E-Bike-Touren im Raum K/BN/SU

Jetzt wird dies für Grundsatzdiskussionen missbraucht.:streit:

Ohne mich.
Ich kann Deine Enttäuschung verstehen, befürchte sogar dass ich durch meine Fragen die Diskussion entfacht habe. Dies war nicht meine Absicht. Falls Du oder jemand anderes Erkenntnisse hat, bitte ich um eine PN.

Ich möchte aber nicht in eine E-Bike-only IG eintreten. Ich bin bei dem Thema einfach nur neutral und neugierig.

Die Neugier ist sicherlich auch beruflich motiviert. Ich verdiene meine Brötchen mit el. Energie. Zur Zeit 50Hz AC, DC kann aber sehr wichtig werden.
 
Mir ist ja egal, wenn ihr euch in Köln die Köpfe einhaut.

Vielleicht interessiert aber meine Erfahrung:
Ich selber beike seit 30 Jahren und fahre seit drei Jahren auch ein e-MTB. Von mehreren Alpenüberquerungen habe ich eine mit dem MTP gemacht; in gemischter Gruppe. Es geht.
Wenn Probleme entstehen, oder gar Anfeindungen, kommen die meiner Erfahrung nach meist von unmotorisierter Seite her. Gründe kann sich sicher jeder aufgrund eigener Befindlichkeiten, egal aus welcher Sicht, ausmalen. Wenn sich e-Biker nicht gruppenkompatibel verhalten natürlich auch von dieser Seite.

Ein Blick über den Tellerrand hinaus würde den Horizont erweitern. In gemischten Gruppen sollte die elektrische Unterstützungsstufe minimal gehalten werden. Das gleicht dann das höhere Bikegewicht aus und ggf. auch 20 Jahre Altersunterschied.

Das Leben kann so einfach sein ... :)
 
Den Aspekt "Anfeindungen" hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Dies lässt sich aber in der Ausschreibung der Tour schon klären.
 
Den Aspekt "Anfeindungen" hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Dies lässt sich aber in der Ausschreibung der Tour schon klären.
Bedingt.

Stell dir eine wunderschön kniffelige Downhillstrecke auf einer 'geklärten' Tour vor. Und dann fährt so ein alter MTB-erfahrener Sack so einem jüngeren Konditionsbolzen um die Ohren. Mit hoher Sicherheit ist der nicht amused und schiebt seinen Nachteil auf das "E" an dem alten Sack - wohlgemerkt Downhill.

Wobei: So ganz unrecht hat der junge Bikefraumann nicht. Der niedrige Schwerpunkt eines MTP bringt schon einen gewissen Vorteil, ersetzt aber keine Fahrtechnik ... ;)
Wie bereits geschrieben. Es gibt ein hohes Mobbingpotential. Wird sich mit der zunehmenden Verbreitung der MTPs aber sicher zu immer mehr Toleranz entwickeln.
 
Ich gehe noch schwanger mit der Idee Tagestouren auch für Pedelecs anzubieten. Betonung auf auch und Pedelec.
auch : es könnte die Leistungslücke zwischen starken und schwachen Fahrern kleiner machen
Pedelec : nur die dürfen auf Waldwegen fahren.

Unsicher bin ich noch mit den möglichen Tourendaten (insbesondere Höhenmeter im Mittelgebirge, also Eifel oder Bergisches) und Tragepassagen.
Kann hierzu jemand Erfahrungen berichten?

Meine "Erfahrungen" dazu sind:
Wenn gemischte Truppen (Pedelec + Bio-MTB) gemeinsam unterwegs sind, sollten alle Pedelec-MTB-Fahrer die 1.500 HM problemlos erreichen, Tourlänge entsprechend 50 bis 70 Km.
Heute z.B. bin ich über 5 1/2 Std in der Eiseskälte unterwegs gewesen,Tourlänge 60 KM, HM laut Garmin 1.400 und 40% Restakku, Tempo ruhig, quasi wie ein fitter/normaler Bio-Mtbler.
Touren über 70 KM und 1.700 Hm mit Zweitakku oder Nachladen in der Mittagspause.
ICH persönlich fahre mit einem Akku teilweise bis zu 2.150 Hm.......getestet in Südtirol, am Monte Roen Sommer 2017.

Tragen ist möglich, z.B über Baumstämme, Zäune, Treppen. Schieben ist auch möglich - alles hier im Mittelgebirge getestet. Schwierig wird es, wenn das Tragen über einen längeren Zeitraum nötig ist - länger als 15 Minuten. Meine längste Tragepassage ging über 200 Stufen bergauf, Puls 175zig.......

Noch was - das Pedelc sollte über eine sehr kurze Übersetzung verfügen, ist hilfreich wenn man mit Bio-Mtbler unterwegs ist - an steilen Abschnitten wird halt manchmal "nur" 5 Km/h gefahren. Oft sind die Pedelecs bei einer niedrigen Tretfrequenz (55-60) noch immer schneller als 7 Km/h.
 
habe lange gezögert überhaupt was dazu zu schreiben, weil immer einer das falsch/negativ interpretieren will.
habe 6/2017 mit dem e-biken aus gesundheitlichen(verkehrsunfall) günden angefangen. bin die jahre davor im schnitt so 10000km + 200000hm jährlich nur MTB gefahren.
am anfang war die tolerranz der bio biker vorhanden aber dann fing das übliche gerede an.
meine konsequenz!!! eine gruppe fahre ich nicht mehr mit, die andere nur noch mit bio-bike und als drittes eine gemischte gruppe gegründet.
in der gemischten funktioniert es echt super da die e-biker bergauf auf den üblichen sch.....vergleich verzichten.
unsere touren sind abhängig der jahreszeit zwischen 1000-1500hm. da ich mich in der region sehr gut aus kenne vermeide ich natürlich tragepassagen. das halte ich mit dem bio-bike aber auch so.

ich mach mal einen vorschlag, wenn die temperaturen wieder zweistellig sind das man sich zum gemeinsamen biken trifft. mal in der eifel oder in region köln und um witten. gerne natürlich auch in anderen regionen nur bitte im bereich nrw sollte es bleiben. jeder kann seine top spot´s zeigen und alle haben ihren spass. die gruppengrösse sollte allerdings 10 biker nicht überschreiten.
gruss uwe
 
Das war doch eigentlich klar:lol:
Lass uns eine IG gründen für E-Bike Köln und Umgebung. Zugang nur für Leute die auch ein E-Bike fahren. Schade das es anders nicht geht.

Mir ist ja egal, wenn ihr euch in Köln die Köpfe einhaut.

Vielleicht interessiert aber meine Erfahrung:
Ich selber beike seit 30 Jahren und fahre seit drei Jahren auch ein e-MTB. Von mehreren Alpenüberquerungen habe ich eine mit dem MTP gemacht; in gemischter Gruppe. Es geht.
Wenn Probleme entstehen, oder gar Anfeindungen, kommen die meiner Erfahrung nach meist von unmotorisierter Seite her. Gründe kann sich sicher jeder aufgrund eigener Befindlichkeiten, egal aus welcher Sicht, ausmalen. Wenn sich e-Biker nicht gruppenkompatibel verhalten natürlich auch von dieser Seite.

Ein Blick über den Tellerrand hinaus würde den Horizont erweitern. In gemischten Gruppen sollte die elektrische Unterstützungsstufe minimal gehalten werden. Das gleicht dann das höhere Bikegewicht aus und ggf. auch 20 Jahre Altersunterschied.

Das Leben kann so einfach sein ... :)

Seht ihr ...ohne Abgrenzung geht es leider nicht ( ausser in einigen wenig Fällen vielleicht ). Finde ich persönlich auch doof. Aber ich denke auf Dauer geht das nicht da die Interessen von E und ohne E einfach in bestimmten Dingen auseinander gehen. Und dann bleibt bei einem von beiden zwangsläufig der Spass ein wenig auf der Strecke, ist ja auch oft so wenn sich "stärkere" den "schwächeren" anpassen müssten oder umgekehrt. Leider ist es ja auch in der heutigen Zeit so das kaum jemand Kompromisse machen will, sieht man ja auch in anderen Lebensbereichen (z.B. Scheidungsquote ). Viele wollen der beste und schönste sein weil alles andere scheisse aussieht auf Facebook und Co. Kann man nicht verallgemeinern aber subjektiv hat man schon den Eindruck das sich fast alles nur noch ums "posen" dreht. Das ist dann aber auch egal ob'sein E oder ohne E ist, schaut euch an was heute alles breitgefahren wird ( Vinschgau, Trento, 7Gebirge, Ahr usw usw. ). Da ist der Kommerz oft wichtiger als alles andere.

MTP bringt schon einen gewissen Vorteil, ersetzt aber keine Fahrtechnik ... ;)
Das hat aber grundsätzlich nix mit E zu tun. Die gibts auch im "normalen" Sektor. Ein Paradebeispiel gibts auf der rechten Rheinseite ;)

Grundsätzlich muss sich jeder selbst überlegen wie man dem E-Trend gegenüber tritt. Klar ist verschwinden wird das nicht mehr was auch gut ist weil irgendwo hat's ja auch seine Daseinsberechtigung. Frage ist wie sich weiter entwickelt und wie man damit umgeht. Ich pers. stehe der Sache auch neutral gegenüber. Schau's mir an aber zum fahren für mich pers. noch nix. Ich pers. vertrete halt die Einstellung es muss nicht immer alles weiter schneller höher gehen. Daher fahre ich auch wahrsch. immer noch 26er :lol: Den grössten Vorteil im E-Bike sehe ich halt eben als "Lückenfüller". Es kann konditionelle Lücken füllen wo es aus div. Gründen ( Leistungsunterschied, Krankheit, Flauheit ) halt Lücken gibt. Ich nehms wies kommt .... aber hin und wieder bisschen stänkern muss auch sein :lol: darf man auch nicht zu ärnst nehmen hier ;)
 
Seht ihr ...ohne Abgrenzung geht es leider nicht ( ausser in einigen wenig Fällen vielleicht ). Finde ich persönlich auch doof. Aber ich denke auf Dauer geht das nicht da die Interessen von E und ohne E einfach in bestimmten Dingen auseinander gehen. Und dann bleibt bei einem von beiden zwangsläufig der Spass ein wenig auf der Strecke, ist ja auch oft so wenn sich "stärkere" den "schwächeren" anpassen müssten oder umgekehrt. Leider ist es ja auch in der heutigen Zeit so das kaum jemand Kompromisse machen will, sieht man ja auch in anderen Lebensbereichen (z.B. Scheidungsquote ). Viele wollen der beste und schönste sein weil alles andere scheisse aussieht auf Facebook und Co. Kann man nicht verallgemeinern aber subjektiv hat man schon den Eindruck das sich fast alles nur noch ums "posen" dreht. Das ist dann aber auch egal ob'sein E oder ohne E ist, schaut euch an was heute alles breitgefahren wird ( Vinschgau, Trento, 7Gebirge, Ahr usw usw. ). Da ist der Kommerz oft wichtiger als alles andere.


Das hat aber grundsätzlich nix mit E zu tun. Die gibts auch im "normalen" Sektor. Ein Paradebeispiel gibts auf der rechten Rheinseite ;)

Grundsätzlich muss sich jeder selbst überlegen wie man dem E-Trend gegenüber tritt. Klar ist verschwinden wird das nicht mehr was auch gut ist weil irgendwo hat's ja auch seine Daseinsberechtigung. Frage ist wie sich weiter entwickelt und wie man damit umgeht. Ich pers. stehe der Sache auch neutral gegenüber. Schau's mir an aber zum fahren für mich pers. noch nix. Ich pers. vertrete halt die Einstellung es muss nicht immer alles weiter schneller höher gehen. Daher fahre ich auch wahrsch. immer noch 26er [emoji38] Den grössten Vorteil im E-Bike sehe ich halt eben als "Lückenfüller". Es kann konditionelle Lücken füllen wo es aus div. Gründen ( Leistungsunterschied, Krankheit, Flauheit ) halt Lücken gibt. Ich nehms wies kommt .... aber hin und wieder bisschen stänkern muss auch sein [emoji38] darf man auch nicht zu ärnst nehmen hier ;)
Ich stimme dir soweit zu bis auf ein Wort.... Faulheit ;)
 
Wieso ? Faulheit ist ein Grund für ein E-Bike. Ob das einem gefällt oder nicht ist ne andere Kiste aber so ist der Mensch !
Sonst gäbs keine Autos, Lifte und letztendlich auch Fahrräder. Denirgendwo versucht Homosapiens immer wo es geht sich ds Leben zu erleichtern. Sonst wären wir noch auf Bäumen und würden uns gemütlich ne Banane schälen, was ich irgendwie entspannter fände ;)
 
Ich habe kein Problem mit eBikes in einer Gruppe - ich fahre immer alleine :D

Einige meiner Touren beinhalten Tragepassagen. Das stelle ich mir mit so einem beleibten Motor-Akku-Fahrgestell plus Rucksack, Wasser und hinderlichen Protektoren gar nicht so einfach vor. Da komme ich mit meinem 10,4 kg-Rigid ja schon ins Schwitzen. Aber ich denke die allermeisten Elektros fahren ihre problemlos fahrbaren Strecken und gut ist :ka:


Btw, wenn ich mir Zahlen der Bikebranche so anschaue, ist es imho nur noch eine Frage der Zeit bis MTB-News und eMTB-News wieder fusionieren. Ob das jetzt gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt o_O
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir fahren sehr oft gemischte Touren, also mit u. ohne Motor.
Da wir vom Biken ohne Motor kommen, fahren wir mit wenig Unterstützung, es geht uns darum die Spitzen beim Bergauf rauszunehmen, oder auch Passagen welche für die Bios nicht fahrbar sind mit hilfe vom Motor zu bewältigen.
Macht einen Riesen Spaß und man glaubt nicht was man alles hochfahren kann.
Ich habe noch auf keiner Tour von E-Biker etwas schlechtes über einen ohne E gehört, das Gepöbel u Unverständnis kommt immer nur vom Bio. (bis er es selber mal ausprobiert)
Wer das Biken nur unter dem Motto Fitness sieht, der wird sich noch lange mit dem E schwer tun, wem es aber wie uns geht, und er/sie zum Spaß am Weg u. Trail fährt, der wird zwangsläufig auf das E umsteigen, da das den Spaß einfach nur verlängert.
Wir fahren häufig im Bereich Witten, immer auf der Suche nach Trails Trails Trails.
 
oder auch Passagen welche für die Bios nicht fahrbar sind mit hilfe vom Motor zu bewältigen.

Macht einen Riesen Spaß und man glaubt nicht was man alles hochfahren kann.

das Gepöbel u Unverständnis kommt immer nur vom Bio. (bis er es selber mal ausprobiert)

er/sie zum Spaß am Weg u. Trail fährt, der wird zwangsläufig auf das E umsteigen.
Wie kann ich oben schon Mal angedeutet habe gibt es Gründe wo ich E für Ok halte.

Leider sieht man das manchen bergauf Passagen, die man sinvoll Berg ab fährt leider auch an... Mal abgesehen vom unerwarteten schnellen Gegenverkehr...

Ja man kann mit Einem Sachen hoch fahren, die man sonst nur runter fährt, aber nur weil es geht muss man es nicht tun...

Das ist je nach gepöbel, höchstens die begründete Angst irgendwann nur noch in Ghettos fahren zu können!

Glaub mir ich wurde schon genötigt eines zu testen... Für mich ganz klares Ergebnis.. schiebt Kasse an, aber für biken jenseits von S1 zu schwer! Und genau das ist der Grund warum ich und viele andere nicht Umsteigen!
 
Ich finde gerade bei ruppigen Strecken ist das E-MTB mit seinem tiefen schwerpunkt Vorteilhaft, wenns schneller wird liegst wie ein Brett und sich mit dem E-MTB überschlagen geht auch nicht sooo einfach, ich glaube du hast nicht richtig getestet ;)
 
Die SAU18 wäre doch etwas: bei der Planung haben wir gestern die 2.7km Tragepassage raus genommen. Alles andere sollte doch passen: Geschwindigkeit ist egal, spass ist wichtig, durchgeknallt ist ein muss.
Treffpunkt: nächsten Samstag, 5.45h in Wellig.
 
Eigentlich sollte es hier doch darum gehen, das sich gleichgesinnte E-Biker aus KBU treffen. Wie wärs wenn einer derjenigen, die den Grundsatz diskutieren wollen, einen eigenes Thema dazu eröffnet....:rolleyes:

Genau ! Sehr gut ! Deswegen halte ich mich als nicht Eh-Beika jetzt auch raus :daumen: das sollten alle anderen Voll-Bios auch tun :D
 
Naja, zZ steht dieser Thread sehr prominent auf der Startseite von MTB-News. Kein Wunder das hier etwas von Hinz und Kunz geschrieben wird :streit:
 
aber für biken jenseits von S1 zu schwer! Und genau das ist der Grund warum ich und viele andere nicht Umsteigen!
Kannst gerne mal mit mir fahren, gerne auch jenseits von S1, alleine schon die Tatsache das du der Meinung bist, Hinterrad versetzen geht nicht mit einem E-Bike, zeigt mir das du keine Ahnung hast von so einem Bike.
Ich fahre mit dem Levo alles was ich mit meinem Enduro auch fahre, mittlerweile sogar besser, weil es durch das hohe Gewicht viel satter liegt.
Was meinst du wie die mit einem Vollcross Motorad das machen im Gelände, das wiegt 100,00 KG mehr und funzt trotzdem sehr gut.
Das man keine DH Strecken einfach so hochfährt sollte jedem selbstverständlich sein.
 
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