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Lest mal das ....

...na ja, ist schon interessant, dass ein Spitzensportler bei aussergewöhnlichen Leistungen gleich unter Doping-Verdacht steht.

Vielleicht ist er wirklich so gut (das gab's ja schon öfter und auch heute noch in anderen Sportarten), vielleicht hilft er auch nach. Vielleicht trainiert er besser, hat einen stärkeren Charakter oder eine bessere Technik (angeblich ja eine deutlich höhere Frequenz).

Wer weiss das schon. Sind doch eh alles nur Spekulationen.

Wir sollten hier demokratisch und einem Rechtsstaat folgend votieren: "Im Zweifel für den Angeklagten".

-Rainer
 
Es gibt mal 2 unbestrittene Fakten:

1.Es gibt Radfahrer die nehmen was
2. Doping hilft.

Und nun stelle ich mal die Frage in den Raum:
Ist es möglich, daß das größte Radtalent mit den besten Veranlagungen ohne Doping andere Radfahrer die doppen und wahrscheinlich auch nicht so schlecht veranlagt sind so "mühelos" versägt??
;)
 
Solange man ihm nichts nachweisen kann, sollte man sich zurückhalten. Denn sollte er das wirklich ohne Doping geschafft haben, wäre es furchtbar, ihm da ungerechtfertigt was anzudichten.

Immerhin bleibt noch seine Spinning-Technik, die ihn von allen anderen unterscheidet, obwohl ich eigentlich dachte, dass Ulrichs Stil ökonomischer ist, aber wer weiss.
Ich bin gespannt, ob man in Zukunft noch mehr Fahrer mit dieser Technik sieht, dann wird sich vielleicht zeigen, was es wirklich bringen kann.

Insgesamt kotzt mich die ganze Doping-Nummer ziemlich an, vielleicht sollte man noch viiiiel strenger kontrollieren und sündige Sportler direkt lebenslang sperren :mad:
 
Man kann dann aber auch gleich die Frage stellen ob nicht Ullrich auch etwas nimmt, denn der hat z.B. Beloki oder die anderen Bergfahrer auch schlecht aussehen lassen. Ein Angriff und weg waren sie.

Ich finde es jedenfalls nicht richtig auf Armstrong loszugehen wenn ihm nichts nachgewießen wurde, sonst muß man immer jede Leistung in Frage stellen.

Auch Pantani ist ja in den letzten Jahren durch seine hohe Trittfrequenz am Berg aufgefallen, also sieht es doch so aus, als ob diese Technik die bessere ist.
 
Ich denke Armstrong ist sauber - er hat in den letzten Jahren unheimlich viel durchgemacht und ist ein ganz anderer Fahrer als vor seinem Kampf gegen den Krebs.

Den hat er gewonnen - eine Tour dagegen ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Was ich damit sagen will: er hat es nicht nötig auf so einem Weg (Doping) die Tour zu gewinnen.

Erinnert Euch doch mal an Fahrer wie Merckx oder Indurain... das waren auch riesige Talente... Indurain hat fünf Jahre die Tour dominiert.

Man sollte nicht alles so schwarz sehen... :cool:
 
Ahloaaaaaaaaaa,


so, nun muß ich mich auch mal zu dem Thema DOPING melden. als ehemalige Rennradfahrerin (Lizens, Bahn und Straße) muß ich Euch leider Eure Träume zerstören.

In JEDEM Hochleistungssport wird gedopt. Die Mittel die dort verwendet werden, sind immer den Kontrollen/Nachweisen vorraus. Das ist so. Wenn jemand einen Kenn der Außerdem Krebs hatte, der weiß, das man das zwar "Heilen" kann, aber der Körper ist nach einer solchen Krankheit nicht mehr das, was ein normaler Körper ist. Durch die chemo und so. Und eine Chemo, baut man nicht so einfach von einem Jahr zum ander ab.

Nicht das ich Lance verurteile. Ich bewundere, das er nach der überstandenen Krankheit wieder so Radfahren kann. Aber er hat dadurch auch einenen Vorteil (genehmigte Medikamente)

Ich weiß es von Rennfahrern, die in einem Profiteam unterkommen hätten können. Da haben sie 2 Verträge vorgelegt bekommen. Einen Teamvertrag, und einen wo drinne steht wer beim Dopen erwischt wird /auffliegt, weiß von nix.

Aber es ist nicht nur beim Radsport so. Auch Leichtatletik, Schwimmen, Gewichtheben, Langlauf..........die Liste könnte ich so fortführen.

Genauso die Aussage das viele Sportler unter Asthma leiden...hohohhohho, ja sicherlich ;-).

Alles Augenwischerrei. Ich selbst war im übrigen auch schon vor der Endscheidung gestanden...weiter Hochleistungssport (auf proffesioneller Ebene) oder lieber nur noch Hobby mäßig.

Ich habe mich für meinen Körper endschieden. Und bin froh über diesen Endschluß.


So jetze habt ihr mal was zum nachdenken
 
...wecken immer mißtrauen, egal ob im Spitzensport oder in einem anderen Beruf. Mißtrauen ist gut aber darf nicht zur Paranoia werden.

Ich hab das Trainingsbuch von Armstrong geschenkt bekommen. Seine Methoden unterscheiden sich nicht wesentlich von anderen Trainingskonzepten für Radfahrer. Der einzige Unterschied wurde schon mehrmals angesprochen: seine Trittfrequenz.

Noch bevor ich das Armstrong-Buch gelesen hatte, habe ich irgendwo (keine Ahnung wo) gelesen, dass die ideale Trittfrequenz um die 90 pro Minute ist, wenn man auf langer Strecke (länger als 30 min) unterwegs ist. Niedrige Frequenz führt zu höherer Laktatbildung im Muskel und ermüdet ihn schneller. Höhere Frequenz setzt aber andere Voraussetzungen an das Herz und das Atemvolumen. Ich trainiere sein einigen Monaten (aber nach einer Mischmethode und nicht stur nach Plan) und versuche dabei wirklich die hohe Trittfrequenz zu halten. Am Anfang unmöglich aber jetzt ist es super. Probiert es mal aus, damit ihr sehen könnt was der Armstrong da leistet

PS: 120 Frequenz hab ich auch nie geschafft.

Ciao,
Giorgio
:cool:
 
@ Giorgio,

ich betreibe nun mehr als 15 Jahre diesen Sport. Ich bin schon zu der Zeit Radgefahren, da hat man im Winter noch mit Starrnabe (Bahnrad) auf der Straße Trainiert um einen runden Tritt zu bekommen.

Ich habe auch heute (denn das war früher üblich) eine hohe Trittfrequenz. Wenn ich auf meinen Renner steige, fahre ich durchschnittlich einen 100 - 110 Frequenze.

Man hat dann mit den Jahren die Trainingsmetodik geändert. Heute kommt man wieder auf vieles von früher zurück (wie bei der Mode ;-))

Aber Training ist nicht alles. Lass Dir gesagt sein. Die nehmen alle was. Der eine machts halt besser als der andere ;-(8 Traurig aber Wahr.

Ich denke das wichtigste (heute für mich) ist der Spaß.

Grüße Red Kona Hexe
 
Ich muss Konarama da vollzustimmen. Habe selbst 10Jahre Leitungssport gemacht (Schwimmen). Den Satz "... er hat ja den Krebs besiegt und dadurch sein starker Wille..." kann ich nicht mehr hören - Wille hin und her - alles kann man dadurch auch nicht erreichen. Und gewinnen wollen die anderen 150 auch. Ich stimme ja zu, dass es immer wieder Ausnahmeathleten gibt - aber wie hier das Hauptfeld distanziert wird, naja.

Was ich besonders witzig sind solche Kampagnen wie "Keine MAcht den Drogen". Nein, versteht mich bitte nicht falsch. ICH BIN GEGEN DOPING. Aber wenn sich Leute wie Baumann und jetzt Amewu Mensah für Kampagnen zur Verfügung stellen die ein Haufen Geld kosten und jeder Leistungssportler drüber lacht, finde ich das mehr als peinlich. Vieleicht sollte dieses Geld eher in eine ordentliche Jugendarbeit gesteckt werden.

Ich könnte jetzt noch ewig weiter schreiben - z.B. über Olympia in China, wo wahrscheinlich noch nie eine Dopingkontrolle stattgefunden hat ....

Tschau Avo
 
Konarama schrieb:
Und eine Chemo, baut man nicht so einfach von einem Jahr zum ander ab.

Da hast Du Recht, und das ist etwas, das mich stutzig macht. Ich kenne oder kannte einige Leute, die so was mitgemacht haben, allerding bei anderen Krebsformen - die meisten waren hinterher koerperlich voellig fertig und viele sterben nicht am Krebs, sondern an den Folgen der Chemo. Allerdings ist auch gerade Hodenkrebs eine der Varianten mit den groessten Heilungschancen.
Was aber Armstrong angeht, der ist ein Ausnahmeathlet - mit 14 war er schon von seinen medizinischen Werten her aussergewoehnlich, mit 16 Profisportler und er ist ausserdem ein sehr intelligenter und fast pedantischer Fahrer. Ich glaube schon, dass er eher weniger als andere macht und viel ueber Technik und perfekte Ergonomie zusammen mit hartem Training macht. Ein Armstrong oder Ullrich haben andere Moeglichkeiten, sich auf die Tour vorzubereiten, als ein 08/15 Wassertraeger oder ein MTB Profi. Um zu klaeren, ob er ganz sauber ist, muesste man erst mal definieren, was denn bitte ganz sauber ist.. Ist der Tropf, mit dem nach Bergetappen der Fluessigkeits- und Mineralstoffverlust ausgeglichen wird, noch sauber ? Ist das Erkaeltungsmittel des 6Tagefahrers noch sauber ? Mit einer Portion Wick Medinait aus der Apotheke um die Ecke ist man schon positiv !

Und dann gibt es noch die Leute, die bis Februar noch im Training mit einem mitgezuckelt sind, dann ploetzlich 3 Wochen lang Pickel im Gesicht hatten und einem schlagartig gnadenlos davongefahren sind. Oder achtet mal darauf, was fuer unnatuerlich grosse Haende mancher gute Amateur oder GS2/3 Fahrer hat. Das sind die Wachstumshormone..
Nee, nicht mit mir.
Uebrigens, ich bin auch mal ganz gut auf der Strasse gefahren, aber in dem Moment, wo ich eine Nadel in mich reinstecken lassen muss, sei es fuer ne Blutentnahme oder halt fuer Medikamente, in dem Moment ist der Sport das fuer mich nicht mehr wert.
Und heute bin ich zwar viel langsamer unterwegs, aber ich habe wieder richtig Spass am Radsport - zu Rennzeiten war das doch eher Stress.

P.S. Belastungsasthma habe ich aber auch, wirklich. Das kommt nicht vom Sport und nicht von Allergien, sondern von vielen Bronchialerkrankungen als Kind. Also bitte nicht pauschal verurteilen, das Spray bewirkt bei einem Astmatiker keine Leistungssteigerung, sondern dass er nicht japsend vom Rad faellt.
 
Ja, Konarama hat völlig recht: Alle (oder zumindest fast alle) dopen.
Die Kunst besteht in der Tat darin, entweder ein Medikament zu finden was - noch - nicht auf der Liste ist, oder den Zyklus der Einnahme so zu steuern, dass ein Nachweis in der heiklen Zeit nicht mehr möglich ist. Bei Kontrollen im Training oder außerhalb der Saison hat der Sportler dann halt Pech gehabt.
:(
Doping ist nebenbei bemerkt kein Wundermittel, das es normal trainierten erlauben würde, in der Weltspitze mitzumischen, aber ab einem bestimten Trainigszustand ist es die oft die einzige - und in jedem Fall die einfachste - Möglichkeit die eigene Leistung noch etwas zu steigern. Solange Doping verboten ist und auch nur ein weltklasse Sportler dagegen verstößt, haben die anderen in dieser Sportart fast keine Wahl mehr, Sie müssen auch dopen um vorne dabei zu sein. :eek:
In allen Sportarten sind die Leistungsunterschiede in der Spitze so dünn, dass das letzte Quentchen Leistung zählt. Solange jetzt aber das Publikum und die Sponsoren glauben, nur gewinnen zählt und der Meinung sind, dass es wirklich verschieden hoch zu bewertende Leistungen sind, wenn zwei Radfahrer (nach über zweihundert Kilomertern) Vorderrad an Hinterrad ins Ziel fahren und einer gewinnt und der andere "nur" Zweiter wird, wird es doping geben (müssen). :mad:
Sport und sportliche Höchstleistungen haben sich von der Unterhaltung weg, hin zum totalen Kommerz entwickelt. Und wo nur das Geld regiert, wird auch auf die Gesundheit keine Rücksicht mehr genommen. :(

Vieleicht sollte man Doping legalisieren und jeweils einen Wettkampf für gedopte Profis zulassen, die für ihren Sport (den Ruhm und das Geld) ihr Leben riskieren wollen. Und den Armateursport mehr fördern wo noch echte Sportler ihren Sportsgeist messen:confused:

In diesem Sinne, mit fairen Grüßen:bier:
Ole
 
Flaschenmann schrieb:

... 08/15 Wassertraeger ....
Als jetzt "langsamer" Ex-Rennfahrer solltest Du eigentlich wissen wie sich Deine sogenannten 08/15 Wasserträger ihren Hintern aufreissen.Is ja nich nich so wild ein 200m langes Feld immer wieder von hinten aufzurollen,aber weißt Du ja als Flaschenmann *lol*.Gruß Chris
 
Ahloaaaaa,

wenn einer Asthma hat dann hat das Spray ja auch seine Richtigkeit und bewirkt dann ja nur das seine Lunge 100 % bringt.

Wenn aber ein GESUNDER das nimmt. Dann ist es Leistungsteigernd. Und das Verurteile ich.

Grüße Red Kona Hexe

P.S. Ich finde Doping blöd
 
Hallo Leude,

ich finde diese Diskussionen um Armstrong total daneben. Es kann doch nicht sein, daß er nur weil er besser fährt gleich des Dopings verdächtigt wird. Auch wenn es naiv sein sollte, ich glaube an sauberen Sport und hoffe und wünsche mir das die spannenden Zweikämpfe Ullrich-Armstrong nur durch training entschieden wurden. Ich fand es nämlich beeindruckend wie Beide die Berge rauf sind.

Sigi
 
Ahloaaaaa (mit einem roten Kopf),

wir reden hier nicht nur über Armstrong. Derist nur einer von vielen.

Gedopt wird überall. Geb Dir mal ein Beispiel. Fahr mal zu einem MTB Marathon...und stell dich auf die Steecke, oder besser noch fahre sie mal hinterher ab.

Na wieviele Aspirin verpackungen findest Du da wohl...ne menge kann ich Dir sagen. Und das ist im Übrigen auch DOPING. Denn mit Aspirin verdünnst du dein Blut. Kann aber sehr gefährlich sein, da deine Gerinnungswerte des Blutes drunter leiden.

Grüße Red Kona Hexe

Die weiß wovon sie Spricht
 
Und schaut mal in die Fitness-Studios. Da gilt Kreatin ja schon als Nahrungsmittel.
Erst wenn Dopingsünder Lebenslang gesperrt werden, und die Trainer ihre Lizenz entzogen bekommen, wird sich vielleicht was ändern.
 
:streit:
Das mag ja sein, Anfang des Themas war aber der Verdacht des Dopings bei Armstrong.

Und noch eins, ich bin Asthmatiker und zwar echt und nicht wegen des Dopingeffekts.:(

Abschließend, jede Form von Doping ist doof.

Sigi
 
es braucht nur irgendein vollidiot "armstrong" und "doping" in einem satz zu sagen und schon gibts wieder einen möglichen skandal , so ein scheiss !!

es ist mir auch sch.... egal, denn die anzahl der unsauberen fahrer in diesem sport ist sowieso verdammt hoch !! - jeder fahrer nimmt irgendetwas, manches verboten und manches erlaubt !!

er ist einer der wenigen denen man natürlich zutraut wirklich so gut zu sein, sollte er aber nicht unschuldig sein dann ist er genauso ein wixer wie alle anderen.......

auch wenn mir dieser sport am ar.... vorbei geht, ist es traurig dass man ohne irgendwelche mitteln nichts mehr erreichen kann !
 
Sigi, ich sag ja auch nicht das es Asthmatiker gibt, aber wenn das 80% der Tour-Teilnehmer haben bezweifle ich das.
Übrigens: Beim Giro wurden bei bis auf 2 Teams Dopingmittel gefunden. Die fahren jetzt alle wieder mit. Und so lange das so ist, ist jede Art von Skepsis angebracht.
 
Das ist leider wahr. Aber es sind doch auch die Zuschauer, die Berge sollten am besten senkrecht hoch gehen und Steigungen überhaupt nicht mehr enden.

Ich lasse nur ein Doping gelten :bier:

In diesem Sinne Sigi
 
ICH GEH JETZT KAFFEETRINKEN.





Ende der Diskussion. Wir können es eh nicht ändern.


Red Kona Hexe
 
itz schrieb:

Als jetzt "langsamer" Ex-Rennfahrer solltest Du eigentlich wissen wie sich Deine sogenannten 08/15 Wasserträger ihren Hintern aufreissen.

Na sicher.. sollte ja nicht abwertend gemeint sein. Ich war auch immer "Lokomotive" und gewonnen hat meist ein anderer ( der aber mit mir geteilt hat;-) )
Die Jungs haben eigentlich noch nen haerteren Job als die Chefs, undich kann mr vorstellen, dass bei denen die Hemmschwelle sogar noch niedriger ist, denn sie werden ja seltener kontrolliert.

Einfach ein Scheissthema - ich kann verstehn, wenn ein Profi das macht, aber ich lehne es fuer mich und jeden Hobbysportler rigoros ab. Ich ess ja nicht mal Powerbars..
Uns Aspirin einschmeissen, um bei nem Marathon 100. zu werden - dazu faellt mir dann echt nichts mehr ein.
Ich geh jetzt auch Kaffetrinken.
 
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