pike... schwächerwerdende druckstufe oder so?

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moin...
ich hab n problen un zwar bei miener pike 409 is die druckstufe irgendwie schwächer geworden?! d. h. wenn ich jetzt ganz zudrehe spricht sie immer noch weich an un is nicht wirklich hart genug... wiege 76 Kg. wißts ihr vllt woran das liegt oder wie ichs ändern kann?

un achja gleich nochma ich weiß leider nicht wirklich was das floodgate ringt, wär nett wenn mir das jemand sagen kann

dange
 
Hast Du das Floodgate auch wirklich ganz zugedreht? Das Floodgate regelt nämlich die "Härte" des Lockouts bzw der Druckstufendämpfung, es bestimmt, wie viel Öl fliessen kann, wenn sich bei einem grösseren Schlag die Kunststofffeder in der Dämpfung komprimiert.
Auch wenn die GAbel längere Zeit auf dem Kopf stand oder liegend gelagert wurde, geht die Druckstufe erstmal nicht gut, bis wieder alles Öl unter dem Druckstufenventil ist und die Luft obendran...

Gruss
Dani
 
wenn du das Floodgate mit nem 3ér Inbus verstellst und diue Gabel einfederst, müßtest du den Effekt sofort sehr deutlichz spüren.

Ist keine Hexerei und absolut genial.

Gruß
jules
 
hmm also ich hab jetzt ma geguggt und sicher ganz zugedreht. is aber immer noch so das sie die ersten 4 cm voll weich is un ers dann grob wird..?
hmm
 
Also wenn du den Verstellknopf (goldig) über der Poploc Drehscheibe (blau) drehst, dann ändert sich die Härte. D.h. wenn du den Verstellknopf in Richtung (+) drehst, glaube nach rechts, dann wird die Gabel immer härter.

Wenn sowohl der Verstellknopf und die Poploc Drehscheibe rechts am Anschlag sind, dann sollte deine Gabel nicht einfedern. Überprüf doch ob beide Dinger rechts am Anschlag sind.
 
pongi schrieb:
er hat aber eine 409, da ist das floodgate intern. also nix goldener knopf.

Moin Moin,

bei der 409 muß dann intern mit Inbusschlüssel verstellt werden. Also einfach die Kappe abmachen, wo sonst der goldene Knopf sitzt. Dann den Inbus nach rechts drehen, bis einem die Abstimmung gefällt. Dabei ist das MC natürlich eingeschaltet.

Viele Grüße von der
Edelziege
 
Dani schrieb:
Hast Du das Floodgate auch wirklich ganz zugedreht? Das Floodgate regelt nämlich die "Härte" des Lockouts bzw der Druckstufendämpfung, es bestimmt, wie viel Öl fliessen kann, wenn sich bei einem grösseren Schlag die Kunststofffeder in der Dämpfung komprimiert.
Auch wenn die GAbel längere Zeit auf dem Kopf stand oder liegend gelagert wurde, geht die Druckstufe erstmal nicht gut, bis wieder alles Öl unter dem Druckstufenventil ist und die Luft obendran...

Gruss
Dani

Moin Dani,

nicht ganz: Das Floodgate bestimmt nicht, wie viel Öl bei einem größeren Schlag fließen kann, sondern wie groß dieser Schlag sein muß, ab dem Öl fließt. Der maximale Ölfluß wird nicht durch das Floodgate bestimmt, das Floodgate ist eine reine LowSpeedDruckstufe. Deshalb ist ja teilweise eine HighSpeedDruckstufe nachgeschaltet.

Viele Grüße von der
Edelziege
 
pongi schrieb:
er hat aber eine 409, da ist das floodgate intern. also nix goldener knopf.

:-) ... ist ja egal ob der goldene Knopf vorhanden ist oder nicht - hauptsache er hat alles dicht gemacht.

Ich hab mal aus Versehen vergessen den Poploc zu entriegeln und bin so nen "Hang" runtergerast. Auf jedenfall war die Gabel nicht mehr so starr wie vorher. Und wenn du mit deinem vollen Gewicht (sofern du kein Fliegengewicht bist) auf die Gabel/Lenker drückst, sackt die Gabel doch ganz langsam ein.
 
Edelziege schrieb:
Moin Dani,

nicht ganz: Das Floodgate bestimmt nicht, wie viel Öl bei einem größeren Schlag fließen kann, sondern wie groß dieser Schlag sein muß, ab dem Öl fließt. Der maximale Ölfluß wird nicht durch das Floodgate bestimmt, das Floodgate ist eine reine LowSpeedDruckstufe. Deshalb ist ja teilweise eine HighSpeedDruckstufe nachgeschaltet.

Viele Grüße von der
Edelziege

Du hast recht, die Formulierung war nicht gut.
Das Floodgate regelt den Anschlag für das Ventil, welches die Druckstufenöffnung verschliesst. Gibt die Kunststofffeder bei einem fix definierten Schlag nach, geht der Ventildeckel mit dem unteren Teil der Kunststofffeder mit (Druckstufenöffnung immer noch verschlossen), bis es an den Anschlag kommt, der Ventildeckel bleibt stehen während die Kunststofffeder mit der Druckstufenöffnung unten noch weiter nachgibt: Eine Öffnung wird freigegeben, durch welche Öl um den Ventildeckel durch die Druckstufenöffnung fliessen kann. Allerdings kann es sein, dass bei fix definierter Schlaggrösse der Spalt zwischen Ventildeckel und Druckstufenöffnung sehr klein ist und dann limitiert die Grösse des Spalts den Ölfluss und nicht die Grösse der Druckstufenöffnung, insofern bestimmt man unter Umständen mit dem Floodgate auch den bei einem fixen Schlag maximal möglichen Ölfluss...
Das habe ich nämlich schon bei einer Pike gemerkt: Aus welchen Gründen auch immer ist der Regelbereich des Floodgate anders: Man kann das Floodgate weniger öffnen als bei anderen Gabeln (der Anschlag ist weiter oben, auch bei ganz offenem Gate, für wer die Gabel innen kennt).
Diese Gabel fährt sich weniger soft als andere Pikes: Man hat vor allem bei schneller Fahrweise immer deutliche Meldung vom Untergrund, da der maximale Ölfluss kleiner ist. (Bei offener Druckstufe und ganz offenem Floodgate).
Die Druckstufenöffnung ist gleich gross wie bei den anderen Pikes...

Gruss
Dani
 
Dani schrieb:
Du hast recht, die Formulierung war nicht gut.
Das Floodgate regelt den Anschlag für das Ventil, welches die Druckstufenöffnung verschliesst. Gibt die Kunststofffeder bei einem fix definierten Schlag nach, geht der Ventildeckel mit dem unteren Teil der Kunststofffeder mit (Druckstufenöffnung immer noch verschlossen), bis es an den Anschlag kommt, der Ventildeckel bleibt stehen während die Kunststofffeder mit der Druckstufenöffnung unten noch weiter nachgibt: Eine Öffnung wird freigegeben, durch welche Öl um den Ventildeckel durch die Druckstufenöffnung fliessen kann. Allerdings kann es sein, dass bei fix definierter Schlaggrösse der Spalt zwischen Ventildeckel und Druckstufenöffnung sehr klein ist und dann limitiert die Grösse des Spalts den Ölfluss und nicht die Grösse der Druckstufenöffnung, insofern bestimmt man unter Umständen mit dem Floodgate auch den bei einem fixen Schlag maximal möglichen Ölfluss...
Das habe ich nämlich schon bei einer Pike gemerkt: Aus welchen Gründen auch immer ist der Regelbereich des Floodgate anders: Man kann das Floodgate weniger öffnen als bei anderen Gabeln (der Anschlag ist weiter oben, auch bei ganz offenem Gate, für wer die Gabel innen kennt).
Diese Gabel fährt sich weniger soft als andere Pikes: Man hat vor allem bei schneller Fahrweise immer deutliche Meldung vom Untergrund, da der maximale Ölfluss kleiner ist. (Bei offener Druckstufe und ganz offenem Floodgate).
Die Druckstufenöffnung ist gleich gross wie bei den anderen Pikes...

Gruss
Dani

Moin Dani,

natürlich gibt es wie bei jeder LowSpeedDruckstufe einen Übergangsbereich, ist ja zB beim SPV nicht anders. Auch das "schaltet" ja nicht auf "voll offen", sondern hat irgendwo eine proportionale Phase. Allerdings ist der Ringspalt beim MC so schnell so groß, daß es nicht mehr groß ins Gewicht fallen sollte.
Wenn die Pike wirklich nicht vernünftig einstellbar ist, würde ich sie doch reklamieren? Im Grunde muß dann doch bei irgendeinem Bauteil ein Toleranzproblem in der Länge vorliegen.

Viele Grüße,
Georg
 
Ich habe die Pike auseinandergenommen und das Toleranzproblem selbst beseitigt. Jetzt federt sie schon ein wenig anders...

Es ist ja auch so, dass auch bei offener Druckstufe der Ventildeckel einen zweiten Durchflusskanal verschliesst, wo bei einem heftigen Schlag, wenn die Kunststofffeder nachgibt und das Floodgate weit genug offen ist, noch zusätzlich Öl fliessen kann. Wenn nun das Floodgate zu stark "geschlossen" ist im komplett offenen Zustand, dann habe ich eben eine stärkere Druckstufendämpfung, die ich spüre (das ist bei meiner Pike eben passiert).

Gruss
Dani
 
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