Ein Fully für Enduro/All-Mountain und Flowtrails/Downhill

mtN

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Hallo zusammen,

ich suche ein MTB. Soweit nichts neues in diesem Thread, schätze ich :)
Es sollte sich gut eignen um längere Fahrten über Feldwege, durch den Wald etc zu machen und auch für Trails den Berg runter herhalten.
Schlussendlich ein allrounder durch und durch, wobei mir die Trailsicherheit wichtig ist (Daher für mich ein Fully und kein Hardtail).
Ich verfolge das Ziel meine Ausdauer auszubauen und Spaß am Downhill fahren zu haben. Das lässt sich sehr gut verbinden, denke ich.
In meiner Nähe gibt es keine kultigen Berge wie die Alpen oder den Schwarzwald, aber den Bikepark Osternlohe, wo ich mich auch herantasten möchte und ebenso einen anspruchsvollen Trail, wo es ebenfalls mein Ziel ist, diesen zu befahren, wenn ich die Fahrtechnik beherrsche.
Meine bisherigen Erfahrungen habe ich aus gelegentlichen Biketouren (vorwiegend asphaltiert/Feldweg) und vereinzelten Trailtouren (Berg hoch fahren, Trail runter wie z.B. diesen).

Ein Bike, welches ich hier gefunden habe, hat folgende Merkmale:
  • Rahmen: 2013 Specialized Stumpjumper FSR Comp 29er XL (Aluminium)
  • Gabel: 2017 RockShox Yari RC 150mm
  • Dämpfer: Fox CTD Evolution mit Autosag (130mm Federweg)
  • Laufräder: Stans No Tubes Flow Ex auf FunWorks 4Way (LRS von Actionsports)
  • Bremsen: Magura MT5 (mit 1-Finger Hebel)
  • Bremsscheiben: 180mm Magura Storm (VR und HR)
  • Reifen Vorne: Continental Baron 2.4
  • Reifen Hinten: Continental CrossKing 2.3 (Neuwertig)
  • Umwerfer: SRAM X7 10 speed
  • Schaltwerk: SRAM X9 10 speed
  • Schalthebel: SRAM X7
  • Kurbel: SRAM S 1250
  • Vario-Stütze: Specialized Command Post
  • Lenker: Spank Oozy Trail 760mm
  • Vorbau: Sixpack Leader 50mm
Ich bin 185 groß mit einer Schrittlänge von 92cm.
Mein Budget steht nicht ganz fest, die Obergrenze liegt bei ~2500€, es sollte einfach ein gutes MTB fürs Geld sein.

Sorry falls ich was vergessen habe, einfach Bescheid geben, ich liefere es nach :)

Viele Grüße,
Martin
 

mtN

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Kauf dir für das Geld ein neues 29er Capra in XL, hast du mehr von.
Welches YT-Bike meinst du da konkret?
Bist du dir sicher, dass ein neues Bike für den Anfang geeignet ist? Ich bin bisher eher davon ausgegangen, ein gebrauchtes zu nutzen und anhand dessen viel mehr von der Technik des Fahrrads zu verstehen...
Der Wertverlust beim ersten "drauf sitzen" ist beträchtlich, daher habe ich auch eher zu einem gebrauchten tendiert.
Etwas höheres Risiko von einem Ausfall, aber viel günstiger.
 
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Gabel, Dämpfer und Vario sind "Schwachstellen" die schnell teuer werden können. Beim Neubike 2 Jahre sorglos. Muss man abwägen.
 
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Du willst in Osternohe fahren, evtl Okopf - da ist ein gut laufendes Bike mit Reserven sinnvoll.
YT Capra AL Base 29.
Eagle, brauchbares Fahrwerk, rollt auch auf Flowtrails gut.
 

mtN

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Osternohe wird eher die Ausnahme bilden. Im Notfall kann man dort ja immer noch ein Bike mieten und das eigene zu Hause lassen.
Mein Kopf hat noch nicht ganz geschalten, warum ich das Budget ausreizen sollte, wenn es günstiger ebenfalls gute Bikes gibt, wenn auch gebraucht. Das Risiko für einen teuren Ausfall von Dämpfer/gabel kauft man da natürlich mit ein, das ist ein Argument.

Okopf?

Edit: Eben bemerkt dass der Satz oben vielleicht etwas missverständlich formuliert war. Ich meine, dass ich mich auf den Trails in meiner Umgebung herantaste an das Niveau des Bikepark Osternlohe :)
 
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Schau mal hier, um dir nur einen kurzen, ziemlich unvollständigen Überblick zu verschaffen, was mit deinem Budget möglich ist:

Dazu kommen natürlich noch YT, Canyon, Radon (mit ziemlich attraktiven neuen Modellen, muss ich sagen). Da macht es mMn wenig Sinn, wenige hundert Euro zu sparen und mit einem potentiell ziemlich runtergerockten Gebrauchten anzufangen.

Weitere Alternative: geh' zu den örtlichen Händlern und fahre (oder zumindest sitz mal) Probe, was geht, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was dir gefällt. Da gibt es auch viele attraktive Modelle von z.B. Giant (Stance, Trance, ggf. Reign), Cube (Stereo 140 oder 150), Trek (Fuel EX Mj2019 und neu 2020, Remedy), die für das Budget zu haben sind und einiges mitmachen sollten.

Was man wirklich nicht unterschätzen sollte ist die Entwicklung, die Geometrien in den letzten Jahren gemacht haben. Ein 6 Jahre altes 29er könnte der Grund sein, warum heute noch Leute der Meinung sind, 29er seien nicht agil genug, irgendwie staksig und grundsätzlich nicht wirklich gut, während aktuelle 29er sich doch tatsächlich ziemlich gut fahren lassen.
 

mtN

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Vielen Dank Dodger79 für deine ausführliche Antwort.
Für mich ist es als "Neuling" ziemlich schwierig, Einblick in die ganzen Hersteller zu haben und welcher nun gut oder schlecht ist. Ich habe hier direkt zwei Cube Händler in der Nähe (Nürnberg), wie sind Cube-Räder im allgemeinen und Cube-Räder im Bereich 1500-2500€ im speziellen?
Noch eine Anmerkung: Ich habe auch lange mit dem Gedanken gespielt, ein Hardtail zu nehmen, da dieses bei gleichen Parts günstiger ist (klar, weil kein Dämpfer etc). Auch von anderer Seite wurde der Gedanke eingeworfen, dass man mit einem Hardtail besser lernt mit dem Gelände umzugehen, was beim Fully von dem Dämpfer ja oftmals weggeschluckt wird (kleine Fehler werden verziehen).
Wie ist eure persönliche Meinung zu Hardtail vs Fully?
 

Florent29

Blind Racing for life
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wie sind Cube-Räder im allgemeinen

Kurz.

Cube-Räder im Bereich 1500-2500€ im speziellen?

Unter 2k: Nicht zu empfehlen.

Über 2k: Gut ausgestattet. Bißchen oldschool.

Auch von anderer Seite wurde der Gedanke eingeworfen, dass man mit einem Hardtail besser lernt mit dem Gelände umzugehen, was beim Fully von dem Dämpfer ja oftmals weggeschluckt wird (kleine Fehler werden verziehen).

Jain.

Ja, ein Hardtail muss man präziser fahren (lernen).

Nein, ein Hardtail raubt ungeübten Fahrern schnell das Selbstvertrauen.

Wie ist eure persönliche Meinung zu Hardtail vs Fully?

Ja.
 
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Osternohe ...

Okopf?

Edit: Eben bemerkt dass der Satz oben vielleicht etwas missverständlich formuliert war. Ich meine, dass ich mich auf den Trails in meiner Umgebung herantaste an das Niveau des Bikepark Osternlohe :)

Osternohe hat soweit ich mich erinnere gaaanz viel Schlamm und dazu ein paar Drops und Doubles von krass bis ganz krass. Ein bisschen lustigen Holpertrail und ein bisschen Flow. Mit einem kurzen Rad oder gar Hardtail bist du dort als Anfänger verloren. Ist oft voll dort.

Okopf https://www.ochsenkopf.info/sommer/biking/ ist eine oldschool Rumpelstrecke mit Lift. Zum Üben sehr zu empfehlen.
Wenn du dir total unsicher bist, leih dir dort ein Cube aus oder mach am besten einen Kurs. Hat halt jetzt zu .
 
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