Der Preis ist... unbekannt. Naja, wird wohl eher im höheren 4stelligen Bereich liegen, nicht im mittleren.
Und dafür bekommt man dann ein Bike, das man genau so nehmen muss wie es ist - gefallen einem die Bremsen nicht mehr, muss man ein anderes Bike fahren. Will man vielleicht mal andere Laufräder (z.B. was Vorhandenes für Matschwetter) nutzen, muss man ein anderes Bike fahren. And so on...
Das Schöne am Bike ist doch, dass man mehr oder weniger nach Gusto die Einzelteile zusammensuchen oder austauschen kann.
Das ist mit den vielen Standards (welch schönes Oxymoron), die es heute gibt, ohnehin schon sehr erschwert.
Wenn sich das, was Hope so baut, als wirklicher Standard durchsetzt, also so dass es beim Großteil aller Konstruktionen so umgesetzt wird (ja, ich bin jung und habe noch Träume), ist das ne schöne durchdachte Sache. Mir gefällt das Bike optisch, und der Ansatz mit der Hinterachse gefällt mir auch (von Enduro-Geometrie habe ich keine Ahnung). Mal davon abgesehen, dass ich bisher den Einbau vom Hinterrad mehr schätze als den des Vorderrades... es gibt nen Anschlag, an dem die Achse sauber durchgeht.
Aber so sehe ich das eher als proprietäres "nein, du schraubst da nur Teile dran, an denen wir verdienen!" an. Klar, als Geschäftsstrategie mag das Proprietäre Sinn machen. Für mich, auf der Kundenseite, wirds allmählich nervig.