rahmenmaterial

hier das rahmenmaterial wählen...

  • aluminium

    Stimmen: 104 60,8%
  • carbon

    Stimmen: 15 8,8%
  • stahl

    Stimmen: 56 32,7%
  • titan

    Stimmen: 16 9,4%

  • Umfrageteilnehmer
    171
sitzpickel schrieb:
Für Titan spricht fast nichts: Anschaffungspreis zu hoch. Es ist schwerer wie Alu und noch viel schwerer als Carbon.

Das ist aber jetzt ein bißchen untertrieben ;)
Lackschäden? Was ist das? Korrosion, kenn ich nicht! :D
Ist zwar schwerer als Alu, aber auch etwas stabiler (Hallo Wonko: höhere Dauerschwingfestigkeit :D !!!).
Möchte meine "Alltags-Ti-Schlampe" nicht missen, besonders im Winter.

Wonko schrieb:
Und ich verstehe nach wie vor nicht, warum Liebhaber von Stahlrahmen meinen, sich für ihre Vorliebe mit mühselig konstruierten Vernunftsgründen rechtfertigen zu müssen, statt die Souveränität aufzubringen, es einfach bei einem "Mir gefällt's halt!" zu belassen, ....
Mühselig ist es höchstens Leuten etwas zu erklären deren Starrsinn die Lebensdauer aller Materialien dieser Welt übersteigt!
Zudem etwas sehr überheblich zu meinen, meine (und vielleicht auch von anderen) Beweggründe für oder gegen etwas zu bewerten und in Frage zu stellen. Erscheint mir eher als Versuch vom Thema abzulenken. Da könnte ich eine ähnlich Frage in den Raum werfen: Willst Du es nicht einsehen weil Du einen Alu-Rahmen fährst?
Aber falls Dich es beruhigt: Ich fahr Stahl, weil es mir gefällt (aus mehr als nur einem Grund)!
Wonko schrieb:
Hättest Du vielleicht daran Interesse, das im Rahmen einer Wette zu klären? Das könnte zum Beispiel so aussehen: Du besorgst einen 2-kg-Stahlrahmen nach Deiner Wahl und ich beschaffe einen höchstens genauso schweren Alu-Rahmen nach meiner Wahl. ....
Ich sehe Du relativierst Deine Ansichten ;) Letztens hast Du nicht einmal geglaubt, daß ein 2Kg Stahlrahmen langlebiger sei als ein 1,5Kg Alu-Rahmen.
Das ein 2Kg Alu-Rahmen wesentlich steifer sein dürfte (und daher die mangelnde Dauerschwingfestigkeit ausgleichen kann) als ein 2Kg Stahlrahmen hat wohl niemand bestritten und daher auch langlebiger sein könnte. Falls es Dir nicht aufgefallen sein sollte, wir sprachen von Rahmen mit ähnlichen Steifigkeitswerten :rolleyes:
Du weißt ja: Wer lesen kann.... .
 
Wonko schrieb:
Ich habe den Satz mit "Nimm an ..." eingeleitet, um deutlich zu machen, dass es keine Behauptung, sondern eine Hypothese ist
Das war mir durchaus aufgefallen. Aber die Aufforderung, genau dies einfach mal "anzunehmen" kam ja nicht von ungefaehr, insofern habe ich (zu Recht, wie ich deiner Antwort entnehme) herausgelesen, dass das durchaus deine Meinung ist, mich aber durch die Frage abgesichert, mit dieser Einschaetzung nicht daneben zu liegen ;)

Wonko schrieb:
Ist die Formulierung etwa so zu verstehen, dass Du "die reinen Materialeigenschaften als hinreichenden Beleg fuer die Eigenschaften des kompletten Rahmens akzeptierst"?
Nein. Aber aus meiner Sicht sollte es durchaus moeglich sein, die Eigenschaften eines Materials bei der Konstruktion zu nutzen. Waeren sie vernachlaessigbar muesste das Fazit ja lauten: Egal woraus der Rahmen ist, wenn er nur gut gemacht ist! Das wuerde aber vermutlich keiner hier so stehen lassen.

Wonko schrieb:
Hättest Du vielleicht daran Interesse, das im Rahmen einer Wette zu klären?
Ein interessanter Ansatz. Wenn ich das noetige Kleingeld haette wuerde ich mich sogar darauf einlassen. (Denn absolut sicher, dass ich die Wette gewinnen wuerde bin ich keineswegs, und selbst wenn ich mir absolut sicher bin wette ich nicht um Einsaetze, die ich nicht bringen kann).

Allerdings waeren auch die Ergebnisse dieses Tests vermutlich ziemlich fragwuerdig. Denn genau wie bei dem Tour- Test (die Kleinigkeit, dass es sich um Rennraeder handelte und nicht um MTBs mal ausser Acht gelassen) haetten wir eben nur ein Ergebnis fuer einen Rahmen jeden Typs. Das ist statistisch ueberhaupt nicht signifikant sondern reiner Zufall, bzw davon abhaengig, ob der Schweissroboter einen guten Tag hatte :D

Bisher habe ich eigenen Auges ca. 10 MTB- Rahmen gesehen, die (ohne massive auessere Einwirkungen, wie zum Beispiel das Einfahren in eine Tiefgarage mit Bike im Dachstaender, der kurioseste "Garantiefall", den bisher jemand bei mir reklamieren wollte) das Zeitliche gesegnet hatten.

In zwei Faellen war bei leichten Alurahmen das Unterrohr irgendwo mittendrin gerissen. In allen anderen Faellen (ich erinnere mich jetzt nur an einen kaputten Stahlrahmen, aber da spielt natuerlich auch die absolute Haeufigkeit der Verwendung eine grosse Rolle) waren die Rahmen an Stellen kaputt gegangen, an denen sie "verarbeitet worden waren", sprich es handelte sich um Risse in, oder unmittelbar im Bereich der Schweissnaehte.

Insofern koennte man wohl wirklich fast die Frage stellen, ob nicht das Material eigentlich die kleinere Rolle spielt. :D

Nochmal zur Wette: Wie gesagt, Stahl macht fuer mich vor allem in meinem Einsatzbereich Sinn, ich will einen haltbaren Rahmen, 500 Gramm Mehrgewicht sind mir relativ egal (in irgendeiner kuerzlich erschienen Bikezeitschrift kam man in Messungen auf eine Ersparnis von 2 Watt durch eine Einsparung von 500 Gramm am Reifen, sprich, an der guenstigsten Stelle rotierender Massen, waehrend - nach deren Messung - Gewichtseinsparungen am Fahrer mehr brachten als am Bike. 500 Gramm Einsparung am Rahmen macht also vermutlich weniger Sinn, als einfach ab und zu einen Burger weniger zu essen :D )

Dafuer bin ich bereit fuer meinen Rahmen etwas mehr Geld auszugeben (und dafuer weit seltener einen neuen zu kaufen als der Grossteil der Leute hier). Wenn ich jetzt aber einen Rahmen dieses Kalibers (beispielsweise von German Moehren) in unseren Test schickte taete es mir schon allein um den Rahmen leid. Abgesehen davon waere eben die Frage, welcher Alurahmen da vergleichbar ist? Ginge es nur um ein vergleichbares Gewicht koenntest du einen Dirtjump- Rahmen kaufen, dann muesste ich mich fragen ob ich nicht besser einen (vermutlich schlechter verarbeiteten, aber dafuer ganz anders ausgelegten) Orange Hitman oder DMR Switchback (um mal zwei Schmieden zu erwaehnen, die ihre massiv ausgelegten "Rumhuepf"- Rahmen neuerdings wieder aus Stahl fertigen...) haette ins Rennen schicken sollen.

Nein, meine These war nur, wenn ich viel Geld fuer einen Rahmen ausgebe, mit dem ich meinen Einsatzbereich (lange Touren, ab und zu einen Marathon oder ein kleines Rennen zum Spass) abdecke, dann wuerde ich kein Alu kaufen, weil ich mir Sorgen um die Dauerhaltbarkeit machen wuerde.

Ich gebe dir Recht, dass ich diesen (empfundenen) Vorteil hier nicht nachweisen kann. Aber da ist man im MTB- Bereich ja sowieso an der falschen Adresse. Hier geben Leute, die selbst 80 kg und mehr wiegen hunderte Euros aus, um ein paar Hundert Gramm an ihren Bikes zu sparen. Und wenn man sich mal anschaut, womit auch die meisten "Nichtgewichtsfanatiker" hier unterwegs sind - das kann man in den allerseltensten Faellen rational begruenden.
 
[Wette/Test]
FuzzyLogic schrieb:
Allerdings waeren auch die Ergebnisse dieses Tests vermutlich ziemlich fragwuerdig. Denn genau wie bei dem Tour- Test (die Kleinigkeit, dass es sich um Rennraeder handelte und nicht um MTBs mal ausser Acht gelassen) haetten wir eben nur ein Ergebnis fuer einen Rahmen jeden Typs. Das ist statistisch ueberhaupt nicht signifikant sondern reiner Zufall, bzw davon abhaengig, ob der Schweissroboter einen guten Tag hatte :D
Ja, das ist schon richtig. Und "on second thought" finde ich die Idee außerdem deswegen nicht mehr so reizvoll, weil es für uns beide nur etwas zu verlieren, aber nichts zu gewinnen gäbe. Das ist zur Klärung einer eigentlich völlig belanglosen Streitfrage vielleicht alles etwas unangemessen.

FuzzyLogic schrieb:
Nochmal zur Wette: Wie gesagt, Stahl macht fuer mich vor allem in meinem Einsatzbereich Sinn, ich will einen haltbaren Rahmen, 500 Gramm Mehrgewicht sind mir relativ egal (in irgendeiner kuerzlich erschienen Bikezeitschrift kam man in Messungen auf eine Ersparnis von 2 Watt durch eine Einsparung von 500 Gramm am Reifen, sprich, an der guenstigsten Stelle rotierender Massen, waehrend - nach deren Messung - Gewichtseinsparungen am Fahrer mehr brachten als am Bike. 500 Gramm Einsparung am Rahmen macht also vermutlich weniger Sinn, als einfach ab und zu einen Burger weniger zu essen :D )
Schön, damit haben wir doch schon mal einen Punkt gefunden, in dem wir übereinstimmen. Gerade bei dem regelmäßg mit gewichtiger Miene vorgetragenen Hinweis auf die Bedeutsamkeit von Gewichtsersparnis bei den "rotierenden Massen" laufe ich Gefahr, spontan in den verschärften Klugscheer-Modus zu verfallen. :D

Nein, meine These war nur, wenn ich viel Geld fuer einen Rahmen ausgebe, mit dem ich meinen Einsatzbereich (lange Touren, ab und zu einen Marathon oder ein kleines Rennen zum Spass) abdecke, dann wuerde ich kein Alu kaufen, weil ich mir Sorgen um die Dauerhaltbarkeit machen wuerde.
Das hatte ich schon verstanden. Ich halte Deine These halt für falsch und habe das zu begründen versucht - offenbar habe ich Dich nicht überzeugen könne und deshalb bleibt's am Ende halt beim "agree to disagree". Kein Drama.

Ich gebe dir Recht, dass ich diesen (empfundenen) Vorteil hier nicht nachweisen kann.
Das habe ich auch gar nicht erwartet. Mich hat nur genervt, mit welcher Selbstverständlichkeit allenthalben mit Begriffen wie "Dauerfestigkeit" um sich geworfen wird, obwohl diejenigen, die diese Begriffe verwenden offensichtlich keine Ahnung davon haben, was sie bedeuten. Technisches und wissenschaftliches Grundlagenwissen erwirbt man weder durch das Lesen von Bike-Bravos noch in irgendwelchen Webforen.

Herrje, ich fange ja schon wieder an zu schimpfen ...

Aber da ist man im MTB- Bereich ja sowieso an der falschen Adresse. Hier geben Leute, die selbst 80 kg und mehr wiegen hunderte Euros aus, um ein paar Hundert Gramm an ihren Bikes zu sparen. Und wenn man sich mal anschaut, womit auch die meisten "Nichtgewichtsfanatiker" hier unterwegs sind - das kann man in den allerseltensten Faellen rational begruenden.
Klar. Darum geht es bei einem Hobby ja auch nicht. Selbst gegen Leichtbau als Selbstzweck ist überhaupt nichts einzuwenden, solange sich der Leichtbauer noch einigermaßen darüber im Klaren ist, dass sein ambitioniertes "Leichtbau-Projekt" in die gleiche Schublade fällt, wie das Projekt von Onkel Heinrich, den Kölner Dom maßstabgerecht aus Streichhölzen nachzubauen.
 
Wonko schrieb:
(...)
das Projekt von Onkel Heinrich, den Kölner Dom maßstabgerecht aus Streichhölzen nachzubauen.

Hat Onkel Heinrich es denn geschafft?
Und wären nicht Mikadostäbchen das bessere Baumaterial weil genauer gefertigt und nicht anfällig dafür Wasser zu saugen? :lol:
 
Wonko schrieb:
[Wette/Test]
Ja, das ist schon richtig. Und "on second thought" finde ich die Idee außerdem deswegen nicht mehr so reizvoll, weil es für uns beide nur etwas zu verlieren, aber nichts zu gewinnen gäbe.
Naja, dem koennte man schon abhelfen. Wenn man einen Ort haette, wo man den Versuch unter gleichen Bedingungen parallel durchfuehren kann, koennte man die Ueberlastung des ersten Rahmens als Abbruchkriterium definieren, und haette so einen "Ueberlebenden". Diesen bekaeme dann der Gewinner, waehrend der Verlierer beide Rahmen bezahlen muesste. Das haette auch den Vorteil, dass das Experiment etwas "praxisnaeher" wuerde, da jeder einen Rahmen auswaehlte, den er auch tatsaechlich haben moechte (da ja jeder davon ausgeht, dass sein Rahmen uebrig bleibt). Kleiner Nachteil der Sache waer natuerlich, dass der Gewinner vermutlich erstmal ein paar Stunden mit der Lupe ueber den Schweissnaehten brueten, bzw. den Rahmen direkt zum Ronetgen bringen wuerde, nur um sich doch nie wieder so richtig wohl darauf zu fuehlen :D

Wonko schrieb:
Das ist zur Klärung einer eigentlich völlig belanglosen Streitfrage vielleicht alles etwas unangemessen.
Das traefe natuerlich weiterhin zu. Und wie gesagt, welche Erkenntnis gewaennen wir wirklich? Korinthenkacker wie wir wuerden vermutlich spaetestens nach Ende des Tests den jeweiligen Versuchsaufbau und seine Uebertragbarkeit auf real life- Bedingungen anzweifeln. ;)

Wonko schrieb:
Schön, damit haben wir doch schon mal einen Punkt gefunden, in dem wir übereinstimmen.
Na also, geht doch. :D

Wonko schrieb:
Technisches und wissenschaftliches Grundlagenwissen erwirbt man weder durch das Lesen von Bike-Bravos
Korrekt. Wer kam nochmal mit dem Tourtest an? Just kidding.

Der Koelner Dom- Vergleich hat mir uebrigens gut gefallen. :lol:

Wonko schrieb:
und deshalb bleibt's am Ende halt beim "agree to disagree". Kein Drama.
Schoenes Schlusswort.
 
Haben wir uns alle jetzt wieder lieb? ;)




Wie langweilig! :D :D :D





Worüber könnte man sich denn noch streiten?

Ist Carbon wirklich der tolle Werkstoff? :D ;) :daumen:
 
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