geschwindigkeit

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Bike der Woche
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habe das problem dass ich meine geschwindigkeit immer reduziere und reduziere wenn ich alleine fahre, also ich fahr halt am liebsten durchschnittlich 20 kmh auf grader strecke und will eigentlich nicht schneller fahren

mein freund fährt halt immer höhere trittfrequenz und generell schneller als ich, weiß nicht ob ich einen fehler hab oder er

auf jeden fall will ich wissen, ob ich lieber langsam ein schnelleres tempo angewöhnen sollte, oder lieber mein tempo weiterfahren sollte, vielleicht mit kleiner steigerung, aber die 35 km/h-40 durchschnitt auf den geraden strecken wie mein freund(dass ja auf dem tacho hinterher 30 km/h durchschnitt steht) will ich eigentlich nicht folgen, weil ich finde dass das einfach unsinn ist wenn man kein rennen fährt
 
Mit welchen Rad fahrt Ihr solche Durchschnitte?

etwa mit dem fetten Doppelbrücken-Gabel Dual-Faces-Bomber auf Deinem Benutzerbild?

Wahnsinn, dann müsst Ihr Beine wie griechische Säulen haben...und ich meine diese riesigen antiken Teile...!

Also: zunächst mal zählt das Wohlfühlen auf dem Rad!
Wenn Du Deinen persönlichen Rythmus gefunden hast, der Dir im Moment gut tut, dann solltest Du den beibehalten.
Hetzt Du dagegen Deinem Kumpel immer nur hinterher, ist das für Deine Motivation nicht gut. UND VOR ALLEM IST DAS FÜR DEIN TRAINING TOTAL KONTRAPRODUKTIV!! Du kommst nämlich in Pulsbereiche, die für Dich zunächst noch zu hoch sind. Die Folge: Du trainierst keine Grundlage, die für eine gute Kondition das A und O ist, und wirst somit auch kaum besser!

Natürlich kann man das Tempo langsam steigern, wenn man das will. Aber dann bewusst und als Trainingseffekt.
Wenn man keine Rennen fahren will, dann muss man sich auch nicht quälen, um immer besser und schneller zu werden. Dann zählt hauptsächlich der Spaßfaktor!! Und wenn Du keinen Spaß daran hast, immer schneller durch die Gegend zu knallen, dann ist das eben so und Punkt! Du musst doch glücklich sein mit Deinem Sport, und niemand sonst.

Und noch was: es kommt im Training zunächst mal überhaupt nicht auf die Geschwindigkeit an. Es zählt allein die Zeit, die man innerhalb bestimmter Pulsgrenzen trainiert. Geschwindigkeit ist ein angenehmer Nebeneffekt.
Mein Trainingsplan sieht z.B. für den Mittwoch vor: Steigerungen 10x75 sek 95% Leistung. Das ist Kraftintervall-Training. Donnerstag: 90 Min. Regenerationstraining; Samstags: 180 Min MTB mit KA2-Anteilen. Du siehst: KM/H spielt keine Rolle!

Daher: keinen falschen Ehrgeiz! Hör auf das, was Dir gut tut und was Du leisten bzw. erreichen willst.
Ich fahre z.B. aus den gleichen Gründen nicht mehr mit meinem Schwager, weil der 10 Jahre MTB-Trainings- und Wettkampfvorsprung hat und ich immer in völlig falschen Pulsbereichen hinter ihm her hetze.

Grüße vom Pastorensohn!
 
nein ich fahre das mit nem alten rennrad
danke für die antwort

ich denke er fährt selber zu schnell, meint aber er müsse schneller fahren, werde mir nochmal ein paar gedanken beim nächsten ausritt machen
 
Den Ausführungen vom Pastorensohn gibts eigentlich nichts hinzuzufügen.
Am besten Du legst Dir einen Pulsmesser zu, der diszipliniert etwas. So geht es jedenfalls mir. Habe mich vorher aus ähnlichen Gründen wie Du oftmals überlastet. Das passiert jetzt (meistens :rolleyes: ) nicht mehr.

So long

Drift
 
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