Manitou Mattoc Pro Fahrberichte und Erfahrungen

Ich wende mich mal mit einem vermutlich simplen Problem an euch an dem ich allerdings gerade etwas verzweifle. Ich hoffe das einige von euch die Manitou Mattoc Pro mit 200mm Scheiben fahren:

Ich besitze eine gebrauchte Manitou Mattoc Pro (1). Soweit ich im Netz raus finden konnte besitzt die Gabel den PM7" Standard, kann also ohne Adapter mit 180mm Scheiben gefahren werden. Für 200mm Scheiben, wie ich sie jetzt besitze, benötige ich also einen PM Adapter. Meines Erachtens mit 20mm. Diesen habe ich mir auch besorgt (Siehe Bilder, schwarzer Adapter + schwarze Schrauben) und ich meine auch dass dieser Richtig sitzt. Die mitgelieferten Schrauben sind allerdings viel zu lang. Gemessen sind diese ca 44 und 40mm (ohne Kopf). Gemäß SRAM / Avid Tabelle benötige ich aber Schrauben mit 37,5 und 32mm. Hatte mir zwischenzeitlich ein anderes Schraubenset bestellt ind dem zwar die richtigen Unterlegscheiben enthalten waren aber wieder die falschen Schraubenlängen. Eigene Blödheit.

Ich wäre euch sehr Verbunden wenn ihr mich direkt zu einem passenden Adapter / Schraubenset lotsen könnt. Folgende habe ich gerade im Auge, aufgrund fehlender Infos bin ich aber, bis auf einen, nicht sicher ob es passt:

Trickstuff PM20
SRAM PM7" auf PM
SRAM Spacer (dieser müsste passen, die Angaben sind Detailliert und die Schraubenlängen sind richtig)
 

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Hope Adapter "H". Macht das leben so viel einfacher ;)

Mit dem schraubst du mit kurzen Schrauben den Adapter einmal an die Gabel und fässt die nie wieder an und mit einem zweiten Satz Standard-Schrauben den Sattel an den Adapter. Und wenn du mal zum entlüften/Beläge tauschen/... den Sattel abbaust und die Schrauben beim Montieren schief rein drehst ist nur der Adapter fritte und nicht das Casting ;) Einstellen der Bremse geht einfacher weil nur der Sattel rum wackelt und nicht der Adapter und Sattel und Unterlegscheiben und alles minimal verrutscht beim festziehen...
 
Danke für den Tipp. Eine ähnliche Lösung habe ich hinten, da allerdings +40mm von PM160 auf 200er Scheibe. Finde ich auch deutlich besser, wusste nur nicht, dass es das auch für +20p gibt. Nach kurzer Recherche würde ich den Hope Adapter "K" benötigen (Der H wäre für 203mm Scheibe).

Da ja alle den gleichen Standard verwenden, sollte es keine Probleme geben mit SRAM Code Bremssattel und Hope Adapter?
 
Kommt irgendwie immer auch auf die Bremse an. Ich war z.B. bisher mit den Adaptern von BFO gut gefahren, waren aber gerade nicht lieferbar. Also habe ich für meine DRT PM+23-Adapter sowohl von Hope (H) als auch von Formula an einer Durolux (PM7) probiert. Hope ging einfach nicht, der Sattel kam nicht in die korrekte Position. Der Formula-Adapter dagegen hat einfach gemacht, was er sollte. Manchmal muss man offenbar auch mal probieren. :ka:
 
@zr0wrk auch Danke für deinen Hinweis. Idealerweise hätte ich auch gerne nur die Schrauben mit passenden Scheiben, da der Adapter ja schon hier liegt. Danke schon mal für die Rückmeldungen.

PS: Welche Bremsen (SRAM; Shmano, MAgura...) hast du dann mit dem Formula Adapter montiert?
 
Welche Bremsen (SRAM; Shmano, MAgura...) hast du dann mit dem Formula Adapter montiert?
War vielleicht nicht allgemeinverständlich formuliert. Eine Trickstuff Direttissima (DRT). Mit dem Hope-Adapter setzte sie immer auf der Scheibe auf, so als ob der Adapter eigentlich +20 mm anpassen würde und nicht +23. Keine Ahnung, ob da etwas falsch dokumentiert ist, eigentlich hätte der Typ H passen müssen. Tat er aber nicht.

Eigentlich bevorzuge ich Adapter die unabhängig vom Sattel an die Gabel geschraubt werden (also mit vier Schrauben), weil dann alle Auflageflächen rechtwinklig zu den Schraubachsen bleiben können und man nicht mit diesen konvex/konkaven Ausgleichsscheiben arbeiten muss. Aber in diesem Fall musste es dann einfach sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir haben auch zwei Adapter für 203mm Scheiben nicht gepasst. Einmal der Avid, einmal einer von Hope. Mattoc 1 in Kombination mit der Magura MT5. Der Eine hat dazu geführt, dass der Bremssattel auf der Scheibe auflag, beim anderen Adapter konnte man die Scheibe nicht mittig zentrieren, sie war immer deutlich zu weit aussen. Jetzt ist der Adapter von Shimano für 200mm Scheiben im Einsatz, lässt sich einigermaßen ausrichten, auch wenn die Scheibe immernoch zu weit aussen ist, und der Bremssattel hat erstaunlicherweise noch ein wenig Luft. Habe drei Laufräder bzw. Naben getestet, an denen liegt es nicht, die Scheiben landen immer zu weit außen. Penibel ausgerichtet ist es jetzt aber einwandfrei fahr- und bremsbar.
 
Mal noch eine Frage direkt zur Gabel: ist es möglich einen LockOut Hebel nachzurüsten? Ich habe auf der Manitou Homepage diesbezüglich das MILO System gesehen, finde aber keine Info dazu ob dies mit meiner Gabel kompatibel ist.
 
Hat schon mal wer einen 29 zoll Umbau gewagt? Ist das mit dem aufschieben eines 29er kastings auf eine 27,5er Gabel getan?
Wenn ja, wie viel Federweg bleibt übrig?
 
ich hoffe das wurde nich schon hier erörtert, wenn doch kurzer verweis auf die seite, da ich mir ungern nun 323 seiten durchlesen möchte.

welche unterschiede gibts bei der mattoc zwischen OEM und aftermarket?
hab grad eine im angebot in schwarzmatt (helle standrohre) und hellgrünen dekoren...
auf einem tauchrohr steht auch noch "slik"... vermute das es da eine OEM gabel zu sein scheint.
 
Getrennt einstellbare High- und Lowspeed Druckstufe =>Mattoc Pro oder Expert. Nur einstellbare Low Speed Druckstufe =>Mattoc Comp. Letztere ist oft OEM. Einige Mattoc Comp sollen das Mars Air System haben (Kombination Luft und Stahlfeder). Ich hab bisher aber nur Mattoc Comp Gabeln mit Dorado Air gesehen.
 
hat sich erledigt, gab für mich ne andere, da bei der besagten der gabelschaft runde 20-30mm zu kurz war...

ist nu wohl ne OEM aus nem radon team replica, aber hat ne neue krone gekriegt, IRT drin und hat nen schönen neon-farbton. bin bisher zufrieden...

edit: paar fragen hab ich dennoch.

zum einen, welche mattoc pro hab ich da nun? scheint ja verschiedene evo-stufen zu geben.
casting hat eine 15er prägung im "arch",
standrohre sind schwarze, wobei die 2019 neu kamen (das typische knackproblem)
IRT ist drin (ob nachgerüstet oder ab werk ist mir nicht bekannt)

weiterhin ist die frage, beim ventil unten, ist das normal, das der pin etwas über steht? hatte heute bissl stress beim befüllen der luftkammer.
 
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... wichtig ist beim Befüllen der Hauptkammer, dass man die Dämpfer-Pumpe wirklich bis Anschlag aufschraubt - nur dann wir Positiv- und Negativ-Kammer gefüllt. Man merkt dass alles o.k. ist, wenn man die Gabel leicht einfedern kann (bei angeschlossener Pumpe) - sonst hängt das Ventil.
 
hab so ne pumpe mit hebel am schlauch. der liess sich nur mit gewalt umlegen. ebenfalls hatte ich das gefühl trotz benutzung des hebels einen druckverlust beim abschrauben zu haben.
 
Ist die Pumpe mit Hebel auch ne Federungspumpe? Nicht, dass du ne normale Reifenpumpe hergenommen hast.. Hab noch nie ne Gabelpumpe mit Hebel gesehen.. aber hey.. man lernt nie aus..
 
nene, ist ne hochdruckpumpe mit manometer extra für federelemente. fahre schon was länger luftfahrwerke.

hatte heute aber auch wieder so ne begegnung der 3ten art. wollte etwas druck ablassen, das ganze auf null... dachte mir so "hey, ziehste die gabel mal raus". war auf anschlag, hin und her bewegt... wieder die gleichen 50psi drauf, die ich abgelassen hatte... das dann wieder abgelassen... nu kam die neugierde... wieder "ein und ausgefedert" (dabei kriegte ich sie auch nur ca 2/3tel des federweges komprimiert)... gleiches spiel auf dem manometer. insgesamt hab ich das gefühl, die gabel ist zu straff, federt ohne grossartiges losbrechmoment ein, aber bis zur hälfte des federweges müsst ich mich voll drauflegen. normal?? laut tabelle müsste ich 150psi im IRT und 65psi in der hauptkammer fahren. habe nun nur noch 50psi in der hauptkammer, liegts evtl am IRT?
dämpfung ist bis auf bottom out nahezu komplett offen, bottom out ist 1 klick zu.
 
Die Angaben zum Befüllen der Kammern sind beim IRT für meinen Fahrstil auch völlig daneben gewesen, deutlich zu hohe Drücke für die Hauptkammer werden da vorgeschlagen, ich habe die Gabel kaum zum Federn gebracht. Ich habe dann deutlich niedrigere Werte genommen, 150 im IRT und 45 in der Hauptkammer, und schöpfe trotzdem nie den kompletten Federweg aus, bei dennoch sehr sehr gutem Ansprechverhalten. Die Druckstufen kann ich komplett offen lassen seit dem Umbau auf IRT.

Bezüglich des Aufpumpens der Hauptkammer ist bei allen Manitou Gabeln mit Dorado Air System zu beachten, dass man sie am Besten beim Befüllen auf den Kopf stellt (zum Vermeiden von Schmieröl im Luftschlauch der Pumpe und an der Bremsscheibe), und möglichst bei aufgeschraubter Dämpferpumpe die Gabel auf den maximalen Federweg auseinander zieht. Denn wie mein Vorredner schon schrieb, wird die Befüllung von Positiv- und Negativkammer nur dann richtig funktionieren, wenn der Pin des Hauptkammerventils wirklich ganz reingedrückt wird. Das schaffte meine alte Pumpe nicht, und nach dem ersten Durchfedern war der Druck der Hauptkammer durch den Ausgleich mit der Negativkammer gänzlich anders als beim Aufpumpen, inklusive Federwegsverlust von ca. 1-2cm. Jetzt verwende ich zwischen Pumpe (mit digitalem Manometer) und Ventil noch den Reset Racing Air Port Evo, dessen Pin wirklich weit reindrückt, und auch verhindert, dass beim Abziehen der Pumpe Druck flöten geht. Der Druck im Schlauch der Pumpe zischt natürlich trotzdem beim Abziehen noch raus, wo soll er auch sonst hin ;-)
 
ja genau, gabel auf den kopf gestellt, füsse aufm lenker und dann irgendwie mit 4 armen pumpe gehalten, abgeschraubt, gabel rausgezogen und gleichzeitig noch jongliert xD

ganz blöde frage, wofür ist der IRT? nur fürs ansprechverhalten oder für die progression? in letzterem falle würde ich dort den druck reduzieren.
 
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