Neues Santa Cruz Nomad im ersten Test: Fünfte Generation des Longtravel-Alleskönners

Neues Santa Cruz Nomad im ersten Test: Fünfte Generation des Longtravel-Alleskönners

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Santa Cruz hat das Nomad neu aufgelegt – in der mittlerweile fünften Generation präsentiert sich das Enduro als Spaßbike für alle Fälle. Wir konnten es bereits über die Trails scheuchen und haben alle Infos zum neuen Carbonbike aus Kalifornien für euch gesammelt.

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Neues Santa Cruz Nomad im ersten Test: Fünfte Generation des Longtravel-Alleskönners
 
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Mullet scheint so schön in der Theorie. Am Ende gibt es aber einfach auch Nachteile:
Mit 37mm Offset an 27.5ern lassen sich ebenso balancierte, aber kürzere und wendigere Bikes bauen. Und mehr Reifen, Ersatzfelgen, -speichen, ... . Für den Privat-Fahrer komplizierter und teurer.
Ich bin Mullet bisher nur einmal kurz gefahren, daher kann ich mir da kein abschließendes Urteil zu bilden. Mein erster Eindruck war weniger überzeugend als ich mir das vorgestellt habe. Ich fand es gerade in Kurven, die nicht offene Kighspeed-Kurven waren, komisch. Mit viel Nachdruck und rutschendem Hinterrad geil, aber so lange das Hinterrad durchgängig Traktion hatte, kam es mir hinten irgendwie immer zu hoch vor. Als ob plötzlich zu wenig Sag da wäre. Vielleicht der noch engere Radius hinten im Vergleich zu vorne? Keine Ahnung, vielleicht auch einfach ungewohntes Rad und fehlende Gewöhnung. Wobei ich immer sagen muss, dass ich immer (auch dauerhaft) am besten auf Bikes unterwegs war, die sich einfach von Anfang an gut und "richtig" angefühlt haben, auch wenn das Setup noch nicht perfekt war und ich nicht eingewöhnt. Daher ist meine eigentlich sehr positive Einstellung zu Mullet-Bikes doch deutlicher Skepsis gewichen.

Ich bin vom Mullet-Konzept recht angetan...ich habe dieses Jahr auf ein 29er gewechselt (Tyee). Da ich noch ein 27,5er HR rumfliegen hatte habe ich mal etwas rumprobiert und ein paar mal hin und her gewechselt. Am Ende bin ich beim Mullet geblieben (mit Offset-Buchsen) - für mich ist es der beste Kompromiss. Das reine 29er kam mir im direkten Vergleich etwas sperriger vor, mit dem kleineren HR ist der Spassfaktor für mein Empfinden grösser.
Kann ich jedem nur empfehlen der ein 29er fährt und noch ein kleines HR zur Hand hat , einfach mal ein bisschen experimentieren...
 
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Ich bin 191 mit 89cm SL und fahre ein Nomad V4 XL mit 130mm Steuerrohr und 5mm Spacer bei einer 170mm Lyrik und Lenker mit 20mm Rise. Dazu einen 50mm Vorbau, da ein kürzerer zu wenig Druck am Vorderrad generiert.

Die Steuerrohr im neuen V5 ist in XL 35 mm länger (165!! statt 130). Das ist das einzige Geometrie-Update, das ich nicht ganz nachvollziehen kann. Würde ich mir ein V5 aufbauen, welches 10-11mm mehr Reach hat, würde ich einen kürzeren Vorbau fahren. Ob da die 10mm längeren Kettenstreben und steilerer Sitzwinkel für genug Druck an der Front sorgen?

Kommt wahrscheinlich darauf an wie und wo man fährt. In steilem Gelände empfinde ich persönlich eine höhere Front als angenehmer und sicherer zu fahren.
Sieht man ja auch oft im DH WC - auf den High Speed Autobahnen fahren alle die Fronten tief, gehts auf technischere Strecken kommen ordentlich Spacer rein.

Also in der Theorie würde ich am V5, angenommen ich komme vom V4, keinen kürzeren Vorbau fahren wollen. Angenommen der angegebene Sitzwinkel von 78° entspricht einigermaßen der Realität (was ich aber eh bezweifle), müsste das V5 im Sitzen um einiges kürzer sein als das V4.

Was man auch beachten sollte, das V4 wurde ja glaub ich noch mit höherem Gabel Offset ausgeliefert (eventuell trifft das auch auf deinen Aufbau zu?). Mit den 37mm Offset Gabeln bekommt man auch wieder mehr Druck aufs Vorderad.
 

metalbks

love|velo
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Bei Raaw jammert komischerweise keiner. Da ist der Stack noch deutlich höher. Klar das Steuerrohr aufgrund 29er 2cm weniger...aber kommt ja aufs selbe raus.
 

monkey10

aka Frank Starling
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Hmmm jetzt im zweiten Blick erst das gigantische Steuerrohr gesehen 😳 165mm?! WTF!?

Mir ist mein 130er beim 2020er V4 schon fast zu lang. Fahre einen 20mm Rise Lenker 35er 0° Vorbau und Vorbau direkt am Steurerlager. Wenn ich könnte würd ich gern noch um ~10mm weiter runter. 🤨 165 is doch jenseits von gut und böse!? 😭

Kommt wahrscheinlich darauf an wie und wo man fährt. In steilem Gelände empfinde ich persönlich eine höhere Front als angenehmer und sicherer zu fahren.
Sieht man ja auch oft im DH WC - auf den High Speed Autobahnen fahren alle die Fronten tief, gehts auf technischere Strecken kommen ordentlich Spacer rein.

Also in der Theorie würde ich am V5, angenommen ich komme vom V4, keinen kürzeren Vorbau fahren wollen. Angenommen der angegebene Sitzwinkel von 78° entspricht einigermaßen der Realität (was ich aber eh bezweifle), müsste das V5 im Sitzen um einiges kürzer sein als das V4.

Was man auch beachten sollte, das V4 wurde ja glaub ich noch mit höherem Gabel Offset ausgeliefert (eventuell trifft das auch auf deinen Aufbau zu?). Mit den 37mm Offset Gabeln bekommt man auch wieder mehr Druck aufs Vorderad.

Das ist mir schon klar, war und bin viel in den Ostalpen und Gardasee (112, Riva Freefall usw) unterwegs. Jetzt mit dem Nomad weniger Vertriden als früher, aber Stolperbiken geht nach etwas Ungewöhnung recht passabel.

Wie du am oberen zitierten Beitrag von @MEGA siehst, bin ich nicht der einzige, der verwundert über das lange Steuerrohr ist.

Aber das muss man wahrscheinlich einfach mal testfahren...
 
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Daher ist meine eigentlich sehr positive Einstellung zu Mullet-Bikes doch deutlicher Skepsis gewichen.
Erstmal zum neuen Nomad, mir gefällt es und die Farben finde ich durchaus ok. Ich hätte mir aber noch eine Mullet Option gewünscht.
Ich finde es gut wenn moderne Rahmen möglichst viele Konfigurationen bei den Laufradgrößen zulassen. Hängt eben auch von der Körpergröße und dem Einsatzbereich ab was grade besser ist. Meine persönlichen Erfahrungen sind, dass in steilem , verblockten Gelände ein großes Vorderrad am meisten Sicherheit vermittelt. Hängt auch noch von Stack, LW und Federweg usw ab, aber bei gleichen Werten ist das Abrollverhalten des 29er einfach besser. Hinten hat sich für mich 27,5 als das angnehmste erwiesen. Am schnellsten ist komplett 29"
Wenn ich mir ein neues Rad holen sollte würde ich darauf achten, dass ich da mit wenig Aufwand beim Umbau 29/29, 27,5/29 und 27,5/27,5 fahren könnte.
 

monkey10

aka Frank Starling
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Und zur Not gibts immer noch Flat Bars ;)
Naja, bei mir ist bald eine neue Gabel notwendig und bei dieser sollte ich dann wohl für die Zukunft den Gabelschaft nicht ablängen 😕

Nicht, dass ich jetzt ein neues Bike brauche oder dass es in der Zukunft unbedingt ein Nomad V5 sein muss. Aber im Falle eines crash replacements könnte ich sonst nicht so einfach meine Gabel ins V5 geben
 

fresh-e

titanium tuned spine
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Langbeinige 187 und mein V4 ist ein XL
Fahre meine Fronten generell eher tief.

Hätte mal einaktuelles Canyon Torque im Auge gehabt, aber nach einer Probefahrt mit der abartig hohen Front war das raus. Und jetzt seh ich, dass das Nomad noch höher is?! 😯

Was für Auswirkungen hat denn eine hohe Front. Ist das primär "mehr Druck auf den Lenker bei niedriger" vs. "aufrechtere weniger gestreckte Postition" oder was spielt da noch alles mit rein?
 
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Ist noch jemandem der silberne XT 8120 Bremssattel aufgefallen? Ich glaube den kann man so noch gar nicht kaufen oder irre ich mich? Ich finde immer nur die schwarze Variante....

Nachtrag*

auch beim Hinterrad sieht es auch sehr silber / chrom aus, auch beim Kontrakt zur schwarzen Leitung, Schraube, Adapter... grübel

silber.PNG
 
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Was für Auswirkungen hat denn eine hohe Front. Ist das primär "mehr Druck auf den Lenker bei niedriger" vs. "aufrechtere weniger gestreckte Postition" oder was spielt da noch alles mit rein?
Ich denke das ist nicht so einfach und ist auch von der Bikegattung abhängig. Du kannst ja bei hoher Front z.B. mit einem längeren Vorbau auch gestreckter sitzen. Ich würde die gesamte Geo mit einbeziehen, längere KS führen auch zu mehr Druck auf dem Vorderrad. Auf jeden Fall hat man durch eine hohe Front bergab weniger Überschlagsgefühle. Ist auch Geschmacksache. Eine zu tiefe Front durch Spacer , Riserbar usw auf die gewünschte Höhe zu bekommen ist meistens machbar, eine zu hohe ( wenn nicht mehrer Spacer und ein Lenker mit höhem Rise verbaut ist ) tiefer zu bekommen eher nicht. Zumindest wenn man die Geo nicht grundlegend verändern will, z.B. durch eine kürzere Gabel oder ein kleineres Vorderrad.
 

AndiG72

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Tolles Bike mit schönen Farben.
Auch schön, dass SC entgegen den Trend auch 27,5er anbietet.
Wer macht das in 2021 denn sonst noch?
Viele - Pivot, YT, Nicolai, Ibis, Yeti, Liteville, Radon, etc pp.

Warum sollte nur noch SC Bikes für maximalen Spaß bauen? 😀 Oder lies Dir einfach den zugehörigen Thread zum Laufradtest auf mtb-news durch, wie viele Leute endlose Kilometer auf ihren "veralteten" 27.5er Bikes runterreißen:

Einfach nicht alles glauben was die Bike Bravos so schreiben.
 
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Ich finde das Grün sehr schön. Erinnert mich an die grüne Kawasaki von Toni Mang, dem Held meiner Kindheit. Ich wollte deswegen immer schon mal ein grünes Bike haben. Aber irgendwie ist mir SC dann doch eine Spur zu deluxe.....:dope:
 

AndiG72

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Ich finde das Grün sehr schön. Erinnert mich an die grüne Kawasaki von Toni Mang, dem Held meiner Kindheit. Ich wollte deswegen immer schon mal ein grünes Bike haben. Aber irgendwie ist mir SC dann doch eine Spur zu deluxe.....:dope:
Kommt im zugehörigen Werbevideo noch etwas schicker rüber (P.S. bei SC muss man immer etwas warten bis Angebote bei KomKing oder anderen aufploppen - dann reduziert sich der Preis erheblich. Meistens bei Modell oder Farbwechsel).

 

monkey10

aka Frank Starling
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Ich denke das ist nicht so einfach und ist auch von der Bikegattung abhängig. Du kannst ja bei hoher Front z.B. mit einem längeren Vorbau auch gestreckter sitzen. Ich würde die gesamte Geo mit einbeziehen, längere KS führen auch zu mehr Druck auf dem Vorderrad. Auf jeden Fall hat man durch eine hohe Front bergab weniger Überschlagsgefühle. Ist auch Geschmacksache. Eine zu tiefe Front durch Spacer , Riserbar usw auf die gewünschte Höhe zu bekommen ist meistens machbar, eine zu hohe ( wenn nicht mehrer Spacer und ein Lenker mit höhem Rise verbaut ist ) tiefer zu bekommen eher nicht. Zumindest wenn man die Geo nicht grundlegend verändern will, z.B. durch eine kürzere Gabel oder ein kleineres Vorderrad.

Das Nomad V5 ist ursprünglich ausgelegt für eine 27.5 Gabel mit 170mm Federweg. Zugelassen aber auch für 180mm FW (+1cm Einbauhöhe) und sogar für 29er Gabeln (+2cm EBH bei 170mm FW sowie zusätzlich größeres Vorderrad), also Mullet. Da wird es sehr schwierig mit einem so langem Steuerrohr die Front anzupassen. Das man eine 29er Gabel mit 150mm FW wie von Santa Cruz vorgeschlagen in das Nomad mit 170mm Hinterbau einbaut macht wohl wenig Sinn.

Nicht, dass das jetzt für mich so wichtig wäre. Ich finde 170/170 FW mit 27.5 stimmig. Aber für jene, die sich gern ihr individuelles Nomad aufbauen wird es schwieriger.
 
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Gefällt mir sehr aber warum kein Alu mehr. Find das sehr schade. Kaufe erst wieder Carbon wenn die Hersteller sich Recycling-Prozesse für Ihr Zeug ausdenken.
 
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Das Nomad V5 ist ursprünglich ausgelegt für eine 27.5 Gabel mit 170mm Federweg. Zugelassen aber auch für 180mm FW (+1cm Einbauhöhe) und sogar für 29er Gabeln (+2cm EBH bei 170mm FW sowie zusätzlich größeres Vorderrad), also Mullet. Da wird es sehr schwierig mit einem so langem Steuerrohr die Front anzupassen. Das man eine 29er Gabel mit 150mm FW wie von Santa Cruz vorgeschlagen in das Nomad mit 170mm Hinterbau einbaut macht wohl wenig Sinn.

Nicht, dass das jetzt für mich so wichtig wäre. Ich finde 170/170 FW mit 27.5 stimmig. Aber für jene, die sich gern ihr individuelles Nomad aufbauen wird es schwieriger.
wieso wenig Sinn? Längere Gabel mit größerem Laufrad beim 29er kommt ja nur die Front hoch. Daher ja auch die nur 150mm. Was das aber bringen soll ist mir dann schleierhaft. Schließlich wird der weg nach unten (Sprung) mit den großen Rädern schließlich nicht geringer.
 
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