Nerve AM 2011

Der ist auf jeden Fall eine sehr gute Wahl am Vorderrad wenns gröber wird!
Aber er wiegt halt auch mal eben 200gr mehr wie ein MKII RS, das merkt man schon ein wenig, ebenso wie den grösseren Rollwiderstand.

Werde ich auch wieder ans Vorderrad schmeissen ;)
Bergab ging mir der MK am Vorderrad gern mal weg.
 
Bei mir tut´s der Nobby Nic super!
Als Rahmenschützer am Fahrradträger...

Die obere griffige Gummimischung hat nicht mal 400km gehalten, die Schicht darunter ist ungefähr so griffig wie ein frisch angetautes Calippo!
Die übliche Schussfahrt am Touren-Ende (2.2km, -15%, >60km/h, Asphalt) war wohl zu viel für den NN.
Fahre jetzt vorne und hinten Fat Albert, da ich keine Lust auf einen Hersteller-Mix hatte. Nach knapp 1500km absolut keine Probleme.

Der MountainKing wäre meine nächste Wahl, wobei man hier im Forum aber auch verstärkt von ab- und ausgerissenen Stollen lesen kann...
 
Das mit den ausgerissenen Stollen kommt meistens durch Strecken mit vielen Felsen/Steinfeldern oder auch von Northshores mit Hasendraht (zb Saalbach). Da dann mal an ner blöden Stelle gebremst tut dem extrem weichen BCC nicht gut ;) Ist mir auch schon beim Baron und Kaiser passiert. Hab selber auch schon 1000km mit meinen Mk2 runter und sie sehen immernoch sehr gut aus :) RubberQueen vorne wäre auch noch ne gute Alternative :)
 
Bei mir wie gesagt nur Hören-Sagen...
Im MK2-Thread hier im Tech-Forum sind eine ganze Reihe von Stollen-Abrissen aufgetacht, unter welchen Umständen auch immer.

Ich werde ihn trotzdem versuchen, vermutlich aber erst nächstes Jahr. Meine FA zeigen bisher keinerlei Anzeichen für ein baldiges Ende.

Und das NN nur schlecht ist, brauchen wir wohl nicht extra erwähnen...
 
Ich habe im April diesen Jahres bei meinem Nerve AM 9.0 HS (2011er) die Serienbereifung (vorne Fat Albert 2.4 und hinten Nobby Nic 2.4) nach rund 2.500 km gegen Continental Mountain King II 2.4 Protection (Faltversion) getauscht. Welch eine Offenbarung! Wahnsinniger Vortrieb auf Asphalt, Schotter und dem Trail und bislang unerreichter Grip! Der MK klebte förmlich am Boden! Selten so ein gutes Fahrgefühl verspürt. Ich hatte das Gefühl, dass ich ein komplett neues Bike fahren würde. Selbst bei 2.2 Bar (vorne und hinten) lief das Nerve 1A auf Wurzeltrails und in engen Kurven. Auch bergauf bin ich schneller als bisher vorangekommen! Mein Fazit: Nie wieder Schwalbe! Der Mountain King II rockt!
 
Hallo,

heute haben wir ( mein Freund B. und ich) eine schöne Tour von 35 Kilometer auf Trails im Sauerland gemacht. Mein Freund B. mit seinem neuen Canyon Strive ESX 9.0 SL Rahmengröße L (2012 Modell->3099€) und ich mit meinem Canyon AM 6.0 Rahmengröße M (2011 Modell->1500 €).

Wir haben uns natürlich die Bikes bei einer Pause genau angeguckt und haben diese abwechselnd Probegefahren. Ganz klar muss man einfach sagen: Die Ausstattung des Strive ESX 9.0 SL ist einfach eine Klasse für sich. Da gibt es nichts!!!
Die durch die Rahmengeometrie (Größe M beim Canyon Nerve AM und Größe L beim Canyon Strive ESX) beeinflussten Unterschiede der Fahreigenschaften, muss man ehrlicherweise sagen, das diese eher gering sind. Vielleicht kommt dies auch etwas von den Unterschiedlichen Rahmengrößen M und L. Wir haben die Bikes auch mal genau nebeneinander hingestellt und konnten visuell kaum einen Unterschied sehen. Klar ist, das die Gabel und der Dämpfer beim Strive nochsmals ein wenig mehr Potential hat, aber nicht soviel wie wir eigentlich vorher vermutet haben. Das Strive sieht ganz klar moderner aus und die Abstufung der einzelnen Gänge ist einfach mehr auf die Anforderung Enduro ausgelegt. Bezüglich der Kosten von 1500 Euro zu den 3099 Euro des Strive (beides reduzierte Preise "Sparbuchaktion" usw.) ist dies natürlich ein erheblicher Sprung und man sollte wirklich das Geld dafür übrig haben.
Unten habe ich die Geometrien der beiden Rahmen nebeneinander gegenüber gestellt. Wäre schön wenn dies einmal komentieren würdet, inwieweit Ihr die Unterschiede der einzelnen Werte für ausschlaggebend haltet.

Vielleicht ist dies für den einen oder anderen ja interessant, obwohl es wahrscheinlich schon viele Vergleiche ähnlicher Art gibt.

PS: Unsere Körpergrößen sind so, das wir beide genau zwischen Rahmengröße M und L laut PPS gliegen.
 

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Hallo

ich hatte die Frage schon woanders gestellt und glaube jetzt aber diese jetzt hier besser aufgehoben ist:

An die Rahmenspezialisten.

Und zwar hat ein Freund ein Specialized Stumpjumper FSR Carbon in weiss/Carbon und ich ein Canyon Nerve AM. Ich bin mit dem Specialzed in Winterberg gefahren und hat mir sehr gut gefallen, da man sich sehr wie im Rahmen fühlt.
Das Stumperjumper ist von Specialzed für Trails deklariert und nach deren Definition eigentlich kein All Mountain.
Bei meinem Canyon Nerve habe ich eher das "auf dem Rahmen Sitzen-Gefühl" und eine gewisse Racing-Position. In beiden Fällen handelt es sich um die Rahmengröße M. Wo liegen denn die großen Unterschiede der beiden Rahmen. Ich habe mal die Datenblätter unten zusammengestellt.
Ist es möglich durch Sattel Vorbau, Angle Set usw.. eine ähnliche Sitzposition wie auf dem Specialized einzustellen. Was wäre da am besten geeignet?

Vielen Dank für Eure Profi-Tips::::
 

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eine ähnliche sitzposition wirst du nur schwer realisieren können unterscheiden sich die rahmen doch erheblich in den geometrien.
das speci hat einfach die modernere geo als das nerve. vorallem der flache sw des nerve und das lange oberrohr sind schuld am auf dem rad sitzen gefühl. dazu die etwas höhere front kombiniert mit dem tieferen tretlager und schon ist das sitzgefühl deutlich anders.
daran kannst nur schwer was ändern.
sicher mit ein grund warum canyon auch das 2013er modell entsprechend angepasst hat von der geo..
 
Hi,

das man nicht den kompletten Rahmen ersetzen kann ist klar, aber es gibt doch z.B. geknickte Sattelsützen und ein kürzerer Vorbau ist doch auch möglich...?


Mit kurzem Vorbau 60-75mm, abgesenkter Sattelstütze (RS Reverb) sowie ausreichend SAG 30% fährt sich mein NERVE AM (2011er) ausreichend "flowig".

Zudem glaube ich nicht, dass sich beim 2013er AM (NEU: AL+) die Geometrie grundlegend verändert hat. Bislang sind mit nur "das Mehr an Federweg" hinten (+10mm) und die 12X-Steckachse aufgefallen.
 
Der Lenkwinkel ist für 2013 flacher und der Sitzwinkel steiler geworden, also eine Anpassung an die "modernen" Enduro-Geometrien.

@ LANDOs
Ein anderer Vorbau, über ein gewisses Änderungs-Maß hinaus, verändert aber nicht nur die Sitzposition, sondern auch das Fahrverhalten.
Gleiches gilt für die Sattelstütze.
Es nutzt ja nichts, wenn Du das Gefühl hast, mehr im Bike zu sitzen, wenn dabei die Lenkung hyper-nervös wird, oder träge, oder der Hinterbau wippt, oder....
 
Sorry, aber die Bilder der beiden Bikes bringt mal gar nichts!
Du vergleichst hier zwei Räder mit unterschiedlichen Konzepten. Etwa so, als wenn Du einen BMW M3 mit einer E-Klasse 200 Diesel vergleichen möchtest. Klar, beide bringen Dich von A nach B, der subjektive Eindruck ist aber vollkommen anders. Und Du bringst den M3 auch nicht mit Lammfell-Sitzbezügen näher an die E-Klasse....
(Dieses Beispiel beinhaltet keinerlei Wertung!)

Natürlich kannst Du in einem gewissen Rahmen über den Vorbau Deine Sitzposition verändern, aber nur, wenn es auch ergonomisch Sinn macht!
Nicht umsonst wird bei den diversen Kaufberatungen immer auf eine ausgiebige Probefahrt hingewiesen.
Wenn Du jetzt partout mit Deinem AM nicht mehr einverstanden bist, hilft wohl nur ein neues Bike (oder Rahmen).
 
Hi,

genau solche Infos habe ich mir gewünscht:

Nämlich was passiert wenn ich den Sattel etwas nach hinten versetze und was wenn ich den Vorbau um ca. 20 mm verkürze?

Weil die Bilder natürlich wenig sagen, habe ich ja extra die Geometrien angehängt. siehe Anhang!

Danke!
 

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Soooo....

mal ein Problem der anderen Art....



Wer hat so ein ähnliches Problem gehabt?

Wo bekomme ich das geeignete Ersatzteil?

Wie funktioniert der Aus- bzw. Einbau?

Muss man das einpressen?

Ich nehme mal an, dass es unter Verschleißteil fällt und nicht unter Gewährleistung, oder?

So viele Fragen.... Danke für konstruktive Antworten :daumen:
 
Hi,

genau solche Infos habe ich mir gewünscht:

Nämlich was passiert wenn ich den Sattel etwas nach hinten versetze und was wenn ich den Vorbau um ca. 20 mm verkürze?

Weil die Bilder natürlich wenig sagen, habe ich ja extra die Geometrien angehängt. siehe Anhang!

Danke!

Also:
Das Oberrohr bei Canyon ist länger, der Reach dafür aber kürzer, bedingt durch den flacheren Sitzwinkel. Das führt letzten Endes dazu, daß Du eine gestreckte Sitzposition hast und leicht von hinten trittst.
Den Sattel nach hinten zu verschieben, macht daher keinen Sinn.
Abgesehen davon wird die Sattelposition vom Knie bestimmt ->
Fahrposition, Kurbeln waagerecht, von der Spitze des vorderen Knies ein Lot fällen, daß dann genau durch die Pedalachse laufen muss. Tut es das nicht, stimmt grundsätzlich die Sattelposition nicht, bzw. Du trittst ineffizient.

Ein kürzerer Vorbau ginge schon eher, macht aber auch nur dann Sinn, wenn der Rücken dadurch nicht zu sehr gebeugt wird.
Ich finde den Link gerade nicht, aber es gab mal im Netz ein pdf, wo Schritt für Schritt die optimale ergonomische Position gesucht wurde.
Wenn das dann alles stimmt und Du immer noch ein "schlechtes" Fahrgefühl hast, passt halt wirklich die grundsätzliche Auslegung Deines Canyon nicht...
 
Hi,

genau solche Infos habe ich mir gewünscht:

Nämlich was passiert wenn ich den Sattel etwas nach hinten versetze und was wenn ich den Vorbau um ca. 20 mm verkürze?

Weil die Bilder natürlich wenig sagen, habe ich ja extra die Geometrien angehängt. siehe Anhang!

Danke!

Am Ehesten würde ein seitliches Bild von Dir helfen, um beurteilen zu können, warum Du Dich nicht auf dem bike wohl fühlst und eine Grössenangabe. Ich hatte das gleiche Problem und musste mich mit meinen 1,84/87er SL zwischen M und L entscheiden. Enscheidend ist aber auch die Armlänge...

Ich habe das M genommen, weil die 600mm Oberrohrlänge für mich eine angenehme sportliche und zugleich aufrechte Sitzposition ermöglichte...das ist natürlich alles sehr subjektiv. Tatsächlich empfinde ich die Geometrie auch als minimal hecklastig aber das merke ich nur an langen Anstiegen..ich würde deshalb auch nicht weiter "nach hinten" gehen. Grundsätzlich würde ich auch den Sattel IMMER so einstellen, dass es zur Beinlänge passt und das Kniegelenk senkrecht über der Pedalachse steht. Alles andere ist Murks. Mit der Vorbaulänge kann man einiges machen aber viel länger als 90mm würde ich nicht gehen, weil dann das Lenkverhalten zu träge wird. Unter Umständen hilft eine Syntace VRO-Einheit, mit der man Lenker-/Vorbau variabel (länge/höhe) einstellen kann.....
...aber wie gesagt...ohne seitliches Foto oder Grössenangaben führt diese Diskussion ins Leere.
Gruß
 
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