Schweiz cross 2017, Tessin Splügen- Airolo

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hallo CH-kenner,

wir basteln gerade an unserem CH-cross nächstes Jahr.
der erste Teil soll uns durch das für uns unbekannte Tessin vom Splügenpass nach Airolo führen.
Ich sage mal grob die Pässe/Fixpunkte, die wir uns als Übergänge (wanderwege) allein nach der Karte gedacht hatten:
  1. Areunapass- alp de rog
  2. san bernardino- alpe mucia- valbella
  3. pass giumela- pontirone
  4. passo laghetto- lago di luzzano
  5. pass greina- olivone
  6. bassa di nara- faido
  7. passo piatto- sognone
  8. forca di redorta- foroglio
  9. passo cristallino- airolo
Bei meiner IN-recherche habe ich darüber nicht zu viel gefunden
  1. areunapass gibts ein you-tube video, also ist das machbar
  2. passo piatto/forca redorta habe ich Wanderweg-beschreibungen+ Bilder gefunden, die mich vermuten lassen, dass wir uns das abschminken können (nur verblockt, Steilste Hänge, teils Leitern...)
Kennt sich in der Gegend jemand aus oder hat best. Übergänge schon gemacht oder kann uns tipps für alternativen geben? Oder tipps zu Literatur?

Unser Rückweg dieser 2 Wochen und 30 tsd hm tour ist dann eigentlich klar: Gotthard- Furka- Grimsel- Engstligenalp- göschenen- andermatt- oberalppass- senda surselva- tomüls- turrahaus- Splügen.

Ich habe mir jetzt die CH-singletrail maps bestellt und wollte sehen, ob uns das in der Planung weiterführt.

VO
 
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hallo Lenka,
danke schon mal für den Hinweis mit dem NSG am Greina. in meiner Karte 1:50.000 habe ich keinen Hinweis gefunden.

die anderen Pässe im Tessin weiter im Süden kennst du nicht? oder evtl. Tipp zu bike-literatur fürs Tessin? Ist eben eine "Wandergegend...

Volkmar
 
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Hoi @p100473 - vergiss den Piatto+Redorta.Keine Karte gibt den Untergrund annähernd wieder.
Wenn mich nicht alles täuscht, ist das in der Bildmitte der Piatto....:eek: (an der ZWEITEN Bergkette!)



Weitere Tessinbilder ab Seite 23 in meinem Album

Besser wäre Faido ,Passo Campolugno,Fusio-gibts glaub auch Berichte drüber.....
Oder Bodio,Passo Gagnone,Efra (saugeile Hütte/Übernachten?),Frasco-Weg ist bis auf wenige Stellen + 1x50hm leichte Kletterei fahrbar.(Gemessen an Meinem Können.....8-))
Aber langer Aufstieg durchs Val Gagnone....:confused:.

Evtl.weiter über Brione,Cap.Ossola,Passo Cucco (war ich leider noch nicht,sieht aber besser aus als Redorta.....)

Viel Spass beim Planen!
 
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Super Bild und guter Tipp- von wo aus hast du das Bild aufgenommen?
Piatto+ redorta habe ich mir schon abgeschminkt. Ich bin bei meiner recherche auf den Tessiner Alfio Cerini gestoßen. Er hat auch den campolungo als tour drin. ausserdem den cristallino (Übergang nach Airolo).
Jetzt fehlen mir nur noch die Übergänge von Valbella zum lago di luzzone (pass giumela und passo laghetto?) sowie der übergang von Olivone nach Faido (bassa di nara?)
Also das Bild rundet sich doch schon mal. Ich hoffe, dass ich über Alfio eine info bekomme, ob die Übergänge fahrbar sind. Wenn nicht von ihm von wem dann?
Kann man mit den CH singletrail maps etwas anfangen?
Bist du öfters in der Gegend da unten(Tessin) oder ist es reiner Zufall, dass wir nach einer route dort suchen, wo du warst?

schönen Sonntag

VO
 
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Super Bild und guter Tipp- von wo aus hast du das Bild aufgenommen?
Piatto+ redorta habe ich mir schon abgeschminkt. Ich bin bei meiner recherche auf den Tessiner Alfio Cerini gestoßen. Er hat auch den campolungo als tour drin. ausserdem den cristallino (Übergang nach Airolo).
Jetzt fehlen mir nur noch die Übergänge von Valbella zum lago di luzzone (pass giumela und passo laghetto?) sowie der übergang von Olivone nach Faido (bassa di nara?)
Also das Bild rundet sich doch schon mal. Ich hoffe, dass ich über Alfio eine info bekomme, ob die Übergänge fahrbar sind. Wenn nicht von ihm von wem dann?
Kann man mit den CH singletrail maps etwas anfangen?
Bist du öfters in der Gegend da unten(Tessin) oder ist es reiner Zufall, dass wir nach einer route dort suchen, wo du warst?

schönen Sonntag

VO

Hoi,der See ist die Verzasca-Quelle....;). Die Trailmaps (Single+Super) decken nur die Hotspots um Locarno+Lugano ab-Valle Maggia+Verzasca sind da net drauf.Als grobe Übersicht geht da die Kompass Nr.110,es gibt glaub auch ne Kümmerly+Frey.....:ka:.
Am besten digital vom Schweizer Landesamt (?) map-veloland.ch.....kann man super zoomen+auch ausdrucken.

Tessin war ich schon ein paarmal-für "richtige" Biker/BBSler + Entdecker a Traum......keine zerschredderten Wege oder E-Bike Rollstrecken aka Flow-Trails wie sonstwo in der schönen Schweiz....:rolleyes:- aber halt immer mit einem Schinder (4-5 Stunden tragen) verbunden ,da es bergauf so gut wie keine/wenige fahrbare Wege gibt.

Anderes Tal-anderer See



 
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Ihr seid die Besten! das sind schon mal super tipps.
Jetzt bräuchte ich noch eine info, ob man von Valbella (Calanca) über den pso giumela, 2.117 m rüber nach Pontirone/Biasca kommt.

Wahrscheinlich geht ein Schlenker nach Norden nicht: also Malvaglia/Cap Quarnei/Pso laghetto, 2.646 m/Cap Adula/Pso Muazz/Lago luzzone.
Wenn dies nicht geht, fahren wir durchs Ticino-tal nach N und direkt über die bassa di nara nach Faido; dann über den campolungo nach Fusio. Dank eurer Tipps weiß ich ja jetzt, dass dies geht.

4-5 h Schieben/Tragen in schöner berglandschaft ohne touris ist immer ok, wenn man dann etwas biken kann. Ich kenne auch pässe mit Schieben hoch/runter. Das ist jetzt nicht so mein Ding. Freerider sind wir keine.

VO
 
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Habe mir deine Route mal durchgeschaut. Hört sich nach einer netten Wanderroute / Expedition an.

Karte: Wie immer: http://map.geo.admin.ch im Geokatalog unter Bevölkerunge und Wirtschaft -> Verkehr gibt's die Layer "Mountainbikeland" und "Wanderwege" / "Wanderland". Du wirst unschwer feststellen, dass es im Nordtessin nicht viele ausgeschilderte MTB Routen gibt. Das hat auch seinen Grund. Die Gegend ist einsam, wild, schroff, steinig. Wenn du das suchst bist du da genau richtig. Wenn du Biken willst... eher weniger.

Viele Infos und Fotos zu Pässen und Übergängen findest du unter www.hikr.org
z.B. Zum Passo Giuemla: http://www.hikr.org/gallery/photo817541.html?post_id=51698#1
Sieht nicht lebensgefährlich aus mit Bike. Fahrbahr ist für mich aber auch anders.

Wie bist du denn überhaupt auf diese Route gekommen?
Wenn ich mir beispielsweise den Areunapass anschaue... das ist grösstenteils wegeloses Gebiet. Fahrbar vermutlich genau bis zur Tamboalp. Dann Hoch und Runter schieben. Bist du sicher, dass da jemand mit dem Bike rüber ist? Das Video würd ich gerne mal sehen. Habe dazu auf Youtube nichts gefunden.

Na ja. Nichts für ungut. Schau dir das aber nochmals auf der Karte an.
Auch mit die Rückreise, Gotthard, Furka, Grimsel, Susten, Göschenen, Oberalp... Das hört sich für mich, entweder nach einer Renn- oder Motorradtour an, passt aber so gar nicht zum ersten Teil der Expedition im Tessin.
 
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Hi Dude,

wie kommt man zu einer bzw. zu dieser routenplanung? Ziemlich banal:
1. Man überlegt sich ein tourengebiet und wenn man schon alle möglichen alpencrosse abgefahren ist, überlegt man sich, wo es noch tourengebiete gibt, die man noch nicht kennt.
2. da wir meist rundtouren mit Dauer 2 Wochen bevorzugen, überlegt man sich eine grobe route anhand der karte und trassiert sie grob nach Tagen/hm/übernachtungsmöglichkeiten; das Ergebnis siehe oben.
3. dann suche ich im Netz, ob ich etwas über die Begehbarkeit der Passübergänge finde. Evtl.passe ich die route dann an. Unsere Toleranzgrenze liegt bei 1.000 hm Schieben/Tragen pro Tag oder 3-4 h. Bergab möchte ich möglichst wenig schieben!- wer will das nicht?
4. Im Tessin hat sich dies etwas schwierig gestaltet. aber durch den Kontakt mit einem Tessiner biker sehen wir jetzt schon ziemlich klar. Dadurch- siehe oben wie auch IBEX sagt- sind Pso piatto+ redorta rausgeflogen. Jetzt habe ich nur noch nichts über den Schlenker Biasca/pso laghetto-Rheinwaldhorn/lagodi luzzano. Aber das kann man auch weglassen und dann direkt über die bassa di nara und den campolungo fahren.

Areunapass ist halt ein wanderweg, kein wegloses Gelände. wenns bis Tamboalp , 2030 m fahrbar wäre, dann wäre das gut. dann sind es nur noch 500 hm zu schieben. Den Link im Youtube finde ich natürlich jetzt nicht mehr auf die Schnelle. Aber angesehen habe ichs.

Keine Sorge: Gotthard/Furka/Grimsel fahren wir nicht über die Straßenpässe. Das war nur als grobe Richtungsangabe gemeint. Geht alles offroad. Aber die routen findet man auf der CH-singletrail map. Problem war die Tessin-querung von Ost/West. Und die ist jetzt grob "im sack"!

Wenns interessiert halte ich euch auf dem Laufenden. die tour läuft erst im September 2017!

Volkmar
 
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hallo CH-kenner,


Bei meiner IN-recherche habe ich darüber nicht zu viel gefunden
  1. passo piatto/forca redorta habe ich Wanderweg-beschreibungen+ Bilder gefunden, die mich vermuten lassen, dass wir uns das abschminken können (nur verblockt, Steilste Hänge, teils Leitern...)

VO
Ich würde ab Campo blenio über den Passo gana di Negra und Passo Del uomo nach piotta.
Dann über Passo sasello zum Lago naret. Passo christalina nach cevio, Bosco gurin, dann Passo bosco, dann Passo San Giacomo nach airolo.
Wenn das zu wenig hiking ist müsst ihr halt noch einen Gipfel ein bauen.
Ansonsten sind das super Pässe.
 
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Wenn du dich so gut im Tessin auskennst, kannst du mir gerne Näheres zu den oben beschriebenen Pässen sagen: areunapass/batta curciosa/giumela/laghetto (hatten wir schon)/pass giumela/bassa di nara/cristallino.
Statt pso piatto/redorta (siehe oben Bild von IBEX) wollten wir über den campolungo nach Foroglio.
Im Prinzip habe ich jetzt zu allem irgendeinen kleinen link bekommen. Das reicht mir und wir werden es so probieren.
Stehe auch schon in Kontakt mit Alfio vom link "extrememtb". Er soll einer der besten bike.kenner im Tessin sein. Hat mir auch schon einige tipps gegeben, insbesondere was die Fahrtrichtung bei diesen pässen angeht. Wir überlegen jetzt, ob wir das Ganze gegen Uhrzeigersinn fahren.
Grüße VO
 
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Ich weiß nicht wie gut du mit dem Bike bergauf und ab fährst. Für mich ist bei der Tour zu viel tragen und schieben dabei. Einmal das Rad 1000hm hoch schieben und fast alles wieder runter tragen ist OK, aber das bei fast jedem Berg ist mir zuviel. Ich würde mehr fahrbare Pässe einbauen und ab und zu einen Exoten.
Ich bin gespannt auf deinen Bericht wieviel du gefahren bist.
 
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So ungefähr dachte ich mir das ja auch. aus diesem Grunde haben wir ja bereits pso piatto/redorta durch den campolungo ersetzt. Und Fla da patnaul lässt sich auch einfach umfahren.
Im 2. teil der tour sollte es ja auch gemäßigter zugehen. da habe ich ja größtenteils die CH singletrail -maps.
Ich müsste jetzt mal die ganzen infos zusammenstellen mit S/T-zeiten- klar immer abhängig vom Fahrkönnen.
 
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Ich würde anders anfangen:
Safierberg, tormuels Pass, greina
Oder über den San Bernardino, Passo passit .
Viel Spaß bei deiner Tour
 
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Dank eurer Mithilfe konnten wir unsere Schweiz tour "Splügen-Andermatt-Tessin-Splügen" super realisieren. Danke auch an Lukas Stöckli und den Tessiner local Alfio Cerini, die uns wertvolle Tipps zur Befahrbarkeit zahlreicher Passübergänge zukommen ließen. Die tour war extrem eindrucksvoll und ich möchte euch im folgenden einige Impressionen hierzu geben. Den nördlichen Kringel "Splügen-Andermatt- Grimsel - Stans- Andermatt" (ca. 1 Woche) möchte ich hier im normalen Reiseforum beschreiben, da größtenteils gut fahrbar/begehbar.
Den 2. Kringel "Gotthard- Tessin- Splügen" wie bereits bei meinen Fragen im Bereich "BBS" . Hier gab es- wie erwartbar- lange Tragestrecken bergauf/bergab.

Tag 1. Splügen- Safierberg-Turrahaus- Tomülspass-Vals: 2.000 hm, 35 km, 5 h reine Fahrtzeit
bereits der erste Tag zeigt, was bei dieser tour Sache ist: direkt von Splügen windet sich eine steile Almstraße in weiten Kehren nach Norden empor bis zu einer schön gelegenen Alm auf ca. 2.000 m.

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über ein weitläufiges Almgebiet führt der Weg entlang des Stutzbaches in ein weites Hochtal.

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Immer wieder sind kleine Teilstrecken fahrbar, bevor es in eine Schiebepassage von ca. 1 h geht. als die gerundete Kuppe des Safierberges, 2.450 m sichtbar wird, können wir wieder in den Sattel.

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Einer weitläufige Mattenlandschaft um das 2.900 m hohe Wisshorn liegt vor uns. 800 hm tiefer der nächste Zielpunkt: Turrahus, 1694 m.
Der erste Teil der Abfahrt ist vielversprechend und super fahrbar.

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weiter unten zwingen uns verblockte Bereich immer mal wieder aus dem Sattel. Schließlich erreichen wir die ersten Almhäuser. wunderbare alte Holzbauten.

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Nach dem "Wannaseelein" geht es unmittelbar in die folgende Auffahrt zum Tomülpass. zunächst einige Kehren auf einem Almweg. Nach einem Viehgatter beginnt ein steiler Karrenweg, der in weiten Teilen fahrbar ist.

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Die Abfahrt vom Tomülpass nach Vals (1.200 Tm) ist ein absoluter Genuss: grandiose Hochgebirgslandschaft, weite Hochtäler, anspruchsvoll und zu mehr als 90% fahrbar.

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als wir nach der letzten Wiesenabfahret im urigen Vals ankommen, ist das Hochgefühl im Kopf, ein geiles Stück Natur erlebt und erfahren zu haben.
Das GH "Edelweiss" ist eine gute Adresse zum Essen. Zimmer sind einfach. Wir sitzen noch bis weit in die Nacht auf dem Dorfplatz beim Bier und lassen den Beginn unserer tour vorüberziehen.
Die Frage darf erlaubt sein, ob 35 km alles für eine ganze Tagesetappe ist. Aber wir waren von 8-17 Uhr unterwegs. Das reicht als "Einrolltag".
 

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Tag 2: Vals- Pathnaul scharte- Vrin/Lumbrein: 1750 hm, 30 km, 7 h Fahrt- bzw. Gehzeit
An diesem Tag geht es zur Sache. Einmalige Landschaft, aber eher ein Wandertag.
Von Vals in Kehren 800 hm Auffahrt bis zur Leisalp in 2.050 m Höhe. Der Gletscher des Rheinwaldhorns grüßt herüber.

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Dann beginnt die etwa 2-stünde Schiebe-/Tragepassage zur Patnaul-scharte (fuorcla Pathnaul, 2.773 m) im Banne des knapp 3.000 m hohen Piz Aul.

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Kalter Wind empfängt uns oben in der ausgesetzten Scharte.

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die eigentliche Herausforderung ist jedoch der Abstieg, der im ersten Teil über verblockte Geröllhalden und später über steile Matten bis zum Glogn-bach auf 1.500 m NN führt. Im Sattel gehen da lediglich 10% der 1.200 TM. Das ist hart- vor allem für die Oberschenkel.

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Da sind wir froh, bis Vrin noch ein parr km im Sattel zurücklegen zu können.

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Ein isotonisches Getränk haben wir uns verdient.#

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Sanfter Tagesausklang in unserem schönen Quartier, der Pension Alpina.

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Warum macht man einen solchen Tag? Weil wir den direkten alpinen Weg einer Fahrt auf öffentlichen Straßen in jedem Falle vorziehen. Bitte diesen Übergang nur bei stabiler Wetterlage angehen! Die ersten 300 hm von der Scharte sind bei Feuchtigkeit extrem rutschig! Und bitte nur mit Bergschuhen!
 

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@p100473
Sehr schöner Bericht, bitte weiter so :)
Wir sind damals der bike alpine Nr. 1 gefolgt, die von Vals eher asphaltlastig ins Val Lumnezia führt. Aber 2 Stunden hochtragen/schieben und dann über 1.000 HM bergab tragen/schieben ist schon heftig. Würdet ihr es bei gutem Wetter nochmal so machen?
 
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Die mt bike strecke nr 1 kannten wir bereits- und ist ja in dem Teil nicht so spannend. Wegen des guten Wetters sind wir dann eben über die Pathnaul -scharte.
also unbedingt müsste ich die Strecke nicht nochmals befahren/laufen. Unsere tourenplanung ist eigentlich so, dass wir selten Strecken 2 mal fahren. Vor allem von Vrin hoch stelle ich es mir brutal vor.Aber als Wanderung- 1 Wanderer war oben- kann ich es mir denken.
Kleiner Hinweis: im Vergleich zu dem, was uns an Tragestrecken im Tessin erwartet, ist die Pathnaul-S eher nicht ganz so schwierig....

Tag 3 : Vrin/Lumbrein- piz mundaun- senda surselva- Sedrun: 1.800 hm, 70 km, 5 h Fahrtzeit
Dafür ist der heutige Tag rollender, wenn auch die 1h Schiebe-/Tragestrecke auf den Aussichtsberg Mundaun, 2.064 m Körner kostet.
Zunächst Einrollen über kleinere Dörfer. in Morissen dann den richtigen Abzweig "San Carli" erwischen. an einer Alm beginnen dann die 450 hm S/T = ca. 1 h auf den mundaun. Meine jetzige Erfahrung: alles was in der singletrail-karte CH als schwarzer trail gekennzeichnet ist, bedeutet bergauf S/T. von der NW-seite wären wir fahrend wohl höher gekommen. aber hätten den Berg noch ein ganzes Stück umfahren müssen.

Vor dem Gipfelaufschwung gibt es einen rel engen steilen Durchstieg.

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Der Piz Mundaun ist ein rel. isoliert stehender Berg mit tollem Rundbklick- vor allem an unserem Aufstiegstag. Im NW z.B. die Berge des Tödi-massivs.

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als wir oben sind, ist es zunächst ruhig. 10 min später tobt eine ganze Schulklasse heran, die mit der Kabinenbahn hochgekommen sind. da ists mit der Ruhe vorbei. Wir trollen davon.
Die Abfahrt, die wir genommen haben, war etwas zu leicht. Vielleicht hätten wir zuerst den Gratweg nach SW auf die puox da grun nehmen sollen.

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Im Tal des Rein anteriur angekommen, rollen wir eine Weile auf Radweg dahin und wechseln dann auf die "Senda surselva", die in halber Hanghöhe alle Siedlungen und Tälchen ausfährt. Kostet natürlich Zeit, ist aber eine tolle Strecke.

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in sedrun kommen wir rel. preisgünstig in der Pension einer italienischen Mama unter, die überwiegend Bauarbeiter beherbergt. Frühstück in der Bäckerei gleich unterhalb. Super Abendessen in einem der zahlreichen Gasthöfe.
 

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Tag 4 Sedrun- Pass Tiams- Oberalppass- Andermatt- Furka offroad- Furka Höhenweg- Oberwald: 1.900 hm, 65 km, 6 h Fahrtzeit
Dieser Tag gehört zu den highlights unserer 1. Woche aufgrund des einmaligen Blicks auf den Rhonegletscher und die geile Abfahrt nach Oberwald.
Nach dem guten Frühstück gehts weiter auf dem senda surselva und nach dem Weiler Milez nach kurzer Schiebestrecke zum pso Tiarms, 2.149 m und schließlich zum Oberalp-pass, 2.046 m.

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Nach 1 km auf der Passstraße nehmen wir den "Rossbodentrail" nach Andermatt.

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Andermatt soll ja "in der Hand eines Ägypters" sein, der mit seinem Geld große tourismusprojekte realisieren will.

Von Andermatt lassen wir den Abzweig zum Gotthard liegen- den nehmen wir ein paar tage später- und rollen zunächst nach Realp. Nach einigen Kehren auf der Furka-passstraße zweigen wir nach Westen ins tal der Furka-Reuss ab- die offroadvariante zum Furka.
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ein Stück führt der Weg in Sichtweite des glacier-express.Nach einer Alm beginnt eine längere Schiebestrecke über die Bulte eines vermoorten Almgeländes. Die letzten 300 hm bis zum Hotel am Furkapass, 2.436 m ist ein Pfädchen an einem sehr steilen Wiesenhang. Insgesamt ca. 1,5 h S/Tr

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Direkt hinter der Passhöhe beginnt der grandiose Gletscherweg, der uns in einer weiten Kehre direkt an die Moräne des zurückgezogenen Muttgletschers zwischen Tällistock und Großem Muttenhorn auf 2.500 m hinaufführt.

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Vom Gletscher am Muttenhorn sind im Prinzip nur noch Reste vorhanden.
Nach einem Tunnel kommen wir auf eine Graskuppe, von der sich ein phantastischer Blick auf Rhonegletscher und die Kehren der Furkapass-auffahrt bietet.

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