Ausnahmsweise möchte auch ich mal meinen Senf dazugeben:
Ich finde getrennte Wege zwar in Ordnung, jedoch ist dies mEn nicht die optimale Lösung. Das Problem was ich persönlich damit habe, ist dass es dadurch meist so kommt, dass die Wege -welche dann extra für Mountainbiker angelegt werden oder umgebaut werden- meistens zu diesen typischen Flowautobahnen ausarten bei denen kein Stein mehr aus dem Boden schauen darf. Das ist nicht unbedingt schlimm, jedoch finde ich dies sehr schade weil man meist so viel mehr aus den Strecken herausholen könnte wenn man diese vernünftig in die gegebene Landschaft integrieren würde statt drei Meter breite MTB-Autobahnen zu bauen. Das mag natürlich alles Ansichtssache sein, der eine mag es gerne einfach, der andere gerne technisch anspruchsvoller, das sorgt allerdings dafür dass dann Leute die es gerne naturbelassener hätten wieder auf Wanderwege ausweichen, und auch ich kann mich davon nicht freisprechen.
Was ich selbst als die sinnvollste Lösung in Regionen, in denen viele Wanderwege von Mountainbikern genutzt werden, ansehe wäre eine zeitliche Trennung. Das heißt die Wanderwege dürfen am ersten Tag nur von Wanderern genutzt werden, am nächsten nur für Mountainbiker usw. Um das ganze auch für nicht ortskundige Menschen zu vereinfachen sollte man beispielsweise einfach nach dem Datum gehen, und sagen, dass Mountainbiker nur an ungeraden Tagen, und Wanderer nur an geraden Tagen die Wege nutzen dürfen.
So könnten beide Parteien die größtmögliche Vielfalt an Wegen nutzen und gleichzeitig Konflikte begrenzt werden.
Ich hoffe mein Text ist nicht unlesbar oder zu ausführlich,
mit freundlichen Grüßen,
Lars