAED-4BA0-AA6F-263B4ABA46CF.jpeg
 
Nach vielen Lobeshymnen auf die Tufo Thundero 40mm habe ich in den letzten Wochen die Grenzen der Reifen kennengelernt.
Wer hätte es gedacht, ruppige Waldstrecken/Trails mit spitzen Steinen mag der Reifen eher weniger.

Ich hatte beim 125km Gravel-Rennen in der Eifel 2 schöne Durchstiche, die auch mit dünner und später dicker Salami kaum dicht wurden. Die Luft war sofort raus und die Dichtmilch konnte nichts mehr richten.
Kritisch ist der Bereich außen an den Stollen.

Der Hinterreifen ist wohl hinüber aber vorne scheint der Plug noch zu halten.
Für das Houffa Gravel nächsten Samstag setze ich wieder auf Pirelli 45mm Gravel M + Gravel H. :)

Durch spitzen Steinen habe ich auch einen Thundero Hinterreifen ruiniert. Aber ganz ehrlich, es war selber Schuld. Nur 2,2 bar (71 Körpergewicht) bei einer steilen Abfahrt in Andalusien so schnell wie meine XC-Mitfahrern. Ergebnis: Durchschlag mit 3 Löchern. 40mm Reifen haben ihre Grenzen...

Meinen Urlaub hat einen Rambler gerettet, aber ich hab davon gekotzt, wieviel langsamer er rollt.

Also ich bleibe noch beim Team Thundero. (Würzel)trails bin ich damit ohne Ende gefahren, und nur bei meiner letzten Orbit in Lübeck hatte ich ein Problem mit einem Dorn.
Die 44mm Version wartet schon im Keller.

PS: wie andere hier im Forum erzählt haben, dünne Karkassen brauchen etwas mehr Druck um den extra Spring Effect zu kompensieren.
PS2: ich bin gespannt auf den BRR-Bericht bzgl. Tire Inserts.
 
Durch spitzen Steinen habe ich auch einen Thundero Hinterreifen ruiniert. Aber ganz ehrlich, es war selber Schuld. Nur 2,2 bar (71 Körpergewicht).
Der Thundero ist grandios aber wenn man es provoziert (niedriger Druck, ruppige Strecke) ist ganz schnell Schluss mit lustig.
45mm Thunderos war direkt mein erster Gedanke aber ich kann nicht ständig neue Reifen kaufen...vielleicht beim nächsten Wechsel :).

Ich hatte mit 80kg hinten 2.2 bar im Reifen und vorne 2.0 bar, 25mm Innenmaulweite hookless tubeless.
Glaube auch, dass der Thundero mehr Druck braucht. Ich war das von den steifen Pirelli Cinturatos Gravel H/M einfach nicht gewohnt aber gut zu wissen.

Wir waren letzten Samstag in Houffalize zum Track-Check und was da an spitzen dicken Steinen auf den Abfahrten rumliegt ist nicht mehr feierlich. Mit "Gravel" hat das für mich nicht mehr viel zu tun.
 
Der Thundero ist grandios aber wenn man es provoziert (niedriger Druck, ruppige Strecke) ist ganz schnell Schluss mit lustig.
45mm Thunderos war direkt mein erster Gedanke aber ich kann nicht ständig neue Reifen kaufen...vielleicht beim nächsten Wechsel :).

Ich hatte mit 80kg hinten 2.2 bar im Reifen und vorne 2.0 bar, 25mm Innenmaulweite hookless tubeless.
Glaube auch, dass der Thundero mehr Druck braucht. Ich war das von den steifen Pirelli Cinturatos Gravel H/M einfach nicht gewohnt aber gut zu wissen.

Wir waren letzten Samstag in Houffalize zum Track-Check und was da an spitzen dicken Steinen auf den Abfahrten rumliegt ist nicht mehr feierlich. Mit "Gravel" hat das für mich nicht mehr viel zu tun.

Ich hatte auch 2.2 bar hinten und 2.0 vorne, mit 23mm Innenmaulweite hookless. Seitdem fahre ich lieber mit 2.5 bar hinten, was noch komfortabel mit 2.0 bar vorne ist.

Das Underbiking macht mir persönlich durch die technische (Handling + Equipment) Herausforderung Spaß. Aber ich verstehe auch dass beim Rennen und mit weniger Sichtbarkeit durchs "Gruppen"fahren das Risiko exponenziell hochgeht.

Viel Spaß beim Houffa Gravel!
 
Nach ca. 2.000 km auf dem G-One Allround (700*38, tubeless mit 2 bis 2,5 bar), nun gewechselt auf den G-One R (700*40, tubeless).
Ich bin gespannt. Die erste kurze Runde sagt mir, dass ich auf Asphalt wesentlich besser unterwegs bin, als mit dem Allround. Insbesondere in Kurven.
Auf Schotter viel Grip und Speed und im Wald auf losem Untergrund läuft es ordentlich, das konnte der Allround aber auch recht gut.

Die Allround sind noch für einige 100km gut und wechseln auf ein anderes Rad.
Die sind über zwei Jahre ohne geschont zu werden - incl. grober Schotterabfahrten mit ordentlich Speed oder Trails im Wald - mit einer Füllung Milch (MucOff) gelaufen und haben nie einen Cut oder ein Loch gehabt und das bleibt auf den anderen Rad hoffentlich so.

Mal schauen, ob die neuen G-One R auch so stabil laufen, was die Pannensicherheit betrifft.
 
Spitzig scharfer Schotter killt bei mir oftmals egal welchen Reifen. Ist für diese Gegebenheit ein niedriger, oder eher ein hoher Luftdruck besser?
Darauf gibt es wahrscheinlich keine einfache und vll. auch keine richtige Antwort.
Das denke ich auch. :daumen: Dezüglich der Schwalbe Marathon Supreme gab es so ~2011 mal ein hartnäckiges Gerücht, dass der Pannenschutz mindestens 3 bar benötige (galt gluabe ich idR. für 37-622 Dimension).
 
@_cappuccino_ Habe auch die GK Slick in 38c. Selbes Schadensbild. Da hilft wohl nur Umrüsten auf Tubeless.
Fahre die aktuell mit Aerothan Schläuchen und 3-3,3 bar Druck bei etwas unter 100kg Systemgewicht.
Naja TL möchte ich vermeiden und bei einem 3-4mm Schnitt hilft auch nur ein Stopfen. Ich behelfe mir immer mit einem Ersatzschlauch. Ärgerlich ist es trotzdem auch wenn der Schlauch in <10 Minuten gewechselt ist.

Derzeit fahre ich vorne 2,5 und hinten je nach Gewicht 3-3,2 bar Luftdruck. Vorher hatte ich hinten den Druck noch höher.
 
Tubeless zu vermeiden geht nur dann zufriedenstellend, wenn der Mantel einen ordentlichen Pannenschutz unter dem Laufstreifen hat. Somit schließen sich viele, nein, die meisten der aktuellen Gravel-Pneus von vornherein aus. Und selbst dann ist immer noch sehr entscheidend, welche Gummimischung verarbeitet wurde.
Beispiel: solche Cuts, wie von cappuccino gezeigt, kenne ich auch sehr gut vom GravelGrinder. Die gehen sogar ganz durch, wie ich beim Reifenwechsel erstaunt feststellte, und das wohlgemerkt bei der sog. Race-Version, also mit Pannenschutz. Ein oller Schwalbe SammySlick in exakt der identischen Konfiguraton (Hinterrad; 2,4 bar; Latexschlauch) im selben Einsatzgebiet zeigt dagegen 0 (Null) Schnittverletzungen.

Davon ab: ganz subjektiv entsteht für mich der Eindruck, dass trotz teilweise erheblicher Gewichtszunahme bei den modernen Gravel-Reifen die Robustheit nicht im gleichen Maße ansteigt. Der Speci Rhombus von oben am Seitenanfang entspräche ganz exakt meinem Anforderungsprofil als AnyWay-Biker, ist aber grundlos übergewichtig. Bei mir hier liegen noch alte Conti RaceKing als Falter mit BC-Mische, welche mit realistischen 48 Millimetern die 500 Gramm deutlich unterbieten.
Denn eines sollte doch auf XC-Terrain klar sein: entweder ich klemm' mir gleich passend ein XC-Bike unter'n Hintern oder ich spiele als Gelände-Rennradler meine Behendigkeit und Leichtfüßigkeit so gut es geht aus.
 
Praxisbericht:
Specialized S-Works Pathfinder mit Aerothan auf 1.350 Kilometern mit 2 identischen Räder durch Bretagne-Normandie-Belgien mit schwerem Gepäck auf ca. 3 Bar mit 80 bzw. 95 Systemgewicht auf allen Untergründen gemischt, natürlich viel Asphalt. = 2 Plattfüße. Einmal ein Dorn, einmal ungeklärte Ursache.

Womöglich wäre Tubeless besser. Aber so war es auch nicht schlimm. Die Schläuche sind mit Tip-Top für Kunststoff geflickt. Hält.

Die Reifen finde ich sehr klasse für einen hohen Asphaltanteil und leichten Gravel. Wir sind damit aber auch überall klargekommen. War ja kein Rennen…
 
@stahlinist
Meine Bekannte fährt mit ihrem XC Bike und den Schwalbe Racing Ralph ständig Platten durch Schnitte 🙈 Im Gegensatz dazu hatte sie mit ihrem Stevens Vapor Crosser und den darauf montierten Schwalbe X-One Allround Performance in 33-622 innerhalb 2 Jahren noch keinen einzigen Plattfuß 😃

Ich selbst schaffe es sogar Drähte aufzusammeln die sauber durchstechen😂

20220720_194950.jpg
 
Tubeless zu vermeiden geht nur dann zufriedenstellend, wenn der Mantel einen ordentlichen Pannenschutz unter dem Laufstreifen hat
Naja, ich fahre den Gravel King mit Schlauch, der nun wirklich nicht für guten Pannenschutz bekannt ist, seit 2000km. 1 Platten. Gravel, außerorts, Stadtverkehr, Glasscherben, alles dabei. Ja, mit Tubeless hatte ich noch nie einen Platten, aber verkehrt ist das alles nicht.
 
Hat hier jemand mal den WTB Raddler gegen den G-One Ultrabite auf nassen Trails getestet?

Ich bin jetzt zwei Jahre lang den G-One Ultrabite auf dem Winter-LRS gefahren und war immer extrem zufrieden damit bezüglich Fahrverhalten im Matsch bei akzeptablem Rollwiderstand und sehr guter Dichtheit. Im Frühling hat er allerdings angefangen die Luft nicht mehr ordentlich zu halten.

Meine Freundin fährt den Riddler und ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Reserven der Reifen bei unterschiedlichen Bodenverhältnissen durch die Seitenstollen doch hat.

Der Raddler hat im Vergleich zum Riddler noch mehr Potential ein ordentlicher Winterreifen zu sein. Ich kann jetzt also den alten G-One Ultrabite mit höherem Luftverlust weiter fahren und warten, bis es mal wieder welche verfügbar gibt oder ich kaufe einen Raddler mit ordentlicher Verfügbarkeit. Was würdet ihr tun?
 
Zurück