Mitfahrer/in für Mehrtagestouren/Transalp gesucht

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Bruckmühl
es ist anscheinend immer schwieriger Spezls/Spezlinnen zu finden, die gerne selbst ihre Tour planen, zuverlässig sind, wo es nicht nur ums Runterfahren geht und die noch nicht auf ein e Bike umgestiegen sind ;-).
Ich suche für eine Mehrtagestour(Caldonazzo-Pasubio-Rovereto) 1-2 Mitfahrer. Geplant sind 4-5 Tage im Juni KW 25, ca 15-1800hm/Tag, Trails S1-S3, teilweise ausgesetzt, Schiebe/Tragepassage. Übernachtung auf Hütten, Rovereto Stadt. Die grobe Planung steht, bin aber flexibel, falls Wünsche offen sind.

Nun noch kurz zu mir, ich bin Ü50, flexibel, unkompliziert und habe einiges an Bike-Erfahrung.
Ich bin sehr viel in Tirol/Südtirol mit Bike unterwegs und habe etliche Mehrtagestouren und fünf Transalp die letzten Jahre gemacht.
Ich fahre etwa 450-550hm die Stunde, es gibt immer Zeit für Foto oder Gipfelpausen, Mittags Brotzeit oder Einkehr. Starte lieber früh und freu mich dann auf das Etappen Finisher Bier am Nachmittag :).
Gerne vorab eine gemeinsame Tour.
Ich bin aus dem Raum Rosenheim.
 
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Bruckmühl
Servus Karsten,
jetzt hab ich bei dir mal ein bisserl nachgelesen, du bist Schliersee/Tegernsee ja sehr viel unterwegs, auch Kitzbühel/Kirchberg.
Du kannst dich gern mal melden wegen einer Tour.
Meine Ausrichtung liegt allerdings nicht auf 2000hm+, sondern eher auf hohem Trailanteil, was dann auch mal Schiebe und Tragepassagen beinhaltet und die Touren/Etappen dementsprechend angepasst werden.
Grüße
Marion
 
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6. März 2003
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15 km nördl. v. München
Die meisten Trails fahre ich bei Touren in Saalbach / Hinterglemm oder in der Gegend von Prad. Ich starte alle Touren von der Unterkunft aus. Wenn der eigentliche Tourstart 20 Km weg ist, wird diese Strecke auf dem Radweg gefahren. Geht meist schneller aber der Trail Anteil ist somit natürlich geringer. Bei den Touren am Spitzingsee / Schliersee ist der Trailanteil ehr gering, da dort Trails nicht gewartet / ausgebessert werden und somit für mich meist unfahrbar sind.

von Do 30.05 – SO 02.06.2019 werde ich 4 Tage zum MTB fahren. Wohin werde ich erst kurz vorher nach dem Wetter entscheiden. Do sehr früh von München/Eching los und SO nach der Tour zurück. 4 MTB Tagestouren in einem für mich bekannten Gebiet. Die ersten MTB Touren werden noch nicht so lang sein. Ca.1500 – 2500m pro Tag und nicht so schnell und mit einigen Pausen. ÜF und abends bzw. auf Hütten Einkehr. Ich kann eine Person mit MTB mitnehmen.

Bin auch schon schwere Touren gefahren: 4 x Madritschjoch, 2 x Eisjöchel, … je ohne Bahn oder Shuttle als Tagestour, zum Teil über 3000m HU am Tag

Gruß Karsten
 
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Die meisten Trails fahre ich bei Touren in Saalbach / Hinterglemm oder in der Gegend von Prad. Ich starte alle Touren von der Unterkunft aus. Wenn der eigentliche Tourstart 20 Km weg ist, wird diese Strecke auf dem Radweg gefahren. Geht meist schneller aber der Trail Anteil ist somit natürlich geringer. Bei den Touren am Spitzingsee / Schliersee ist der Trailanteil ehr gering, da dort Trails nicht gewartet / ausgebessert werden und somit für mich meist unfahrbar sind.

von Do 30.05 – SO 02.06.2019 werde ich 4 Tage zum MTB fahren. Wohin werde ich erst kurz vorher nach dem Wetter entscheiden. Do sehr früh von München/Eching los und SO nach der Tour zurück. 4 MTB Tagestouren in einem für mich bekannten Gebiet. Die ersten MTB Touren werden noch nicht so lang sein. Ca.1500 – 2500m pro Tag und nicht so schnell und mit einigen Pausen. ÜF und abends bzw. auf Hütten Einkehr. Ich kann eine Person mit MTB mitnehmen.

Bin auch schon schwere Touren gefahren: 4 x Madritschjoch, 2 x Eisjöchel, … je ohne Bahn oder Shuttle als Tagestour, zum Teil über 3000m HU am Tag

Gruß Karsten
 
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Karsten, du kannst gern Bescheid geben, wohin du die 4 Tage Ende Mai fährst, würde mich für eine Tour eventuell anschließen. Denke aber, dass du wesentlich schneller wie ich unterwegs bist. Bei 3000hm muss ich eh passen.
Bitte dann PN.

Grüße
Marion
 
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15 km nördl. v. München
Bisher war es meist nicht das Problem, dass ich schneller oben war. Bin in Hinterglemm schon mit großen Gruppen gefahren und ich mache immer oben eine länger Pause. Bei den ersten Touren bin ich nicht schnell. Bin dieses Jahr noch zu wenig MTB gekommen – das Wetter spielte nicht mit. Als erste Tour würde ich etwas suchen was ausbaubar + zu verkürzen ist. Die großen Touren waren alles Tagestouren ohne Rucksack.
 
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Bericht zu der Tour Krieg und Frieden(sentiero della pace)
aus der 4-5 Tagestour wurde dann eine 2,5 Tagestour, viel dem Windbruch im Oktober und Lawinenabgängen/Muren, Schneelage geschuldet.
Einen Mitfahrer gab es auch, bewährtes Team, was in diesem Fall von Vorteil war.
Start in Caldonazzo über den Kaiserjägerweg, Passo Vezzena, Ex Forte di Busa Verle und zum Gipfel Forte Cima Vezzena. Bereits am Passo Vezzena erwarteten uns meterhohe Riesige Stapel von Baumstämmen, neben Windbruchflächen. Holzarbeiten waren im Gange, der Verbindungsweg(205)zurück zum Spiazzo Alto gesperrt.
Die Auffahrt zur Cima war bis auf 3 Baumstämme frei, aber kein Problem. Mit Trails war es schwierig abzuschätzen welcher geht und welcher nicht. Wir hatten gut gewählt und konnten bis zum Passo zurück auf Trails (S1-S2, Stellen S3)fahren, einige Bäume lagen quer, alle konnten umfahren/umschoben werden. Weiter ging es nach Lavarone auf einem Verbindungsweg, der frisch geräumt war, Abfahrt über einen Trail vom Bikepark. Übernachtung im Hotel Bertoldi(Bike Hotel www.alpecimbra.it), sehr zu empfehlen...hier kocht der Chef noch selbst!!! Am nächsten Morgen Auffahrt zum ex Forte Cherle, über Boca di V.Orsara und Trail zum Passo Coe. Gewitterwolken und Donnergrollen verhießen nichts Gutes. Pause. Nach einer Stunde und etwas besseren Aussichten entschieden wir, die Auffahrt zum Monte Maggio doch anzugehen, gut 250hm. Immer wieder lagen Bäume quer, alle jedoch zu umgehen oder mit Klettereinlage zu bewältigen. Die Sonne setzte sich nun auch wieder öfter durch und so waren der Weg zum Gipfel schnell geschafft. Ein toller Ausblick auf die umliegenden Berge. Der Trail geht anfangs ziemlich auf und ab, aber gut fahrbar. Dann wird's schmaler, teilweise ausgesetzt und es empfiehlt sich, doch die ein oder andere Stelle abzusteigen und kurz zu schieben. Gedanken gab es, was ist wenn auf dem Trail durch umgestürzte Bäume kein Weiterkommen ist??? Ja es gab einige querliegende Bäume, aber mit Limbo und umgehen war ein Weiterkommen möglich. Als wir am Lastwagen angekommen waren, yeah, wir hatten es geschafft. Im restlichen Trail war sehr viel Laub und versteckte Steine, aber bald waren wir am Passo Borcola und unserer Unterkunft der Malga Borcola. Wir wurden herzlich begrüßt und fühlten uns gleich wohl. Sehr zu empfehlen, schöne, aber einfache Zimmer, Etagenbad und gutes Essen :).
Die Wirtin erzählte uns das zum Passo Xomo und weiter zum Rifugio Papa, die Straße verschüttet und abgerutscht ist und zeigte uns Bilder. Auch die Straße nach Posina ist derzeit gesperrt. Ob man mit Bike oder zu Fuß eventuell doch weiterkommt, kann ich nicht sagen. Da auch die Weiterfahrt vom Rifugio Papa über die sette croci-Roite und zur Bocchetta delle corde wegen der Schneelage nicht ganz zu unterschätzen ist, (ich war zwei Wochen zuvor an der Borcchetta und da lag noch richtig viel Schnee, vor allem mit Blick Richtung Pasubio)fuhren wir über das landschaftlich sehr schöne Terragnolo Tal, Serrada, Carbonare und dem bekannten flowigen Trail nach Caldonazzo zurück. Nach einem Finisher und kaum im Auto gesessen gab's Gewitter mit Platzregen. Gutes timing :)
Mega Runde... landschaftlich sehr schön, tolle Trails, gute Unterkünfte und Glück mit dem Wetter!!!

P1160785.JPGP1160788.JPGP1160793.JPGP1160794.JPGIMG_20190619_142921.jpgP1160804.JPGDSC00548.JPGP1160820.JPGP1160824.JPGDSC00559.JPGDSC00574.JPGP1160839.JPGP1160841.JPGP1160851.JPGP1160856.JPGP1160865.JPG
 
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