Orbea Occam TR 2018

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Jau, die Fox kriegt wieder Buchsenspiel. Es ist zum Kotzen... Fahre jetzt die 140er Revelation den Winter durch und dann halt mal sehen.

Ansonsten: Antriebsstrang geht wieder 1a, Kette und Kettenblatt vertragen sich nun auch wieder. Das Kettenblatt (32t, SLX) dreht sich seit gut 7.000 km. Bei diesem Kettenwechsel jetzt gab es für drei, vier Ausfahrten mahlende Geräusche. Kein Vergleich mit dem Glump von SRAM bzw. einem Dritthersteller. Am Scalpel waren sowohl das SRAM als auch das AbsoluteBLACK-KB nach jeweils rund 2.000 km tot. Da hat sich nix mehr angepasst. Und das bei den Preisen.

Kann man sagen, was man will. Shimano macht da schon einiges richtig. Und das auch bei SLX/XT-Komponenten.

Aus meiner Sicht momentan einzig taugliches Bauteil aus dem Hause SRAM: Ne Kette. Eagle NX. Für 15 Euro. Die hält 3.000 km. Preis/Leistung stimmt. Frage mich, wie das den Betriebswirten bei SRAM durch die Lappen gehen konnte ;-)
 
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Kann deine Meinung zu SRAM Antriebsteilen in keinsterweise Teilen. Fahr das ganze an meinem Occam und Rallon seit vielen tausend KM ohne jegliche Auffälligkeiten oder Defekte
 

pinguin

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Heute ist die Eagle-Kette gerissen. Genauer das Schloss. Etwa 100 km hat es gehalten. Toll...

Mir reicht meine persönliche Erfahrung. Die Liste der Teile, die versagt haben: mittlerweilen laaaaaange. Force Schalthebel - Dichtungen undicht. Force Bremssattel - Stützhülse ohne Fremdeinwirkung gebrochen. Guide Bremshebel - Dichtungen aufgequollen. Drei Reverb Sattelstützen ohne Funktion bzw. mit Fehlern. Geplatze Kurbelschraube. Gerissene 9-fach, 10-fach, 11-fach Ketten. Jetzt 12-fach Kettenschloss. Umwerfer - endlose Debakel. Schaltwerke? Ausgeleierte Lämmerschwänze...

Einzig funktional i.O.: Drehhebel der 9-fach Gruppen. Tun seit ewigen Jahren an drei Rädern ihren Dienst.

Der Rest ist einfach nur noch zum "Heulen". Kost' ja alles ne schöne Stange Geld. Bei mir hat SRAM vollumfänglich verschissen.

Neben diesen 9-fach Teilen: Momentan laufen noch zwei Reverb, eine Force Kurbel, eine Howitzer Kurbel und diverse Ketten bei mir. Wenn das Material zicken macht bzw. ersetzt werden muss - nur noch Artikel anderer Hersteller. Im Endeffekt wird mein Fuhrpark nun konsequent SRAM-frei gestellt.
 

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SRAM / RockShox - Relevation mit 140 mm. Ein Jahr alt, nur als Wintergabel im Occam. Und? Was ist? Der verfickte Lock-Out der Gabel hängt gleich mal wieder. Genau das gleiche wie bei ner 120er RockShox.

Und, Krönung des Ganzen... Heute hat's mal richtig gescheppert im Gebälk. Hart gefrorener Boden und ein Hindernis. Aber nix, was ner Gabel mit 140 mm wirklich Aua machen sollte. Ergebnis: Keine Luft mehr in der Gabel. Hallo? Was ist denn das wieder für ein Blödsinn? Kann man denn bei RockShox-Gelumpe nicht mal ohne Pumpe das Haus verlassen?

Zum Glück war ein Radkollege in der Nähe wohnend und ich konnte mir die Pumpe ausborgen.

Abgesehen davon, Nippel im HR geplatzt. Am Original-LRS, der bisher auch nicht wirklich viel Heftiges gesehen hat.
 

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Der Lock-Out (also die Fernbedienung) ist Geschichte, die Revelation hat nun nen einfachen Drehknopf bekommen im Rahmen des Services. Ob der plötzliche Luftverlust noch mal auftaucht: k.A.

Der rechte Bremshebel sifft leicht, Druckpunkt ist aber OK und momantan bin ich zu faul bzw. das Rad ist erheblich zu dreckig, um es durch's Haus in die Werkstatt zu schaffen. Werde den XT-Hebel gegen einen SLX tauschen, der eh nur rumliegt. Wenn das taugt, dann folgt der linke Hebel auch, damit das gleich ausschaut.

Die Reverb braucht (nach dem Winter?) auch nen Service.

Der nun zwei Jahre alte HR am Original-LRS (natürlich nicht so lange gefahren worden, es gibt ja alternativ auch das 27,5" LRS-Pendant) ist ziemlich am Ende - was bei dem Siff momentan teilweise eine größere Herausforderung ist, irgendwo bergwärts zu kommen. Andererseits isses runter ein sauberer Spaß, die Karre rutscht wunderbar berechenbar überall hin und mein Gleichgewichtssinn und die Reaktionsfähigkeit stehen permanent auf dem Prüfstand. Man muss nicht schnell fahren für ne Menge Spaß :D

Zum "geplatzten Nippel": Das war eine Fehleinschätzung. Der Nippel hatte sich (warum, das weiß ich nicht) etwas gelöst und ich habe versucht, einfach nachzuzentrieren - was natürlich nicht geht, wenn man verpennt, dass das LR mit Straight-Pull Mist aufgebaut ist. Festhalten mit einer Zange hat dann geholfen und das LR ist wieder OK.

Zu den beiden gerissenen Kettenschlössern (silbern): Lt. SRAM untersucht man das noch in Portugal. Erster Versuch war, mich damit zu konfrontieren, dass ich Ketten in aggressive Medien legen würde... Tue ich nicht. Meine Ketten sehen nur Dreck, Dreck, Dreck und Dreck. Dann kommt ne Bürste, Wasser, Spüli, Lappen und Öl. Und dann wieder Dreck... Abgesehen davon komme ich nicht auf solch absurde Ideen, Ketten ohne technische Notwendigkeit und vor dem Ablauf ihrer Lebensdauer vom Fahrrad zu entfernen. Wozu soll das denn gut sein?

Momentan hält ein Rainbow-Verschluss die Kette zusammen.

Das Radl ist nun etwas über zwei Jahre alt und macht immer noch Spaß und relativ wenig Ärger - ein paar Anbauteile mal ausgenommen. Rahmen, Lagerstellen am Rahmen, Hinterbau: alles bestens. Wenn es mal knackt im Gebälk: Schaltauge ist dann locker. Das ist nun 2x passiert. Kein Ding, aber ich muss halt im Eifer des Gefechts dran denken, dass die Lösung so simpel ist und nicht anfangen, während der Fahrt an der Zugspannung rumzumachen - nützt ja eh nichts.
 

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Kette wurde getauscht - gegen KMC 11-fach. Jetzt ist wieder Ruhe, was das angeht. Via SRAM wurde mir mitgeteilt, dass ich dummerweise ein Kette erwischt habe, die Toleranzen nicht einhält. Da mir neben den beiden Kettenschlössern dann auch noch ein normales Kettenglied explodiert ist und ich wieder vorstellig wurde, kam das dann halt mal zu Tage. Die SRAMler haben schon ein seltsames Verhältnis zu Produktion und Qualität.

Das original HR ist momentan dran zum Lagerwechsel, die Lager sind innerhalb einer Woche komplett vergammelt, beim Versuch, das Fahrrad aus dem Schuppen zu rollen - das HR drehte sich einfach nicht mehr :D Nicht schlimm, gut zwei Jahre ist eine akzeptable Zeit für Lager in Naben.

Neue Reifen müssen mal her, da kriege ich jetzt aber erstmal was zum Testen von einem Kollegen. Werde hinten weniger aggressiv bestücken und vorne dürfen ein paar Stollen bleiben.

Die aktuell gefahrene Kombination 27,5"+ mit 2,8" auf 40 mm Innenweite hinten und 29" mit 2,35" auf 25 mm fährt sich ziemlich interessant. Traktion ohne Ende und vorne ein Reifelchen wie beim Speedway-Mopped :D
 

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20 Lager, drei versch. Größen, alleine 14 davon in der Wippe. Aus-/Einpressen der Lager in der Wippe hat mich ne Stunde beschäftigt. Zerlegen des Hinterbaus (inkl. Demontage Schaltung, Kurbel, Bremssattel und Kleinkram waren rund 1,5 h. Zusammenfrickeln von dem ganzen Mist war sicherlich auch noch mal ne Stunde. Dazu Lackschäden ausgebessert und Folie an zwei Stellen aufgebracht. War also eine langwierige Beschäftigung und ich bin froh, dass ich das selber gemacht habe. Das Geld hätte mich echt geärgert.

An Werkzeug konnte ich gebrauchen: Hope-Lagerwerkzeug, Cannondale-Lagerwerkzeug, Innenlagerwerkzeug, diverse Nüsse, einen kleinen Hammer, ne Gefriertruhe und viel Geduld.

Nebenbei hat dann das 29" HR nen neuen Reifen bekommen (Maxxis Ardent Race 2,2"), die Felge neues Klebband. Aufziehen dieses Reifens problemlos, Aufpumpen war mit der Standpumpe möglich.

Maschine läuft wieder, alle Schrauben sind fest und es ist nix übrig geblieben ;)
 

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Ersatzkettenblatt habe ich mir besorgt, der Antrieb wird ein bisschen lauter - aber nach der Laufleistung ist das kein Thema. Gestehe ich den Japanern gerne zu, dass das Zeug mal verschleißt.

Habe 1:1 Ersatz gekauft - nun aber Folgendes: Mein Scalpel hat vor ein paar Ausfahrten ein 34er Oval (Rotor) erhalten. Ich kenne Oval eigentlich nur aus unendlich lang zurück liegenden Biopace-Zeiten und da war's ein Krampf. Am Scalpel finde ich es genial, oben und unten habe ich gefühlt jeweils nen halben Gang mehr und bergauf ein super geschmeidiges Tretgefühl. Kommt mir sehr entgegen und wertet den 1x10-fach Antrieb richtig auf.

Jetzt könnte ich mir überlegen, anstelle 1:1 zu tauschen am Occam ebenfalls auf ein Rotor-Blatt zu wechseln. Nur leider spricht das blaue Papier von 32 Zähnen Maximum. Ein 34er Oval ist halt schon 15-16 mm größer an der dicksten Stelle. Sieht schlecht aus...
 

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Mal wieder ein kleines Update. Die originale Kurbelgarnitur vom Oiz (Shimano XT) hat zusammen mit einem 34er Oval den Weg an den Kasimir gefunden. Funktioniert prima, alle drei MTB im Fuhrpark sind nun ovalisiert (alle gleiche Größe, aber verschiedene Hersteller).

Der rechte Bremshebel ist SLX, der linke XT. Das wollte ich mal angleichen. Bleibt aber so, da der XT-Hebel ggü. dem SLX mehr oder weniger als einzigen Unterschied eine Möglichkeit zur Druckpunktverstellung bietet.

Das Rad läuft im Moment auf dem Plus-Laufradsatz.

Die Reverb ist leider auf dem Weg in die ewigen Jagdgründe, sie funktioniert zwar noch, hat aber einen Kratzer in der Beschichtung. Wo der herkommt, keine Ahnung.

Als Federung vorne fungiert seit ein paar Wochen die Revelation, die Fox geht demnächst zum Service. Aber diesmal nicht mehr Fox sondern zu einem anderen Dienstleister. Vllt. bekommt der das mit dem Buchsenspiel hin. Die Revelation ist auch bei leichtem Frost immer noch super weich und spricht gut an. Wirklich erstaunlich, was das Ding für den Preis kann. War eigentlich deppert, so ne teure Fox-Lösung zu kaufen. Problem der Revelation ist halt, es ist ein SRAM-Produkt...

Das Federbein ist OK, muss aber wohl auch mal zum Service.

Achja, Lenker habe ich gewechselt und Vorbau auch. Habe vergessen, was ich da verbaut habe. Auf jeden Fall einige Gramm gespart. Lenker = Plastik und Vorbau irgendwas Leichtes aus Alu.

Griffe sind jetzt auch ESI, einheitlich, alle MTB bei mir.

Bremsscheiben habe ich auch mal gewechselt, auch schon wieder vergessen, was ich da hingeschraubt habe. Ist aber auch wurscht. Wen interessiert das schon, Hauptsache es taumelt nicht und bremst gut. Was beides der Fall ist.

Jetzt isser bald drei Jahre alt, der Kasimir. Und läuft und läuft und läuft...
 
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