mit 35 zu alt?

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Wuppertal
Hi,

ich bin 35 :D und habe im Frühjahr mit MTB angefangen. Hatte mir erst nen Kupferkopf 3 gekauft, Monate später verkauft und auf ein Strive 8.0 gewechselt.

Mir macht das technische tierisch Spass, ich übe so oft es eben neben Kind / Beruf geht den Trackstand (ca. 30Sek bis jetzt) Bunny Hop (ca. 20cm) Wheelie (ca. 10 Meter) und Manual (0 Meter ;) ) Soweit so gut, allerdings stellen sich mittlerweile die Erfolge nicht mehr so ein wie gewünscht. Ich erwische mich oft wie ich jedesmal den gleichen Fehler mache. Gerade beim Wheelie und Bunny Hop. Bin ich zu alt? Wird das noch was oder ist es nur ne Zeit bzw. Übungssache? Sind noch andere hier die im gehobenen Alter angefangen haben und jetzt von sich sagen können das sie diese 4 Grunddinge beherrschen?
 
Ich bin wohl auch noch so ein Gestörter, bin aber auch erst 34. :D

Mit dem BunnyHop plage ich mich seit über einem Jahr rum.
Es wird ganz langsam immer besser.
Wheelie...2-3 Meter wenn überhaupt
Manual...0 Meter
Trackstand...keine Ahnung...bis die Ampel wieder grün wird. Klappt aber auch nicht immer.
Dafür kann ich aber nen Endo. :cool:

Zeitlich habe ich ebenfalls nicht die Möglichkeiten eines Schülers, oder Studenten.
Aber der Spaß ist entscheidend und ich fühle mich nicht gut, wenn ich nicht jeden Tag wenigstens ne kleine Runde aufm Radl unterwegs war.
 
einfach nicht verkopfen. wenn ich diese "bin ich zu alt"-frage höre, fällt mir immer dieser eine kerl ein... wie hieß er gleich? wolfgang? keine ahnung... hab leider auch keinen link zur hand.
@4mate zauber doch mal den link her. ;)
 
Das höre ich in meinen Kursen auch immer mal wieder mit dem Alter :) Dem Gehirn ist es egal, ob Du 30 oder 65 bist, die Fähigkeit neue Bewegungen zu lernen bleibt gleich! Ab 30 ändert sich neuobiologisch gesehen die Risiko-/Gefahreneinschätzung, sodass man nicht mehr wie mit 20 ohne Gedanken an mögliche Folgen herunterstürzt, aber sowas kann man mit Technik & Erfahrung ausgleichen! Es ist ein gutes Gefühl neues zu lernen! Und der Bunny Hop erweitert den fahrtechnischen Horizont enorm, zum Beispiel in Sachen Linienwahl etc.!

Also bleib am Ball und übe weiter viel Technik! :daumen:
 
Ob es mir Spass macht? Oh ja und wie :)

Ist einfach geil wenn was klappt und noch viel geiler wenn man das anwendet aufm Trail. Hab mich gestern so richtig schön aufs Steissbein gelegt beim Wheelie auf Asphalt üben (ja der Sweet Spot ist nicht sehr gross). Die Gefahreneinschätzung ist schon anders als wenn man 15 oder 20 ist, das merke ich jedesmal, das nervt. Lohnt es sich ein Trialbike zu organisieren um damit zu üben oder versaut man sich damit den MTB Stil?

oh, und was ist ein Endo?
 
Das höre ich in meinen Kursen auch immer mal wieder mit dem Alter :) Dem Gehirn ist es egal, ob Du 30 oder 65 bist, die Fähigkeit neue Bewegungen zu lernen bleibt gleich!

Das stimmt so nicht, die Bewegungsfähigkeit + Feinmotorik nimmt mit dem Alter ab und deshalb ist es nicht egal ob ich einen Bewegungsablauf mit 16 oder 65 lerne. Die Vernetzung wird zwar im Kleinhirn gebildet, der Input über den Bewegungsapparat befähigt es aber erst dazu sonst könnte man es auch im Stand erlernen. Die körperliche Anpassung des Bewegungsapparates bekommt man in jungen Jahren auch wesentlich schneller und besser hin als im Alter.

Grüße Chris
 
Man ist nie zu alt!

Ich kenne 50jährige, die mit ihrem schon leicht betagten Radon Swoop mich noch Staub schlucken lassen und am Berg oben auf mich mit nem Lächeln warten!

Das kommt immer auf die persönliche Fitness an und wie sicher man sich fühlt! Wenn ich wüsste, dass ich icht mehr richtig reagieren könnte, würde ich es dran geben!
 
hey hey, also 50, 65 oder alter mann bin ich ja nun doch nicht oO

also nen "endo" schaffe ich eigtl. auch, übe das öfter mal zum spitzkehren. so 45 bis 60 grad komm ich damit rum, leider hab ich aber auch da ne Schokoladenseite und der Untergrund muss passen. Wie lange habt ihr so gebraucht bis die o.g. Grundtricks standen?
 
mtb, "freeride", alter mann, vermutlich namens wolfgang, video.


jetzt bin ich aber enttäuscht. ich dachte du hast so was immer sofort zur hand. ;)

Meinst du evtl. Stephan Mangelsdorff?

[nomedia="http://www.youtube.com/watch?v=NOgFHRwnnd8"]Schneller alter Mann - Stephan Mangelsdorff - UCI Downhill Worldchampion 2010 Masters 50+ - YouTube[/nomedia]
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier werden mal wieder Äpfel und Birnen durcheinander geworfen. Wer sein Leben lang schon auf dem Rad sitzt wird auch mit 50 den Berg runterheizen können wenn die Fitness erhalten bleibt, da koordinative Prozesse im Gegensatz zu kognitiven nicht verlernt werden. Die körperliche Anpassung fand über die Jahre ebenfalls statt, so schnell wie in der Jungend wird er trotzdem nicht sein, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wenn sich aber jemand mit 50 aufs Rad setzt und dies lernen will wird es eben schwieriger und nicht nur weil man die Gefahr anders einschätzt.

Grüße Chris
 
@Pace39: wie kommst du zu dieser erkenntnis, meines wissens ist es em gehirn wirklich egal wie alt man ist, und was die feinmotorik angeht, ist auch das trainingssache und wir mit zunehmendem alter gern vernachlässigt, weil man alles "überlebensnotwendige" bereits beherrscht. beobachte nur mal ein baby oder kleinkind wieviele stunden es damit verbringt eine bewegung zu erlernen. wenn man als erwachsener genauso viel zeit investiert, dann funktioniert das auch genauso gut. heisst also, bei einem erwachsenen ist hauptsächlich zeit und motivation das problem und nicht das lernvermögen.

gruß
 
Das stimmt so nicht, die Bewegungsfähigkeit + Feinmotorik nimmt mit dem Alter ab und deshalb ist es nicht egal ob ich einen Bewegungsablauf mit 16 oder 65 lerne.

Ich beziehe mich auch nur auf das Gehirn und die Unterschiede ab 30 aufwärts ;) Dann hängt es natürlich von einem individuell ab, ob man seinen Körper fit hält, am Schreibtisch und dann nur auf dem Bike sitzen ist da sicherlich nicht förderlich, hehe.

Ride on,
Marc
 
ich bin 35 :D und habe im Frühjahr mit MTB angefangen. ...

Mir macht das technische tierisch Spass, ... Soweit so gut, allerdings stellen sich mittlerweile die Erfolge nicht mehr so ein wie gewünscht. Ich erwische mich oft wie ich jedesmal den gleichen Fehler mache. ... Bin ich zu alt? Wird das noch was oder ist es nur ne Zeit bzw. Übungssache? Sind noch andere hier die im gehobenen Alter angefangen haben ...?
Aber klar doch. Ich bin gerade doppelt so alt geworden wie du. Angefangen habe ich mit 68 mit einem Fahrtechnik-Nachmittag. Das machte so Spaß, dass ich mir ein neues Bike gekauft habe. Vorher hatte ich auch schon eins. Das brauchte ich aber nur dazu, um meinen Hund bei seinen Ausflügen begleiten zu können.

Rad gefahren bin ich allerdings all die Jahre zuvor auch relativ viel.
Es kommt bei der Bikerei darauf an, Spaß an Bewegung und Koordinationsproblemen zu haben. Und da sind die fahrtechnischen Übungen gerade recht. Tempo ist nicht mehr so der Reißer. Dazu gab es im Leben schon zu viele Stürze der verschiedensten Art.

Die Fortschritte beim Lernen sind nicht proportional zur Übungsintensität oder Häufigkeit. Es geht tatsächlich schrittweise mit Aha-Erlebnissen ("Quantensprüngen"). Eine ganze Weile verkämpft man sich an einer Bewegung. Es geht nicht vorwärts. Nach einer Pause kann es dann passieren, dass man schlagartig die Bewegung stark verbessert ausführt. Ich halte auch das intensive Visualisieren der geplanten Bewegung im Kopfkino für sehr förderlich.
Auch ein Trainingstagebuch hat sich sehr gut ausgewirkt. Das Lerntempo ist aber sehr deutlich langsamer als in der Jugend, z.B. beim Turnen.

Ich habe mit 64 aus Interesse an den Lernvorgängen angefangen, auf einem Einrad zu üben. Nach einem viertel Jahr konnte ich akzeptabel darauf fahren. Das Nachbarmädchen, vielleicht acht Jahre alt, hat dieselbe Fertigkeit in zwei Stunden gelernt. Damit muss man sich abfinden.

Krafttraining ist ausgesprochen hilfreich. Man muss aber sehr darauf achten, das sich Sehnen und Bänder langsamer und Gelenke deutlich langsamer an die Belastungen anpassen. Der Vorteil bei Biken ist aber gerade die geringe Belastung der Gelenke und der Bänder. Auch sind die Bewegungen nicht hektisch und ausladend. Das Gegenbeispiel wäre der Schlagballweitwurf o.ä.. Da kann man sich gut selbst verletzen. Probleme gibt es deswegen beim Bunny-Hop. Da ist die Rückwärtsbewegung schon belastend. Der Rest ist fast immer Kopfsache, z.B. den sweet spot beim Wheelie bewusst zu überschreiten.
Mir machen vor allem Trails Spaß. Inzwischen beginne ich mit dem Versetzen des Hinterrades. Es sind die kleinen Fortschritte, über die man sich freuen kann. Und die kommen bestimmt. Und sie summieren sich!

Hier z.B. eine kleine Übungseinheit vom letzten Jahr. (PW ist mein alias)

Vor vier Wochen bin in in Osternohe die Blue Line auf Anhieb ohne zu stoppen hinunter gefahren. Hat saumäßig Spaß gemacht.

Natürlich geht es immer schneller abwärts, aber mit 35 hat man noch mächtig viel vor sich. Ride on!
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber klar doch. Ich bin gerade doppelt so alt geworden wie du. Angefangen habe ich mit 68 mit einem Fahrtechnik-Nachmittag. Das machte so Spaß, dass ich mir ein neuer Bike gekauft habe. Vorher hatte ich auch schon eins. Das brauchte ich aber nur dazu, um meinen Hund bei seinen Ausflügen begleiten zu können.

Rad gefahren bin ich allerdings all die Jahre zuvor auch relativ viel.
Es kommt bei der Bikerei darauf an, Spaß an Bewegung und Koordinationsproblemen zu haben. Und da sind die fahrtechnischen Übungen gerade recht. Tempo ist nicht mehr so der Reißer. Dazu gab es im Leben schon zu viele Stürze der verschiedensten Art.

Die Fortschritte beim Lernen sind nicht proportional zur Übungsintensität oder Häufigkeit. Es geht tatsächlich schrittweise mit Aha-Erlebnissen ("Quantensprüngen"). Eine ganze Weile verkämpft man sich an einer Bewegung. Es geht nicht vorwärts. Nach einer Pause kann es dann passieren, dass man schlagartig die Bewegung stark verbessert ausführt. Ich halte auch das intensive Visualisieren der geplanten Bewegung im Kopfkino für sehr förderlich.
Auch ein Trainingstagebuch hat sich sehr gut ausgewirkt. Das Lerntempo ist aber sehr deutlich langsamer als in der Jugend, z.B. beim Turnen.

Ich habe mit 64 aus Interesse an den Lernvorgängen angefangen, auf einem Einrad zu üben. Nach einem viertel Jahr konnte ich akzeptabel darauf fahren. Das Nachbarmädchen, vielleicht acht Jahre alt, hat dieselbe Fertigkeit in zwei Stunden gelernt. Damit muss man sich abfinden.

Krafttraining ist ausgesprochen hilfreich. Man muss aber sehr darauf achten, das sich Sehnen und Bänder langsamer und Gelenke deutlich langsamer an die Belastungen anpassen. Der Vorteil bei Biken ist aber gerade die geringe Belastung der Gelenke und der Bänder. Auch sind die Bewegungen nicht hektisch und ausladend. Das Gegenbeispiel wäre der Schlagballweitwurf o.ä.. Da kann man sich gut selbst verletzen. Probleme gibt es deswegen beim Bunny-Hop. Da ist die Rückwärtsbewegung schon belastend. Der Rest ist fast immer Kopfsache, z.B. den sweet spot beim Wheelie bewusst zu überschreiten.
Mit machen vor allem Trails Spaß. Inzwischen beginne ich mit dem Versetzen des Hinterrades. Es sind die kleinen Fortschritte, über die man sich freuen kann. Und die kommen bestimmt. Und sie summieren sich!

Hier z.B. eine kleine Übungseinheit vom letzten Jahr. (PW ist mein alias)

Vor vier Wochen bin in in Osternohe die Blue Line auf Anhieb ohne zu stoppen hinunter gefahren. Hat saumäßig Spaß gemacht.

Natürlich geht es immer schneller abwärts, aber mit 35 hat man noch mächtig viel vor sich. Ride on!

DANKE! Das motiviert :cool:
 
@TE
Also nun mal im Ernst, mit 35 solltest du schon etwas vernünftiger sein.
Du bist definitiv zu alt für sowas! Überlass das lieber den jungen Menschen!







:D
 
Hai auch,
das ist aber nich Dein ernst oder????

Ich bin 46 und habe heuer gemeinsam mit meinem 18jährigen Sohn angefangen mit Downhill. Wir waren bis heute schon 16mal in Leogang, bzw. Saalbach unterwegs. Nach wie vor fahren wir gemeinsam, da wir i.e. auf dem selben level fahren. Klar hat es schon ein paar Abflüge gegeben, ist aber alles mit kleineren Blessuren abgegangen => am nächsten Wochenende gleich wieder in den Bikepark.

OK, wohne in Tirol und fahre seit Jahren Hardtail und das bergab auch nicht ganz langsam. Im Winter ist Skifahren + Skitouren (ca. 80.000 hm) angesagt. Da kannst gerne mal kommen und ich zeig dir, was man mit 46 auf den Bretteln alles anstellen kann.

Downhill find ich als Ergänzung echt klasse und ich kann nur jedem empfehlen das zu machen, was ihm Spass macht, egal welches Alter!!!

Hawideri
Willi
 
Hi,
Mir macht das technische tierisch Spass, ich übe so oft es eben neben Kind / Beruf geht den Trackstand (ca. 30Sek bis jetzt) Bunny Hop (ca. 20cm) Wheelie (ca. 10 Meter) und Manual (0 Meter ;) ) Soweit so gut, allerdings stellen sich mittlerweile die Erfolge nicht mehr so ein wie gewünscht. Ich erwische mich oft wie ich jedesmal den gleichen Fehler mache. Gerade beim Wheelie und Bunny Hop. Bin ich zu alt? Wird das noch was oder ist es nur ne Zeit bzw. Übungssache? Sind noch andere hier die im gehobenen Alter angefangen haben und jetzt von sich sagen können das sie diese 4 Grunddinge beherrschen?

ich bin fast in deinem alter und kann nix davon :D ich mach für mich das radfahren aber auch nicht an irgendwelchen zeiten, zentimetern oder dergleichen fest, sondern daran, dass ich mich am ende der tour gut fühle. wenn ich das rad mal irgendwo über nen baumstamm heben muss, wo andere drüberhüpfen.. ja mein gott, dann ist das halt so. ich fahr vermutlich auch vorsichtiger, als ich das vor 15 jahren gemacht hätte, aber das kommt auch mit dem berufsleben und familie - da macht es sich nicht so gut, wenn man erstmal nen monat (keine ahnung wie lang das dauert) mit ner kaputten schulter ausfällt, bloß weil man irgendwo schnell runterwollte.

man ist keine 20 mehr, das ist klar. aber 35 ist doch nun nicht wirklich ein alter mensch :| vielleicht etwas weniger verkopfen und panik schieben ;) sieh es positiv: du kannst schon ne ganze menge und mit übung wird da auch mehr drauß. :)
 
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