Hardtail-MTB gesucht für XC-Tour und Trail

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Zur Info: gerade beim Bulls-Händler angefragt: wahrscheinlich nur in Rahmenhöhen 40, 43, 45cm zu bekommen. Seltsam!
Warum seltsam?
Das ist nur die Länge des Sitzrohrs (steht so auch auf der Homepage).

Das 45er entspricht einem XL-Bike.
Einfach mal die Geowerte auf der Homepage anschauen.

Normale Werte für moderne Bikes.
 
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Die Charger Dämpfung der Pike im Bonero2 ist der Motion Control im der RS35 Gold im Bonero1 deutlich überlegen und auf schnell gefahrenen Wurzelfeldern/Buckelpisten deutlich spürbar

Das Bonero 2 ist gewiss den Aufpreis wert, aber das gibt's wohl dieses Jahr nicht mehr, da bleibt ja dann nur das 1 oder 3?

Ich denke das 1 mit der RS35 wird auch gut funktionieren, für deinen Anwendungsfall.

Aber Vorsicht:
Wenn du so ein "Optimierer" wie einige hier, inkl. mir, bist würde ich das 2 oder3 nehmen. Da du sonst bald die Gabel, die Schaltgruppe und Bremsen upgraden willst....das wird dann unterm Strich teurer als das 3er.😉

Wenn das Bike aber einfach funktionieren soll, und du schlicht fahren willst...dann wirst auch mit dem 1 glücklich.

Sehe beide Punkte auch so.

Hatte selbst die RS35 gold, ist OK aber für regelmäßige Trailausflüge nicht unbedingt erste Wahl. Meine war mit 2.4kg auch nicht gerade leicht.

Ab Juli soll das neue Bulls Duro verfügbar sein. Evtl. wäre das ja noch eine Option (ZEG/Bulls-Händler gibt es ja an jeder Ecke, so dass evtl. eine Vorbestellung/Reservierung möglich ist).

Auch nicht verkehrt. Die Bilder sind verwirrend. Marry und Will je nach Bild als Bereifung, dann aber doch die sinnvolle Variante mit Nic in der Beschreibung.
Hat das Teil echt eine Kefü :oops:

Das Sitzrohr ist für ein XL aber mal richtig gut.
 

Jierdan

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Ihr verwirrt mich hier... wir reden von 80% XC... da willst du nicht wirklich das Kona mit 15kg durch die Gegend wuchten... Leider ist die Geometrie nicht sehr modern, aber ein Vitus mit angeblich stark 11kg (was eigentlich immernoch zu schwer für XC ist) könnte für dich mehr Sinn ergeben...
 
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Ihr verwirrt mich hier... wir reden von 80% XC... da willst du nicht wirklich das Kona mit 15kg durch die Gegend wuchten... Leider ist die Geometrie nicht sehr modern, aber ein Vitus mit angeblich stark 11kg (was eigentlich immernoch zu schwer für XC ist) könnte für dich mehr Sinn ergeben...
Wenn meine Touren 20% echten Trail-Anteil hätten, wäre ich nicht unglücklich. Die meisten anderen "Normalbiker" vermutlich ebenso. Wir sind doch meist alle eher auf Schotter-, Wald- und Wiesenpfaden unterwegs und ab und zu kommt ein verwurzelter Trail, der den Namen auch verdient. Und dann das Ganze noch als Abfahrt... Bei meinen üblicherweise ca. 40 - 50 km-langen Touren wären 10 km echte Trails nicht schlecht.
Dennoch fahre ich, wie viele andere auch, dort sehr gerne und passend mit dem Trail-Fully.
So interpretiere ich den TE auch. Und er will bis S2 fahren.

Zitat:

Ich möchte ein Hardtail- Bike welches auf typischen XC- Touren (Wald/ Wiese / Asphalt aber keine Rennen) gut funktioniert. Gut funktioniert bedeutet für mich: es soll sich nicht wie ein Panzer anfühlen, sondern eher leichtgängig sein. Gleichzeitig möchte ich steile Stücke (S2) souverän/sicher fahren können (souverän bedeutet für mich nicht unbedingt schnell). Und dabei nicht das Gefühl haben OTB zu gehen. Ich fahre mit dem Bike etwa 80% XC (was eben unterwegs kommt, keine Rennen) + 20% Trail.

Von daher finde ich etwas Trail-orientierte Räder universeller einsetzbar, als ein auf XC ausgerichteter "Spezialist".
Ich vermute, mit XC meint der TE eher "auf unbefestigten Wegen", als das XC-Rennformat.
 
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Was man nicht alles so auf der Arbeit sonst noch schafft...
Sehe beide Punkte auch so.

Hatte selbst die RS35 gold, ist OK aber für regelmäßige Trailausflüge nicht unbedingt erste Wahl. Meine war mit 2.4kg auch nicht gerade leicht.


Auch nicht verkehrt. Die Bilder sind verwirrend. Marry und Will je nach Bild als Bereifung, dann aber doch die sinnvolle Variante mit Nic in der Beschreibung.
Hat das Teil echt eine Kefü :oops:

Das Sitzrohr ist für ein XL aber mal richtig gut.
Das Bulls fällt eher weg oder wird ein backup. Das gibts ja erst ab Juli. Ansonsten sieht es geometrisch echt gut aus

Ihr verwirrt mich hier... wir reden von 80% XC... da willst du nicht wirklich das Kona mit 15kg durch die Gegend wuchten... Leider ist die Geometrie nicht sehr modern, aber ein Vitus mit angeblich stark 11kg (was eigentlich immernoch zu schwer für XC ist) könnte für dich mehr Sinn ergeben...
Siehe was robzo schreibt, Das Vitus wird mir in XL zu klein sein. Es hat 650 mm Oberrohr und 450mm Reach.
Wenn meine Touren 20% echten Trail-Anteil hätten, wäre ich nicht unglücklich. Die meisten anderen "Normalbiker" vermutlich ebenso. Wir sind doch meist alle eher auf Schotter-, Wald- und Wiesenpfaden unterwegs und ab und zu kommt ein verwurzelter Trail, der den Namen auch verdient. Und dann das Ganze noch als Abfahrt... Bei meinen üblicherweise ca. 40 - 50 km-langen Touren wären 10 km echte Trails nicht schlecht.
Dennoch fahre ich, wie viele andere auch, dort sehr gerne und passend mit dem Trail-Fully.
So interpretiere ich den TE auch. Und er will bis S2 fahren.

Zitat:

Ich möchte ein Hardtail- Bike welches auf typischen XC- Touren (Wald/ Wiese / Asphalt aber keine Rennen) gut funktioniert. Gut funktioniert bedeutet für mich: es soll sich nicht wie ein Panzer anfühlen, sondern eher leichtgängig sein. Gleichzeitig möchte ich steile Stücke (S2) souverän/sicher fahren können (souverän bedeutet für mich nicht unbedingt schnell). Und dabei nicht das Gefühl haben OTB zu gehen. Ich fahre mit dem Bike etwa 80% XC (was eben unterwegs kommt, keine Rennen) + 20% Trail.

Von daher finde ich etwas Trail-orientierte Räder universeller einsetzbar, als ein auf XC ausgerichteter "Spezialist".
Ich vermute, mit XC meint der TE eher "auf unbefestigten Wegen", als das XC-Rennformat.
@robzo, du hast mich verstanden. Zu dem Schluss bin ich in den letzten 2-3 Tagen auch gekommen.
Es geht mir nicht um das XC-Rennformat, sondern nur um die Strecken, die mit XC gefahren werden. Und dazu mische ich eben Trails ein. Ich glaube, dass die leicht Trail-orientierten Räder doch besser zu mir passen werden, auch wenn ich sie wohl nur zu 20% da fahren werde, wo sie hingehören. Und wer weiß, vllt packts mich ja richtig und ich kriege mehr Bock auf Trail.
ggf. hole ich mir einen zweiten LFS mit XC-Reifen in 2.25.

Es gibt das Honzo Kona bei mir in der Nähe zum Probesitzen im Laden. Ich freu mich!

Warum heißt das verlinkte Kona Honzo:

"Honzo SE"​

Ist das die Vorjahresversion? Die hatte aber einen steileren Lenkwinkel

Wenn ich jetzt mal frech fragen würde Bonero1 vs Honzo SE was würdet ihr nehmen?
Das Bonero1 hat die steifere Gabel mit 35mm vs 32mm sowie die größeren Bremsscheiben .
Gewichtsmäßig ist es vllt leicht im Vorteil mit geschätzt 14.6 kg vs 15.6 kg in XL.
Dann wohl immer noch das Bonero, hm? Es ist mehr Slack... Das ist noch der Punkt, den ich wenig einschätzen kann...
 
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Ich fahre ein Stevens Sentiero, und habe ähnliches Terrain wie du. Besonders die Gabel finde ich bei dem Preis nicht schlecht.
Ich habe mir eine Carbon Sattelstütze und Lenker, DTSwisss X1900 Laufräder und jetzt nach einem Jahr die Kassette, Kurbel und Kette auf XT umgerüstet und bin jetzt bei 11,2 Kg.
 

Jierdan

Skill ist, wenn Luck zur Gewohnheit wird
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[...]
Siehe was robzo schreibt, Das Vitus wird mir in XL zu klein sein. Es hat 650 mm Oberrohr und 450mm Reach.
[...]

Ja, 450 ist schon sehr kurz. Das meine ich mit unmoderner Geometrie. Mit dem flachen Sitzwinkel vom Vitus sitzt man anders drauf und fährt ggf. mit Tourenfokus auch einen längeren Vorbau als bei einem topmodernen Rahmen. Nicht ideal, geht aber auch, auch in S2. Aber das nur am Rande, mir gehts hauptsächlich ums Gewicht.

Mir verderben die schweren Ballerbuden jedenfalls den Spaß am touren fahren, aber hey, das ist nur meine Erfahrung ;) Mit genug Pferdestärken in den Waden geht alles!
 

Aldar

MimiMi
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SE =Special Edition damit kann aber nur die Farbe gemeint sein , den das normale Honzo hat identische Ausrüstung und ist 300 Euro teurer soweit ich das gesehen habe...
 

JensDey

Beide Seiten haben unrecht!
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Aber das nur am Rande, mir gehts hauptsächlich ums Gewicht.
Mein Carbon Fully (M) und mein Dartmoor Primal 29 liegen beide bei ca. 13,5kg und würden beide XC-Touren mit spaßig-flüssigen Trails gut erfüllen.
Bei einer Größe von 1m95 und mehr hast du ja meist mehr Körpergewicht, da relatviert sich 1kg am Rahmen auch eher.
 
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Es geht mir nicht um das XC-Rennformat, sondern nur um die Strecken, die mit XC gefahren werden. Und dazu mische ich eben Trails ein. Ich glaube, dass die leicht Trail-orientierten Räder doch besser zu mir passen werden, auch wenn ich sie wohl nur zu 20% da fahren werde, wo sie hingehören. Und wer weiß, vllt packts mich ja richtig und ich kriege mehr Bock auf Trail.
ggf. hole ich mir einen zweiten LFS mit XC-Reifen in 2.25.
Wenn das Maximum an Vortrieb nicht im Focus steht, würde ich von 2.25 Bereifung Abstand nehmen.

Ich bin von eine 2.35 Reifen am HR mit 730gr auf 930gr Reifen am HR beim Trail-HT. Gefühlt sind es nun 10mm Federweg hinten, somit mehr Fahrkomfort.
Ich hab 800gr am VR und 730gr am HR vom 120/110mm Fully, am Trail-HT 1kg am VR und 950gr am HR. Fahre alle Reifen mit 1,42bar und 1,6bar Druck tubeless auf 30mm Felgen. Auf schlechtem Schotter/Asphalt ist der Fahrkomfort der gleiche beim Anrollen im Sitzen.
 
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Ich war beim Händler. Er hatte das Kona Honzo XL auf Lager, aber nicht aufgebaut. Er wird es die Tage aufbauen und ich kann dann vorbeikommen und mich draufsetzen.

Er hat aber angefangen mich zu überreden, mir ein Trail-Fully zu kaufen. Das will ich zwar nicht, den es hat erhöhten Wartungsaufwand und ist auch noch teurer. Trotzdem hab ich mich auf das Trek Fuel Ex in XL draufgesetzt. Es war mir gefühlt zu kurz. Es wird noch in XXL produziert, aber das hatte er nicht im Laden.
Warum schreibe ich das? Ich glaube ich habe jetzt das erste Mal gefühlt, was es bedeutet, wenn ein Bike einen flachen Lenkwinkel hat. Das Fuel Ex hat ohne SAG 66.5°. Ich glaube das Dämpfer war etwas zu wenig aufgepumpt für mich (30%?), so dass der SAG etwas größer ausfiiel. Wenn ich das richtig verstehe, dann macht der SAG im Dämpfer den Lenkwinkel flacher.
Als ich damit auf dem Hof ein paar Runden gedreht habe, fühlte es sich sehr kippfreudig an. Es wollte andauernd zu den Seiten kippen. Das ist dann das Resultat vom flachen Lenkwinkel nehme ich an.
Ich verstehe, dass das auf dem Trail geil ist. Ich verstehe jetzt auch, was Leute damit meinen, wenn sie sagen, dass flache Lenkwinkel für Touren nicht ideal ist. Ich weiß nicht, ob ich das so richtig mag, das hätte ich wohl mal 10 km auch bei schnellerer Fahrt testen müssen. Freihändig langsam fahren war schon anspruchsvoll.
Jetzt nochmal die Frage an euch. Wie stark wird dieses Gefühl beim Bonero sein (Lenkwinkel 65°)? Beim HT wird der Lenkwinkel durch den SAG der Gabel etwas steiler. Ich kann auch sonst etwas schwer einschätzen, was die Fully-Geo sonst noch ausmacht.
Hier mal ein GeoVergleich:

 
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Ich war beim Händler. Er hatte das Kona Honzo XL auf Lager, aber nicht aufgebaut. Er wird es die Tage aufbauen und ich kann dann vorbeikommen und mich draufsetzen.

Er hat aber angefangen mich zu überreden, mir ein Trail-Fully zu kaufen. Das will ich zwar nicht, den es hat erhöhten Wartungsaufwand und ist auch noch teurer. Trotzdem hab ich mich auf das Trek Fuel Ex in XL draufgesetzt. Es war mir gefühlt zu kurz. Es wird noch in XXL produziert, aber das hatte er nicht im Laden.
Warum schreibe ich das? Ich glaube ich habe jetzt das erste Mal gefühlt, was es bedeutet, wenn ein Bike einen flachen Lenkwinkel hat. Das Fuel Ex hat ohne SAG 66.5°. Ich glaube das Dämpfer war etwas zu wenig aufgepumpt für mich (30%?), so dass der SAG etwas größer ausfiiel. Wenn ich das richtig verstehe, dann macht der SAG im Dämpfer den Lenkwinkel flacher.
Als ich damit auf dem Hof ein paar Runden gedreht habe, fühlte es sich sehr kippfreudig an. Es wollte andauernd zu den Seiten kippen. Das ist dann das Resultat vom flachen Lenkwinkel nehme ich an.
Ich verstehe, dass das auf dem Trail geil ist. Ich verstehe jetzt auch, was Leute damit meinen, wenn sie sagen, dass flache Lenkwinkel für Touren nicht ideal ist. Ich weiß nicht, ob ich das so richtig mag, das hätte ich wohl mal 10 km auch bei schnellerer Fahrt testen müssen. Freihändig langsam fahren war schon anspruchsvoll.
Jetzt nochmal die Frage an euch. Wie stark wird dieses Gefühl beim Bonero sein (Lenkwinkel 65°)? Beim HT wird der Lenkwinkel durch den SAG der Gabel etwas steiler. Ich kann auch sonst etwas schwer einschätzen, was die Fully-Geo sonst noch ausmacht.
Hier mal ein GeoVergleich:

Bist Du auf dem Parkplatz kleine Kreise in langsamer Geschwindigkeit mit starkem Lenkereinschlag gefahren? Nur so könnte ich mir ein kippeliges Gefühl erklären.
Mein Tallboy hat 65,5 Grad LW. Mein Hardtail 66 Grad. Meine Räder davor 67,5 Grad. Trotz flacher werdendem LW habe ich bei den Rädern nie das Gefühl gehabt, sie wären beim Fahren im Gelände oder bei Touren kippelig.
Ich will Dich hier zu nichts überreden, aber evtl. musst Du etwas länger und eine richtige Runde fahren, um so ein Rad richtig wahrzunehmen.
Meine Touren haben oft "touristischen" Charakter, wenn ich 60 oder 70 Km mit meiner Frau auf Feld- und Schotterwegen unterwegs bin. Auch da funktioniert das Trail-Fully prima. Eine Rennmaschine ist es aber nicht.
 
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Ich glaube das Dämpfer war etwas zu wenig aufgepumpt für mich (30%?), so dass der SAG etwas größer ausfiiel. Wenn ich das richtig verstehe, dann macht der SAG im Dämpfer den Lenkwinkel flacher.
Für ein Bike der Fedwegsklasse ist dies zu viel SAG. Ich fahre bei 110mm hinten einen SAG von 19% im Sitzen bei vollem Gerödel. Der Lenkwinkel wird nicht flacher im SAG beim HT Fully, da dies eher gleichmäßig in den SAG geht.

Jetzt nochmal die Frage an euch. Wie stark wird dieses Gefühl beim Bonero sein (Lenkwinkel 65°)? Beim HT wird der Lenkwinkel durch den SAG der Gabel etwas steiler
Wird ca. 66,5° sein im SAG.

@robzo war jetzt schneller und hat es auf den Punkt gebracht.
Lese dir mal die nächsten Beiträge durch, das trifft deine Erfahrungen

Es ist das Drehen am Lenker.

Edit: Korrigiert oben, sollte Fully sein nicht HT.
 
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Ist Dein Ziel S2 freihändig zu fahren?

Im Ernst, die Unterschiede verschiedener Lenkwinkel kann man nicht auf dem Hof des Händlers "erfahren". Da braucht es schon das entsprechende Gelände.
Die flachen Lenkwinkel so um 66-68° bei den Trailbikes machen das Fahren im schwierigeren Gelände für Anfänger etwasl leichter, da nicht so schnell Überschlagsgefühle auftreten. Die Hobel fahren auch etwas spurtreuer, was aber die Lenkfähigkeit etwas schmälert.

Theorisier nicht soviel rum, sondern fahr lieber mal Bikes mit unterschiedlichen Geometrien zur Probe. Das gibt Dir viel besser ein Gefühl dafür welcher Biketyp für Dich passend ist. Ein Fully sehe ich für Deine Anforderungen eher nicht. Wenn S2 auf nem Hardtail sicher fahrbar ist, würde ich über die Anschaffung eines ordentlichen Fullies nachdenken. Da biste aber schnell 4-5000€ los.
 
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Bist Du auf dem Parkplatz kleine Kreise in langsamer Geschwindigkeit mit starkem Lenkereinschlag gefahren? Nur so könnte ich mir ein kippeliges Gefühl erklären.
Mein Tallboy hat 65,5 Grad LW. Mein Hardtail 66 Grad. Meine Räder davor 67,5 Grad. Trotz flacher werdendem LW habe ich bei den Rädern nie das Gefühl gehabt, sie wären beim Fahren im Gelände oder bei Touren kippelig.
Ich will Dich hier zu nichts überreden, aber evtl. musst Du etwas länger und eine richtige Runde fahren, um so ein Rad richtig wahrzunehmen.
Meine Touren haben oft "touristischen" Charakter, wenn ich 60 oder 70 Km mit meiner Frau auf Feld- und Schotterwegen unterwegs bin. Auch da funktioniert das Trail-Fully prima. Eine Rennmaschine ist es aber nicht.
So ungefähr, auf dem Parkplatz kleine Runden sehr langsam. Ja, ich müsste das mal länger testen und vor allem auf mich wirken lassen.
Diesen touristischen Charakter habe ich auch bei meinen Ausfahrten. Ich fahre gerne zügig, aber kein Rennen. Außerdem bin ich sowieso stärker als meine Frau und auch starker als die Leute mit denen ich lange Touren fahre, insofern wird das wohl passen. Ich schau mal ob ich irgendein Bike mal ausleihen könnte um ein besseres Gefühl für den flachen Lenkwinkel zu bekommen.
Für ein Bike der Fedwegsklasse ist dies zu viel SAG. Ich fahre bei 110mm hinten einen SAG von 19% im Sitzen bei vollem Gerödel. Der Lenkwinkel wird nicht flacher im SAG beim HT, da dies eher gleichmäßig in den SAG geht.


Wird ca. 66,5° sein im SAG.

@robzo war jetzt schneller und hat es auf den Punkt gebracht.
Lese dir mal die nächsten Beiträge durch, das trifft deine Erfahrungen

Es ist das Drehen am Lenker.
Also Mehr mit Körper und Gewicht. Eher also so wie freihändig fahren? Ja das kann ich mir vorstellen. Das kann gut sein.

Danke euch beiden
 
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Also Mehr mit Körper und Gewicht. Eher also so wie freihändig fahren? Ja das kann ich mir vorstellen. Das kann gut sein.
Blick, Schultern, Hüfte und Gewichtsverlagerung.

Hier mal ein paar Beispiele auf die schnelle aus dem Netz
mtb-fahrtechnik-kurven.jpg

content_032816_0276_berm_riding.jpg
 
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Ist Dein Ziel S2 freihändig zu fahren?

Im Ernst, die Unterschiede verschiedener Lenkwinkel kann man nicht auf dem Hof des Händlers "erfahren". Da braucht es schon das entsprechende Gelände.
Die flachen Lenkwinkel so um 66-68° bei den Trailbikes machen das Fahren im schwierigeren Gelände für Anfänger etwasl leichter, da nicht so schnell Überschlagsgefühle auftreten. Die Hobel fahren auch etwas spurtreuer, was aber die Lenkfähigkeit etwas schmälert.

Theorisier nicht soviel rum, sondern fahr lieber mal Bikes mit unterschiedlichen Geometrien zur Probe. Das gibt Dir viel besser ein Gefühl dafür welcher Biketyp für Dich passend ist. Ein Fully sehe ich für Deine Anforderungen eher nicht. Wenn S2 auf nem Hardtail sicher fahrbar ist, würde ich über die Anschaffung eines ordentlichen Fullies nachdenken. Da biste aber schnell 4-5000€ los.
:D ja, ich theorisiere viel rum. Das Problem daran ist aber, dass es schwer ist, ein ähnlich geartetes Bike (flacher LW, Trailig) in meiner Größe bei mir in ertragberer Nähe auszuleihen. Trotzdem kann ich mir jetzt schon deutlich besser vorstellen, wie das Fahrgefühl damit sein könnte.

Ich suche aber weiter mal eine Ausfahrt mit etwas vergleichbarem zu erleben.
 

JensDey

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Im Zweifelsfall nimmst du halt eines mit steilerem LW. Auch mit 67,5 - 66,5 kann man gut im Gelände fahren und du wirst sicherlich auch damit glücklich.
Ich gehe jedoch davon aus, dass auch bei dir das kippelige Gefühl irgendwann verschwindet. Langsam über den Parkplatz kurven ist ja nicht "artgerecht".
 
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:D ja, ich theorisiere viel rum. Das Problem daran ist aber, dass es schwer ist, ein ähnlich geartetes Bike (flacher LW, Trailig) in meiner Größe bei mir in ertragberer Nähe auszuleihen. Trotzdem kann ich mir jetzt schon deutlich besser vorstellen, wie das Fahrgefühl damit sein könnte.

Ich suche aber weiter mal eine Ausfahrt mit etwas vergleichbarem zu erleben.
Bitte nicht falsch verstehen:
Wenn Du noch lange überlegst, wird das nix mehr mit dem Biken diesen Sommer.
Jetzt haben wir praktisch schon Juni, in den Läden steht wenig Auswahl bei großer Nachfrage, es kommt nur wenig Neues nach. Die für Dich in Frage kommenden Räder werden immer schwieriger verfügbar sein. Irgendwann kommen dann (vielleicht) die ersten neuen Modelle nach. Da werden teilweise andere Geometrien da sein, sicherlich aber eine andere Ausstattung und andere Preise. Dann musst Du wieder von vorne mit dem Vergleichen anfangen.

Ich würde versuchen, jetzt rasch zu Potte zu kommen und das Rad nehmen, das preislich und optisch am besten passt. Zum Fahren wird es Dir sicherlich taugen. So riesig sind die Unterschiede nicht, keines der neuen Räder ist unfahrbar und außerdem: Dir fehlt eh der Vergleich, ob ein anderes evtl. besser wäre. :bier:
 

JensDey

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