Felbertauern von Süd nach Nord einigermaßen machbar?

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Hi Leute,

ich möchte demnächst den Felbertauern von Süd nach Nord überqueren. Nachdem es hier ja einige Forumsteilnehmer gibt, die den FT schon N-S überquert haben : was meint ihr, wieviel schiebn / tragen ist da sowohl rauf als auch runter nötig? (ich kann so S2 gut, S3 nur teilweise)

Was ich aus diversen Routenberichten und Karten interpretiere :
Rauf aus Außergschlöß ca. 300-350 hm schieben + tragen (bis zum Zirbenkreuz), dann ca. knapp 400 hm auf Karrenweg fahrbar, dann die letzten ca. 120 hm schieben + tragen.

Und runter ? Da muss man von Norden mächtig schieben. Was geht da abwärts?
 
Hallo
Es ist zwar nicht ganz einfach einzuschätzen was alles bergab geht wenn man nur hochgeschoben hat, aber ich bin mir recht sicher das ein großer teil des ersten stückes von der Hütte runter nicht fahrbar ist. Dann kommt eine querung wo es zumindest 2006 noch keinen weg gab. Dann kommt man auf die Schotterstraße zum ehemaligen Bergwerk auf ca.2000m. Ab da ist natürlich alles problemlos. Also im allerschlimmsten fall 400m bergab schieben/tragen.
Wenn es in die Tour reinpasst, würde ich es mit meinen Erfahrungen bei gutem Wetter probieren. Auf jeden fall ist der weg so rum nicht schlechter als Nord Süd.
Viel Spass
 
Danke, das hilft mir sehr.

Ist meine Einschätzung des Aufstiegs zur Pöltner Hütte einigermaßen richtig? Wir würden nicht am Lift hoch, da sind es laut Karte deutlich mehr Höhenmeter, sondern ab Außergschlöß. Ab ca. 1950-2000 treffen sich dann die Wege.
 
Schwierig.
Ich würde den Weg unter der Materialseilbahn nehmen.. Da müß man das steile Stück hochtragen/schieben hat dann aber die gut fahrbare Querung bis zu den Strommasten und dann den weiteren Weg auch zum größten teil fahrbar. Auf dem anderen Weg denke ich wird mit fahren weniger möglich sein. Wenn du pech hast geht nichts bis die Wege wieder zusammenkommen.
 
Schwierig.
Ich würde den Weg unter der Materialseilbahn nehmen.. Da müß man das steile Stück hochtragen/schieben hat dann aber die gut fahrbare Querung bis zu den Strommasten und dann den weiteren Weg auch zum größten teil fahrbar. Auf dem anderen Weg denke ich wird mit fahren weniger möglich sein. Wenn du pech hast geht nichts bis die Wege wieder zusammenkommen.

Würde ich absolut so unterschreiben! Abwärts nach der Pöltner Hütte bis zum Ende der Bergwerkstrasse ist mit entsprechender Fahrtechnik (S2) sicherlich 1/3 zu fahren. Meine Beurteilung besteht aber ebenfalls nur aus der "N-S-Perspektive"....
 
Bin gerade vorgestern in Nord-Süd Richtung drübergefahren. Und dabei auf einen Bagger getroffen, der auf der Südseite einen Weg nach oben baut, dieser startet glaube ich am Tauernhaus und ist fast bis zu dem Beginn des alten Wegs unter den Strommasten fertig. Vielleicht schaffst du ja eine Erstbefahrung.
Nach Norden runter kann ich nur bei guter Sicht empfehlen. Ich bin da bei schlechter Sicht rauf und hab mich im Nebel ganz schön verlaufen. Das ist bergauf noch harmlos, bergab jedoch muss man genau eine Stelle finden, um die letzten 200m zur Bergwerksstraße durch ausgesetztes Gelände zu schaffen. Auf jeden Fall auf die grünen Markierungen, die manchmal auf die Felsen gemalt sind, achten.

Peter
 
Wird leider nix mit einer Erstbefahrung. Ich denke, da sind die Osttiroler schneller ;-)

Die Tour hätte eigentlich so ca. Sonntag / Montag letzter Woche stattfinden sollen, wir wollten über Krimmler Tauern - Ochsenlenke - Klammljoch kommen. Wir sind aber wegen des schlechten Wetters letztes WE nach Südtirol ausgewichen, und das war eindeutig die bessere Idee.

noch ein bisschen OT :
Vielleicht hier mal ein Tipp : St.Vigil - Kreuzjoch - durchs Lärchental ins Grünwaldtal und zum Pragser Wildsee. Das ist eine der absolut besten Touren die ich kenne. Rauf a bissl steil, aber einer unserer Gruppe ist _alles_ gefahren (ok - mit Pausen). Und der Trail im Lärchental ist kaum zu überbieten, vor allem unten, da kann man dermaßen Schotter - und Bachbettsurfen bis einem die Endorphine und das Adrenalin zu den Ohren rauskommt. Sowas von geil, ich sag's euch.

Und noch was : ein 5Sterne+ für die Dürrensteinhütte. Essen - Zimmer - alles top. Und die freundlichsten Hüttenwirte überhaupt. Ich hatte meinen Geldbeutel verloren und die Wirtin gab mir spontan ihr Auto zum runterfahren und suchen. Wow!
 
noch ein bisschen OT :
Vielleicht hier mal ein Tipp : St.Vigil - Kreuzjoch - durchs Lärchental ins Grünwaldtal und zum Pragser Wildsee. Das ist eine der absolut besten Touren die ich kenne. Rauf a bissl steil, aber einer unserer Gruppe ist _alles_ gefahren (ok - mit Pausen). Und der Trail im Lärchental ist kaum zu überbieten, vor allem unten, da kann man dermaßen Schotter - und Bachbettsurfen bis einem die Endorphine und das Adrenalin zu den Ohren rauskommt. Sowas von geil, ich sag's euch.

Wir sind den 19 er runter zum Pragser Wildsee und der war nach der Fojedöra schon recht technisch und wir mussten ein paar Passagen schieben. Unten dann richtig Klasse mit Wiesentrails wie geshapt, jeder Hügel ein Absprung :daumen:. Deine Variante über den 24 er und 25 er klingt noch besser.
 
Hi,

...ich hol den fred wieder raus.

Wir fahren heuer S nach N über den neuen Weg vom Felbertauern Süd Portal.

Hat irgendwer einen Ahnung wie die zwei Steige von der St. Pöltner Hütte Richtung Hintersee sind?

Also a.) über den "Geißstein" - sieht aber laut Karte eher felsig aus ...
oder b.) nach dem Nassfeld nicht zur Bergwerksstr. queren, sondern über den Steig hinunter - sieht laut Karte und Orto besser aus.

Irgendwer schon da rauf - oder runter?
 
Ich bin gestern von Matrei nach Mittersill geradelt und hatte vor bei der Abfahrt zur Bergwerksstraße zu queren. Der Hüttenwirt der St.Pöltner Hütte meinte aber für die Querung würde ich ähnlich lange brauchen wie für den restlichen Steig hinunter über den Geißstein. Da es bis zur Abzweigung mit etwas fahren und etwas schieben ganz gut ging und ich auch kein Freund von Forstraßen bergab bin folgte ich dem Rat, was zu Anfangs auch in dieser Tonart weiterging. Doch es wurde immer steiler und aus dem schieben wurde tragen und bei den zahlreichen Steilstufen mit Seilsicherung wurde es sehr mühsam und ich stand des öfteren etwas ratlos da wie ich und das Rad da heil runterkommen sollten. Diese Variante kann ich also defintiv nicht empfehlen und an ein fahren ist bis ganz kurz vor dem See ist nicht mehr zu denken.
 
hätte auch eine süd-nord querung geplant :)

habe nun in komoot gesehen, dass östlich von punkt 8 noch eine kurze parallele variante ist.
besser fahrbar (bzw. "gehbar") ist aber meine gewählte route, liege ich da richtig?

danke für infos !

Brent 1.jpg Brent 2.jpg
 
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