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Santa Cruz Nomad 5 X01 RSV
Santa Cruz Nomad 5 X01 RSV - das Topmodell mit Fox Factory-Fahrwerk kostet 7.799 €. Das Nomad erinnert stark an den Vorgänger, wurde jedoch modernisiert.
Die Farbe nennt sich Oxblood
Die Farbe nennt sich Oxblood - und ist definitiv ein Highlight.
Kanten für alle!
Kanten für alle! - Wie auch schon beim 5010 sind mehr Kanten modelliert worden.
Kanten her, es ist bald 2021
Kanten her, es ist bald 2021 - auch am Steuerrohr arbeiten die Designer mit engeren Radien und mehr Geraden.
Der Tiefeneffekt macht die vielen kleinen Carbonzuschnitte sichtbar
Der Tiefeneffekt macht die vielen kleinen Carbonzuschnitte sichtbar - an jeder Stelle wird laut Santa Cruz genau das Material verwendet, welches sich am besten eignet.
Das gab's bei Santa Cruz noch nie
Das gab's bei Santa Cruz noch nie - beim CC-Modell sind die Kohlefasern durch den Hochglanzlack sichtbar.
Kleineres Laufrad, längeres Steuerrohr
Kleineres Laufrad, längeres Steuerrohr - die Front wächst vor allem bei den großen Rahmengrößen stark mit.
Der untere Umlenkebel bietet die Möglichkeit zur Geometrieverstellung
Der untere Umlenkebel bietet die Möglichkeit zur Geometrieverstellung - Tretlagerhöhe und Lenkwinkel können hier fein getunt werden.
Anders als beim Vorgänger ist der Hinterbau symmetrisch
Anders als beim Vorgänger ist der Hinterbau symmetrisch - das sieht besser aus und hilft der Steifigkeit.
Neu sind die mit der Rahmengröße mitwachsenden Kettenstreben
Neu sind die mit der Rahmengröße mitwachsenden Kettenstreben - das sorgt für eine bessere Radlastverteilung.
Auf das Gröbste vorbereitet
Auf das Gröbste vorbereitet - Steinschlagschutz am Unterrohr und Yoke, dazu ein Taco für Aufsetzer.
Reifen sind und bleiben ein Kompromiss
Reifen sind und bleiben ein Kompromiss - nach einem Tag mit Maxxis Exo+ Karkasse sind wir auf DoubleDown-Reifen umgestiegen. Die rollt schlechter, passt aber perfekt zum Potenzial des Bikes.
Sinnvolle Komplettradausstattung
Sinnvolle Komplettradausstattung - große Bremsscheiben auch am Heck!
Die hauseigenen Reserve Carbon-Felgen sind inzwischen bewährt
Die hauseigenen Reserve Carbon-Felgen sind inzwischen bewährt - nicht super leicht, aber robust und mit genug Volumen.
Sehr effektiv und lückenlos
Sehr effektiv und lückenlos - der aus Hart- und Weichkomponenten bestehende Kettenstrebenschutz, der auch an der Sitzstrebe und dem Yoke sitzt.
Das Nomad V5 in Rahmengröße M und mit XT-Ausstattung
Das Nomad V5 in Rahmengröße M und mit XT-Ausstattung - die Fox 38-Federgabel funktioniert auch ohne Kashima tadellos und passt sehr gut zum RockShox-Dämpfer im Heck.
Viel Reifenfreiheit
Viel Reifenfreiheit - verbaut ist hier ein 2,4"-Reifen auf der Reserve 30-Felge.
Lange Ausflüge sind auch mit dem Nomad kein Problem
Lange Ausflüge sind auch mit dem Nomad kein Problem - sein Federweg vermittelt stets viel Sicherheit.
Bestimmt ist das Megatower noch ein wenig schneller
Bestimmt ist das Megatower noch ein wenig schneller - mehr Spaß habe ich persönlich aber auf dem Nomad.
Moderne Geometrie und 170 mm Federweg
Moderne Geometrie und 170 mm Federweg - das Ergebnis ist viel Selbstvertrauen.
Das Fahrwerk bietet eine gute Kombination aus Schluckfreudigkeit und Spritzigkeit
Das Fahrwerk bietet eine gute Kombination aus Schluckfreudigkeit und Spritzigkeit - dadurch lässt es sich leichter abziehen, als mit dem Vorgänger.
Shimano XT-Bremsen mit großen Scheiben und kleinen Laufrädern
Shimano XT-Bremsen mit großen Scheiben und kleinen Laufrädern - das Ergebnis sind viel Power und Dosierbarkeit.
Das kleine Schutzblech am Dämpfer funktioniert eigentlich ganz gut
Das kleine Schutzblech am Dämpfer funktioniert eigentlich ganz gut - an Tagen wie diesem ist allerdings alles zu spät.
Das Nomad kann alles
Das Nomad kann alles - so lange man etwas Zeit für den Uphill mitbringt.
Sind 170 mm auch mal zu viel Federweg?
Sind 170 mm auch mal zu viel Federweg? - Wir sind auch einfache Trails gefahren und kamen uns selten „übermotorisiert“ vor.
Lenkpräzision und Traktion
Lenkpräzision und Traktion - die 5. Generation profitiert natürlich auch von den neuen Komponenten. Die Fox 38 lieferte ab!
Der Hochglanzlack will geschützt werden
Der Hochglanzlack will geschützt werden - die Matsch-Sand-Bedingungen im Test waren aber auch übel.
Schuhe und Hose haben den Matsch wie Schleifpapier über die Streben gerieben
Schuhe und Hose haben den Matsch wie Schleifpapier über die Streben gerieben - auch die C-Version kommt mit Hochglanzlack, der mit Folie überzogen werden sollte.
Auch die 5. Generation Nomad weiß zu überzeugen
Auch die 5. Generation Nomad weiß zu überzeugen - 27,5"-Räder und viel Federweg sind und bleiben eine spaßige Kombination!

Santa Cruz Nomad 2021 im ersten Test: Santa Cruz hat das Nomad neu aufgelegt – in der mittlerweile fünften Generation präsentiert sich das Enduro als Spaß-Bike für alle Fälle. Wir konnten es bereits über die Trails scheuchen und haben alle Infos zum neuen Carbon-Bike aus Kalifornien für euch gesammelt.

Santa Cruz Nomad: Infos und Preise

Das Nomad bleibt ein Enduro! Mit 27,5″-Rädern und 170 mm Federweg macht es aber auch gleich den Unterschied zu seinem 29″-Bruder Megatower klar: Sekunden sollen andere jagen, das Nomad verbreitet Spaß auf dem Berg. Es soll sich ideal für den Bikepark eignen, aber auch vor ausgedehnten Touren aus eigener Kraft nicht zurückschrecken.

  • Rahmenmaterial Carbon (C und CC-Version)
  • Federweg 170 mm (vorne) / 170 mm (hinten)
  • Hinterbau Lower Link VPP
  • Laufradgröße 27,5″
  • Besonderheiten Lebenslange Garantie
  • Farben Oxblood Transluzent/ Adder Green / Oxblood Opaq
  • Rahmengrößen S / M (getestet) / L / XL
  • Verfügbar ab sofort
  • www.santacruzbicycles.com

Preis Nomad CC-Rahmenset: 3.499 € (UVP, inklusive Fox Float X2 Factory-Dämpfer)
Preis Nomad C R: 4.799 € (UVP)
Preis Nomad C S: 5.799 € (UVP)
Preis Nomad C XT: 6.399 € (UVP)
Preis Nomad CC X01: 7.799 € (UVP)

Santa Cruz Nomad 5 X01 RSV
# Santa Cruz Nomad 5 X01 RSV - das Topmodell mit Fox Factory-Fahrwerk kostet 7.799 €. Das Nomad erinnert stark an den Vorgänger, wurde jedoch modernisiert.

Video: Erster Test – Das neue Santa Cruz Nomad 5




Diashow: Neues Santa Cruz Nomad im ersten Test: Fünfte Generation Longtravel-Alleskönner
Auch die 5. Generation Nomad weiß zu überzeugen
Moderne Geometrie und 170 mm Federweg
Der Hochglanzlack will geschützt werden
Das Nomad kann alles
Lenkpräzision und Traktion
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Im Detail

Der Vorgänger des Nomads war 2017 das erste Santa Cruz mit dem sogenannten Lower Link VPP und einem echten Sitzrohr – die Kinematik war zuvor nämlich dem Downhillbike V10 vorbehalten. Die Bauraum-Herausforderungen resultierten damals in einem asymmetrischen Hinterbau und einer noch nicht ganz runden Optik. Seitdem sind aber über drei Jahre vergangen und die Entwickler konnten mit zahlreichen weiteren Modellen Erfahrung sammeln. In Summe ist das neue Nomad dadurch auf den ersten Blick ähnlich, aber eben perfektioniert: Der Hinterbau ist jetzt symmetrisch und der obere Umlenkhebel steht direkt vor dem Sitzrohr. Außerdem gibt es mehr Kanten im Design sowie – beinahe selbstverständlich – eine optimierte Kinematik, modernisierte Geometrie und mutige neue Farben. Trotz dieser umfangreichen Neuerungen soll eines beim Alten bleiben: Das Nomad will ein zuverlässiger Begleiter für den ganzen Berg sein.

Kanten für alle!
# Kanten für alle! - Wie auch schon beim 5010 sind mehr Kanten modelliert worden.
Kanten her, es ist bald 2021
# Kanten her, es ist bald 2021 - auch am Steuerrohr arbeiten die Designer mit engeren Radien und mehr Geraden.
Die Farbe nennt sich Oxblood
# Die Farbe nennt sich Oxblood - und ist definitiv ein Highlight.
Der Tiefeneffekt macht die vielen kleinen Carbonzuschnitte sichtbar
# Der Tiefeneffekt macht die vielen kleinen Carbonzuschnitte sichtbar - an jeder Stelle wird laut Santa Cruz genau das Material verwendet, welches sich am besten eignet.
Das gab's bei Santa Cruz noch nie
# Das gab's bei Santa Cruz noch nie - beim CC-Modell sind die Kohlefasern durch den Hochglanzlack sichtbar.
Der untere Umlenkebel bietet die Möglichkeit zur Geometrieverstellung
# Der untere Umlenkebel bietet die Möglichkeit zur Geometrieverstellung - Tretlagerhöhe und Lenkwinkel können hier fein getunt werden.
Anders als beim Vorgänger ist der Hinterbau symmetrisch
# Anders als beim Vorgänger ist der Hinterbau symmetrisch - das sieht besser aus und hilft der Steifigkeit.

Die klassischen Santa Cruz Tugenden bleiben beibehalten und werden teilweise sogar noch verfeinert: Durchängige Kabelkanäle erleichtern die Montage, der Rahmen wird an vielen Stellen vor Steinen und sonstigen Einschlägen geschützt: Am Unterrohr findet sich ein Shuttleguard und ein Schoner vor dem Tretlager. Auch unten am Yoke gibt es einen Schützer, die Kettenstrebe ist sehr gut eingepackt, die Sitzstrebe unten innen auch nochmal. Weiterhin gibt es lebenslang gratis Ersatz-Kugellager und die Santa Cruz Lifetime Warranty (für den Erstkunden!).

Neu sind die mit der Rahmengröße mitwachsenden Kettenstreben
# Neu sind die mit der Rahmengröße mitwachsenden Kettenstreben - das sorgt für eine bessere Radlastverteilung.
Auf das Gröbste vorbereitet
# Auf das Gröbste vorbereitet - Steinschlagschutz am Unterrohr und Yoke, dazu ein Taco für Aufsetzer.

Geometrie

Die Geometrie ist modern, aber nicht radikal!

Im Vergleich zum Vorgänger ist der Lenkwinkel nun etwas flacher und liegt bei 64°. Der Sitzwinkel hingegen macht einen Sprung und erreicht sehr steile 78°. Die Steuerrohre sind nun bis zu 35 mm länger als beim Vorgänger und reduzieren so gerade bei großen Größen den Bedarf von Spacern extrem. Ein Novum für das Nomad stellen die mitwachsenden Kettenstreben dar: Rahmengröße S kriegt kurze 425 mm Streben am Heck – diese wachsen dann bis 440 mm in XL. Durch einen Flipchip im unteren Umlenkhebel kann der Lenkwinkel nochmal flacher und das Tretlager tiefer gelegt werden.

Im Vergleich zu Freeride-Bikes wie dem Norco Shore ist das Santa Cruz somit etwas zahmer und handlicher: Der Radstand liegt in Größe M bei 1,23 m und ist damit 15 mm kürzer, was aus dem 64°-Lenkwinkel sowie dem kürzeren Heck resultiert. In Größe XL landet der Radstand aber auch beim Nomad bei ziemlich genau 1,30 m – kurz ist hier also nicht wirklich der richtige Begriff. Das zeigt auch der Vergleich mit einem Canyon Torque, das durch 65° Lenkwinkel und konstante Hinterbaulängen dann über die Größen hinweg deutlich (30–60 mm) kürzer bleibt.

Rahmengröße S
M
L
XL
Laufradgröße 27,5″ 27,5″ 27,5″ 27,5″
Reach 425 mm422 mm 450 mm447 mm 475 mm472 mm 500 mm497 mm
Stack 601 mm603 mm 615 mm617 mm 623 mm626 mm 646 mm648 mm
STR 1,411,43 1,371,38 1,311,33 1,291,30
Lenkwinkel 64°63,7° 64°63,7° 64°63,7° 64°63,7°
Sitzwinkel, effektiv 78,2°77,9° 78°77,7° 77,9°77,5° 77,6°77,2°
Oberrohr 552 mm 582 mm 610 mm 644 mm
Steuerrohr 115 mm 130 mm 140 mm 165 mm
Sitzrohr 380 mm 405 mm 430 mm 460 mm
Überstandshöhe 710 mm706 mm 732 mm727 mm 733 mm728 mm 734 mm727 mm
Kettenstreben 425 mm426 mm 430 mm431 mm 435 mm436 mm 440 mm441 mm
Radstand 1.165 mm1.176 mm 1.222 mm1.223 mm 1.256 mm1.257 mm 1.297 mm
Tretlagerabsenkung 10 mm14 mm 10 mm14 mm 10 mm14 mm 10 mm14 mm
Tretlagerhöhe 344 mm340 mm 344 mm340 mm 344 mm340 mm 344 mm340 mm
Einbauhöhe Gabel 567 mm 566 mm 566 mm 566 mm
Gabel-Offset 38 mm 37 mm 37 mm 37 mm
Federweg (hinten) 170 mm 170 mm 170 mm 170 mm
Federweg (vorn) 170 mm 170 mm 170 mm 170 mm
Kleineres Laufrad, längeres Steuerrohr
# Kleineres Laufrad, längeres Steuerrohr - die Front wächst vor allem bei den großen Rahmengrößen stark mit.

Ausstattung

Bei den Ausstattungen ist eine Entwicklung klar erkennbar: Es gibt vom neuen Nomad weniger Varianten. Aluminium? Gestrichen! XX1? Gestrichen! Auf der anderen Seite gibt es aber weiterhin die richtigen Varianten: Coil- oder Luftfederbein? Dürft ihr wählen. SRAM oder Shimano-Schaltung? Dürft ihr im gewissen Rahmen wählen. Carbon- oder Alufelgen? Dürft ihr wählen.

Allen Ausstattungen gemein sind 38 mm starke Federgabeln mit kurzen 37 mm Offset, Dämpfer mit Ausgleichsbehälter und natürlich 1-fach Antriebe. Während das Topmodell mit Top-Fahrwerk ausgerüstet wird (Fox Factory Kashima), verzichtet man auf teuerste Antriebe und nutzt die X01-Variante aus dem Hause SRAM. Der Ausstattungs-Sweetspot ist vermutlich das Modell mit Shimano XT: Hier darf man bereits den Coil-Dämpfer wählen, was auch robustere Maxxis-Reifen mit Double Down-Karkasse bedeutet – gegenüber der X01-Variante spart man jedoch durchaus Geld. Die hauseigenen Reserve-Laufräder sind hier ebenfalls optional verfügbar. Durch den Entfall der Alu-Version ist am Ende des Tages der Einstiegspreis kräftig gestiegen. Das Topmodell ist zwar deutlich günstiger, aber eben auch nicht mehr mit den aller-teuersten Schaltkomponenten versehen.

AusstattungNomad C RNomad C SNomad C XTNomad C XT RSVNomad CC X01Nomad CC X01 RSV
RahmenCarbon C 27,5Carbon C 27,5Carbon C 27,5Carbon C 27,5Carbon CC 27,5Carbon CC 27,5
FederbeinRockShox Super Deluxe SelectRockShox Super Deluxe Select+RockShox Super Deluxe Select+ / Coil OptionRockShox Super Deluxe Select+ / Coil OptionFox Float X2
Factory 2-Position
Coil Option /
Fox DH X2
Fox Float X2
Factory 2-Position
Coil Option /
Fox DH X2
FedergabelRockShox ZEB 170 mmFox 38 Performance 170 mmFox 38 Performance Elite 170 mmFox 38 Performance Elite 170 mmFox 38 Factory 170 mmFox 38 Factory 170 mm
BremseSRAM Code RSRAM Code RSShimano XT 4-Kolben 200 / 200 mmShimano XT 4-Kolben 200 / 200 mmSRAM Code RSCSRAM Code RSC
Kettenführunge13 TRS Race SLOneUp BashOneUp BashOneUp BashOneUp BashOneUp Bash
AntriebSRAM NX Eagle 12 spdSRAM GX Eagle 12 spdShimano XT 12 spdShimano XT 12 spdShimano X01 Eagle 12 spdShimano X01 Eagle 12 spd
SattelWTB Silverado RaceWTB Silverado ProWTB Silverado TeamWTB Silverado TeamWTB Silverado TeamWTB Silverado Team
SattelstützeSDG Tellis 125 - 170 mmRockShox Reverb Stealth 125 - 170 mmRockShox Reverb Stealth 125 - 170 mmRockShox Reverb Stealth 125 - 170 mmRock Shox Stealth 125 - 170 RockShox Reverb Stealth 125 - 170 mmRockShox Reverb Stealth 125 - 170 mm
ReifenMaxxis Assegai 2,5/2,4 EXO+ 3CMaxxis Assegai 2,5/2,4 EXO+ 3CMaxxis Assegai 2,5/2,4 EXO+ 3C / Coil-Option: DDMaxxis Assegai 2,5/2,4 EXO+ 3C / Coil-Option: DDMaxxis Assegai 2,5/2,4 3C EXO+ / Coil-Option: DDMaxxis Assegai 2,5/2,4 3C EXO+ / Coil-Option: DD
FelgenWTB ST i30 TCS 2RaceFace AR Offset 30RaceFace AR Offset 30Santa Cruz Reserve 30 Carbon v2RaceFace ARC Offset 30Santa Cruz Reserve 30 Carbon v2
NabenSram MTHDT Swiss 370DT Swiss 350DT Swiss 350DT Swiss 350DT Swiss 350
Lenkere13 TRS BaseBurgtec AlloySanta Cruz Carbon RiserSanta Cruz Carbon RiserSanta Cruz Carbon RiserSanta Cruz Carbon Riser
Vorbaue13 Base 40 mmBurgtec Enduro Mk3 40 mmBurgtec Enduro Mk3 40 mmBurgtec Enduro Mk3 40 mmBurgtec Enduro Mk3 40 mmBurgtec Enduro Mk3 40 mm
Preis (UVP)4.799 €5.799 €6.399 €7.599 €7.799 €8.999 €

Santa Cruz Nomad C R Air Green
# Santa Cruz Nomad C R Air Green
Santa Cruz Nomad C S Air Ox
# Santa Cruz Nomad C S Air Ox

Santa Cruz Nomad C XT Coil Green
# Santa Cruz Nomad C XT Coil Green
Santa Cruz Nomad CC XO1 RSV Coil Ox
# Santa Cruz Nomad CC XO1 RSV Coil Ox

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Sinnvolle Komplettradausstattung
# Sinnvolle Komplettradausstattung - große Bremsscheiben auch am Heck!
Die hauseigenen Reserve Carbon-Felgen sind inzwischen bewährt
# Die hauseigenen Reserve Carbon-Felgen sind inzwischen bewährt - nicht super leicht, aber robust und mit genug Volumen.
Sehr effektiv und lückenlos
# Sehr effektiv und lückenlos - der aus Hart- und Weichkomponenten bestehende Kettenstrebenschutz, der auch an der Sitzstrebe und dem Yoke sitzt.
Viel Reifenfreiheit
# Viel Reifenfreiheit - verbaut ist hier ein 2,4"-Reifen auf der Reserve 30-Felge.
Das Nomad V5 in Rahmengröße M und mit XT-Ausstattung
# Das Nomad V5 in Rahmengröße M und mit XT-Ausstattung - die Fox 38-Federgabel funktioniert auch ohne Kashima tadellos und passt sehr gut zum RockShox-Dämpfer im Heck.

Erster Eindruck

Über zwei Tage hinweg konnten wir das Santa Cruz Nomad 2021 in der XT-Konfiguration mit Reserve-Laufrädern bereits durch die italienischen Apenninen scheuchen. Beim Aufsitzen fühlt sich das Nomad in Größe M bei Körpergröße 176 cm erst einmal recht kompakt an, was am sehr steilen realen Sitzwinkel liegt. Es kommt minimal weniger Luftdruck in den Dämpfer als noch beim Vorgänger, da das Übersetzungsverhältnis wurde leicht verringert wurde. Der RockShox Super Deluxe-Dämpfer ist insgesamt extrem schnell abgestimmt. An der Fox 38 freuen wir uns hingegen über die Richtwerte für High- und Lowspeed-Zugstufe. Die Rasterung der Fox-Einstellknöpfe war übrigens früher mal deutlich präziser und auch die Schraubachse scheint mit ihren etwas hakeligen Stufen nicht ganz zu Ende gedacht – das aber nur am Rande.

Lange Ausflüge sind auch mit dem Nomad kein Problem
# Lange Ausflüge sind auch mit dem Nomad kein Problem - sein Federweg vermittelt stets viel Sicherheit.

Los geht’s mit dem Nomad also bergauf, wo der Hinterbau viel Traktion bietet. Die Front ist offensichtlich recht hoch, was das Fahren im Stehen sehr aufrecht gestaltet. Deshalb sollte man lieber sitzen bleiben und sich darüber freuen, dass das Vorderrad lange am Boden bleibt. In der hohen Flipchip-Einstellung ist die Bodenfreiheit gut und insgesamt gewinnt man den Eindruck, hier in aller Ruhe auch lange Anstiege erklimmen zu können. Mit Luftfeder-Elementen und Maxxis Exo+ Seitenwand geht das auch ziemlich einfach. Mit der Coil-Variante hingegen muss man sich etwas entspannen und akzeptieren: Was bergab Grip bietet, das bietet auch bergauf Grip.

Bestimmt ist das Megatower noch ein wenig schneller
# Bestimmt ist das Megatower noch ein wenig schneller - mehr Spaß habe ich persönlich aber auf dem Nomad.
Moderne Geometrie und 170 mm Federweg
# Moderne Geometrie und 170 mm Federweg - das Ergebnis ist viel Selbstvertrauen.
Das Fahrwerk bietet eine gute Kombination aus Schluckfreudigkeit und Spritzigkeit
# Das Fahrwerk bietet eine gute Kombination aus Schluckfreudigkeit und Spritzigkeit - dadurch lässt es sich leichter abziehen, als mit dem Vorgänger.

Wer ein Santa Cruz Nomad kauft, der hat es vermutlich allerdings auf Spaß in der Abfahrt abgesehen. Dank des großzügigen Federwegs und der progressiven Kennlinie kann das Bike ohne übertrieben liebevolle Linienwahl in Steinfelder gelenkt werden und saugt diese einfach auf. Das Heck ist komfortabler als beim renn-orientierten 29″-Bruder Megatower und fühlt sich auf eine gute Art und Weise ähnlich an wie das Rocky Mountain Altitude. Die Exo+ Reifen machen ein solches Gebolze nicht lange mit, weshalb wir an Tag 2 auf DoubleDown-Karkassen setzten. Die Shimano XT-4-Kolben-Bremsen funktionierten tadellos, durch einen Steinschlag wurde allerdings die hintere Bremsscheibe unbrauchbar verdellt, was auch das verbaute Paar Bremsbeläge zerstörte. Insgesamt fehlt es der XT-Ausstattung aber an absolut nichts.

Reifen sind und bleiben ein Kompromiss
# Reifen sind und bleiben ein Kompromiss - nach einem Tag mit Maxxis Exo+ Karkasse sind wir auf DoubleDown-Reifen umgestiegen. Die rollt schlechter, passt aber perfekt zum Potenzial des Bikes.
Shimano XT-Bremsen mit großen Scheiben und kleinen Laufrädern
# Shimano XT-Bremsen mit großen Scheiben und kleinen Laufrädern - das Ergebnis sind viel Power und Dosierbarkeit.
Das kleine Schutzblech am Dämpfer funktioniert eigentlich ganz gut
# Das kleine Schutzblech am Dämpfer funktioniert eigentlich ganz gut - an Tagen wie diesem ist allerdings alles zu spät.
Das Nomad kann alles
# Das Nomad kann alles - so lange man etwas Zeit für den Uphill mitbringt.

Das Bike ist lang genug, um auch hohe Geschwindigkeiten mit Gelassenheit zu handhaben. Andererseits ist es durch seine kleineren Räder agiler als viele 29″-Enduros, lässt sich also noch gut von Kurve zu Kurve werfen oder aufs Hinterrad bewegen. Bergab hatten wir in der Low-Einstellung am Umlenkhebel noch mehr Freude: Das Bike lässt sich dann wie auf Schienen fast allein durchs Neigen steuern. Vorderrad und Hinterrad kriegen gleichmäßig Grip, was bei den extrem matschigen Test-Bedingungen von großem Vorteil war. Erwähnenswert ist hier sicher auch die Federgabel mit kurzem 37 mm Offset. Das verkürzt den Radstand und verlängert den Nachlauf. Das Ergebnis fanden wir auf jeden Fall schön direkt und stabil!

Sind 170 mm auch mal zu viel Federweg?
# Sind 170 mm auch mal zu viel Federweg? - Wir sind auch einfache Trails gefahren und kamen uns selten „übermotorisiert“ vor.

Ein Wort müssen wir zum Thema Haltbarkeit verlieren: Fahrwerk und Geometrie veranlassen zu rascher Fahrweise und dazu, sich Dinge zu trauen. Wenn dann noch grobes, steiniges Geläuf, sandiger Boden, Regen und Pech dazu kommen, ist die Bilanz von zwei langen Tagen auf dem Rad: Eine defekte Bremsscheibe samt Belägen durch Steinschlag, eine defekte Seitenwand (dann Umstellung auf DD-Karkasse), an vielen Stellen sichtbar verkratzter Lack und ein geschwollener Knöchel. Der Hochglanz-Lack ist – egal ob durchschimmernd oder nicht – empfindlicher als der matte Lack. Daher würden wir Kundinnen und Kunden empfehlen, mit Schutzfolie zu arbeiten, in der Hoffnung, dass sie vom Glanzgrad her gut passt.

Lenkpräzision und Traktion
# Lenkpräzision und Traktion - die 5. Generation profitiert natürlich auch von den neuen Komponenten. Die Fox 38 lieferte ab!
Der Hochglanzlack will geschützt werden
# Der Hochglanzlack will geschützt werden - die Matsch-Sand-Bedingungen im Test waren aber auch übel.
Schuhe und Hose haben den Matsch wie Schleifpapier über die Streben gerieben
# Schuhe und Hose haben den Matsch wie Schleifpapier über die Streben gerieben - auch die C-Version kommt mit Hochglanzlack, der mit Folie überzogen werden sollte.

Fazit: Santa Cruz Nomad 2021

27,5"-Laufräder sind nicht tot – und das ist gut so. Das Santa Cruz Nomad zeigt, dass viel Federweg, moderne Geometrie und ein gut ausgelegter Hinterbau auch mit den kleineren Laufrädern richtig Freude machen. Hier geht es nicht nur darum, schneller zu fahren, sondern vor allem um mehr Spaß! 27,5" oder 29" sind am Ende doch eine Frage des Charakters.

Auch die 5. Generation Nomad weiß zu überzeugen
# Auch die 5. Generation Nomad weiß zu überzeugen - 27,5"-Räder und viel Federweg sind und bleiben eine spaßige Kombination!

Wie gefällt euch das neue Santa Cruz Nomad?

Infos: Santa Cruz | Bilder: Stefanus Stahl, Max Schumann
  1. benutzerbild

    damage0099

    dabei seit 04/2008

    Wie wird denn high auf low 'umgebaut'?

    Sind das so ne Art Buchsen, die gedreht werden müssen?
  2. benutzerbild

    DirtJumper III

    dabei seit 06/2003

    Flip-Chip an der Dämpferaufnahme.

    1609153542753.png
  3. benutzerbild

    damage0099

    dabei seit 04/2008

    Flip-Chip an der Dämpferaufnahme.

    Anhang anzeigen 1176780
    Ah danke!
    Das ist ja mal gut gemacht.
  4. benutzerbild

    xlacherx

    dabei seit 06/2014

    Ah danke!
    Das ist ja mal gut gemacht.
    Ist doch eigentlich bei allem, mir bekannten santas so gelöst.
  5. benutzerbild

    crossboss

    dabei seit 03/2012

    Sehr cooles Bike Farben sollen polarisieren. Es soll nicht jedem gefallen. Scharze Biker gibt es schon viele.....gäääähhhnnn smilie

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