Wir sind dann nach Koblenz gefahren zu Canyon damit Sie verschiedene Größen Probefahren kann. Meine Freundin war auch der Meinung das Sie ein "Herren" Bike nehmen könne (weil die günstiger kamen) , aber Probefahrt zeigte das Gegenteil. ...
... Naja, also ich kann halt nur nochmal den Tipp geben, macht ne Probefahrt wenn es geht

das einzig richtige
Ich habe den Eindruck, dass gerade Anfänger(innen) eher zu "Lady"-Modellen tendieren, weil da das Bedürfnis nach einer aufrechteren Sitzposition und höheren Front eher gegeben ist. Mit wachsender Erfahrung und Training kann das auch kippen, und die "Herren"/Unisex-Modelle wieder interessanter werden.
Lasst euch aber nicht vom Aufbau täuschen, sondern schaut genau hin. Einige Lady-Modelle bauen auf demselben Rahmen auf wie die Herren-Modelle, und haben nur anderen Anbauteile (Lenker mit mehr Rise, mehr Spacer, kürzerer Vorbau, "Damen-
Sattel", etc...). Dafür sind oft die Anbauteile schlechter und das Gewicht höher bei gleichem/höherem Preis. Gott sei Dank ist das nicht mehr überall so, die Hersteller scheinen nachzulegen. Auch wenn das "Lady-Modell" bei Probefahrt passender erscheint: wenn der Rahmen derselbe ist oder nur minimal unterschiedlich sollte man sich halt im Zweifel überlegen, ob ein "Herren-Modell" nicht günstiger kommen könnte, das man einfach selbst passend umbaut (bzw. kann man ja oft auch mit dem Händler aushandeln, dass er ohne Aufpreis bestimmte Teile nach Wunsch tauscht).
Ehrlich gesagt versteh ich eh nicht, warum ein Unterschied nach Geschlechtern gemacht wird. Es gibt einen Unterschied nach persönlichem Wohlfühlfaktor, und Körpergeometrie. Aber auch Männer bauen sich doch ihre Räder für sie selbst passend um

. Bei beiden Geschlechtern gibt's Leute, die lieber aufrecht sitzen wollen, und welche die lieber gestreckt sitzen.
-> nicht von Marketing-Blabla täuschen lassen, sondern vollkommen ergebnisoffen alles ausprobieren was geht. Nur weil "Lady" drauf steht, muss es noch lange nicht für "Lady" geeignet sein


