Schweiz cross 2017, Tessin Splügen- Airolo

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  1. isartrails

    isartrails Kommentator

    Dabei seit
    01/2004
    Poste das Schild doch mal größer, damit man's lesen kann.
    Mein Kenntnisstand war eigentlich auch ein anderer.
    Erkennen tu' ich nur einen rot durchgestrichenen Radler.
     
  2. MTB-News.de Anzeige

  3. on any sunday

    on any sunday

    Dabei seit
    09/2001
    "Unseres Erachtens nach" ist aber eine missverständliche Formulierung, wenn dort auf dem Schild das Fahren auf Wanderwegen eindeutig gestattet ist.
     
  4. RedOrbiter

    RedOrbiter Moderator Forum-Team

    Dabei seit
    03/2001
    Das Schild ist dreisprachig
    Der Deutsche Text auf der Tafel zur GREINA:
    Eidgenössisches Jagdbanngebiet
    Verordnung über die eidgenössischen Jagdbanngebiete vom 30.9.1991
    • Bitte Wege nicht verlassen
    • Unterlassen Sie das Stören von Tieren und halten Sie Ihren Hund an der Leine
    • Das Benützen von Fahrzeugen jeglicher Art ist verboten
    • Bleiben Sie beim Skifahren innerhalb der markierten Routen und Pisten
    • Zelten und Campieren sind verboten
    • Sportliche und gesellschaftliche Anlässe sind bewilligungspflichtig
    • Das Tragen von Waffen und Fallen ist verboten
    Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft

    RedOrbiter
    www.Trail.ch
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Oktober 2017
  5. isartrails

    isartrails Kommentator

    Dabei seit
    01/2004
    Viel Interpretationsspielraum scheint mir dieser Satz nicht zu lassen. :rolleyes:
     
  6. p100473

    p100473

    Dabei seit
    04/2011
    Jungs, super diskussion. Aber das wichtigste für uns ist immer noch, uns zurückhaltend gegenüber anderen Nutzern und Natur in Gegenden zu bewegen, wo wir meist keine anderen Menschen, weder biker noch wanderer antreffen, weil unsere routen den meisten eh zu beschwerlich sind. Und....wir nutzen keine Aufstiegshilfen, weil diese praktisch immer die größten Eingriffe in die Natur darstellen. welche störung stelle ich als biker dar, wenn ich mich an wanderwege halte und anderen nutzern immer den Vorrang einhalte? Also ich mache mir deshalb kein schlechtes Gewissen.
    Deshalb mache ich jetzt den Deckel drauf und berichte über den spektakulären

    Tag 13: Malvaglia- pass giumelia, 2.117 m- Valbella- pass passit, 2.092 m- san bernardino: 2.800 hm, 50 km, 8 h Fahrtzeit
    Leider gibt es davon nicht so viele Bilder, weil es ziemlich bedeckt war und der aufstieg so anstrengend, dass wir nebenher nur wenige Bilder auf die Platte gebracht haben. Aber im Kopf werden die Bilder für immer eingebrannt sein.
    Nach gutem frühen Frühstück in Malvaglia geht es normal los auf einer kaum befahrenen Bergstraße Richtung Pontirone/Fontana/Biborgh (1.300 m)also das waren schon mal 1.000 hm. In Pontirone sehen wir die Freiheitsbestrebungen so mancher Bergbewohner...
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    Wir fragen uns, warum dieser kleine giumelia-pass so lange zeit in anspruch nehmen soll. Wir werden es bald erfahren...

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    Weiter geht es an einigen abgelegenen schönen Tessiner Siedlungen vorbei.

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    Nun beginnt ein einmaliger Tessiner Wanderweg mit Steilstufen, vorbei an einer großen alm ein immer steiler werdendes Tal hinaus.
    Ja, wo bitte so es da weitergehen?
    Irgendwo in diesem talschluss sehen wir eine bewaldete felswand durch die sich ein kaum begehbares pfädchen hochschlängelt. Es ist unglaublich wild, steil und steinig. Und herunter kommt der hirte von der alm mit so 100 schwarzen ziegen und fragt uns, wohin wir wollen. Über unseren plan schüttelt er ungläubig den Kopf. Da hilft es nur, langsam und gleichmäßig weiterzugehen und den glauben an die eigene Stärke zu behalten.

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    nach dieser ersten schwierigen Situation gelangen wir in 1860 m zur alm giumelia, schön gelegen auf einem Grasplateau.
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    der weitere weg bzw. das pfädchen bis zur passhöhe ist zwar etwas weniger steil, zieht sich aber noch recht lange durch grünerlengebüsch an einem steilen hang entlang. man muss extrem aufpassen, um sich nicht zu vertreten. Endlich wird der passeinschnitt sichtbar.

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    der abstieg ist zunächst beschwerlich.

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    dann kommen wir auf etwa 1.800 mNN zu einer Forstrtraße, die nicht in unserer topo-karte enthalten ist und die uns zügig ins einsame, wunderbar gelegene Valbella bringt.

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    Ohne diese Forststraße hätten wir den folgenden Übergang auch nicht bewältigen können. Immerhin war es bereits 14. Uhr. Dass es zum giumelia jedoch noch eine Steigerung gibt, das sollten wir am nachmittag erfahren. Zum Glück hatten wir noch etwas Essen dabei.

    Fortsetzung folgt....
     

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  7. isartrails

    isartrails Kommentator

    Dabei seit
    01/2004
    Deckel drauf oder auch nicht. Aus deinen Antworten schwingt für mich so etwas wie Trotz und Unbelehrbarkeit mit: Du machst alles richtig und jeder, der was zu erwidern hat, ist ein spiessiger Spielverderber. So einfach kann die Welt sein.
    Ich halt es für suboptimal, in einem öffentlichen Forum Regelübertretungen zu publizieren - wenngleich jeder von uns diese auch schon begangen hat. Der werfe den ersten Stein, der sagt, er hielte sich immer an alle Regeln.
    Es macht aber (für mich jedenfalls) einen erheblichen Unterschied, ob ich ein Fahrverbot begehe, oder drüber auch noch öffentlich Bericht erstatte. Und die Begründungen, die sich einer dafür zurecht legt, sind allesamt hinfällig.
    Folgende Situation: Volkmar fährt bei rot über die Ampel. Polizei in zivil hält ihn an und sagt, macht 3 Punkte in Flensburg und 150 Euronen Strafe. Volkmar antwortet, Ach Jungs, jetzt macht mal halblang. Ist ja nichts passiert, hab erst links geschaut, dann rechts, niemanden gefährdet und Wanderern den Vortritt gelassen. Und überhaupt, die ganzen anderen Raser und Falschparker, die sind doch viel schlimmer, was macht ihr eigentlich gegen die? Ich mache mir deshalb kein schlechtes Gewissen! - Polizist antwortet: Bei Unbelehrbaren erhöht sich der Tarif! Was halten Sie von 300 Euro und einem Monat Führerscheinentzug?
    Kannst du dem Beispiel folgen? - Regeln sind dazu da, eingehalten zu werden, ob es uns gefällt, oder nicht.
    Und ja, auch ich übertrete Regeln, wenn ich alleine fahre, aber ich behalte es für mich.
    Sollte ich bei rot über die Ampel fahren und mich kein Polizist anhalten, dann werde ich mich hüten, es in einem Forum zu posten.

    Und jetzt darfst du gerne den Deckel draufmachen, denn ich befürchte, dass dich auch das nicht überzeugen wird.
     
  8. p100473

    p100473

    Dabei seit
    04/2011
    Isar,
    ich verstehe dich und vielleicht hast du recht. Es liegt mir vollkommen fern, öffentlich zu Regelverstößen aufzufordern. Eine tour von 14 Tagen ist kein spiel im Sandkasten. Du musst jeden Tag Entscheidungen treffen und vielleicht sind manche nur suboptimal. Aber sie entstehen aufgrund der Örtlichkeiten und Umstände. Kennst du diese, also warst du schon mal dort?
    Mit "Deckel draufmachen" wollte ich nicht eine Diskussion unterbinden. Bin ich Putin? Ich wollte nur sagen, dass ich jetzt mal zum Ende des Berichts kommen will, weil ich mich mal wieder um andere Dinge kümmern muss. Das Wort von "spiessigen Spielverderbern" habe ich nie benutzt oder gedacht. Ich respektiere Meinungen, soweit sie sachlich vorgebracht werden- was ja bei dir der Fall ist. Nur manchmal hier habe ich das Gefühl, dass Dinge aufgebauscht und zu Vergehen hochstilisiert werden, obwohl keinerlei Schädigung eingetreten ist.
    Letztlich bestärkt dies mich darin, unsere touren so zu planen, dass solche Konfliktpunkte gar nicht auftreten können, weil sich in der Landschaft eh niemand aufhält. "campolungo, bassa di nara, giumelia" sind da gute Beispiele und ich wünsche jedem von euch, dass er diesen Bericht nicht als Haken zur Propagierung von Gesetzesübertretungen auffasst, sondern dort vielleicht auch mal hinkommt. Nicht mehr und nicht weniger.
     
  9. isartrails

    isartrails Kommentator

    Dabei seit
    01/2004
    Ich ahne schon, wo ihr drüber seid. Lass mich raten: Bocchetta di Trescolmen?

    Ein paar der Übergänge kenne ich vom Wandern. Z.B., den Calanca-Höhenweg. Da habe ich mal eine dreitägige Bergwanderung am Grat unternommen, logischerweise ohne Rad. Haben den erst im zweiten Anlauf geschafft, weil es uns beim erstenmal wegen Dauerregens fast vom Berg gespült hätte. Super Bergwanderung, recht anstrengend, aber nichts zum biken. Die erste Nacht verbringt man in einem Biwak, perfekt eingerichtet und mit Zahlschein zur Überweisung der Hüttengebühr. Die zweite Nacht in der Buffalorahütte empfindet man dann als Luxus auf Erden. Wenn die Schweizer was machen, dann machen sie's richtig.
    Und natürlich: Tessin sagt mir schon was. ;-) Ich weiß, dass die Berge dort steil sein können. Valle Maggia, Val Formazza. Bike-Explorer hat eine "Best of Ticino"-Runde im Programm, der DAV Summit Club das "Singletrailparadies Tessin" als einwöchige Runde. Natürlich studiere ich Quellen, so wie du auch. Man informiert sich im Vorfeld und gegebenenfalls entscheide ich mich lieber, Wandern zu gehen und das Bike zuhaus zu lassen.
    Safierberg habe ich gemacht und Greina-Hochebene steht, wie vieles andere auch noch (Lago Ritom, Passo del Sole/Uomo als Rundtour) auf der immer länger werdenden To-Do-Liste im immer kürzer werdenden Restleben. Ich will nochmal vom Griespass über das Val Corno zu den Robiei-Seen stolpern und der Bericht eines ähnlich Wahnsinnigen wie du über einen Übergang aus dem Valle Antigorio über den Passo della Fria nach Bosco Gurin reizt mich auch noch. Alles Aktionen, bei denen die Einheimischen nur den Kopf schütteln. Aber sollte ich all diese Dinge nochmal machen, dann werde ich sicher nichts darüber berichten.
    Warum? Meine Vorstellung von Verantwortung. Aktionen, bei denen man ein gewisses Maß an Wahnsinn oder Bescheuertsein mitbringen muss, sind nichts, womit ich andere animieren möchte, es mir gleich zu tun. Sicher, da draußen sind genügend ähnlich Bekloppte wie du und ich, die möglicherweise noch krassere Sachen machen. Ich lese das auch gerne, aber ich weiß es auch einzuschätzen. Und wenn ich was mache, das bekanntermaßen untersagt ist, dann behalte ich es für mich. Auch wenn ich, wie du, der Meinung sein sollte, dass niemand durch mein Tun zu Schaden gekommen ist.
    Es reicht aber, dass einer sowas liest und meint, es auch tun zu müssen.
    Einer, der nicht ahnt, dass so eine Tour kein Spiel im Sandkasten ist.
     
  10. eDw

    eDw AB-Biker

    Dabei seit
    05/2002
    Also ich freu mich auf den restlichen Bericht und die Bilder. Wann geht es weiter?

    Ich reg mich lieber ueber Filme auf, die hier im Forum gepostet und noch beworben werden wo Biker mit driftenden Reifen um die Kurve fahren, weil das eben cool ist.
    Ich wuerde so eine Tour nie machen, trotzdem mag ich die Bilder und Berichte. Wenn einer das lieber wandert ist das auch ok. Ob das eine oder das andere besser ist, sollte doch jeder selbst entscheiden.
    Ich glaube gerade das macht eben das Mountainbiken aus: Jeder wie er mag, solange es im Rahmen ist.
     
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  11. p100473

    p100473

    Dabei seit
    04/2011
    hallo Isar,
    ich kann mir nicht vorstellen, dass in einer Zeit des "www" ein tourenbericht jemand dazu veranlasst, eine solche tour zu machen und sich dadurch in Gefahr begibt. Ausserdem kann ich mir kaum vorstellen, dass einer einen tourentag mit 5-6 h Schieben/Tragen wie "pso giumelia/pass passit" überhaupt machen will. Die Leute stehen doch heutzutage eher auf shutteln/Lift fahren/e-bike.

    Der noch fehlende Übergang ist nicht die "boccetta trescolmen"- die liegt glaube ich weiter südlich. Es ist das valle passit nach san bernardino, das auf der Karte wunderbar begehbar aussieht. Eben nicht auf die 25.000 Karte geschaut.

    Die anderen Pässe , die du genannt hast, kenne ich auch nicht- ausser lago Ritom. Also muss ich schauen, ob man daraus eine Runde basteln kann.
    Wir werden sehen, was wir uns für 2018 ausdenken.
     
  12. p100473

    p100473

    Dabei seit
    04/2011
    in valbella fühlen wir uns ziemlich gut, nachdem wir den giumelia "bezwungen" haben.

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    Valbella- ein malerischer ort und ein schöner brunnen.
    wir rollen nach norden hinaus und schon bald gehts wieder auf die berühmten tessiner wanderwege im steilhang mit stufen.
    wenn michel sein rad auf den rucksack legt, will das schon etwas heißen!
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    aber plötzlich geht es wieder bergab und nach ständigem auf und ab kommen wir wieder in einen vermoorten talgrund über den eine neue brücke führt.
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    auf der wanderkarte sieht der weitere weg easy aus, ein wenig oberhalb eines baches gemächlich bergan bis zur passhöhe. Nach der Brücke sehen wir keine wanderzeichen mehr. Ein schmaler pfad geht unvermittelt in einen steilen hang. Wir steigen bergan- kein wanderzeichen. wir sind wohl falsch, kehren wieder um und setzen beim letzten zeichen neu an. aber auch in der anderen richtung ist kein zeichen zu sehen.
    Es muss also den steilen berghang hochgehen. nachdem wir eine ganze strecke keuchend gestiegen sind- bike auf dem rucksack- kommt mal wieder ein verblasstes zeichen. also immerhin sind wir auf dem richtigen weg. Nur wird der weg immer steiler und schmaler. Teils sind bäume umgebrochen, die in dem steilen hang kaum zu umgehen sind. immer weiter kämpfen wir uns hoch. jetzt umkehren ist aufgrund der fortgeschrittenen tageszeit kaum möglich. teils sind meterhohe stufen mit seilsicherungen in den hang getrieben, auf die wir die bikes erst mal hochwuchten müssen. An Fotos denken wir natürlich nicht.
    nach etwa einer stunde haben wir den steilhang mit dem fichtenurwald geschafft. Es wird zumindest mal heller. wir laufen tatsächlich oberhalb eines bächleins am oberhang einer schlucht. aber wo ist der pass?

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    unser pfad scheint endlos weiterzugehen. das positive ist, dass das wetter noch hält und der regen erst in der nacht kommt.
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    bis wir die passhöhe erreichen, brauchen wir nochmals ca 1,5 h.

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    der passit - obwohl nur 2.082 m hoch- ist eine harte nuss, vor allem nach dem pso giumelia. Ich empfehle den aufstieg niemandem.
    Aber man muss sagen: die landschaft ist einmalig und einsam. Es ist klar, dass wir über diesen weg keinen hinweis im netz finden konnten, zumal der übergang keine spektakulären ausblicke bietet.
    Als wir die passhöhe erreichen , ist es fast 18 Uhr.

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    eine einmalige wilde hochalm mit mooraugen.

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    Jetzt zieht der Nebel von san bernardino hoch. wenige kleine stücke sind nur fahrbar. Noch 1 h Nebelspaziergang bis bernardino

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    fast auf die letzte minute kommen wir ziemlich ausgelaugt in bernardino an. Glücklicherweise finden wir dort eine super Unterkunft in einem hotel mit großem zimmer und super essen, um die speicher wieder aufzufüllen. ja dieser letzte tag war einer der härtesten. aber eben auch spannend und erlebnisreich. Ein tag, den man wohl immer im gedächtnis behält. steigerung dazu gibt es keine mehr!
    Wie gesagt in der nacht kommt der regen. kalter dauerregen. da bleibt nur die rückfahrt auf der völlig unbefahrene bernardino-passstraße nach Splügen zurück. Der Übergang offroad über alp tambo/Areunapass fällt dem regen zum opfer.
    Völlig durchnässt kommen wir in Splügen an.
    14 ereignisreiche Tage gehen zu ende. ich hoffe, dass ich euch ein paar eindrücke dieser herrlichen Tessiner berge vermitteln konnte. vielleicht ein paar anregungen für die eigene tourenplanung: pso giumelia und pso passit müssen es ja nicht unbedingt sein. ein würdiger abschluss eines tollen tourenjahres.
     
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  13. cschaeff

    cschaeff

    Dabei seit
    09/2010
    Schön-schauriger Abenteuerbericht!
    Vielen Dank fürs Mitnehmen :)
    Ihr habt nichts schöngeredet, da kann jetzt jeder seine Schlüsse ziehen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Oktober 2017 um 13:13 Uhr
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  14. McNulty

    McNulty

    Dabei seit
    07/2011
    Tragetechnik lässt sich optimieren :cool:

    Vielen Dank für den schönen Bericht.

    Und fetter Respekt für die Abenteuertour abseits der ausgetretenen Pfade.

    "Where the trail ends" mal in anderen Sinne -> so geht Bergradeln
     
  15. cschaeff

    cschaeff

    Dabei seit
    09/2010
    Ich will gar nicht wissen, wo es lang geht, wenn die noch richtig Tragen lernen :D
     
  16. isartrails

    isartrails Kommentator

    Dabei seit
    01/2004
    Tragetechnik halt modern interpretiert: Bei Volkmars Touren muss ich immer an den armen Sisyphos aus der griechischen Mytholgie denken...[​IMG]
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/43/Punishment_sisyph.jpg
     
  17. p100473

    p100473

    Dabei seit
    04/2011
    Mit dem kleinen Unterschied, dass wir bislange immer dort angekommen sind, wo wir hinwollten. das ist ja bei solchen Strecken schon etwas. so viele Trageeinheiten waren es nun auch wieder nicht. denkt an die ersten Tage: da ist alles gerollt- bis auf die pathnaul-scharte. aber so ist es: was am Ende kommt, bleibt immer mehr haften.
    Nein, jetzt im Ernst. Das Tessin ist schon eine sehr schöne Berggegend. aber das ein oder andere mal erwischt man sich schon beim gedanken: wäre ich besser nur gewandert. Letztlich bin ich froh, dass wir die Runde so gut schließen konnten. ohne die singletrail map -die es nicht gibt- ist das im Tessin schon eine Herausforderung. Sollten wir dort nochmals fahren- pässe gäbe es noch genug- ist man beim 2. mal schon etwas schlauer.