Effekt der Zahnanzahl bei Schaltröllchen

Registriert
24. Januar 2008
Reaktionspunkte
63
Ort
Deutschland
Ich frage mich bereits seit längerem, was die Anzahl der Zähne eines Schaltröllchens für Wirkung hat.
Worin besteht der Unterschied zwischen einem 10 Zahn und einem 13 oder 15 Zahn Schaltröllchen? Ich denke mal, je mehr Zähne ein Schaltröllchen hat umso langsamer verschleißt es.
Gibt es ansonsten noch einen Vor/Nachteil? Ansonsten würde ich das kleine nehme, da das ja leichter ist und wahrscheinlich auch leiser ist. (Weniger Zähne die Kontakt zur Kette haben)
Und weil ich schon beim Thema bin, kann es sein, dass Keramiklager schwerer sind als "normale"?
Hat das Keramik außer der größeren Verschleißfestigkeit noch einen Vorteil?

Besten Dank schon mal!
 
Je größer die Schaltröllchen umso kürzer kann der Schaltwerkskäfig sein bzw. bei gleichem Schaltwerkskäfig steigt die Kapazität des Schaltwerks.

Größere Schaltröllchen sollen auch geringe Energieverluste zu Folge haben.
 
Wennst bei einem auf 10-11 Zähne konstruierten Schaltwerk ein Röllchen mit 15 Zähnen einsetzt, paßt nichtmal die Kette mehr durchs Schaltwerk, mal abgesehen davon, daß es auch an der Kassette enger zugeht, evtl zu eng.
 
Bei einem Röllchen mit ungerader Zähnezahl kommt abwechselnd (bei jeder Umdrehung) ein Innenglied und ein Außenglied auf den gleichen Zahn. Das Röllchen soll sich dadurch gleichmäßiger abnutzen -> länger halten.

Wennst bei einem auf 10-11 Zähne konstruierten Schaltwerk ein Röllchen mit 15 Zähnen einsetzt, paßt nichtmal die Kette mehr durchs Schaltwerk, mal abgesehen davon, daß es auch an der Kassette enger zugeht, evtl zu eng.

Die 15'er Röllchen sollen ja AFAIK auch nicht als Führungsrolle, sondern nur als Spannrolle eingesetzt werden.

Größere Schaltröllchen sollen auch geringe Energieverluste zu Folge haben.

Glauben die Esoterik-Biker?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mir alleine schon überlege, daß ein 15z Röllchen eine um "2 Zähne" längere Kette benötigt (Zähnedifferenz zu 11z = 4 , dann umschlingt die Kette die Spannrolle ungefähr auf dem halben Umfang, macht also 2 Zähne mehr), dann hat sich das Thema für mich schon erledigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich mir alleine schon überlege, daß ein 15z Röllchen eine um "2 Zähne" längere Kette benötigt (Zähnedifferenz zu 11z = 4 , dann umschlingt die Kette die Spannrolle ungefähr auf dem halben Umfang, macht also 2 Zähne mehr), dann hat sich das Thema für mich schon erlegt.

Da irrst du garbel. Maßgebend für die Kettenlänge ist groß/groß. Da ist der Schaltwerkskäfig nahezu waagerecht und die Umschlingung sehr gering. Erst bei klein/klein spielt dann die Umschlingung eine Rolle, daher kommt dann die vergrößerte Kapazität.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Größere Röllchen drehen sich langsamer als kleinere und das bringt eine Energieersparnis. Allerdings nur theoretisch, weil die verminderte Reibung durch weniger Umdrehungen, so minimal ist, daß es nur rechnerisch nachgewiesen werden kann.


Das hätte ich gerne mal erklärt wieso sich größere Rollen langsamer drehen als kleine :confused:

Mfg 35
 
Das hätte ich gerne mal erklärt wieso sich größere Rollen langsamer drehen als kleinere :confused:
Wie funktioniert denn eine Kettenschaltung? Durch die unterschiedliche Größen (Zähneanzahl) der Ritzel und Kettenblätter, dreht sich das angetriebene Rad einmal schneller und einmal langsamer. Bei gleicher Trittfrequenz, aber unterschiedlicher Übersetzung, fährst du mal langsamer und mal schneller. Bei den Rollen ist es ähnlich. Ohne Veränderung der Geschwindigkeit und Trittfrequenz, aber Erhöhung der Zähne am Röllchen, muss sich das bei gleichbleibender Kettengeschwindigkeit um den Anteil der dazugekommenen Zähne weniger drehen. Hat es vorher z.B. 10 Zähne und jetzt 12 Zähne, dreht es sich 10% langsamer und umgekehrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
also doof gesagt hätte ich folgenden effekt:

schaltwerk hat maximal ich sach mal 32t. nehme ich nun ein kleineres oberes schaltrölleken, könnt ich evtl auch nen 33t oder 34t kassettchen fahren?
 
Zurück