Mit Gefühl fahren ist besser als mit Pulsurhren?!

Original geschrieben von Spessart-Biker
Sicherlich braucht kein Hobbysportler eine Pulsuhr - wozu auch. Aber ich will mal ganz frech der Aussage bzw. Frage des Threads eine eindeutige Richtung geben. Meiner Meinung nach bringt einem nach Gefühl zu trainieren wenig und noch weniger in Bezug auf die Ausdauerleistung. Bei kritischer Betrachtung fahre ich dabei entweder zu schnell, zu langsam oder zu unmotiviert. Schon alleine die freigesetzen Endorphine können das so sichere Gefühl sehr trügerisch erscheinen lassen. Das ist übrigens auch die Meinung vieler Ausdauersportler und auch ein Grund warum sie zur Pulsuhr greifen.

Sag ich doch! ;)
:daumen:
 
Äh... Warum machen wir die Uhrenindustrie platt??? Wir sind doch Befürworter dieser digitalen Anzeiger aktueller körperlicher Belastung?! :confused:

Hm... :ka:

Aaaach soooo, jetzt (Stunden später) ist mir der Fehler klar: Wir sollten allen Mit-dem-Rad-gemütlich-zum-Bäcker-Fahrenden eine Polar 720i oder ähnliches empfehlen? Aber klar, mache ich doch gern! ;)

Und wo kann ich die Provision abholen? :lol:

Aber im Ernst: Keiner der ambitionierten Sportler in meiner Bekanntschaft (es sind auch richtig hochkarätige Typen mit Weltmeisterschafts- und Olympiasiegen dabei!) fährt ohne. Wie bereits oben und an anderer Stelle im Forum ausgeführt: Würde ich nur schöne Touren fahren oder als Freizeitradler die Gegend um meinen Fressnapf unsicher machen, würde ich das Geld sparen und in eine schöne Brotzeit investieren!
 
Hallo Leute,

entgegen den hier aufgeführten Meinungen zeigt die Erfahrung, dass gerade Hobbysportler mit einer viel zu hohen Herzfrequenz trainieren. D.h. genau bei diesen Leuten kann ein Pulsmesser eine grosse Hilfe sein. Klar kann man auch ohne Turnschuhe joggen oder ohne Helm Radfahren, was jedoch nicht heissen muss, dass das gut ist...

Gruss
Harpo
 
Die Frage ist für mich nicht ob, sondern wo es sinnvoll ist, eine Pulsuhr einzusetzen.
Versuche mal, nur nach Gefühl einen Traningsplan zu verfolgen, der Dein Bike-Leistungsvermögen binnen sechs Monaten maximieren soll. Ich wüsste nicht, wo ich das Gefühl dafür hernehmen sollte, das Wochentrainingspensum von z.B. 5 Stunden auf bis zu 35 Stunden zu steigern, ohne im Übertraining zu büssen oder im GA1-Bereich zu versauern.
Vor Ewigkeiten, als es noch keine Pulsuhren gab, habe ich das nur mit Gefühl und vergleichenden Trainigsaufzeichnungen gemacht. Aber eine deutliche Intensitätssteigerung des Trainings ist mir damals nie so erfolgreich und stressfrei gelungen. So effizient habe ich die immer knappe Trainingszeit früher nie nutzen können. Zugegeben, es gibt intellektuellen Aufwand für den richtigen Einsatz der Pulsuhr. Man muss mit den richtigen Leuten reden, mal ein Buch lesen; drüber nachdenken kann man ja im Training. Referenzwerte müssen her - z.B. mittels Wettkampfmessungen oder Leistungsdiagnostik. Auswerten muss man auch. Aber die halbe Stunde / Woche Trainingsanalyse ist es mir bei so einem Vorhaben allemal wert. Für mich persönlich ist die Zeit-Nutzen Relation unschlagbar - ich bin echt froh, dass es diese Geräte gibt. Dank besser gesteuerten Trainings habe ich schon sehr viel Zeit gespart.
Und das tolle ist: Das Gefühl bleibt ja erhalten.
 
Original geschrieben von RedOrbiter
Vorweg: Ich betreibe das Biken schon viele etliche Jahre.

Mit den Jahren die ins Land ziehen kommen dann die "Mode-Dinger" die sich Pulsmesser nennen immer mehr in Mode.
Ich dachte Immer sowas braucht man nicht.
Anfangs von diesem Jahr ist mir dann mein alter Biketacho in die Brüche gegangen.
Also etwas neues musste ran. Also warum nicht ein Biketacho wo auch der Puls ablesbar ist anschaffen. Gedacht --> Gekauft.
Ein Pulsmesser mit allen Highlihts ist am Lenker befestigt.

Jetzt als stolzer Besitzer dieses Modedings, immer auf den Puls schielend bei jedem Ausritt. Zuerst ganz nett diese Spielerei. Dann mit der Zeit als nutzlos empfindend da die Zahlen die da angezeigt werden nicht verstehend. Soweit so gut. Deshalb jetzt zuerst das ganze Wissenschaftliche Zeugs wie MaxPuls,RuhePuls, anerobe Schwelle, usw verarbeiten und aufnehmen. Als Hobbysportler wie ein Buch mit vielen verschlossenen Siegeln.

Ich will hier nicht mehr weiter ins Detail gehen.

Bis letzthin mein so geliebter Pulsmesser ausgefallen ist (Batterie!). Also ist mal neu eine Ausfahrt ohne Pulsuhr angesagt.

Und siehe da: Es geht tatsächlich (wer hätte das gedacht) auch ohne die prüfende Elektronik, die da Einem genau vorrechnet was man falsch bzw. Richtig macht.

Meine Tour mit ca 40km/1000 Höhenmeter wird zu einem richtigen Genuss. Den eigenen Körper wieder mal erleben. Und wirklich nur auf die Stimme des Körper zu hören, den eigenen Instinkt nach dem Gefühl fahren, welch eine Freude.

Ich weiss jetzt, sowas brauche ich definitv nicht.

Ich weiss, die Jungen Leute hier werden jetzt aufschreien, was ich wohl alles falsch gemacht habe. Verständlich.

Meine obigen Ausführungen sollen so verstanden werden, das Hobbybiker so ein Ding nicht brauchen. Jedoch ambitionierte Sportler heute nicht darum kommen nach Puls zu trainieren.

cu RedOrbiter




Wie recht du hast. hat mir genauso ergangen. musste ich unbedingt haben. Jetzt brauche ich es nicht mehr. Denn als Mountainbiker in sehr hügeligem Gelände kannst du nicht nach Pulsvorgaben fahren. :bier:
 
Original geschrieben von GertFroebe
Ich wüsste nicht, wo ich das Gefühl dafür hernehmen sollte, das Wochentrainingspensum direkt von z.B. 5 Stunden auf bis zu 35 Stunden zu steigern, ohne im Übertraining zu büssen oder im GA1-Bereich zu versauern.

1.) Ich wage zu bezweifeln, dass man sein Trainingsvolumen
(sogar mit Hilfe eines Pulsmessers) von 5 auf 35 Wochenstunden
steigern kann.

2.) Wer einigermaßen auf seinen Körper hört, schafft es glaube ich
schon, Übertraining zu vermeiden.

3.) Aus dem GA1-Bereich kommt man auch ohne Pulsuhr raus. :rolleyes:

Aber Zeiteffizienter ist Training mit Pulsuhr sicher. Nur ist halt die
Frage, ob einem diese Art von Training auch noch Spaß macht.
Motivation ist immer noch der wichtigste Trainingsfaktor.

Thb
 
Original geschrieben von Thunderbird


2.) Wer einigermaßen auf seinen Körper hört, schafft es glaube ich
schon, Übertraining zu vermeiden.


als hobbybiker und tourenfahrer vielleicht, als rennfahrer auf keinen fall! ein racer, der auf punkte, plätze und um geld fährt (sieg- und platzprämien, werbeeinnahmen, sponsorengelder...), trainiert, wenn er nach gefühl arbeitet, immer einen tick oder gar deutlich zu hart und muss ständig gebremst werden. wozu hätten wir sonst trainer, pläne, leistungsmessungen und dergleichen, wenn das gefühl ausreicht?



Nur ist halt die Frage, ob einem diese Art von Training auch noch Spaß macht.
Motivation ist immer noch der wichtigste Trainingsfaktor.



spaß? o ja! mehr als ziellos in der gegend rumzutrainieren und "aufs gefühl" achten zu müssen. kannst du sagen, wie du trainierst? ist das schon anaerob oder noch aerob? noch GA1 oder schon GA2? alles schon getestet - es ist nicht "fühlbar"! das gefühl stellt sich erst nach einer TE ein, dann merkt man, ob man "richtig" trainiert hat oder nicht. mit meiner polar habe ich das schon während der TE im griff. und die motivation ist eher ein problem als ein positivfaktor: sie sorgt meist für übertraining oder falsches training - siehe oben... motivation habe ich im training wie im wettkampf die gleiche: ich will den SIEG!!! (und den ruhm, die ehre, die kohle... ;) ) wozu sollte ich mich sonst schinden???


nachtrag: und wie macht man "mit gefühl" und ohne pulskontrolle IV-training? bei GA mags ja noch funktionieren...
 
Ich stelle mir den Einsatz eines Puls-Messers beim Mountainbiken teilweise sehr schwierig vor... Dauernd wechselnde Steigungen, mal einen Trail, mal flach. Also dauernd wechselnde Belastung. Da ist es doch schwer, immer im gewünschten Pulsbereich zu bleiben, oder?
Auf dem Rennrad oder Ergometer klappt das wunderbar, aber im Gelände? Hm... ich weiß nicht.
Peter
 
Original geschrieben von Peter Freiburg
Ich stelle mir den Einsatz eines Puls-Messers beim Mountainbiken teilweise sehr schwierig vor... Dauernd wechselnde Steigungen, mal einen Trail, mal flach. Also dauernd wechselnde Belastung. Da ist es doch schwer, immer im gewünschten Pulsbereich zu bleiben, oder?
Auf dem Rennrad oder Ergometer klappt das wunderbar, aber im Gelände?

wenn du vorhast, immer in einem bestimten bereich zu fahren, dann ist das - unabhängig davon, ob du mit oder ohne pulsmesser fährst - beim beiken schwierig.

1. antwort: du trainierst ernsthaft und zielstrebig, dann solltest du sowieso auch strasse fahren
2. antwort: du fährst mal trail, mal flach, wie's spaß macht, dann brauchst du keinen pulsmesser
3. antwort: du nimmst es in kauf, dass du nicht in einem engen bereich trainierst, sondern versuchst, über längere zeit gewisse grenzen nicht zu über- bzw. unterschreiten.

fazit:
Original geschrieben von theBikeMike
Pulsmessung ist halt besser als nix und schlechter als nach Watt zu fahren, so gesehen bringts schon was.

Wenn man aber sowieso nur biken geht und keine Werte einhält, kann man auch ohne fahren, warum nicht, dann ist's eh wurscht.
 
Original geschrieben von Mountainbayer



nachtrag: und wie macht man "mit gefühl" und ohne pulskontrolle IV-training? bei GA mags ja noch funktionieren...

Na!

Das war grad wieder ein Argument gegen Pulsmesser, weil IV-Training mit Puls ist nicht sehr sinnvoll.
Wer über kein Leistungsmesser verfügt sollte IV-Training nach Gefühl fahren.

Das zählt natürlich nicht für GA-Training.


Ciao.
 
Original geschrieben von Mountainbayer

motivation habe ich im training wie im wettkampf die gleiche: ich will den SIEG!!! (und den ruhm, die ehre, die kohle... ;) ) wozu sollte ich mich sonst schinden???

Klar, was Profiracer betrifft hast du ja schon recht. Die müssen
100% effektiv trainieren, weil ihr Lebensunterhalt davon abhängt
(bei dir auch?). Es gibt da einen passenden Ausdruck - H_r_nbiker. ;)

IV-Training macht man nach Puls? Das ist mir neu. Ich fahr halt
einfach die Rebberge hoch, da gibt's automatisch Intervalle.

Für mich ist Mountainbiken ein HOBBY und ich genieße es viel
besser ohne Pulsuhrkontrolle. Ich komme auch so unter die Top
5% bei Marathons und Uphills. Wieso soll ich mir jetzt den Spaß
verderben, nur damit ich ein paar Plätze weiter vorne bin?
Haupsache ich schlage meine eigene Zeit vom Vorjahr. :D
Ich genieße lieber beides, meine "Trainingstouren" UND meine Rennen.

Thb
 
Ein Vorschlag:

Sollte man dieses Thema bzw. diesen Thread nicht langsam schließen???

Die Pro's und Con's sind ja alle klar. Und jeder so wie er es mag, man muss ja nicht jeden und immer von seiner Einstellung überzeugen...

Lasst uns in einem neuen Thread ein neues Thema eröffnen! Und wild drauf los argumentieren!

Gruß
Peter
 
Als tourenradelnder Hobbyist braucht man eine Pulsmesser sicherlich nicht. Wenn man aber etwas sinnvoller und kosequenter trainieren will, um vielleicht auch als Nicht-Profi in die Nähe seines Leistungslimits zu kommen, kommt man IMHO um die Teile nicht drum rum. Grad jetzt im Winter, wenn sinnvoll traniert werden soll.

Mit Pulsmesser zu fahren, bedeutet ja auch nicht, immer stur in dem "geplanten" Bereich zufahren. Ab und zu will man halt trotzdem den nächsten Berg am Limit hochziehen, weils halt grad so lustig wäre.

Natürlich sollte man sich ein wenig mit Trainingslehre beschäfftigen und das auch ruhig ma ausprobieren. Nicht alles, was im Moment keinen Spaß macht oder - wie man gleubt - nix bringt, ist sinnlos. Ich freu mich jedenfalls immer, wenn ich bei Rennen dann einige Leute hinter mir lassen, die glauben, bei jeder Ausfahrt Spaß haben zu müssen. UNd Spaß macht es auch, zu sehen, daß man einfach besser wird.

Ums aber gleich richtig sinnvoll zu machen, müßte dann auch ne SRM-Kurbel montiert werden, den 100%ig aussagekräftig ist der Puls alleine auch nicht.

Ach ja, regelmäßig morgens den Ruhepuls zu messen, hat mich schon mehrfach frühzeitig vor ner Erkältung/Infektion gewarnt, so daß ich vorbeugend noch was tun konnte.
 
http://www.mtm-bals.de

Da stehen eine Menge interessante - für mich durchaus neue! - Dinge, die zu lesen lohnt... Einfach Durchklicken bis zum "Radtrainings-Handbuch".

Übrigens soll die OwnZone-Geschichte von Polar recht gut funktionieren und recht treffsicher sein - bestätigen auch unabhängige Spezis... Allerdings macht wohl nur die Advance-Funktion (mit den 3 Stufen Low, Basic und High) Sinn. Ich habe eine M51 und komme super klar damit. Für GA wäre ich ohne aufgeschmissen... Auf Tour in den Bergen werte ich allerdings nur nachträglich aus - und staune oft!

@Mountainbayer: So intensiv wie Du trainieren vielleicht ein paar hundert Sportler in Deutschland - sei also nachsichtig mit uns! ;) Hast Du Dich mit dem IV nach Puls eigentlich verhauen? Oder habe ich (und der eine oder andere) Dich da missverstanden?
 
Es freut mich das hier auf mein Posting so viele gute Antworten zusammengekommen sind.
Einige der letzten paar Antworten (dubbel, boile, Yota...)sind zwar ein wenig unqualifiziert, aber das ist wohl nicht zur vermeiden wenn so eine grosse Gemeinde miteinander versucht zu kommunizieren.

Ich für meinen Teil schreib in einem solchen Fall lieber nichts als einen Thread zu zerschiessen mit
unnötigen Inhaltlosen Postings.

Was ich nicht wollte ist hier ein Glaubenskrieg zu den Herzfrequenzuhren zu entfachen. Aber offenbar ist mir
das ganz gut gelungen.......


Ich hab hier ganz einfach meine Erfahrung mit den Pulsuhren geschildert. Ich hab aber auch am Ende meines
Postings ganz klar die Aussage geschrieben:
...obigen Ausführungen sollen so verstanden werden, das Hobbybiker so ein Ding nicht brauchen.
Jedoch ambitionierte Sportler heute nicht darum kommen nach Puls zu trainieren.

Ich als Tourenfahren gehe unter anderm Biken, um mein Wohlbefinden und meine körperliche Fitness zu fördern und möglichst
die Gesundheit konstant auf gutem Niveau zu halten. Dabei spielt mir die Zeit in welcher ich meinen Pass oder meinen
Berggipfel erreiche, ein sehr untergeordneter Faktor.
Viel wichtiger beim Biken ist mir das mir das Training - was eigentlich immer kleinere oder grössere Touren sind- immer
auch Spass und Freude bereitet.

Jedoch verliere ich ein wenig den Spassfaktor, wenn da ein kleiner Compi mich immer wieder mal erinnern will,
was ich gerade falsch machen könnte. Sowas muss ich nicht unbedingt zwingend immer dabei haben.
Ausserdem nützt so ein Pulsmesser wenig oder nicht viel, wenn man sich nicht wirklich intensiv mit dem Thema Trainingslehre und
Pulsfrequenz auseinandersetzt. Dazu braucht es dann wieder ordentlich Zeit um das ganze zu lesen und vor allem auch zu verstehen.

Wenn man viele etliche Jahre bikt (wohl länger als die meisten hier) und den eigenen Körper dabei ausgiebig kennen gelernt hat,
bekommt man mit den Jahren auch ein wenig eine innere Uhr und weiss ziemlich genau was einem beim Biken gut tut und was
weniger zur körperlichen guten Befinden beiträgt. Ich denke dies ist deshalb ein grosser Teil Erfahrungssache und kann mit so einer
Bikeuhr nicht oder nur zum Teil kompensiert werden.

In diesem Sinne
cu RedOrbiter
 
Hi,

"Tittengurt" find ich echt super !

Bei meinem ersten AlpenX war einer dabei, der sagte
zu seinem Pulsmesser immer "Stressanzeiger"

Ich glaub, da liegt ein wenig Wahrheit drin.

(fahre übrigens auch mit Tiittengurt und Stressanzeiger-
probiers aber jetzt auch mal "oben ohne")

Servus
JJ
-- hab leider keinen so coolen Spruch wie Ihr--
 
Original geschrieben von RedOrbiter
Es freut mich das hier auf mein Posting so viele gute Antworten zusammengekommen sind.
Einige der letzten paar Antworten (dubbel, boile, Yota...)sind zwar ein wenig unqualifiziert, aber das ist wohl nicht zur vermeiden wenn so eine grosse Gemeinde miteinander versucht zu kommunizieren.
Ich für meinen Teil schreib in einem solchen Fall lieber nichts als einen Thread zu zerschiessen mit unnötigen Inhaltlosen Postings...
eigentlich gabs ja vor allem die eine gute antwort von bikeMike, und ich für meinen Teil schreib in einem solchen Fall lieber was unterhaltsames als einen Thread zu zerschiessen mit unnötigen wiederholungen.
 
...der ottonormalsportler braucht es eher nicht, erst, wenn es um die gezielte steigerung der leistungsfähigkeit in bestimmten bereichen geht, ist sie und vor allem eine regelmässige leistungsdiagnostik (am besten mit bestimmungd er VOmax) nötig, denn erst sie ermöglicht es, die hfmax und "schwellengrenzen" zwischen aerob und anaerob zu bestimmen

ein paar links zum "bilden" :

belastungsintensitäten

das maxVermögen o2 zu verabreiten
 
Habe im Herbst eine LD gemacht und mir einen Pulsgurt gekauft. Würde jetzt nicht mehr ohne trainieren wollen, da ich zugeben muß nicht so ein tolles Körpergefühl zu haben um meinen Bereich immer einschätzen zu können und mit meiner begrenzten Trainingszeit von 6-8 Stunden die Woche nächstes Jahr möglichst gute Ergebnisse in diversen Halbmarathons erzielen möchte. Manchmal fahre ich im EB-Bereich und finde das total locker (relativ) und manchmal muß ich schon für G1 richtig beißen, soviel zum Körpergefühl.

Beim Vulkanbike ist mir dann eine ganz dumme Sache passiert. Wird jeder kennen bei 2500 Startern, auch wenn die Blöcke aus "nur" 300 Startern zusammengesetzt waren. Bin von Anfang an im Pulk gefahren und habe mich von der Gruppe mitziehen lassen. Bin dabei total über meine Verhältnisse gefahren, was mir auch die ersten 35 km nicht viel ausgemacht hat. Bin dann so eingebrochen, daß ich wirklich gedacht habe ich muß gleich verrecken. Das wird mir nächsten Jahr hoffentlich nicht mehr passieren, dank Pulskontrolle.

Davon unabhängig bewundere ich Leute, die es wirklich schaffen mit einem guten Körpergefühl auch ohne den blöden Tittengurt optimal zu trainieren. Mein Ziel ist es, wenn ich lange genug dabei bin und dann auch irgendwann mal keine TAC mehr bestreiteten will, auch mit meinem Körpergefühl auszukommen.
 
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