MTB Hardtail Trail 1000€

Wenn es um feine Abstufungen und Ganganschlüsse geht, kann man an ner 2x10 (oder 11 oder 12) schon noch Gefallen finden, da verstehe ich die Argumente sehr wohl.
Räder mit 3x10 im Handel haben für mich inzwischen (sehr subjektiv) aber den Charme von „da lag noch günstiges und/oder altes Zeug rum, das macht die Kalkulation besser“.

Aber es ist doch klasse, wenn jeder das findet, was ihm zusagt.
Genauso isses, und ich bin jetzt um ein paar Gründe für weniger Gänge reicher.
 
Wieviel % Spreizung hast du? Oder was ist das kleinste / größte Blatt vorne und das kleinste / größte Ritzel hinten?
Vorne wahrscheinlich 1:3.8
Hinten wahrscheinlich 1:0.66
Das unterscheidet sich nur unwesentlich von einer 1x Spreizung, ca. 0.3 das macht einen Gang aus, entweder unten oder oben, je nach Kettenblattgrösse. Also bleiben die etwas grösseren Gangsprünge als Nachteil, sonst wie gesagt nur Vorteile bei 1x. Ich fahre beides und weine dem Umwerfer Scheiss keine Träne nach.
Das original 2015 Bulls Copperhead hatte eine Shimano FC-M622 (40/30/22) und eine 11-36 Kassette (Deore XT CS-HG81, 11-13-15-17-19-21-24-28-32-36).
Folge war, das ich das kleine vordere Blatt nie gefahren bin / gebraucht habe.
2017 habe ich dann umgebaut:
Neues Kurbellager Shimano XTR Press Fit Innenlager SM-BB94-41A
Shimano 10-fach Kurbel FC-T611 175 mm 26-36-48
Shimano XT CS-M771 10-fach Kassette 11-34, Abstufungen 11-13-15-17-19-21-23-26-30-34
Kette HG-95
Funzt bis heute sehr gut.
 
Ok bin jetzt durch einen Freund auf Radon gekommen, der meinte die sollen ganz gut sein. Was hält ihr vom Radon Cragger 7.0 2020 würde 1200 kosten wäre in Ordnung für mich und hätte auch einen Dropperpost.
Wie findet ihr sonst Orbea? Oder die Hardtails von Canyon um rund 1000€?
 
Das Cragger ist das beste was du für den Penny bekommst.
Sollte auch am besten zu deinem Zweck passen.
 
Ok also zur Auswahl stehen jetzt das
Radon Cragger 7.0 (1200€)
Vitus Sentier VR 29 (1250€)
Gt avalanche expert (1050€)

Was wäre laut eurer Meinung das beste Bike. GT ist wesemtlich billiger also wenn es ansatzweise gut ist würde ich wahrscheinlich lieber das Geld sparen und das gt nehmen.
Falls ihr noch ein Bike mit ähnlichem Preis habt das besser ist gerne dazuschreiben
 
Die Räder zu verlinken wäre sehr hilfreich. Dann muss man nicht selbst danach suchen.
Das Radon habe ich schon in Post#2 empfohlen.

GT scheidet für mich schon optisch aus. Und mit Dropper bist du da auch bei 1.200€.
Also Radon oder Vitus. Technisch schenken die sich nicht viel. Service / Garantie dürfte bei Radon einfacher sein als bei CRC, habe aber keinerlei Erfahrungen damit.

Müsste ich mich entscheiden, würde ich das Radon nehmen.
 
Die Räder zu verlinken wäre sehr hilfreich. Dann muss man nicht selbst danach suchen.
Das Radon habe ich schon in Post#2 empfohlen.

GT scheidet für mich schon optisch aus. Und mit Dropper bist du da auch bei 1.200€.
Also Radon oder Vitus. Technisch schenken die sich nicht viel. Service / Garantie dürfte bei Radon einfacher sein als bei CRC, habe aber keinerlei Erfahrungen damit.

Müsste ich mich entscheiden, würde ich das Radon nehmen.


ok vielen Dank für die Hilfe ich glaube auch dass ich das Radon nehmen werde. Das Canyon gefällt mir optisch am besten ich glaube technisch ist das Radon aber besser bis gleich gut und ist um 100€ billiger
 
Das Cragger ist bestimmt ne gute Lösung, wollte auch mal eins haben oder ein Commencal Meta HT. Oder ein Ghost Nirvana.
Dann ist mir eingefallen, dass ich ja auch noch ein AM-Fully hab und ich statt einem doch etwas behäbigeren Trail-HT lieber was "racigeres" dazuhaben wollte. :D

Als Eins-für-Alles-Lösung in dem Preisbereich aber top, Alternative wäre dann ein Tourenfully mit 120-130mm, dann aber 2.000€ aufwärts.


Da die Ffm Umgebung keine wahren Berge bietet, habe ich mein MTB noch mal auf Speed getunt, Trecking Kurbel mit mehr und Kassette mit weniger Zähnen. Jetzt sind eben bis zu 50 km/h möglich. ?
Blick von da aus wo die einen ihr Highspeed-MTB spazierenfahren, über Ffm in Richtung dort, wo die anderen im Mittelgebirge mountainbiken...U3 Haltestelle Oberursel Hohemark. ;)
Skyline-sued-ffm001.jpg
 
Das Cragger ist bestimmt ne gute Lösung, wollte auch mal eins haben oder ein Commencal Meta HT. Oder ein Ghost Nirvana.
Dann ist mir eingefallen, dass ich ja auch noch ein AM-Fully hab und ich statt einem doch etwas behäbigeren Trail-HT lieber was "racigeres" dazuhaben wollte. :D

Als Eins-für-Alles-Lösung in dem Preisbereich aber top, Alternative wäre dann ein Tourenfully mit 120-130mm, dann aber 2.000€ aufwärts.



Blick von da aus wo die einen ihr Highspeed-MTB spazierenfahren, über Ffm in Richtung dort, wo die anderen im Mittelgebirge mountainbiken...U3 Haltestelle Oberursel Hohemark. ;)
Anhang anzeigen 1026320

Ja das cragger ist von den specs her top. Nur ich bin jetzt am überlegen optisch spricht es mich nicht so an wie andere bikes und dass ist mir einerseits schon wichtig. Das Grand Canyon al sl 8.0 gefällt mir allerdings sehr gut optisch was haltet ihr von dem canyon im vergleich zum radon? Ist bei den specs viel unterschied?

https://www.canyon.com/de-at/mounta...grand-canyon/grand-canyon-al-sl-8.0/2459.html
 
Dass dir dein Bike (auch längerfristig) gefällt und dich damit auch mehr zum Fahren animiert, ist auch sehr wichtig!
Ich finde das Canyon auch stimmig, die Schaltung gefällt mir sogar besser (mehr Bandbreite als die SX Eagle vom Cragger), Fox 34 Rythm Gabel passt auch, es ist wohl etwas leichter, bei den Laufrädern SunRingle vs. AlexRims kenne ich mich nicht so gut aus. Bleiben nur die Canyon-Service-Wüste-Geschichten, aber da hab ich jetzt auch schon länger nix Neagtives mehr gelesen. Bin mit meinem Spectral von 2016 auch nach wie vor zufrieden.
Das Ghost wäre bei mir am Ende auch rausgefallen, SLX 12-fach ist super, Bremsen schlechter, Rodi-Felgen ok?, keine Erfahrung mit X-fusion Gabeln, der Rahmen sieht auf den Fotos grobschlächtig aus (in echt im Laden aber etwas besser), und eben die fehlende Variostütze.


@Markus42 : Ja, im Taunus ist es oft voll, manchmal zu voll. Zumindest an den Hotspots, alle wollen auf den gar nicht sooo tollen Großen Feldberg. Aber eine Todesfalle ist das auch nicht gerade, und der Taunus ist groß, mit unzähligen wunderbaren, auch weniger frequentierten Trails. Spessart. Odenwald. Alles da! Mit dem Mountainbike nur im Stadtwald "mountainbiken"... :ka:
Dort ist es auch oft voll, und es soll Leute geben, die versuchen da mit 50 Sachen durchzuheizen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass dir dein Bike (auch längerfristig) gefällt und dich damit auch mehr zum Fahren animiert, ist auch sehr wichtig!
Ich finde das Canyon auch stimmig, die Schaltung gefällt mir sogar besser (mehr Bandbreite als die SX Eagle vom Cragger), Fox 34 Rythm Gabel passt auch, es ist wohl etwas leichter, bei den Laufrädern SunRingle vs. AlexRims kenne ich mich nicht so gut aus. Bleiben nur die Canyon-Service-Wüste-Geschichten, aber da hab ich jetzt auch schon länger nix Neagtives mehr gelesen. Bin mit meinem Spectral von 2016 auch nach wie vor zufrieden.
Das Ghost wäre bei mir am Ende auch rausgefallen, SLX 12-fach ist super, Bremsen schlechter, Rodi-Felgen ok?, keine Erfahrung mit X-fusion Gabeln, der Rahmen sieht auf den Fotos grobschlächtig aus (in echt im Laden aber etwas besser), und eben die fehlende Variostütze.


@Markus42 : Ja, im Taunus ist es oft voll, manchmal zu voll. Zumindest an den Hotspots, alle wollen auf den gar nicht sooo tollen Großen Feldberg. Aber eine Todesfalle ist das auch nicht gerade, und der Taunus ist groß, mit unzähligen wunderbaren, auch weniger frequentierten Trails. Spessart. Odenwald. Alles da! Mit dem Mountainbike nur im Stadtwald "mountainbiken"... :ka:
Dort ist es auch oft voll, und es soll Leute geben, die versuchen da mit 50 Sachen durchzuheizen. ;)


ja da bin ich völlig bei dir. Und das ghost hat vielleicht gute ausstattung und keine variostütze aber kostet bereits 1300€ da macht das canyon dann schon mehr sinn in meinen augen. Die ästhetik spielt auch eine wichtige rolle finde ich
 
Werf doch auch noch einen Blick auf das Orbea Laufey. (H30 1300€ würde aber die 59€ Aufpreis für die Shimano MT501 Bremse zahlen, oder was denkt ihr?)
Ebenfalls wie das Radon Cragger ein Trail-Orientiertes HT. Von der Design-Sprache finde ich es etwas schöner als das Cragger.
 
@Noah1807 du hast eigentlich drei verschiedene Bikes in deiner Auswahl.
Falls du nur tolle Parts willst, kauf Canyon oder Radon. Oder kauf ein Bike nach Optik, dann ist es auch egal.
 
Ja, im Taunus ist es oft voll, manchmal zu voll. Zumindest an den Hotspots, alle wollen auf den gar nicht sooo tollen Großen Feldberg. Aber eine Todesfalle ist das auch nicht gerade, und der Taunus ist groß, mit unzähligen wunderbaren, auch weniger frequentierten Trails. Spessart. Odenwald. Alles da! Mit dem Mountainbike nur im Stadtwald "mountainbiken"... :ka:
Dort ist es auch oft voll, und es soll Leute geben, die versuchen da mit 50 Sachen durchzuheizen. ;)
Also, um mal auf den Original-Post zurückzukommen Noah suchte ein MTB für Wald, Asphalt und Berg. So ungefähr ist auch mein Profil, daher habe ich meine Empfehlung gegeben.

Unter der Woche fahre ich immer von Nidderau nach Eschborn zur Arbeit, da sind viele Gänge perfekt, auch um den wechselnden Gegenwind auszutarieren.

Am Wochenende geht es dann in die Umgegend, zu langen Anfahrten (mit dem Auto) fehlt mir die Zeit. Und für die Feld-, Wald- und Wiesenwege im 30km Umkreis habe ich noch nie ein Fully, geschweige denn einen Dropperpost gebraucht. Der erste Gang ging nach Umbau von 22/36=0,61 auf 26/34=0,76 - kürzer als ich brauche, der höchste von 40/11=3,63 auf 48/11=4,36, da tritt man dann nicht ab 35 km/h gleich ins Leere.

Ein Hardtail ist für mich ein guter Allrounder, ich mag den breiten Lenker, die Geometrie ist gut zum beschleunigen (gerade an der Nidda entlang muß man oft bremsen und wieder beschleunigen), jede Federung kostet Kraft (deshalb sperre ich auch oft die Gabel) und mit den 3x10 Gängen bin ich sowohl auf Asphalt als auch auf dem 'Trail' und am Berg gut unterwegs und wenn es auf rumpelige Trails geht, kann ich am Lenker die Gabelsperre ausschalten, der Sattel bleibt wo er ist.

Interessant: Das 2015 Copperhead 3 gab es als 3x10, 2016 kam dann 2x11 und aktuell bietet Bulls es wieder mit 3x10 an. Was haben die sich dabei nun gedacht?
 
Dann hätten wir ja mit dem Bulls auch noch die 4. Variante von einem HT die sich von den bisherigen drei HTs unterscheidet.

Bei mir haben alle Bikes immer Dropper, auch HTs, ja ich liebe meine breiten 800 Lenker und meine Gabel habe ich die letzten 3 Jahre nicht gesperrt. Vermutlich weil ich als Downhill-Spezialist freundlich grüße, gegrüsst werde, Rücksicht nehme und keine 50kmh treten kann und nie mehr als eine 100 Trittfrequenz schaffen werde. Könnte an meinem 1fach Antrieb liegen oder daran dass mein HT bei meinen 1,86m länger ist als es je ein Bulls HT gab.
So unterschiedlich können Ansichten sein.
 
Zurück